AT82365B - Schießschartenabschluß an Panzertürmen. - Google Patents

Schießschartenabschluß an Panzertürmen.

Info

Publication number
AT82365B
AT82365B AT82365DA AT82365B AT 82365 B AT82365 B AT 82365B AT 82365D A AT82365D A AT 82365DA AT 82365 B AT82365 B AT 82365B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
loopholes
dome
closure
armored
tightness
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
John Cockerill Sa
Ernst Ternstroem
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Cockerill Sa, Ernst Ternstroem filed Critical John Cockerill Sa
Application granted granted Critical
Publication of AT82365B publication Critical patent/AT82365B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • F41A27/10Bearings for supporting a pivoting gun in a wall, e.g. a turret wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sehiesssehartenabschluss   an Panzertürmen. 



   Die Erfindung betrifft den Abschluss von Schiessscharten an   Panzrtürmen,   Kasematten und anderen ähnlichen Verteidigungsbauten. Sie hat den Zweck, zu vermeiden, dass das Auftreffen eines Geschosses in der Nähe der Schiessscharte    eine Formänderung   bewirken kann, die die Dichtheit der Schiessscharte beeinträchtigt, oder dass eine gewisse Verschiebung der Kuppel hinderlich sein und die Erhöhungsbewegung des Geschützrohres unmöglich machen und gleichzeitig die Dichtheit des Verschlusses zerstören könnte. Zu diesem Zweck sind der Erfindung gemäss der Schartenabschluss und sein Lager von der Kuppel vollständig unabhängig, so dass sich diese um ein verhältnismässig grosses Mass verschieben kann, ohne der guten Wirksamkeit des Abschlusses zu schaden. 



   In der Zeichnung ist in Vergleich mit dem bisher gebräuchlichen Abschlusse die den Gegenstand der Erfindung bildende Bauart in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Fig. i und 2 zeigen die bekannte Anordnung einerseits mit einer Kuppel aus Schmiedestahl, andrerseits mit einer solchen aus   Guss stahl. Fig. g   zeigt einen Abschluss samt hohlkugelförmigem Lager gemäss der Erfindung bei einer Kuppel aus Schmiedestahl. Fig. 4 zeigt in Ansicht und Fig. 5 in grösserem Massstabe im Schnitt das Lager des Abschlusses nach 
 EMI1.1 
 
Fig. 7 und 8 zeigen in der Draufsicht bzw. in Seitenansicht das Lager des Abschlusses bei der in Fig. 6 gezeigten Konstruktion. 



   Wie aus den Fig. i und 2 ersichtlich, wurde bisher das kugelförmige Lager 2 des
Schiessschartenabschlusses 3 in der Kuppel des Turmes angeordnet, selbst wenn diese aus
Gussstahl besteht (Fig. 2) oder noch in der Kuppel 1 und in einem Teil 4, der mittels Schrauben an der Kuppel befestigt ist, wenn diese aus Metall hergestellt ist (Fig. i). Im   al ! gemeinen   ist der Verschluss 3 elastisch und lässt eine   gewisse'Formänderung   des Kugellagers zu, eine Formänderung, die beispielsweise durch das Auftreffen eines Sprenggeschosses in der Nähe der Schiessscharte hervorgerufen werden kann. Eine ähnliche Formänderung beeinträchtigt, ohne die Erhöhungsbewegung des Geschützrohres zu verhindern, die Dichtheit der Schiessscharte.

   Andrerseits kann eine gewisse Verschiebung der Kuppel die Erhöhungsbewegung des Geschützrohres behindern und selbst unmöglich machen und gleichzeitig die Dichtheit des Abschlusses aufheben. 



   Wie aus den Fig. 3 und 6 ersichtlich, wird der Erfindung gemäss zur Vermeidung dieser Übelstände ein kugelförmiges Lager 5 angeordnet, das in einem von der Kuppel vollkommen unabhängigen Teil 6 vorgesehen und an der Lafette 7 befestigt ist (Fig. 3) oder einen Teil von ihr bildet (Fig. 6). Zwischen der Aussenwandung dieses Teiles 6 und der Kuppel 1 ist ein Spielraum 8 vorgesehen, wie dies insbesondere in Fig. 5 ersichtlich ist, Die Grösse, die man diesem Spielraum gibt, entspricht dem Höchstmass der Verschiebung, das die Kuppel 1 erfahren kann, bevor sie mit dem Schiessschartenteil 6 in Berührung kommt ;

   dadurch, dass man diesen Spielraum grösser macht als das Höchstmass der Verschiebung, welches die übrigen Bauteile, insbesondere der obere Teil 12 der Rollbahn, zulassen, erzielt man, dass die Schiessscharte gegen die Wirkungen eines Anpralles besser gesichert ist als die   üb : igen   Bauteile. Überdies können die örtlichen Formänderungen des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Kuppelmetalls am Rand der Schiessscharte weit grösser sein als jene, welche die bisher gebräuchlichen, in den    Fig. I   und 2 dargestellten Bauarten zulassen, ohne die Leichtigkeit des Zielens oder die Dichtheit der Schiessschartenfuge zu beeinträchtigen.

