DE487249C - Tellersieb - Google Patents

Tellersieb

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Publication number
DE487249C
DE487249C DEW74392D DEW0074392D DE487249C DE 487249 C DE487249 C DE 487249C DE W74392 D DEW74392 D DE W74392D DE W0074392 D DEW0074392 D DE W0074392D DE 487249 C DE487249 C DE 487249C
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DE
Germany
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sieve
belt
coarse
pulley
plate
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Expired
Application number
DEW74392D
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English (en)
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OTTO WIENCKE DIPL ING
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OTTO WIENCKE DIPL ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/08Screens rotating within their own plane

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Tellersieb Bei einem gewöhnlichen drehbaren Teller-bzw. Ringsieb wird das grobe Gut über den Siebrand hinweggeschleudert. Infolge der zunehmenden Zentrifugalgeschwindigkeit findet auf dem äußeren Drittel des Siebes kein einwandfreies Sieben mehr statt, so daß vielfach feineres Gut in das Grobe mit hineingerissen wird. Eine Nachsiebung des Groben durch Schüttelsieb o. dgl. machte bisher Schwierigkeiten, da das Siebgrobe bei den meisten bekannten Anordnungen breit über den Tellerrand geht und seine Zusammenfassung nur durch einen zum Sandtrichter konzentrischen Trichter möglich war. Es ist auch ein Tellersieb bekannt geworden, bei dem das Siebgrobe an einer einzigen Stelle des Siebumfanges durch auf dem Siebrand angeordnete, nacheinander an dieser Stelle sich öffnende Klappen ausgetragen wird, jedoch ist bei dieser Anordnung infolge der zahlreichen vorhandenen Scharniere und Rollen an den einer Verschmutzung am meisten ausgesetzten Stellen ein einwandfreier Dauerbetrieb schwer zu erzielen. Die vorliegende -Neuerung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß der äußere Tellerrand als Riemenscheibe mit langen Schlitzen ausgebildet ist. Um diese Scheibe in läuft ein Riemen y, der über eine Leitrolle l geführt ist. Die erwähnten Schlitze werden während der Siebdrehung bei a geöffnet und bei b geschlossen. Gleich hinter Punkt b fällt das Siebgut auf. Das Siebfeine gelangt in den Trichter f, während das Siebgrobe sich an dem die Schlitze verdeckenden Riemen y sammelt und bei a in Richtung des abgelenkten Riemens nach dem Behälter g abgeworfen wird. Beim Heranschleudern des Siebgroben an den Riemen prallt dasselbe ein wenig zurück, geht wieder über das Sieb und kommt alsdann kurze Zeit zu einer gewissen Ruhe. Hierdurch erfolgt auch die Absonderung von dem mitgerissenen Siebfeinen. Außerdem ist die Zusammenfassung des Siebgroben an einer einzigen Stelle des Siebumfanges ohne Höhenverlust gelungen, was den Anschluß weiterer Sortiervorrichtungen etwa für mehrere Korngrößen ohne weiteres ermöglicht.
  • Weiter wird das vorliegende neue Horizontaltellersieb in besonderer Weise beschickt. Ein Förderband bringt in der Breite des Siebringes das Gut in Form eines möglichst gleichmäßigen .Films zu, der die gleiche Horizontalgeschwindigkeit wie die Mitte des rotierenden Siebringes hat. Es findet also beim Auftreffen des Gutes auf das Siebblech keine Verschiebung zwischen Gut und Blech statt, sondern das Gut fällt - relativ genommen - senkrecht durch die Sieblöcher, was sehr wichtig für die Leistung ist. Die Erfahrungen der Praxis haben gezeigt, daß, da bei Horizontaltellersieben die erforderliche Zentrifugalkraft zum Fortschaffen des Siebgroben verhältnismäßig große Winkelgeschwindigkeiten bedingt, bei lediglichem Auffallen des Siebgutes aus einer Schurre eine sehr geringe Siebwirkung erzielt wird, da das Sieb zunächst unter dem Gut fortgleitet und dieses fast ungesiebt fortschleudert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Drehbares Tellersieb, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Umfang als horizontale Riemenscheibe mit langen, unmittelbar über der Siebfläche liegenden Schlitzen ausgebildet ist, um welche Riemenscheibe ein über eine Leitrolle laufender Riemen geführt ist, der die Schlitze schließt und nur für eine gewisse Strecke freigibt, auf der das Siebgrobe, das am Riemen liegt, durch die Zentrifugalkraft nach außen befördert wird.
  2. 2. Drehbares Tellersieb nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebgut durch ein Zubringeband in tangentialer Richtung in der Breite des Siebringes mit einer Geschwindigkeit zugebracht wird, die gleich der Horizontalgeschwindigkeit der Mitte des rotierenden Siebringes ist.
DEW74392D Tellersieb Expired DE487249C (de)

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