DE486703C - Gleisbremseinrichtung, bei welcher das Rad zwischen zwei Bremsbacken eingeklemmt wird - Google Patents
Gleisbremseinrichtung, bei welcher das Rad zwischen zwei Bremsbacken eingeklemmt wirdInfo
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- DE486703C DE486703C DEV23994D DEV0023994D DE486703C DE 486703 C DE486703 C DE 486703C DE V23994 D DEV23994 D DE V23994D DE V0023994 D DEV0023994 D DE V0023994D DE 486703 C DE486703 C DE 486703C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/04—Track brakes or retarding apparatus with clamping action
- B61K7/08—Track brakes or retarding apparatus with clamping action operated pneumatically or hydraulically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. NOVEMBER 1929
23. NOVEMBER 1929
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M486703 KLASSE 20 h GRUPPE
V 23QQ4 IIJ20 h
eingeklemmt wird
Es sind, bereits Gleisbremsen bekannt geworden,
bei welchen die Brems wirkung auf
den Zug dadurch, herbeigeführt wird, daß der Radkranz'zwischen zwei einander gegenüberliegende
Bremsbacken geführt wird, die durch äußere Kraft oder durch den Druck der
Zugachsen seihst gegeneinander gepreßt werden. Hierbei hat sich gezeigt, daß bei
zu großem Anpressungsdruck das, Rad, welches
ίο sich beim Einlaufen von oben zwischen die
Bremsbacken klemmt, versucht, au® der Schiene herauszuspringen.
Die vorliegende Erfindumig betrifft eine
derartige Auebildung der Bremseinrichtung, daß ein Herausspringen des Rades vermieden
wird. Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung die Einrichtung so ausgebildet,
daß dajs einlaufende Rad im Sinne einer Lösung der Bremsen, das auslaufende Rad
dagegen im Sinne einer Verstärkung der Bremskraft wirkt. Dies kann main z. B. dadurch
erreichen, daß man die eine Bremsr backe schräg nach unten richtet.
Beispiele für den Gegenstand der Erfindung sind in den Abbildungen dargestellt. In
Abb. ι ist ι das Rad, welches zwischen die
beiden, einander gegenüberliegenden Bremsbacken 2 und 3 eingeklemmt wird. Das Zusammenpressen
der Bremsbacken soll hier beispielsweise durch einen mit Druckluft füllbaren
Zylinder-4 mit Kolben 5 erfolgen. An dem Zylinder 4 sitzt unter Vermittlung eines
Zwischengliedes 6 die Klemmbacke 2, die bei 7 gelenkig gelagert ist und sich bis zu einem
Anschlag 8 nach aufwärts bewegen kann. 9 ist eine Feder, die die Bremsbackle 2 in normaler
Lage festhält. An. dem Kolben 5 sitzt unter
Vermittlung des Zwischengliedes· 10 die Bremsbacke 3. Das einlaufende Rad sucht
die Bremsbacke 2 nach unten herabzudrüdken,
wirkt also im Sinne einer Lösung der Bremse, während das auslaufende Rad, dessen Drehrichtung
nach oben gerichtet ist, die Bremsbacke nach oben zu schieben sucht und dadurch also die Bremskraft verstärkt, da die
vorher schräg nach unten gerichtete Backe 2 nunmehr in die waagerechte Lage hineingezwängt
wird.
Abb. 2 zeigt ein weiteres Beispiel, bei welchem an Stelle der um eine Achse
schwenkbaiian Bremsbacke zwei Rollen 11
angeordnet sind. -Das Rad 1 wird wieder zwischen die feststehende Bremsbackle 3 und
die Rolle 11 eingeklemmt. Die Rolle 11 ist
drehbar auf einer Achse 7 angeordnet, die in dem Bock 6 gelagert ist. Die Oberfläche
der Rolle bildet mit der Kante 13 des Bockes zusammen einen keilförmigen Einschnitt, in
dem sich eine zweite Rolle 14 befindet. Das einlaufende Rad bewegt däe Rolle 11 im
') Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Carl Eduard Zix in Berlin-Siemensstadt.
Sinne des eingezeichneten Pfeiles und sucht
hierbei die Rolle i/j. nach oben zu' verschieben.
