DE486357C - UEberwachungsvorrichtung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen - Google Patents

UEberwachungsvorrichtung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen

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DE486357C
DE486357C DEC40211D DEC0040211D DE486357C DE 486357 C DE486357 C DE 486357C DE C40211 D DEC40211 D DE C40211D DE C0040211 D DEC0040211 D DE C0040211D DE 486357 C DE486357 C DE 486357C
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DEC40211D
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Thales SA
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CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA
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Description

  • Überwachungsvorrichtung für Selbstanschlußfernsprechanlagen Die Erfindung betrifft eine überwachungsvorrichtung für Selbstanschlußfernsprechanlae Ulen, in denen die Verbindungsseinrichtungen durch ein Zeitwerk bei Nichtzustandekommen einer Sprechverbindung nach Ablauf einer ,-ewi I ssen Zeit freigegeben werden. Sie be- zweckt, für den Fall, daß von dem Wähler einer Nebenstelle aus unvollständ# oder ,eine zu 'hohe Nummer oder eine besetzte Nebenstelle ßewählt worden ist oder eine unhesetzte Nebenistelle nach einer bestimmten Zeit nicht antwortet, die anrufende Nebenstelle zu benach4chtigen. Dies bewirkt die Erfindung dadurch, daß jede Nebenstelle beim Anrufen über eiinen Kontakt ein-es Rufiielais die Wicklung ihres Kopplungsrelais mit einer Störungsleitung verbindet, durch die bei Nichtzustandekommen der Sprech:verbuldung ihr Anschluß an die. Rufvorrichtung der Anlage zwecks Übermittlung eines Zeichens bewirkt wird, bevor die Verbindungseinrichtungen der Anlage durch das Zeitwerk in die Ruhestellung zurückgeführt werden.
  • Die Abb. i bis 4 sindso zusammenzusetzen, daß Abb. i Uhks oben, Abb. 2 rechts oben, Abb. 3 liinks unten und Abb. 4 rechts unten Ueigt und die mit den gleichen Bezeichn-ungen versehenen Leitungen zusammenstoßen. Die so zusammengesetzte Abbildung stellt schema*ch ein Beispiel für eine Fernsprechanlage m#t einer überwachungsvorrIchtung nach der Erfindung dar.
  • Die Wirkungeweise der Anordn= wird im nachfolgenden für eine Anlage mit 16 Nebenstellen in ihren Einzelheiten beschrieben, welche vier Gruppen zu vier NebenstellenA1 bi# A4, B, bis B4, C, bis C, und D, bis D-1-umfaßt, und zwar Wild angenonimen, daß die Nehenstel.leA4 die anrufende und die NebenstelleC, d#e gerufene ist.
  • Die Gesamtanlage wird durch eine einzige Zentralbatterik# gespeist. Die Klemmen jedes Stromkreises sind auf der Zeichnung durch die Zeiclien Plus und Minus angegeben. Die drel Verbindungsl,eitungen CR, CR, CR3 gestatten drei gleichzeitige Sprechvel-binduilgen und si#nd als unbesetzt angenommen.
  • Die Nebenstelle A" (Abbi. 4-) nimmt ihren Hö;-rer R ab und schließt in 7 die Leitung. Diese ist an den Pluspol der Batterie angeschlossen über die Kontakte 2o des Sp-eiserelaisD in Ruhestellung und 2o' des Kopplungsrelai.s CP (Abb. 3) in Ruliestellung. Anderseits ist sie über einen der Kontakte 51 von Ql. (Abb.-4) mit -einem RufrelaisA verhunden. Das Relais A liegt anderseits an dem Minuspol über den Kontakt15 des SpeiserelaisD in Ruhestellung. Da der Zahn d der Nummernscheibe ,RC den Kontakt4 geöffnet hält, spriclit das Re14s T an und zieht seinen Anker 5 an, der die Nummeriischeibe RC freigibt. Der Strom, der durch das Relals T fließt, fließt aber auch durch das Rufrelais A der Nehenstelle A4. Dieses tritt in Tätigkeit und verbindet über seinen Kontakt 6o (Abb. 3) die Wählerleitung L, (Abb. 4) mit der Nebenstelle. Da diese stets am Pluspol über 2o und 2o' liegt, spricht das Stromstoßrelais i (Abb. 2) an und erregt das Hilfsstromstoßrelais i. Das Relais 1 wird ebenfalls von dem Strom, der das StromstoßreIais i durchfließt, du-rcliflossen, spricht aber nicht an, da seine Empfindlichkeit zu 'Zering ist. Der Kontakt 72 wird geschlossen, wodurch das Relais Q' (Aibb. 4) erregt wird, das sich Über Kontakt 5o hält und d#p Erregung des Sperrelais Q bewirkt. Dieses seiner seits setzt die Relais QI., Q2, Q3, Q in Tätigkeit. Sämtliche Spirechstellen werden dadurch von ihrem Rufrelais A getrennt. Es können daher keine an-deren Anrufe ün Amte erfalwen und die betreffenden Nehenstellen er-22 , kennen dies daran, daß das Relais T nicht in Tätigkeit tritt.
  • Das RufreIaisA der NehenstelleA.1 bleibt erregt, denn es 'hält sich über seinem'Kontakt 6 1. Die Nehenstelle A" kann dahex dik-, Stromstoßrelais i und 1 des Wählers steuern.
  • Wenn mehrere Nebenstellen, gleichzicitiggerufen hätten, würde nur die Nebenstelle, welche der Nebenstelle A,_ zunächst liagt, .eingeschaltet, da die Haltekontakte 61 (Abb. 3) in Redhe geschaltet sind. Es ist z. B. aus Abb. 3 ersichtlich, daß der Kontakt 61 Von A4 die Verbindung des Kontaktes 61 von B, mit dem Pluspol untembricht.
  • Bei seiner Erregung hat das Hilfsstromrelaisi' durch seinen Kontakt 71 den Stromkreis des SteuerrelaisARM (Abb. 2) geschlossen. Dieses hält sich über deu Kontakt 127 und bereitet am Kontakt 128 den Stromkreis des Relais MN vor.
