DE488166C - Gasdichter Abschluss fuer rotierende OEfen und Trommeln - Google Patents

Gasdichter Abschluss fuer rotierende OEfen und Trommeln

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DE488166C
DE488166C DED50037D DED0050037D DE488166C DE 488166 C DE488166 C DE 488166C DE D50037 D DED50037 D DE D50037D DE D0050037 D DED0050037 D DE D0050037D DE 488166 C DE488166 C DE 488166C
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drums
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CARL PAUL DEBUCH DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/22Rotary drums; Supports therefor
    • F27B7/24Seals between rotary and stationary parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Gasdichter Abschluß für rotierende Öfen und Trommeln Die Abdichtung von Drehrohröfen jeder Art, auch die anders gestalteter sich drehender Öfen und Trockentrommeln, die mit dem ortsfesten Gasabzug oder auch- der Feuerung durch ein rundes drehbares Zwischenglied zum Zwecke -der Zu- und Abführung von Feuerungs- oder sonstigen Nutz- oder Abgasen verbunden sind, bietet Schwierigkeiten, die hauptsächlich damit zusammenhängen, daß derartige Öfen infolge innerem Wärmeeinflusses, äußerer Abkühlung oder infolge mechanischer Beanspruchung entweder ihre Form oder ihre Lage verändern. Es sind eine Reihe von Vorschlägen bekannt geworden, welche eine Abdichtung der drehenden gegen die stehenden Teile bezwecken. Keine dieser bekannten Konstruktionen kann den Anspruch erheben, absolut gasdicht zu sein. Gerade die Häufigkeit der diesbezüglichen Anmeldungen beweisen zur Genüge, daß das Ziel eines absolut gasdichten Verschlusses bei allen vorgeschlagenen Konstruktionen noch nicht einwandfrei erreicht ist.
  • Durch vorliegende Einrichtung wird ein absolut dichter Abschluß des drehenden zum stehenden Teil erreicht, und zwar dadurch, daß gemäß beiliegender Abbildung ein Rohrkrümmer, der die Abgase von der horizontalen in eine vertikal aufwärts oder vertikal abwärts weisende Richtung umleitet, fest mit dem drehenden Ofenteil verbunden ist, derart, daß er alle Bewegungen, die in dem in der Abbildung dargestellten Beispielsfalle" eines Drehrohrofens der Kopf desselben ausführt, mitmacht, soweit -es nicht die einförmige Drehbewegung ist. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß in dem Flansch a des Rohrkrümmers b ein am Kopf des Drehrohrofens vernieteter Ring c büchsenartig eingeschoben ist, so daß die Drehbewegung dieses Ringes in dem Flansch des Rohres in gleicher Weise wie die einer Welle @m Lager erfolgt. Um den Grad der Abdichtung zwischen Rohrkrümmer und Ofen dem Bedarfsfalle anzupassen, kann der Rohrflansch in an sich bekannter Weise als Stopfbüchse ausgebildet oder mit Dichtungsringen versehen oder nach Art der Labyrinthdichtungen gestaltet werden. Um die geschmierte Reibungsfläche zwischen Rohrflansch und rotierendem Ofenring vor Einflüssen der Wärme zu schützen, ist der Rohrflansch doppelwandig zur Aufnahme des Kühlmittels, Luft oder Wasser, ausgebildet d. Der Rohrkrümmer b wird durch seitlich angebrachte Zapfen c, die durch ortsfeste Vorrichtung/ gehalten werden (oder durch eine andere Einrichtung zum gleichen Zwecke) behindert, die Drehung des Ofens mitzumachen, soweit er nicht durch sein Eigengewicht die in der Abbildung dargestellte Lage innehält. -Mit seinem unteren Ende reicht der Rohrkrümmer b in ein ortsfestes Rohrstück g hinein. Die beiden ineinanderreichenden Rohrstücke b und g sind doppelwandig ausgebildet, so daß die Ringe,- im Schnitt gesehen, zahnartig ineinandergreifen, wodurch die an sich bekannte Flüssigkeitsabdichtung ermöglicht wird. Sobald der Ansatzring h des ortsfesten Rohres g mit Flüssigkeit gefüllt wird, :ist der absolut gasdichte Abschluß erzielt. Durch den Umstand, daß der Rohrdurchmesser des Rohres b kleiner ist als der des Rohres g und in diesen hineinragt, wird ein Abrieseln etwa mitgerissenen Staubes in die Sperrflüssigkeit vermieden. Weil nun in vielen Fällen die Abzugsgase chemische Bestandteile enthalten, die durch dire Dichtungsflüssigkeit gelöst werden und in dieser Lösung leicht eine Zerstörung der beispielsweise aus Schmiede- oder Gußei;sen hergestellten Rohre herbeiführen können, ist es vielfach vorteilhaft, den Einfluß der Gase auf die Abdichtungsflüssigkeit, z. B. Wasser, dadurch zu vermeiden, daß das Wasser eine gasdichte Schutzschicht, z. B. aus neutralem Öl, erhält, wenn es nicht vorgezogen wird, als in solchen Fällen eine den chemischen Verhältnissen der Reagenzien angepaßte Flüssigkeit zur totalen Füllung der Abdichtungstasse zu wählen.
  • WährendalsoderRohrkrümmerzwar drehbar, aber unverrückbar fest und dicht am Ofenkopf sitzt, also alle Bewegungen des Ofens in Richtung seiner Längsachse oder in jeder beliebigen Richtung eines Ofenradius, also auch die oszillierende Bewegung des Ofenkopfes mitmachen kann, werden diese von dem Ofen auf den Krümmer übertragenen Bewegungen durch die Bewegungsmöglichkeit des Krümmers in der Abdichtungstasse ausgeglichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Gasdichte Abschlußvorrichtung für rotierende Öfen und Trommeln an die Gasabzugsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Ofenkopf durch eine Stopfbüchse (c) verbundener, durch einen Zapfen (e) gegen Drehung gesicherter Rohrkrümmer durch einen Wasserabschluß (h) in an sich bekannter Weise an die Gasabzugsleitung angeschlossen ist.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß für den Flüssigkeitsabschluß an Rohrkrümmer und Abzugsleitung außen je ein Winkelring angebracht wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913901C (de) * 1952-05-30 1954-06-21 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Sandstreuvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Strassenbahntriebwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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