AT114170B - Drehbares Tellersieb. - Google Patents

Drehbares Tellersieb.

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AT114170B
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Austria
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plate sieve
sieve
rotatable plate
belt
rotatable
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Inventor
Otto Wiencke
Original Assignee
Otto Wiencke
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Description


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  Drehbares Tellersieb. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein drehbares Tellersieb und besteht darin, dass der   äussere, nach   oben über die Siebfläche vorstehende Rand als Riemenscheibe mit längs des Umfanges unmittelbar über der Siebfläche liegendem Schlitz bzw. Schlitzen ausgebildet ist. Um diese Riemenscheibe läuft ein über eine oder mehrere Leit-bzw. Antriebsrollen geführter Riemen derart, dass der Schlitz bzw. die Schlitze in dem vorstehenden Rand solange von diesem Riemen abgedeckt werden, bis dieser von den   Leit-oder   Antriebsrollen abgehoben wird und der Schlitz bzw. die Schlitze zum Austragen des auf dem Tellersieb liegenden Gutes von gröberem Korn freigegeben werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in einem senkrechten Schnitt und in Fig. 2 in einer Draufsicht. In Fig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 sind im senkrechten Schnitt und in der Draufsicht zwei andere Ausführungsformen veranschaulicht. Fig. 7 zeigt die mit Nasen oder Nocken versehene Scheibe. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist das drehbare, auf der angetriebenen Welle a befestigte Tellersieb b mit einem über die Siebfläche vorstehenden Rand c versehen und in diesem Rand   c   ist unmittelbar über der Siebfläche ein durchgehender Schlitz   d   bzw. Schlitze, vorgesehen. Dieser über die Siebfläche vorstehende Rand, c ist als Riemenscheibe ausgebildet und um dieselbe läuft ein Riemen e, der über eine   Leitrolle f,   s. Fig. 2, geführt ist, so dass der in dem Rand c vorgesehene Schlitz d verdeckt liegt und nur zwischen den Stellen des   Riemenab-und-auflaufes   (Punkt I und II) frei liegt.

   Das auf dem Tellersieb b nicht durchgesiebte Gut von gröberem Korn fällt infolgedessen durch die Zentrifugalkraft durch den von dem Riemen e nicht bedeckten Teil des Schlitzes d in den   Behälter,   während das Gut von feinem Korn nach dem Sammelbehälter h durchgesiebt wird. 



   Die Zuführung des Siebgutes auf die sich drehende Tellerscheibe b erfolgt durch ein Zubringerband k, welches derart angeordnet ist, dass das Siebgut in tangentialer Richtung in der Breite der Siebfläche aufgebracht wird. Die Geschwindigkeit des Zubringerbandes k ist hiebei derart bemessen, dass die Geschwindigkeit des auf die Siebfläche auftreffenden Gutes gleich ist der Umfangsgeschwindigkeit in der Mitte der sich drehenden Siebfläche. 



   Wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, kann die Drehachse 1 des Tellersiebes b in einem beliebigen Winkel zur Vertikalen angeordnet sein, damit das auf das Tellersieb b aufgebrachte Siebgut von einer aufsteigenden   Siebfläche   aufgenommen und auf der andern Seite von der abfallenden Fläche ausgetragen wird. 



   Das drehbare Tellersieb kann, wie die Fig. 4 und 6 zeigen, aus zwei oder mehreren konzentrisch zueinander angeordneten Scheibenringen   m, ml bestehen,   von denen jeder für sich angetrieben wird und deren Geschwindigkeiten derart geregelt werden können, dass eine annähernd gleiche mittlere Umfangsgeschwindigkeit für alle Scheibenringe gewährleistet ist. 



  Die Geschwindigkeit kann auch derart geregelt werden, dass die Umlaufgeschwindigkeit der' dem äusseren Umfange näher liegenden Scheibenringe vergrössert wird. 