  • Der Rufende dreht die Nummernscheibe RC (Abb. 4), um die Nebenstelle (#, zu rufen, vom Buchstaben C bis zum Anschlag (Pfeil P).
  • Dahei schließt sich 7unächst der Kontakt 4, den in der Ruhestellung der Zahn d <ler Nummernscheib.e,RC geöffnet hält, damit das Relais T nicht über die Kontakte io und 4 kurzgeschlossen ist. Nach einer gewissenDrehung wird aher von dem Zahnd der Küntakt io geöffnet. Da die Stromstöße durch das RadR1 gesandt werden, bevor Ader Kontakt i o durch den Zahn d der Nummernsch,e#be I?C wiedergeschlossen ist und das RelaisT kurzsclih#eßf, ist die Stromstärke beim Senden der Stronistöße geringer als unmiftelbar darauf. Das RadRI öffnet dreimal den Kontakt i i. Das Stromstoßrelais 1 wird dreimal aherregt und schließt durch seinen Kontakt39 dreimal den Stromkreis des Relais MN.
  • Durch den ersten Stromstoß setzt das Relais Mn durch seinen Kontakt i o i in Arheitsstellung und über den Kontakt 107 des Relais 2T in Ruheetellung die ungerade Leitung der RelaisC"CS usw. unter Strom. Zu gleicher Zeit wird über den Kontakt ioo des Relais MN in Arb eitsstellung und i og des RelaisAT in Ruhestellung das Relais iT erregt und hält sich über seinen. Kontakt io2. Dieses Relais iT 'ber&,tet am Kontakt 104 den Stromkreis des Relais 2T vor.
  • Nach dem ersten Stromstoß kehrt Relais Mn in die Ruhestenung zurück. Das Relais 2T wird dann !erregt Über Kontakt ioi des RelaisMN in R-u-he##beUung und 104 des Re-Ials iT in Arbeltsstellung. Der Kontakt 107 .gelangt in seine Arbeitsstellung, und das Re, lais 2T hält sich'Über seinen Kontakt io5. Bei. dem zweiten Stromstoß wird die gerade Liine unter Strom gesetzt über Kontakt ioi des ReiaisMN in Ruhestellung und Kontakt 107 des Relais 2T in Arbeits:stellung. Zugleicher Zellt erfo##gt über den Kontakt io6 des RelaiS 2T in Axb.eltsstellun-g die Erregung des RelaisAT. Dieses unterbricht in iog den Stromkreis des RelgisiT, welches in seine Ruhelage zurückkehrt. 2T bleibt jedoch erregt über den Kontakt i o8 des Relais AT in Arbeitsstel#ung.
  • Nach dem zweit-en Stromstoß gelangt AT infolge Aberregung des RelaisMn wieder in seineRuhestellung und unterbricht über seinen Kontaktio8 in Ruheste#1ung den Stromkreis des Relais 2T. Die Relais iT, 2T und AT sind alse, wieder abarregt wie vor dem erst-en Stromstoß.
  • Beim dritten Stromstoß wiederholt siclida;sselbe Spiel wie beiniersten Stromstoß. Hieraxis geht hervo#r, daß durch die Kombination der Relais MN, iT, 2T und AT abwechselnd die ungeraden und geraden Leitungen in der Reihenfolge der durch das Stromstoßrelals i zu Aln übertragenen Stromstöße an den Minuspol der Batterie gelegt werden.
  • Beim ersten Stronistoiß wird das Relais,cl, das einerseits über Kontakt i i o des Relais 0 mit der Plusleitung, anderseits mit der ungeraden Leitung verbunden. ist, erregt und hält sich über seinen Kontakt i i i, durch den es gleichfalls von der ungeraden Leitung, abgetrennt wird. Das Relais C, verb-mdet über sicinen Kontaktii3 in Arbeitsstellung und den Kontaktl14 des Re-IaisC2 in RuhestelluAgg die GruppenauswahlleltungLA mit der LeitungLE. Es ist dies die Auswahl des ersten Stronistoßes. Gleichzeitig verbindet C:L über seinen Kontakt 112 in Arbeitsstellung das Relals C2 mit der geraden Leitung und führt übier seinen Kontakt 114 die Erreigungdes KontrollreIais J (Abb. 2) herbei.
  • M dem zweiten Stromstoß tritt das Relais C2 in Tätigkeit, weil die gerade Leitung unter Strom ist und hält sich über seinen Kontakt i i i. Durch denselben KonLalkt trennt ,es Sich von Üer geraden Leitung ab. Relais C, unterbächt in 114 die Vexbindung der Leitungen LA und LE, wodurcU die Wahl des ersten Stronistoßes auf-ehoben wird. 0 Durch spinen Kontakt i 13 in Arbeitsstellung und den Kontakt 114 von C,3 in Ruhestellung verbindet das Relais C, die Gruppenauswahllleitung LB mit LE. Es ist dies die Auswahl des zweiten Stromstoßes. Relais C. setzt des weiteren üb#er seinen Kontakt i 12 das Relais C3 in Verbindung mit der ungeraden Linie.
  • Beim dritten Stromstoß tritt C,3 in Tätigkeit und verbindet die Gruppenauswahlleitung LC mit der Leitung LE, während es die Verbindung LB-LE unterbricht.
  • Hieraus ist ersichtlich, daß die Relais C, bis C, entsprechend der Ankunft der Signale aufeinanderfolgend eingeschaltet werden, Das Ergebnis des Empfanges dreler aufeinanderfol-ender Stromstöße besteht in der Herstellung der Verbindung LC-LE.
