DE487226C - Fahrradschloss fuer die Lenkvorrichtung - Google Patents

Fahrradschloss fuer die Lenkvorrichtung

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DE487226C
DE487226C DEK104778D DEK0104778D DE487226C DE 487226 C DE487226 C DE 487226C DE K104778 D DEK104778 D DE K104778D DE K0104778 D DEK0104778 D DE K0104778D DE 487226 C DE487226 C DE 487226C
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DE
Germany
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handlebar
legs
locking plate
locking
stop pins
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Expired
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DEK104778D
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English (en)
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GUSTAV LEITZ
Original Assignee
GUSTAV LEITZ
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/02Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism
    • B62H5/06Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism acting on the front wheel fork or steering head tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Fahrradschloß für die Lenkvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Fahrrädern gegen unbefugte Benutzung mittels Lenkstangenschenkel, die an einem gemeinsamen, am Steuerrohr der Vordergabel angebrachten Mittelteil herabklappbar und verschiebbar befestigt sind und in der Gebrauchsstellung durch eine Schließvorrichtung festgelegt werden.
  • Bei den bisher üblichen derartigen Vorrichtungen ist die Schließvorrichtung so ausgebildet, daß die Lenkstangenschenkelin der Losstellung frei herabhängen. Die hierdurch erzielte Sicherung des Fahrrades gegen unbefugte Benutzung hat sich aber nicht als ausreichend erwiesen, da das Festhalten der Lenkstangenschenkel in der Gebrauchsstellung durch den Fahrer selbst nicht verhindert wird, ferner auch die Drehung der Lenkachse bei herabgeklappten Lenkstangenschenkeln vermöge ihrer ungehinderten seitlichen Beweglichkeit möglich ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen liegt in der Anwendung eines besonderen Schlüssels zur Bedienung der Schließvorrichtung, da dieser sehr leicht verlorengehen oder bei Bedarf nicht zur Hand sein kann, andererseits ist auch die Bedienung der Schließvorrichtung mittels eines Nachschlüssels oder sonst geeigneten Sperrwerkzeugs möglich.
  • Diese Mängel werden bei der Vorrichtung nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Gelenkkörper der Lenkstangenschenkel so ausgebildet sind, daß die Schenkel sowohl in Gebrauchsstellung als auch in der Sicherungsstellung festgehalten werden. Zu diesem Zweck sind an den Gelenkkörpern je zwei zueinander rechtwinklig angeordnete Ausschnitte vorgesehen, in welche zwei Vorsprünge einer federbelasteten, verschiebbar angeordneten Sperrplatte eingreifen. Diese wird ihrerseits durch Hilfsmittel in- ihrer Sperrstellung festgehalten und kann durch die nach Art eines Kombinationsschlosses von außen zu bewirkende Einstellung in Lösestellung gebracht werden.
  • Auf der Zeichnung ist dargestellt in Abb. z eine Vorderansicht eines Lenkstangenschlosses gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht des Lenkstangenschlosses nach Abb. z.
  • Abb.3 stellt einen Längsschnitt nach Linie A-B der Abb. 2 dar, Abb. 4 einen Querschnitt nach Linie C-D der Abb. 3.
  • Abb.5 gibt eine Vorderansicht des Schloßgehäuses wieder sowie einen teilweisen Schnitt durch eine der Malscheiben.
  • Abb.6 zeigt eine Vorderansicht der Sperrplatte, Abb. 7 eine Seitenansicht des Ausrückhebels und Abb. 8 eine Seitenansicht des Gelenkkörpers eines Lenkstangenschaftes.
  • Die der Erfindung eigentümliche Feststellvorrichtung für die Lenkstangenschenkel 15 und 16 ist in dem diese verbindenden Gehäuse z angeordnet, dessen Rohransatz 40 über das obere Ende eines Rohrstückes 41 geschoben und mittels der Schraube 45 gegen Drehung gesichert ist. Das Rohrstück 41 ist im Steuerrohr der Vorderradgabel zwecks Einstellung der Höhenlage der Lenkstange verschiebbar gelagert und an seinem oberen Ende mittels einer Scheibe 42 und einer Mutter 44 verschlossen. Mittels der Mutter 44 kann der mit einem Feststellkonus verbundene Gewindebolzen 43 zwecks Feststellung des Rohrstücks 41 im Steuerrohr angezogen werden.
