DE424196C - Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanlage mit einer haengenden Feuerbruecke - Google Patents

Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanlage mit einer haengenden Feuerbruecke

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DE424196C
DE424196C DEE28387D DEE0028387D DE424196C DE 424196 C DE424196 C DE 424196C DE E28387 D DEE28387 D DE E28387D DE E0028387 D DEE0028387 D DE E0028387D DE 424196 C DE424196 C DE 424196C
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grate
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DEE28387D
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
GUSTAV PETRI
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
GUSTAV PETRI
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C1/00Combustion apparatus specially adapted for combustion of two or more kinds of fuel simultaneously or alternately, at least one kind of fuel being either a fluid fuel or a solid fuel suspended in a carrier gas or air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanlage mit einer hängenden Feuerbrücke. Durch das Patent 39754? wird eine besondere Anordnung einer hängenden Feuerbrücke bei der durch das Patent 384585 geschützten vereinigten Rost- und Staubfeutrungsanordnung unter Schutz gestellt. Die hängende Feuerbrücke teilt den Verbrennungsraum in eine über dem vorderen Teil der Rostfläche liegende Kammer und eine über dem hinteren Teil der Rostfläche liegende Kammer. und sie nähert sich dabei der Rostfläche so weit, daß die in der vorderen Kammer gebildete Staubflamme gegen den vorderen Teil der Rostfläche gelenkt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausführung einer solchen Feuerbrücke. Sie kennzeichnet sich in der Hauptsache dadurch, daß die Feuerbrücke getragen wird von einem in ihr Gestein eingebetteten Gerüst aus Metallteilen, die zugleich zur Bildung von Kanälen für ein Kühlmittel zur Kühlung des Traggerüstes und des Gesteins verwendet werden können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Feuerbrücke dargestellt. Abb. r zeigt einen Längsschnitt durch den Feuerraum, in dem die Feuerbrücke im Querschnitt erscheint. Abb. z zeigt das Traggerüst der Feuerbrücke in Vorderansicht. Abb.3 zeigt einen wagerechten Schnitt durch die Feuerbrücke und die anschließenden Teile der Seitenmauern des Verbrennungsraumes.
  • Das metallene Traggerüst der Feuerbrücke ist nach Art eines Rostes aus zwei weiten Rohren i und 2 und aus einer Schar engerer Rohre 3 zusammengesetzt, welche die Rohrei und 2 miteinander verbinden. Das untere Rohr 2 bildet einen Träger, auf dem das Gestein der Feuerbrücke ruht; die Feuerbrücke ist demnach durch die Rohre 3 an dem Rohr i aufgehängt.
  • Die Feuerbrücke ist aus Formsteinen zusammengesetzt, welche das Röhr 2 und die Rohre 3 umhüllen und so gestaltet sind, daß sie einander wechselseitig zusammenhalten. Es werden Hüllsteine und Schließsteine verwendet. Die Hüllsteine 4 umhüllen paarweise je ein Stück eines der Rohre 3. Die Hüllsteine stoßen in Fugen 5 zusammen. Sie werden an ihrem Platz gehalten durch die Schließsteine 6, die doppel-T-förmig gestaltet sind und mit ihren breiteren Stirnteilen 7 über die verjüngten Stirnteile 8 der Hüllsteine 4 greifen.
  • Für die Umhüllung des Rohres 2 sind besondere Formsteine 9 verwendet; sie greifen zangenartig um das Rohr 2 herum und sind an ihren oberen Enden ebenso geformt wie die übrigen Hü:lsteine, so daß sie wie diese durch die Schließsteine zusammengehalten werden.
  • Das Rohr i, an dem die Feuerbrücke hängt, ist an beiden Enden geschlossen und im _Rohre _Mauerwerk- 3 liegen gelagert. in einem Die Schacht obren io Enden zwischen der zwei Gewölbebogen 11, 12, welche die vordere Kammer V und die hintere Kammer H des Verbrennungsraumes oben voneinander scheiden. Das Gestein der Feuerbrücke setzt sich bis zu diesen Gewölbebogen fort.
  • Das längere Ende 13 des unteren Tragrohres 2 ist durch eine Seitenmauer nach außen geführt. An das Rohr i ist ein Krümmer 14 angesetzt. Durch das Traggerüst wird mittels einer Pumpe, eines Ventilators oder einer anderen Fördereinrichtung Wasser, Luft oder ein anderes Küh:mittel hindurchgetrieben.
  • Wenn Luft oder gekühlte Rauchgase als Küh:mittel verwendet werden, so kann man in den Rohren des Traggerüstes Löcher und in dem Gestein der Feuerbrücke Kanäle anbringen, durch welche ein Teil des Kühlmittels austreten kann. Das austretende Kühlmittel schützt dann das Gestein der Feuerbrücke vor der unmittelbaren Berührung mit der heißen Staubflamme.
  • Bei der gezeichneten Ausführung liegt die Feuerbrücke fest. Unter Umständen wird man aber, um auch diese '.Möglichkeit zur Regelung der Feuerung auszunutzen, ein Hebezeug anordnen, mit dem die Feuerbrücke wie eine Schütze gehoben und gesenkt werden kann.
  • Ein Aufbau des Traggerüstes aus Röhren ist für die Erfindung nicht wesent:ich. Man kann auch Meta:lteile anderen Profils verwenden. Die Kühlkanäle können ganz ins Gestein verlegt oder auch so angeordnet werden, daß sie teils vom Gestein, teils von den eingelegten Metallteilen begrenzt werden.