  • Nach dem dritten Stromstoß hat das Rad RI der NummernscheÜbe der rufenden Nebenstelle den Kontakt io geschlossen, durch, welch#en das Relais T kurzgeschlossen wird. Dadurch wird der Gesamtwiderstand des bestehenden Stromkreises geringer, der Strom wird erhöht, und Relais 1 (Abb. 2) wird jetzt ebenfalls zu gleicher Zeit mit dem Stromstoßrelais 1 erregt. Die Kontakte 39 des Strornstoßrelais i und 4a des Relais I gelangen in Arbeitsstellung, und die Leitung LE wird mit dem Minuspol der Batterie üher den Widerstand RP verbunden. Da in diesem Augen-blick die Gruppenauswahlleitung LC mit der Leitung LE verbunden ist, wird über einen der Kontakte des Relais K' in Ruhestellung das Gruppenrelais CG3 (Abb. 4) erregt. Das Relais CG3 bringt die Auswahlleitungen 3 5 der vier Nebenstellen C, bis C-1 in Verbindung mit den Leitungen N, bis N, (Abb. 2). Die Auswahl der verlangten Gruppe ist in dieser Weise vollzogen.
  • Das Relais CO,3 erregt über seinen Haltekontakt36 das Mais P (Abb.2). Der W-id#erstand,RP liegt auf diese Weise parallel zu dem RelaisP und -verursacht einen Spannungsabfall zwischen dem Relais CG3 und Z, dem Minuspol der Batterie, so daß P in Tätigke:it treten kann. Das RelaisP schließt in 46 den Stromkreis des Relais0 und bereitet in 44 den Stromkreis des RelaisI( vir.
  • Das Relals0 wird erregt und unterbricht in iio den Stromkreis aller Relais des Wählers. Dieser gelangt in Ruhestellung, desgleichen das KontrollrelaLsf, da der Kontakt 114 des RelaisC, unterbrochen ist.
  • Gelangt das KontrollrelaisJ in die Ruhelage, so, scl-dießt es den Stromkreis des Relais I( über Kontakt 42, und das Relais I( wird somit erregt. über sein-en Kontakt 43 in Arbeitsstellung, führt es die Erregung des Relais K' und die Aberregung des Relais 0 herbei. Das Relais l( hält sich über seinen Kontakt 7 6. Der Wähler COP befindet sich in dieser Weise in, derselben Stellung, welche er vor dem Empfang, der ersten Stromstoßreihe einnahni, jedoch mit dem Unterschied, daß die RelaisP, 9 und I(' erregt sind., so daß die Leitungen LA, LB, LC, LD mit den entsprechenden Leitungen N" N? N3, N4 verbunden siXid.
  • Diese Verbindung, die Rückstellung in die Nullagge und die Umschaltung, findet selir schnell statt, während der Rufende seine zweite Ziffer vorbereitet, in diesem Fall die Ziffer i, indem er die Ziffer i schkes Stromstc>Brade,sRC bis zum Anschlag (Pfeil F') dreht.
  • Bei seiner Rückbewegung öffnet das Rad ,RI einmal den Kontakt i i; das Strorastoßreäais! kehrt in seine Ruhelage zurück, und Relais Mn # empfängt einen Stromstoß, wodurch, wie früher beschrieben, die ReilaisC, und 1 eirregt werden. Die LeitungLE wird über den Kontakt i 13 des Relais C, in Arbeitsstellung, den Kontakt 114 des Relais C# in Rubestellung. die Gruppenauswalilleitung LA und den Kontakt 7 9 des Relais I(' in, Arbeltsstellung mit der LeitungN, verbunden.
  • Nach dem einzigen Stromstoß, welcher der Ziffer i entspricht, wird der Kontakt io der Rufscheibe aufs neue geschlossen und schließt das Relais T kurz, wo,durch gleichzeitig die Stromstoßrelaisi und 1 erregt werden. Die Leitung LE wird wieder über Kontakt 39 des Stromstoßralais 1 und Kontakt 4o des Relais 1 in ArbeftssteHung an den Minuspol gelegt, und zwar unmittelbar, da der 'WiderstandRP durch-den Kontakt74 des RelaisI( in Arbeitsstellung kurzgeschlüssen ist.
  • Da die LeitungN, wie oben erläutert, an den Minuspol angelegt ist und das Relaii5 CCJ3 #erregt ist, ist die Auswahllei=g LS (Abb.4) der NebenstelleCl. mit dem Minuspol der Batterie verbunden. Infolgedessen wird das Kopplungsrelais, CP (Abb. 3) der Nebenstelle C, erregt.
  • Die Tätigkeit des Wählers, welcher durch die Nummernscheibe des Rufenden --esteuert wird, hat somit zur Folge, daß das Kopp- lungsrelais CP der Nebenstelle C, erregt wird. Die Auswahl ist damit beendigt.
  • Nach dem letzten S.tronistoß werden die Relais I, J und K erregt, und der Stromkreis des Schlußrelais L (Abb. i) ist über die Kontakte 73 des Relais 1, 41 des Kontrollrela.isJ Lind 75 des Relais K in Arbeitsstellung geschlossen. Das Schlußrelais L wird erregt und schließt den Stromkreis des Relais PZ (Abb. 2) über seinen Kontakt 45. Das Relais l#Z hält sich über seinen Kontakt 46 und bereitet in 65 den Stromkreis des Auslöserelais Z vor. Es folgt hieraus, daß, wenn die rufende Nebenstelle von der Wählerleitung LI abgetrennt wird, wie in folgendem erklärt, und das Stromstoßrelais! und das Hilfsstromstoßrelais i' in. ihre RuhE#la,#,-,e zurück1,--ehren, der Kontakt71 des Hilfsstromstoßrelaisi' in Ruhestellung, dieErregung desAuslösiarelaisZ bewirkt. Dieses unterbricht die Stromkreise des Wählers entweder unmittelbax durch.;seine Kontakte 77 und 48 oder durch Steuerung des Relais0 des Wählers, mittels seines Kontaktes47. Der Haltekontakt46 des RelaisPZ wird sowohl über den Kontakt42 des KontrollrelaisJ als auch. über den Kontäkti29 des RelaisARM in Arheitsstellung gespeist. Dieses geschieht, um die Rückführ-ung des durch das AuslöseTelaisZ -esteuerten Wälilers in die Ruh-elage zu sichern.