Da sich die Rolle 14 hierbei aus dem keilförmigen Einschnitt herausbewegt,
wirkt säe im Sinne eimer Verringerung der
Bremskraft. Das auslaufende Rad bewegt die Rolle 11 in entgegengesetztem Sinne und
sucht hierbei die Rolle 14 herabzudrücken, also in den Einschnitt hineinzuEwingen, wodurch
gleichzeitig die Rolle 11 selbst in Richtung· auf die Bremsbacke 3 Mngepreßt wird,
also eine Verstärkung der Bnemsikraft herbeiführt.
Abb. 3 zeigt; ein weiteres Beispiel, bei welchem die Rolle 11 selbst sperrend wirkt.
Hierbei ist der Zwischenraum zwischen dem Bock 6 und dem Rad 1 keilförmig gestaltet.
Die Feder 15 sucht die Achse 7 nach oben zu
drücken, also im dein Ausschnitt hinein. Das
auslaufende Rad wirkt im Sinne der Feder und sucht damit - die Bremswirkung zu verstärken,
während das- einlaufende Rad die Rolle 11 mach unten zu drücken sucht und
' damit also im Sinne einer Entlastung des Rades wirkt.
Von -den Bremsbacken, kann eine beliebig
große Anzahl hintereinander angeordnet werden.
Abb. 4 zeigt die Einrichtung nach Abb. 3 von der Seite gesehen. Hierbei ist angenommen,
daß zwei Rollen-11 nebeneinander angeordnet sind, um hierbei zu veranschaulichen,
wie das. einlaufeinde Rad im Sinne einer Lösung der Bremskraft, das auslaufende im
Sinne einer Verstärkung der Bremskraft wirkt. Da, wie aus Abb. 3 ersichtlich, die Bremskraft
geschwächt wird, wenn sich, die Rolle 11 nach abwärts .bewegt, so muß der einlaufende
Teil 15 des Rades ι, dessen Bewegung, wie
der Pfeil in Abb. 4 angibt, nach unten gerichtet ist und also auch die Rolle 11 nach
unten zu schieben sucht, im Sinne eine? Lösung der Bremskraft wirken, während der
auslaufende Teil 16 des Rades 1, dessen Bewegung nach oben gerichtet ist, die Rolle 11
nach oben zu drücken sucht, also, wie aus Abb. 3 ersichtlich, im Sinne einer Verstärkung
der Bremskraft wirkt.
Claims (4)
1. Gleisbr.emseinrichtumg, bei welcher
das Rad zwischen zwei Bremsbacken eingeklemmt wird, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Bremsbacken,
daß der einlaufende Teil des Rades im Sinne einer Lösung der Bremse, der auslaufende
im Sinne einer Verstärkung der Bremskraft wirkt.
2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der
Bremsbacken (2) schräg nach unten gerichtet ist.
3. Gleiisbiremseinrichtung nach Anspruch ι oder 2, gekennzeichnet durch eine
Rolle (11), die als Bremsbacke wirkt und bei der Drehung in der einen Richtung
■eine zweite-Rolle (14) in .eine keilförmige
Öffnung hineintreibt, bei Drehung in der ,anderen Richtung"-dagegen aus der keilförmigen
-Öffnung. herausbewegt.
4. Gleisbiremseinrichtunig nach Anspruch
i, gekennzeichnet durch eine Rolle (11), die auf der .einen Seite an dem Rad
eines Zuges anliegt, auf der anderen Seite .an ,einer schräg zur Vertikalen. gerichteten
■ Fläche.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23994D DE486703C (de) | 1928-06-09 | 1928-06-09 | Gleisbremseinrichtung, bei welcher das Rad zwischen zwei Bremsbacken eingeklemmt wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23994D DE486703C (de) | 1928-06-09 | 1928-06-09 | Gleisbremseinrichtung, bei welcher das Rad zwischen zwei Bremsbacken eingeklemmt wird |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE486703C true DE486703C (de) | 1929-11-23 |
Family
ID=7580883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV23994D Expired DE486703C (de) | 1928-06-09 | 1928-06-09 | Gleisbremseinrichtung, bei welcher das Rad zwischen zwei Bremsbacken eingeklemmt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE486703C (de) |
-
1928
- 1928-06-09 DE DEV23994D patent/DE486703C/de not_active Expired
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