   Ist das Tellersieb b in mehrere Scheibenringe unterteilt, so kann das Zubringerband k derart angeordnet sein, dass dasselbe oberhalb des dem Zentrum zunächstliegenden Scheiben- 
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 keit aufgebracht wird, die gleich ist der Umfangsgeschwindigkeit in der Mitte des innersten Seheibenringes. 



   Um bei der Unterteilung des Tellersiebes b in zwei oder mehrere Scheibenringe die Zufuhrgeschwindigkeit des Siebgutes auf die einzelnen Scheibenringe, u. zw. der Umlaufgeschwindigkeit der letzteren, anzupassen ; kann das Zubringerband k, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, unterteilt sein. Die beiden   Zubringerbänder      & s,   werden jedes für sich angetrieben, so dass die Geschwindigkeit des von diesen beiden Bändern ablaufenden Siebgutes der Umlaufgeschwindigkeit der einzelnen Siebringe angepasst werden kann. 



   Um den Siebvorgang zu fördern und eine Reinigung des Siebgutes vorzunehmen, kann das Tellersieb b bei seiner Drehung noch einer Vibration unterworfen werden. Zu diesem Zwecke ist, wie z. B. aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, an der Unterfläche des Tellersiebes ein Ring o vorgesehen, welcher auf einer mit Nasen oder Nocken p versehenen Scheibe g (s. Fig. 7) oder auf einer Exzenterscheibe aufliegt, so dass bei Drehung dieser Scheibe das Tellersieb einer Vibration unterworfen wird. 



   Wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, ist das die Welle der Nockenscheibe aufnehmende Lager s federnd aufgehängt, um ein richtiges Anliegen der Nocken-oder Exzenterscheibe an dem Ringe zu sichern. 



   Ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen, könnte auch die Scheibe   g als   runde Scheibe ausgebildet und in dem an dem Tellersieb angebrachten Ring Erhöhungen oder Ausnehmungen vorgesehen sein, um eine Vibration des Tellersiebes zu erzielen. 



   Bei Unterteilung des Tellersiebes b in mehrere konzentrische Scheibenringe kann für jeden Scheibenring die Vorrichtung zur Erzielung der Vibration vorgesehen sein. 



   Um eine bessere Siebwirkung des durch das Tellersieb hindurchgehenden Siebgutes herbeizuführen, kann die äussere Fläche des Tellersiebes in radialer Richtung von innen nach dem äusseren Ring zunehmend ansteigen, wie dieses aus Fig. 3 und 5 ersichtlich ist. 



   Wie aus Fig. 4 und 6 ersichtlich, sind die   Sieböffnungen   t in Schlitzform in dem nach der Mitte des Tellersiebes b liegenden Scheibenring   nu konzentrisch   und in dem nach dem   äusseren   Umfange liegenden Scheibenring mu radial angeordnet, um die Siebwirkung zu erhöhen. 



   Um das in den Sammelbehälter oder Bunker   A   fallende Siebgut besser zu verteilen, sind an der Unterseite des Tellersiebes Abstreicher   u   z. B. radial angeordnet, durch welche das in den Sammelbehälter oder Bunker   h   hindurchgefallene Siebgut verteilt wird. 