  • Da durch den Wähler COP die Auswahlleitung LS deT Nebenstelle C, an den Minuspol der Batterie gelegt wurde, wird # das Kopplungsrelais CP dieser Nebenstelle erregt -und legt über seinen Kontakt 114 die Arbeitswicklungen 2 1 des Relais F (Abb. 3) der Neb enstelleC, für die drei Verbindungsleitungen C,R1, CR2, CR3 an den Minuspol der Batterie.
  • Das Si,-natriela!s0" der Verbm-dungslei=g CR, ist jedoch. allein, über Kontakt 36 des Verbindungsleitungswecliselrelais PH, (Abb. i) mit dem Pluspol der Batterie verbunden, da die Kontakte 36 der Verbindungsleitungswechselrelais PH" PH2, PH.3 hintereinanderlIegen. Anderseits liegen die Signalrelais Cq, Cf2"Gß in Reihe mit den Wicklung, ein. 7, 1 der Relais F der Verbindun01sIe#tungen, CRI., CR2, CR3. Hieraus folgt, g daß nur das Relais F von C, und der Verbindungsleltung CRI. in Tätigkeit tritt, um durch. sieine Kontakte ?-6 die Leitung, welche von der Nebenstelle Cl. kommt, mit den Leitungen CL, C_, der Verbindungsleitung CRI. zu verbinden.
  • Die Verb, kdungsleitungen werden also durch diese Reihenfolge bei der Herstellung der Verbindungen erst nach. der Auswahl der angerufenen Nebenstelle #,ri Anspruch genammen, d. h. nicht eher als unbed.mbat no.twendig.
  • Das Si#-,nalrelais0" das in Reihe mit der Wicklung 2 1 des Relais F von Cl. und derr Verbindu#ngsleitung.CRI. liegt, wird gleichfalls erregt und verbindet die Verbinduiligsleitung CR, mit den Leitungen, A,., A2, die mit der Rufleitung der Rufvo.rriclit-un-9 VIB (Abb. i) verbunden sind. Da. der Kontakt28 des RelaisG1 geschlossen ist, werden die RelaisU und U' (Abb. i) #e.Tregt. Das RelaisU schließt durch seinen. Küntakt117 die Erregerleitung der Rufvorrichtung VIB. Hierdurch erfolgt der Anruf der NebenstelleC, über die Lei#tungen-4j,A.,Cl,C2, und der Wecker der NebenstelleC1 wird zum Läuten gebracht.
  • Das Relais U hat über seinen KOntakt 115 in Arbe#üsstellung, Wicklung von MA, Kontakt 24 des Relais M2 und Kontakt 94 des Relais M, in Ruhestellung den Stromkreis des Zeitwerks MA (Abb. i) geschlossen. Der Kern des letzteren bewegt sich. nach aufwärts und schließt deg Kontakt 53, wodurch die Erregung des Relais ML bewirkt wird. Dieses hält sich Über den Kontakt 93 und unterbricht in 94 den Stromkreis des ZeitwerksMA. Der Kerri des letzteren. fällt langsam. nach abwärts. Das Zeitwerk ist derart eingestellt, daß der Kern desselben den Kontakt 58 z. B. erst am Ende, einer Minute schließen kann. Unter dieeen Bedingungen dauert der Wekkerruf eine Minute.
  • Die Nebenstelle C, muß voir dem Ende c#i-eser Minute durch. Abhängen des Hörers antworten.
  • In dem Au,-,enb,4c#k, in welchem Cl. mit der VerIS ' indungsleltung gekoppelt wird, wird der Kurzschluß zu der denen Wicklung g des Speiserela:.is D (Abb. 3), die an den Pluspol anggeschlossen :ist, entfernt, sobald der Ko)rutakt 2o' des Relais CP geöffnet wird; die andere Wicklung von D ist an den Minuspol gelegt übler den Kentakt 13 des Rel#Is F in Arbeitsstellung. I-Iieraus folgt, daß, wenn die NebenstelleC, den Hörer abnimmt und dadurch Über ihren Kontakt 7 ihre Sprechleituntg schließt, ihr SpieiserelaisD erregt -wird und sich über seinen Koxakt 18 so lange hält, his der Teilnehmer wieder anhängt.
  • Das Spie#iserelaisD speist über seinen Kontakt 15 -u-nd den Kontakt 23 des Rela#is F vo-n Cl. und deir Verbindungsleitung CRI, in Arheitsstellung die Haltewicklung --2 des Relais F und ;gleichzeitig das mit der Wicklung in Reihe liegende Verbindungsleftungsrelais H" (Abb. i) über den Kontakt 124 des Trennrelais CD in Ruhestellungor.
  • Durch seinen Kontakt 17 legt das Speisere,laisD die Auswählleitung LS an die Störungs16,itungPL. Gleichzeitig wird das Kopplungsrela.is CP über den Kontakt 17 des Sp,e#iser#elais D in. Arbeitsstellung aberregt. Die Arbeitswicklung 21 von F befindet sich nicht mehr unter Strom, und das Signaliielals G, gelangt in die Ruliestellung. Das Rela:is F der Nebenstelle C, an derersten Verbindungsleitung GR1 bleibt jedoch trotzdem erregt, da die Haltewicklung 22 desselben sich üb,er Kontakt 15 des Speiserelais D, Kontakt -#-3 des Rela#is F in Arbeitsstellung und die Wicklung Ües VerbindungsleitungsrelaisW1 unter Strom befindet, w,ie schon erläutert.
