DE48633C - Regulator für Kraftmaschinen - Google Patents

Regulator für Kraftmaschinen

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Publication number
DE48633C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
air
machine
regulator
power machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48633D
Other languages
English (en)
Original Assignee
HEES & WILBERG in Magdeburg - Sudenburg, Leipzigerstr. 12
Publication of DE48633C publication Critical patent/DE48633C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Regulator arbeitet in der Weise, dafs er die Geschwindigkeit, durch ein Hemmnifs hervorgerufen, durch Verdünnung der Luft in einem Behälter, dessen Bewegungsmechanismen vermittelst Hebelwerkes von einem hin- und hergehenden Theile der Maschine gesteuert werden, dadurch regelt, dafs er periodisch das Regulirventil in oder aufser Thätigkeit setzt.
In Fig. ι ist α ein hin- und hergehender Theil einer Maschine, der sich bei jedem Abwärtsgange auf den in b beweglichen Hebel c setzt, diesen nach unten drückt und dadurch den Kolben d des Behälters e nach oben bewegt, was ein Heraustreiben der im Behälter e befindlichen Luft durch die Oeffiiungen f im Gefolge hat. Um ein Herabgehen des Kolbens d zu ermöglichen, ist in der oberen Partie des Behälters eine Schraube /2, Fig. 2, angebracht, deren Gewindegänge von einem nach aufsen spitz zulaufenden, wie bei i im Schnitt dargestellten Schlitz unterbrochen sind. Je langsamer die Maschine arbeiten soll, je mehr mufs die Schraube nach innen zu gedreht und der Schlitz für den Luftzutritt verkleinert werden; je schneller die Maschine laufen soll, je weiter mufs die Schraube h herausgedreht und dadurch der Luftzutritt vergröfsert werden.
Es ist aber klar, dafs der Kolben, der so schwer ist, dafs er den Hebel c k in die Aussparung des Ventils Z drückt und somit als Gegengewicht wirkt, desto schneller nach unten fallen kann, je gröfser der Querschnitt des Luftzutrittes in der Schraube h ist, und um so langsamer, je kleiner dieser Querschnitt ist. Wenn nun das Herabfallen des Kolbens durch die Stellung der Schraube h für eine bestimmte Tourenzahl eingestellt ist und der hin- und hergehende Theil α durch die Kraftimpulse im Cylinder eine schnelle Gangart annimmt, so wird α den Hebel c mitnehmen, bevor der Kolben d so weit heruntergegangen, dafs der Ansatz m des Hebels k bereits bei / unter das Ventil gegriffen hat. Das Ventil wird in dem Falle also von der Steuerung der Maschine nicht gehoben, und die wirkende Kraft ist so lange dadurch abgeschlossen, bis die Gangart der Maschine wieder so langsam geworden ist, dafs der Hebel k die Aussparung / erreicht. Damit ein schnelles und sicheres Einrücken des Hebels k möglich wird, ist in der Seitenwand des Behälters e eine Oeffnung η derart angeordnet, dafs kurz vor dem Moment, wo der Ansatz m des Hebels k in die Aussparung Z greift, der Kolben d beim Abwärtsgange die Oeffnung η freilegt. Es hört dann durch den Zutritt der Luft durch η die Luftverdünnung im Behälter e auf und das Gewicht des Kolbens d drückt schnell den Hebel k mit Ansatz m in die Aussparung Z, so dafs das Regulirventil von der Steuerung wieder mitgenommen werden kann.
Der in Fig. 5 dargestellte Apparat wirkt durch Luftverdichtung. Sobald der Kolben im Behälter nach oben gezogen wird, tritt durch Ventil g Luft in den Raum q. Beim Abwärtsgange des Kolbens geht derselbe je nach der Gröfse des Querschnittes in der Schraube h, welche den Austritt der Luft vermittelt, in gröfseren oder kleineren Zwischenräumen durch seine eigene Schwere nach unten. Im übrigen
functionirt der Apparat wie eingangs beschrieben.
Die dargestellte Einrichtung dient für einfach wirkende Gasmotoren. Für doppelt wirkende Maschinen ist die Vorrichtung doppelt auszuführen; für Dampf- und Heifsluftmaschinen erleidet der Regulator unwesentliche Abänderungen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Regulator für Kraftmaschinen, bei dem ein als Gegengewicht ausgebildeter Kolben d von einem hin- und hergehenden Theil der Maschine vermittelst Hebelwerkes in einem Cylinder mit von einer Platte bedeckten Oeffnungen f zum Entweichen der Luft beim Kolbenaufgange, Regulirschraube h zur Luftzuströmung beim Kolbenabgange und Ausgleichungsöffnung η zur vollständigen Beseitigung des durch Luftverdünnung hervorgerufenen Hemmnisses auf- und abbewegt wird, wobei das Hemmnifs im Cylinder ein Oeffnen des Gasventils durch Gabel in so lange hindert, bis der Kolben d in dem Moment in seine tiefste Stellung niederfällt, wo sich der hin- und hergehende Theil α der Maschine in seiner höchsten Stellung befindet.
    An dem in Anspruch i. genannten Kolben d für den Fall der Anwendung von Luftverdichtung anstatt Luftverdünnung die Anordnung eines Kanals ο zur Verbindung der Ausgleichungsöffnung η mit dem Ventil g in Fig. 3. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48633D Regulator für Kraftmaschinen Expired - Lifetime DE48633C (de)

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