  • Die Lenkstangenschenkell5 und 16 haben an einer Ecke abgerundete Gelenkkörper und 6 von rechteckigen! Querschnitt, an deren oberen und den einander zugewandten Schmalseiten Führungsnuten 9 und =o vorgesehen sind, in welche eine an der Innenseite der Gehäusedecke angeordnete Längsleiste 2 eingreift. An den vorderen Breitseiten der Gelenkkörper 5 und 6 sind Schlitze 7 und 8, durch die an der Rückwand des Gehäuses i befestigte Gelenkbolzen 3 und 4 durchreichen, und je zwei senkrecht zueinander angeordnete Nuten 11, 13 und 12, 14 vorgesehen, in die in der Gebrauchs- und Sicherungsstellung der Lenkstangenschenkel zwei an der Sperrplatte 17 angeordnete Vorsprünge 2o und 2i eingreifen., Die im Gehäuse i verschiebbar gelagerte Sperrplatte 17 besitzt für den Durchtritt der Gelenkbolzen 3 und 4 Bohrungen 18 und i9 und wird gegen die Lagerkörper 5 und 6 mittels den gleichachsig zu den Gelenkbolzen 3 und 4 angeordneten Schraubenfedern 46 und 47 federnd angedrückt. Diese stützen sich gegen die an der Vorderseite des Gehäuses i angeordneten, an den Gelenkbolzen3 und4 drehbar befestigten Malscheiben 31 und 32, an deren Innenseite die Anschlagstifte 33 und 34 angebracht sind, und gestatten das Zurück= ziehen der Sperrplatte 17 aus den Nuten der Lagerkörper nur dann, wenn die sie tragenden Malscheiben in eine solche Stellung gebracht werden, daß den Anschlagstiften 33 und 34 Bohrungen 22 und 23 der Sperrplatte_gegenüberstehen. Zur Verhinderung des Abtastens dieser Stellung der Malscheiben sind an der Sperrplatte im Drehbereich der Anschlagstifte noch nicht durchgehende Aussparungen 24 vorgesehen, die, wenn sie den Anschlagstellen gegenüberstehen, zwar ein gewisses Abweichen, aber nicht das vollständige Ausrücken der Sperrplatte zulassen.
  • Die Sperrplatte trägt an ihrer Vorderseite einen mit Gewindegängen 26 versehenen Zapfen 25, auf dem ein mit einer Gewindebohrung 27 versehener, rechteckiger Führungsbolzen 28 aufgeschraubt ist. Derselbe wird in einer rechteckigen Bohrung 3o der Vorderwand des Gehäuses i geführt, und an ihm ist ein mit einem Handgriff ausgestatteter Ausrückhebe129 gelenkig befestigt.
  • Die Malscheiben 31 und 32 sind an ihrer äußeren, die Aussparungen 35 und 36 des Gehäuses i übergreifenden Umfangsfläche zwecks guter Handhabung mit Riefen versehen und haben an ihren inneren Umfangsflächen radiale Bohrungen 39, in welchen federbelastete Sperrstifte 38 gelagert sind, die in an dem Umfange der Aussparungen 35 und 36 angeordnete Rasten 37 lösbar eingreifen. Die Rasten 37 sind so angebracht, daß bei Eingriff der Sperrstifte der Malscheiben die an diesen befestigten Anschlagstifte den in der Sperrplatte 17 vorgesehenen Aussparungen 22, 23 oder 24 gegenüberstehen. Auf der Vorderseite der Malscheiben 31 und 32 sind Merkziffern und auf der Vorderseite des Gehäuses zwecks Kenntlichmachung der Stellung der Malscheiben bzw: - der Anschlagstifte Marken 48 vorgesehen. Für die Handhabung der Schließeorrichtüng. werden die der Offnungsstellung der Änschlagstifte 33, 34 entsprechenden Merkziffern der Malscheiben 31, 32 durch Drehen der Malscheibe den Marken 48 gegenübergestellt, worauf die Sperrplatte 17 mittels des Ausrückhebels 29 zurückgezogen und die Lenkstangenschenkel 15, 16 in die gewünschte Stellung gebracht werden können. Nach Erreichung der Gebrauchs- oder Sicherungsstellung der Lenkstangenschenkel 15, 16 wird der Ausrückhebel 29 wieder umgelegt, so daß die Vorsprünge 2o, 21 der Sperrplatte 17 in- die- Nuten =I, 12 oder 13, 14 der Gelenkkörper 5, 6 der Lenkstangenhebel 15, 16 eingreifen und deren weitere Bewegung verhindern.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH: Vorrichtung zur Sicherung von Fahrrädern gegen Diebstahl mittels herabklappbarer und verschiebbarer Lenkstangenschenkel, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkörper der Lenkstangenschenkel je mit zwei Ausschnitten (=i, I2 bzw. 13, 4 versehen sind, die in den Endstellungen der Lenkstangenschenkel mit Vorsprüngen (2o bzw. 2i) einer unter Federwirkung stehenden verschiebbaren Sperrplatte (I7) in Eingriff stehen, welch letztere durch an Malscheiben (3i, 32) angeordnete Anschlagstifte (33, 34) gegen Verschieben gesperrt ist, aber Aussparungen (22, 23) trägt, mit denen die Anschlagstifte der Malscheiben in Deckung gebracht werden können.
DEK104778D 1927-06-21 1927-06-21 Fahrradschloss fuer die Lenkvorrichtung Expired DE487226C (de)

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