  • Da die Auswahlleitung LS der Nebenstelle C, über den Kontakt 17 des Speiserela,is D in Arbeitsstellung an die Störung.,sl*ung PL gelegt ist, wird die S.törungsleitungPL unter Strom gesetzt. Da in diesem Augenblick das Zeitwerk noch nicht am Ende seines Hubes ist, so ist das Relais M, füT den ,ersten Anruf noch immer erregt. Hieraus folgt, daß durch den Kontakt 95 des Relais M, in Arbeitsstellung das Antwortrelais R (Abb. i) erregt wird. Dieses unterbricht in 12o den Stromkreis der Relais U und U'. Der Summer kommt zum Stillstand, und M, wird gle#clifalls aberregt, da der Kontakt i 15 C, offensteht. Das Relais R besitzt ein-en Haltekontakt i 19, der an der Störungsleitung PL liegt. Das Relais R bleibt erregt, solange die Störung,sleitung unter Strom ist, uad hält den Kontakt 121 offen, wodurch die Erregung der Störungsrelaisgruppe X, W (Abb. i) durch die StörungsleitungPL über den Kontakt95 des Relais M, in Ruhestellung verhindert wird, da die angerufene Nebenstelle antworte.t. Da die Störun .gsleitung PL mit der Leitung CA dauernd (Abb.3) verbunden ist, führt diese gleichfalls Strom, und über den Kontakt 16 des Rufrela:isA von A4 wird das Kopplungsreläis CP von A4 erregt. Dieses bewirkt durch seine Kontakte I 14 die Erregung des Relais F von A4 und der Verbindun,-"-leitungCR, über Wicklung:zi, da nur dieses über die Wicklung des Signalrelais G, mit dem anderen Pol de- Batterie verbunden ist. Da jedoch in diesein Augenblick der Kontakt 2o' des Kopplungsrelais CP in Arbeitsstellunng den? Kurzschluß zu der Wicklung des Speiserelais D aufhebt, wird dieses erregt und spieist die Haltewicklung 2 2 seines Relais F an CR, über seinen Kontakt 15 und den Kontakt 23 des Relais F in Arbeitsstellung-Bei seiner Betätigung hat das Speiserelais, D der Neibenstelle A4 an seinem Kontakt 15 den Stromkreis des RufreIais A unterbrochen. Dieses wird aberregt, trennt durch Kontakt 6o die NebenstelleA4 von der Wählerleitung L, Die Relais I, i und l' werden aberregt. Das letztere bewirkt über 71 die Erregung des Auslöserelals Z. Der Wähkr COP gelangt auf diese Weise in die Ruhe-Stellung. Die StörungsleitungPL wird nicht mehr gespeist und das AntwürtrelaisR nicht mehr erregt.
  • Es wird also für die Herstellung der Verbindung erst die anrufende Nebenstelle über die Wählerleitung L,. mit dem Wähler verbunden, danndurclidieRelaisgruppeC"C2,C",... des Wählers diejenige der Auswahlleitur#gen 35 auisgesu-clit, die der angerufenen Nebenstelle zugeordnet ist, dadurch verbindet dter Wähler die angerufene Nebenstelle über eine der VerbindungsleitungenCR, mit der RufverrichtungViB; dann trennt die angerufene .Nebenstelle durch Abne#bm-en des Hörers die anrufende Nebenstelle von dem Wähler und die #lerbindungsleitung von dem Wecker und verbindet danach die anrufende Nebenstelle mit der hentibten. Verbindungsleitung. Hieraus ist ersichtlich, daß einerseits die Verhindungsleitungen CR, CR2, CR3 nicht früher als Z, unbedingt notwendig beansprucht und anderseits die Rufverriclitung !und der Wähler COP sofort nach der Antwort freigegeben werden, ohne daß der Ablauf des Zeitwerkes MA abgewartet wird, wodurch üine bedeutende Verbusserung erzielt wird, wenn man bedenkt, daß die Antwort im Fernsprechwesen oft in einigen Sekunden erhalt-en wird.
  • Bei der Erregung des Antwortrelais R ist sowohl der Stromkreis des Relais U wie des parallel zu ihm geschalteten Relais U' unterbrochen worden, doch da dais Relais U' ein Verzögerung g relais ist, kommt es nicht sofort in die Ruhestellung. Die Verzögerung ist si gewählt, daß sämtliche Teile des Wählers COP und der Rufvorrichtung, in die Ruhelage gelangt sind, bevoir der Kontakt 1--,2 ,GieseMüssen wird, so daß im Augenblick der 5 Schließung dieses Kontaktes die Wicklung 32 des VerbindungsleitungswechselrielaisPH1 (Abb. i) übeir Kontakt 54 des Rela:is,X in Ruliestellung, Kontakt i 18 des Relais U in Ruhestellung, Kontakt 122 von U' in Ruhe-SbeiHun,- Kontakt 29 von H:t in Arbeitastellung und Kontakt 34 in Ruhestelluirug erregt wird und sich über Kontakt 34 in Arbeitsstellung und Kontakt 3o des Relais H, in Arheitsstellung hält. Der Kontakt 36 nimmt seine Arbeitsstellung ein, und der Pluspo,1 der BaUerie wird an den Kontakt 36 des Verbindungsleitungswechselrelais PH, gelegt. Somit wird die Verbindungsleitung CR, für den nächsten An- ruf vorbereitet, solange die Verbindungsleitung CR, benutzt wird.
  • Flieraus ist ersichtlich, daß das Auswechseln der Verbindungsleitungen, selbsttätig vor sich geht, ohne daß eine besondere Einste1,-lung erforderlich wäre.
  • Des weiteren hält das RelaisU' für die Dauer seiner Verzög gerung über seinen. Kontakt 123 das Relals Q erregt, bis die Verbindung der Nebenstellen ausgeführt ist, um jeden Ruf während der Hers"ellur#g der Verbindung zu verhindern.
  • Die beiden Nebenstellen.4, und C, stehen jetzt in Sprechverbindung miteinander. Sie sind miteinander verbunden über die Kondensauwen UR und durch die. Verbind-ungsleitung CR1. und werden über ihre Spei--4p-relaisD g-lespeist. Diese Relais halten sich über ihre Kontakte 15 und die, Wicklungen 2 2 der RelaisF und des Verbindun,-sleitungsrelaisH, erregt. über den Kontakt3o hält seinerseits das VerbindungsrelaisH, das Verbindunggsleitungswec,h--,alrelais PH, erregt.