   Soll das Siebgut nicht in einem Behälter oder Bunker gesammelt, sondern nach einer beliebigen Stelle abgeführt werden, so kann unter dem drehbaren Tellersieb ein feststehender Boden v vorgesehen sein (Fig. 5), in welchem eine Öffnung   w angebracht   ist. Unterhalb dieser Öffnung w liegt ein endloses Förderband   x.   Das durch das Tellersieb durchgesiebte Gut wird durch die radial an dem Tellersieb angebrachten Abstreicher   u   durch die Öffnung   w   des Bodens   1J   auf das Förderband   a ; aufgebracht. Hiedurch wird noch   der Vorteil erzielt, dass die Fallhöhe des Siebgutes auf das Geringste beschränkt wird. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann am äusseren Umfange des Tellersiebes innerhalb des Abdeckriemens e vor der Austragstelle des gröberen Siebgutes eine Spritzvorrichtung y derart angeordnet sein, dass ein Wasserstrahl der Drehrichtung entgegen auf das auf dem Tellersieb liegende Siebgut geworfen wird, um das Siebgut vor seinem Austragen auszuwaschen und das nicht durchgesiebte gröbere Korn mit dem Wasser durch die Schlitzöffnung des Tellersiebes zu spülen, wodurch das auszutragende Gut wesentlich verbessert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Drehbares Tellersieb, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere, nach oben über die Siebfläche vorstehende Rand als Riemenscheibe mit längs des Umfanges unmittelbar über der Siebfläche liegendem Schlitz bzw. Schlitzen ausgebildet ist und um diese Riemenscheibe ein über eine oder mehrere   Leit-bzw. Antriebsrollen   geführter Riemen derart läuft, dass der Schlitz bzw. die Schlitze in dem vorstehenden Umfang bzw. Rand soweit von diesem Riemen abgedeckt werden, bis dieser von den   Leit-oder   Antriebsrollen abgehoben wird und der Schlitz bzw. die Schlitze zum Austragen des auf dem Tellersieb liegenden Gutes von gröberem Korn freigegeben werden.

Claims (1)

  1. 2. Drehbares Tellersieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebgut durch ein Zubringerband in tangentialer Richtung mit einer Geschwindigkeit zugebracht wird, die gleich der Umfangsgeschwindigkeit in der Mitte des rotierenden Ringes ist.
    - 3. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits das Tellersieb in mehrere konzentrisch zueinander angeordnete, einzeln angetriebene <Desc/Clms Page number 3> Scheibenringe unterteilt und anderseits das Zubringerband oberhalb des nach der Mitte zu innerst liegenden Scheibenringes angeordnet ist.
    4. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubringerband in zwei oder mehrere Bänder unterteilt und jedes Band für sich mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die gleich der Umfangsgeschwindigkeit in der Mitte des unter dem jeweiligen Zubringerbande liegenden Seheibenringes ist.
    5. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Tellersiebes in einem beliebigen Winkel zur Vertikalen geneigt angeordnet ist, damit das auf das Tellersieb aufgebrachte Siebgut von einer aufsteigenden Siebfläche aufgenommen und von einer abfallenden Fläche ausgetragen wird.
    6. Drehbares Tellersieb, nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Tellersieb im ganzen oder die Scheibenringe bei ihrer Drehung einer Vibration unterworfen werden, um den Siebvorgang zu fördern und die Reinigung der Sieböffnungen zu bewirken.
    7. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Siebfläche des Tellersiebes in radialer Richtung von innen nach dem äusseren Umfange zunehmend ansteigt.
    8. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Unterteilung des Tellersiebes in konzentrische Scheibenringe der innerste Scheibenring mit konzentrisch und die nach dem äusseren Umfange liegenden Scheibenringe mit radial gerichteten Schlitzöffnungen versehen sind.
    9. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des drehbaren Tellersiebes Abstreicher radial angeordnet sind.
    10. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des drehbaren Tellersiebes ein feststehender mit einer Öffnung versehener Boden angeordnet ist und unterhalb dieser Öffnung ein endloses Band od. dgl. liegt.
    11. Drehbares Tellersieb nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am äusseren Umfange des Tellersiebes vor dem Austrag des nicht durchgesiebten Gutes eine Wasserspritzvorrichtung derart angeordnet ist, dass der Wasserstrahl der Drehrichtung entgegen auf das Siebgut geworfen wird.
AT114170D 1928-06-22 1928-06-22 Drehbares Tellersieb. AT114170B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2592215A (en) * 1945-07-04 1952-04-08 Wandel Kurt Apparatus for subjecting materials to a disintegrating or pulping treatment
DE19846043A1 (de) * 1998-10-07 2000-04-20 Allgaier Werke Gmbh Siebmaschine, insbesondere Taumelsiebmaschine

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