   Man erzielt auf die Art, dass sich die Kuppel um ein verhältnismässig grosses Mass verschieben kann, ohne die ordnungsmässige Wirksamkeit des Schiessschartenabschlusses zu behindern, und weiter, dass bedeutende örtliche Formänderungen in der Umgebung der Schiessscharte ohne Einfluss auf die Wirkungsweise des Abschlusses und auf die Dichtheit bleiben. 



   Um zu verhindern, dass die aus der Rohrmündung kommenden Gase oder jene, die sich bei der Explosion eines Sprenggeschosses in der Nähe der Schiessscharte entwickeln, durch den Spielraum 8 hindurch in das Innere der Kuppel gelangen, ist zwischen dieser und dem   Schiessächartenteil   6 ein Ring 9   a. us   geschmeidigem Stoff angebracht (Fig. 5). Die 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i. Schiessschartenabschluss   an Panzertürmen und anderen Verteidigungsbauten, dadurch gekennzeichnet, dass das kugelförmige Lager des Schiessschartenabschlusses in einem von der   Turmkuppel   unabhängigen Teil vorgesehen ist, der in ihr mit einem so grossen Spielraum angebracht   Ist,, dass   die nachteiligen Folgen   des'Aufschlagens   eines Geschosses in der Nähe der Schiessscharte in bezug auf die Leichtigkeit des Zielens und der Dichtheit 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. --. A-psführun,-sfoim der Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen zwischen, dem Lager des Abschlusses und der Innenfläche der Schutzkuppel angeordneten Ring aus geschmeidigem Stoffe.
AT82365D 1913-12-22 1914-02-16 Schießschartenabschluß an Panzertürmen. AT82365B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE1798X 1913-12-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT82365B true AT82365B (de) 1921-01-10

Family

ID=92763047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT82365D AT82365B (de) 1913-12-22 1914-02-16 Schießschartenabschluß an Panzertürmen.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT82365B (de)
FR (1) FR466974A (de)
NL (1) NL1798C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR466974A (fr) 1914-05-29
NL1798C (nl) 1917-02-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT82365B (de) Schießschartenabschluß an Panzertürmen.
DE211778C (de)
DE597633C (de) Geschoss fuer glatte Rohre
CH652492A5 (de) Anordnung zum vergroessern der beschuss- und splittersicherheit an einem tragenden aussenteil einer waffenplattform.
DE290825C (de)
EP0457174B1 (de) Rauchabsauger für Waffenrohre
DE929170C (de) Kippbares Grosskochgefaess
AT148578B (de) Einrichtung zur Laufkühlung von Schnellfeuerwaffen.
DE7820768U1 (de) Ballistischer schutz
AT156204B (de) Schutzschild.
AT51326B (de) In zwei Richtungen einstellbare Sense.
AT157499B (de) Minenwerfer.
AT17680B (de) Panzerschutzschild für fahrbare Geschütze.
AT63267B (de) Aufschlagzünder mit ein- und ausschaltbarer Verzögerung.
AT68124B (de) Gewehrgranate.
AT222000B (de) Geschoß für jagdliche Zwecke
AT50482B (de) Selbsttätige Feuerwaffe mit den Verschluß öffnendem und schließendem Verschlußgelenk.
AT70883B (de) Am Gewehre anzubringender Schutzschild.
AT30516B (de) Vorrichtung zur Aufhebung des Rückstoßes bei Feuerwaffen.
DE469966C (de) Explosionsklappe oder -ventil mit durch Gewichtsbelastung angepresstem Deckel, insbesondere fuer Hochofenanlagen
AT43642B (de) Spitzgeschoß.
DE1508059C3 (de) Hochofen-Kühlkasten
AT368808B (de) Patrone fuer handfeuerwaffen
DE324819C (de) Klappenventil
DE920561C (de) Schmelzkammerfeuerung fuer Dampferzeuger