  • Wenn an einer der Nebünstellen der Hörer angehängt wird, werden das SpeiserelaisD und das RelaisF der betreffenden Nebenstelle aberregt. Ist au beiden Stellen angehängt, so wird das Verbm'dungsleitungsrelaisH, aherregt sowie das Verbindungsleitungswechselrelais PH,. Die VerbindungsleitungCRI. steht nurmiehr für eine neue Verbindung zur Verfügung. Das Verbindungsleitungswechselrelais PH, besitzt einen Haltekontakt 38, der dfa Wicklung, 33 steuert. Hieraus folgt, daß Über die Leitun"&,L3 dieWicklun., 33 eirragt wird, wenn Q erregt ist, d.h. wenn während der Abwicklung des. Gespräches ein anderer Anruf zur Zentrale gelangt. Dies geschieht deshaJh, damit während der Dauer eines Rufes das VerbindungslieitungswechselrelaisPH,L nicht freigegeben werden kann, selbst wenn die in Sprechverbindung stehenden NehensteHen angehängt haben.
  • Wenn jedoch die NebenstelleC" obwohl sie frei ist, nicht antwortet, so geht aJ1-es zunächst so, vor sich, wie für ein-en gewöhnlichen Anruf, bis dex Kern des ZeitwerksMA in seiner untersten. Stellungor dien Kontakt 58 schließt.
  • Durch diesen Kontakt wird über Kontakt 98 das RelaisM,;, in Ruhestellung und Kontakt96 des Re#laisM:L in Arheitsstellung die Störun#,-sre,lalsgruppeX,W mit dem Minuspol verbunden, welcher anderseits über den Kontakt 121 des Re-IaisR in Ruhestellung am dem Pluspol dex. Batterie liegt. Die Störungsrelaisgruppe,X,W spricht an, hält sich über ihren Kontakt 52, bereitet über die Kontakte 57 die Erregung des Relais M vor und schaltet das Zeitwerk MA wieder ein. über Kontakt 54 in Arbeitsstellung, über den Widerstand,R" über den Kontakt 125 von M3 in Ruhestellung und Kontakt 27 vou. G, in Arbeitsstellung schaltet -die Störungsrelaisgruppe X, W einen Hakestromkreis für das RufreIais 0,. ein. Das Zeitwerk MA schaltet über seinen Kontakt 53 den über den. Kontakt 57 von X in Arbeitsstellung, vorbereiteten Stromkreis von M2 ein. Das Relais M2 hält sich über seinen Kontakt 97, bereitet über 98 den Stromkreis für das Trennrelais CD und über seinen Kontakt 19 den das Relais Ms vor, schaltet durch diesen Kontakt ig gleichzeitig das Relais M, ab und öffnet über seinen Kontakt 24 den Stromkreis des Zeitwerks, MA, so daß deir Kein des letzteren sich wieder langsam nach alywärts bewegt.
  • Durch die Aberregung von Mi wird über I<untakt95 des RelaisM:L in Ruhestellung, Kantakt52 des RelaisX in Arbeitsstellun#g-und Kontakt i 16 des Relais U in Arbeitsstellung auch die St&run.,-"sleitung PL mit dem Minuspol der Batterie verbunden.
  • Es ist also ersichtlich, ä-a-ß die Erreg ung der Relais- gruppe. X, W durch die Abschaltung des Relais M., auch die Störungslei#tung PL an den Minuspol der Batterie legt. Dadurch wird das Kopplungsrelais CP der anrufenden Nebenstelle über den Kontakt 16 das Relais A in Arbeitsstellung, und die Leitung CA, welche dauernd mit PL verbunden ist, erregt. Das Kopplungsrelais CP bewirkt, wig früher für die NebenstelleCl. beschrieben, die Erregung des Relais F über die W#cklung,-q i. Das mit der Wicklung -- i in Reihe liegende Signalrelais Cfl ist noch von der Nebenstelle C, her erregt, ebenfalls die Relais U und U'. über die Kontakte 5 5 und 5 6 de.s Relais W -in Arbeitsstellung wird ein. Spannungsteiler in die Rufleitung der Rufvo-rrichtung geschaltet. Die anrufende Stelle erhält also ein gedämpftes Zeichen mit der Bedeutung. »Ke.i,ne Antwort«. Gleichzeitig wird Über Kontakt 56 die Erregung des Relais Q aufrechterhalten, solange wie der Ruf dauert.
  • Durch den Kontakt zo' des Relais CP in Arbeitsstellung wird der Kurzschluß der einen Wicklung des Sp,eis,erela#s D der NAenstelle A4 aufgehoben, so daß über die Nebenstelle die zweite WZckluilu von D und Über den Kuntakt 13 des ReUis F in Arbei#tsstellung das Spiaiserelais D erregt wird. Dieses Relais schaltet mit sieinein Kontakt j#5 das Rufrelais A aib und erreigt über den Kontakt 23 in Arb(eitsste-Ilui#g und die linke Wicklui#g des Relais F, die, Wicklung, des Verbindungsleitungsrelais H, und den Kontakt 124 des Trennrelais CD in Ruhestellun,- die Wicklung 22 von F und die Wicklung von Hl. Durch die Aberregung von A wird der Kontakt 16 g. eöffnet, und die Relais 1 und I und damit auch. das Reiais l# werden stremlos. F bewirkt übe-r seinen Küntakt 71 in Ruhestellung die Erregung des Auslöserelais Z übier den vorbereiteten Kontakt 65 des Relais PZ in Arbeitsstellung. Auf diese Weise wird der Wähler COP, wie früher beschrieben, in seine Ruhestellung zurückgeführt Die Auswahlleitung LS wird dadurch stromlos" und das Kopplungsrelais CP der Nebenstelle C, wird aberregt.
  • Durch den Kontakt 17 tren-nt das SpeiserelaisD der Nebenst#II.eA4 ihre Auswahlleitung35 von ihrem Kopp.lungsrelaisCP und verbindet sie mit der Störungsleitung PL. Durch den Kontakt2o hebt es ebenfalls den Kurzschluß der einen Wicklung des Speiserelai&D auf.
  • Durch den . Kontakt 16 des Relais A in Ruhestellung wird das Kopplungsrelais CP der Nebenstelle A4 aberregt, das Signalrelais 01 bleibt jedoch noch über seinen Haltekontakt 27, den Kontakt 125 von Relais Ms in Ruhestellung, und auch über den Kontakt3i des VerbindungsleitunggsrelaisH, in Arbeitsstellung, über den WiderstandR1 und den Kontakt54 von X in Arbeitsstellung erregt.