Claims (7)

  1. PATEN T- AN SPRÜCI3E: i. Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanordnung mit einer hängenden Feuerbrücke nach Patent 397547 dadurch gekennzeichnet, daß die hängende Feuerbrücke von einem in ihr Gestein eingebetteten Gerüst aus Metallteilen getragen wird.
  2. 2. Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeb?tteten Metaateile des Traggerüstes zugleich zur Bildung von Kanälen für ein Kühlmittel zur Kühlung des Traggerüstes und des Gesteins der Feuerbrücke dienen.
  3. 3. Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggerüst aus Rohren besteht.
  4. 4. Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein rostartiges Traggerüst, das aus einem oberen Tragrohr (i), einem unteren Tragrohr (2) und mehreren Verbindungsrohren (3) zwischen den Tragrohren besteht.
  5. 5. Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Paare von Hüllsteinen (4), die je ein Stück eines Teiles des Traggerüstes einhüllen, zusammengehalten werden durch zwischen benachbarte Paare von Hüllsteinen (4) gesetzte doppel-T-förmige Schließsteine (6).
  6. 6. Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlrohre Austrittsöffnungen besitzen, an die nach der Oberfläche der Feuerbrücke führ; nde Kanäle in dem Mauerwerk angeschlossen sind.
  7. 7. Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerbrücke durch ein Hebezeug gehoben und gesenkt werden kann.
DEE28387D 1922-08-12 1922-08-12 Vereinigte Rost- und Staubfeuerungsanlage mit einer haengenden Feuerbruecke Expired DE424196C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916843C (de) * 1950-10-22 1954-08-19 Verenigte Kesselwerke A G Kohlenstaubfeuerung, insbesondere fuer geringwertige, kleinkoernige Brennstoffe
DE1067558B (de) * 1953-07-02 1959-10-22 Ver Kesselwerke Ag Kombinierte Brennstaub-Rost-Feuerung fuer einen Dampferzeuger
DE753314C (de) * 1937-11-14 1964-02-06 Herpen Co Kg La Mont Kessel Dampferzeuger mit einer aus Rohren gebildeten Beruehrungsheizflaeche

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DE916843C (de) * 1950-10-22 1954-08-19 Verenigte Kesselwerke A G Kohlenstaubfeuerung, insbesondere fuer geringwertige, kleinkoernige Brennstoffe
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