  • Es sind also, bei Beginn des zweiten. Abwärtsganges deis Kerns des Zeitwerks MA eingeschaltet: idie Störungsrelaisgruppe X W, das Speiserelais D der Nebenstelle A, die Wicklung 22 des Relais F, das Signalre-Iais Gi, H, U und U sowie das Relais M- Die anrufende NebenstelleA, erhält also ein gedämpftes Zeichen mit der Bedeutung: »Keine Antwort«.
  • Beim Abwärtsgang schließt der Kern des Zeitwerks MA den Kontakt 59 und erregt dadurch über Kontakt 19 des Relais M. in Arbeitsstellung das Relais M3, das sic über seinen Kontakt 12 6 hält und in. i z 5 den einen Haltestromkreis des;Si,-niedrelaisG, unterbricht. Der andere Haltestromkreis des Signalrelais G, über den Kontakt 3 1 des Verbindungsleitungsrelais H, in Arbeitsstellung bleibt jedoch noch erhalten.
  • Unterbricht die NebenstelleA,1 durch Anhängen ihres Hörers nicht vor Ablauf des Zeitwerks MA den Stromkreis des Speiserelais D und damit den der Relals hl, Gl, U, tP, so daß auch die Störungsrelaisgruppe X, W der Rufvorrichtung ViB und das Zeitwerk MA zur Ruhe gelangen, so schheßt am Ende seines zweiten Hubes der Kern des Zeitwerks MA den Kontakt 58 und bewirkt über den Kontakt 98 des Relais M. in Arbeitsstellung, die Erregung des Tiennrelais CD. Das Trennrelaas CD unterbricht - durch seinen Kontakt 124 in, Arbeitsstellung die Erregung des Verbindungsleitungsrelais H" und damit den Haltekreis des Signalrelais Cf, Die Relais, U und U' sowie MA, M, X, W sowie die Rufvorrichtung ViB gelangen in Ruhestellung. Nur das Speiserelais, D der NebenstelleA4 bleibterregt, -ohne,eine weitere Wirkung auszuüben, d. 11. alle, übrigen Teile der Anlage sind in Ruhe, sobald das Verzögerungsrelais U' in 123 die Erregung des Relais Q unterbrochen hat.
  • Wie soeben beschrieben, wird die Störungsrelais,gruppe X, W an die Mihusleitung der Batterie angeschlossen, wenn das Relais M, erregt ist und das Zeitwerk MA am Ende seines ersten Hubes den Kontakt 58 schließt. Die Relais X, W können jedoch noch in, folgenden drei anderen Fällen an den Minuspol der Batterie anggeschlossenwetrden - Erstens, wenn die angeruf enie Nebenstelle C, besetzt ist, denn dann ist das Speiserelais D der NobenstelleC, erregt und somit die AuswahlleitungLS der NebenstelleC1 über den Kontakt 17 des Spelserelais D in Arbeitsstellung von dem KopplungsrelaisCP derNebenstelleC, ab- und an die StörungsleitungPL angeschaltet. Legt also der Wähler, wie zu Anfang beschrieben, die LeitungLS an den Minuspol der Batterie, so wird die StörungsleitungPL und über den Kontakt95 des RelaisM, in Ruhestellung, die Störungsrelais-#gruppe,X,W, ferner über die mit der St,5-rungsleitung PL stets verbundene Leitung CA, über den Kontakt 16 des Rufrelais A in Arbeitsstellung der anrufenden Nebenstelle A, das Kopplungsrelals CP der Nebenstelle -44 erregt. Sind aber X, W und das Kopplungsrelais CP einer anrufendem; Nebenstelle erregt, so geht alles so vor sich, wie kurz vorher biei Beginn. des zweiten Hubes des, Kernes des Zeitwerks MA besiclirleben.
  • Zweitens wird in dem Fall, daß durch den Wähler eine zu holie Stellenzahl gewählt wird, fortschreitend, wie zu Azdang beschrieben, nach dem Relais C4 des Wählers (Abb. 2) das überzählige Relais C,9 der Relaisgruppe CI, C2, C3 ... des Wähleffs erregt. Dieses hält sich über seinen Kontakt i i i, äfkiiet den Kontakt 114 und verhindert dadurch entweder Über den Kontakt 79 des Relais X' in Ruhestellung die Erregung des Relais CG4 oder über den Kc>iitakt 79 des R-elaiisV in Arbeitsstellung die Anschaltung einer der Auswahlleitungen an den Minuspol der Batterie. Es bewirkt dagegen über seinen Kontakt i ig in. Arbeitsstellung die Erregung des Relais CG5 und bereitet über den Kontakt i2o über die LeitungS den Stromkreis der StörungsrelaisgruppeX,W und der StörungsleitungPL derart vor, daß der Kontakt 8 1 des Schlußrelais L bei seiner Betätigung Stroinschluß für die Störungsrelaisgruppe X, W und (über den Kontakt 95 des Relais M,) für die StörunigsleitungPL bewirken -kann. Das RelaisCG5 bewirkt über seinen Kontakt 86 die Erregung des Relais P und dementsprechend, wie früher beschrieben, der Reihe nach die Erregung von 0, 1( und l(', wenn diese Relais n:icht schon vorher erregt waren. Mit seinem Kontakt i3o bereitet es, wie der Kontakt des überzähligen Relais C5, den Stromkreis der Störungsrelalsgruppe X, W und der Störungsleitung PL vor. Sind bei Beendigung der zweiten Wahl, -so wie früllier besprochen, die Relais 1, 1 und K erregt, so erhält das Schlußrelais L (Abb. i) Strom und schließt mit seinem Kontakt 8 1 den vorbereiteten. Stromkreis der Relaisgruppe X, W und der Störungsleitung PL. Alles geht so vor sich wie früher beschrieben.
  • Drittens können die Störungsrelaisgruppe X,W und die StörungsleitungPL erregt werdien, wenn ein Ruf mi cht zu Ende geführt wird. Zu Beginn eines jeden Rufes wird über den Kontakt 89 des ReWs l' das Relais FA (Abb. i) err%-t und hält sich über seinen Kontakt 8 4 und schließt in 8 5 den Sitromkreis des Fehlerzeitwerks MF. Der Kern dieses letztealen hebit sich'und erregt über den Kontakt 82 das Relais FB. Dieses unterbricht in go den Haltestromkreis von FA, öffnet in 83 den Stromkreis des FehlerzeitwerksMF und schließt über den gleichen Kontakt seinen Haltestromkreis. FA und FB sind auf dIese Weise dann erregt, wenn das Relaisi' des Wählers erregt ist. Der Kern des Fehlerzeitwerkes MF bewegt sich langsam nach abwärts, wird jedoch bei Aufhebung und Erneuerung der Erregung der RelaisFA und FB von neuem angehoben. Solange also das Hilfsstromstoßrelals l' geschaltet wird, kann der Kern des Fehlerzeitwel*#es,MF seine tiefste Stellung, niclit erreichen. Bleiben je- doch die Wahlsstromstöße aus, so schließt der Kern des Fehlerzeitwerkes MF -am Ende seines Hubes den Kontakt8o und schließt äber K#ntakt86 des RelaisFC in Ruhestellung und 88 des Relais!' in Arbeitsstellung den Strerrikreis der Störunggsrelaisgruppe X, W und der StörungsleitungPL. über den Kontakt 92 des Relais FC in Ruhestellung bewirkt ,es gleichzeitig die Erregung . des Relais PZ, dur,ch welches die Erregung des Auslöse.-relaisZ, wie früher beschrieben, vorbereitet wird. Die Einschaltung- ., des Kontaktes 8o bleibt wirkungslos, wenn das S#chlußrelaisL nach beendelter Wahl äber den Kontakt 45 in Arheitsstellung das Relais FC erregt und so die Kontakte 86 und 92 unterbrochen hat. Übgr den Kun#akt 87 in Arbewtssteuul#g hält sich das Relais FC bis zum Ende des Hubes des Fehlerzeltwerks jIff, welches das Relais FC von dem Minuspol der Batten.e"a--bsclmJtet. Wie beschneben, bewirkt das ZeitwerkMA beim Anruf einer unbesewen Nebenstelle, die nicht antworte", nach seinem ersten Abwärtsgang die Erregung der Störungsrelaisgrupp c X, W. Nach seinem zweiten Abwärtsgang dient -es dagegen der Rückführung sämt-, C 0 licher Verbindungseinrichtunggen der Anlage, da die Relais M, und M2 eine Umschaltimg vorgenommen haben. Die Relais M, und M2 bilden also eine Umscbaltgruppe, durch die für die Erregung der Störungsrelaisgruppe X; W und die Rückführung sämtlicher durch emen Ruf beanspruchten Schaltteile der Anlage das gleiche Zeitwerk MA benutzt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überwachungsvorrichtung für Selbstanschlußfernsp..rechanlag-ein, in denen die Verbindungseinrichtungen, -durch ein Zeitwerk, bei Nichtzustandekommen einer Sprechverb.Indung nach Ablauf einer gewissen Zeit freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Näbeastelle bieim Anrufen Über einen Kontakt(16) eines Rufrelais(A) die Wicklung ihres Kopplungsrelais (CP) mit einer Störungsleitung (PL) verbindet, durch die bei NicUtzustandekommen der Sp..rechver-hindung ihr Anschluß an die Rufvorrichtung der Anlage zwecks Übermittlung eines Zeichens bewirkt wird, bevor die Verbindungseinrichtungen der Anlage durch das Zeitwerk .in die Ruhestellung zurückgeführt werden.
  2. 2. Üherwachungsvoirrichtung für Selbstanschlußfernsprechanlagen nach An-,spruch i, daduirch gekennzeichnet, daß das Zeitwerk am Ende der Wählstromstoß-,gahe zugleich mit der Rufvorrichtung 4niageschaltet: wird und, -wenn die angerufen-Nebienstelle nicht bis zum Ende :seines .ersten Ablaufes antwortet, den Stromkreis der Störungsleitung (PL) schließt. .3. Überwachungsvorrichtung für Selbstanschlußf emsprechanlag-,ein nach An- spruch 2, daduxch gekennzeichnet, daß für dIe Anschaltuno, der StärungsleItung an die BatteTie und die Rückführung, sämtlicheir Verbindungseinrichtungen der Anlage unter Benutzung einer Umschaltgruppe zweimal dasselbe Zeitschaltwerk verwendet wird. 4. überwachungsvoTrichtung für Selbst-2,-p chlußfenisprechanlaggen. -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die AuswahU,eitu-r#,- jedex Sprechsitelle üb:er einen Kontakt ihres beim Abheben des Hörers erregten Speiserelais an die Störungsleitung angeschlossen ist. 5. Überwachungsvorrichtung für Seibstanschlußfernsprechanla#gen nach Anspruch i, dadurchgekennzeichnet, daß die Wählergruppie des Wählers der Anlage .ein überzähliges Relais.(C5) besitzt -und die von diesem Relais ausgehende Auswahll,eitung (S) an die Störungsleitung an-,geschlossen ist. 6. überwachungsvorrichtung für Selbs-tanschlußfern#prechanlagen nach - Anspru,cli i, dadurch gekennzeichnet, daß -ein Fehlerzeitwerk vorhanden ist, das bei jedem Wählstromstoß eingeschaltet wixd und nach seinem. Ablauf den. Stromkreis der Störungsleitung schließt, wenn, der Ruf unvollständig ist. 7. überwachungsv0Trichtung für Selbstan chlußfern-sprechanlag--en nach Anspru-cli i, dadurch gekennzei#chnet, daß ein Kontaktpaar dex Störungsre#Iaisgruppe ZD zwecks Abgabe des Zeichens für das NichtzustanM##,ommen einer Sprechverbindung einen Spiannungsteiler in die Rufleitung der Rufvorrichtung einschaltet.
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