DE48587C - Maschine zum Aufnähen von Knöpfen - Google Patents

Maschine zum Aufnähen von Knöpfen

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Publication number
DE48587C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
button
machine
slide
chuck
sewing buttons
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48587D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. ENGEL in Hamburg, Graskeller 21
Publication of DE48587C publication Critical patent/DE48587C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
    • D05B3/14Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing perforated or press buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Die Maschine ist mit einem Apparat ausgestattet, durch welchen eine wesentliche Vereinfachung und Erhöhung der Leistungsfähigkeit der bisher bekannten Vorrichtungen zum Annähen von Knöpfen bezweckt wird.
Es wird im vorliegenden Falle der Knopf in ein Futter oder eine Form eingelegt, welche einen unten vorspringenden Rand hat, auf welchen der Knopf zu liegen kommt. Dieses Futter ist vorn offen und auf einer Metallplatte mit Hülfe eines Armes so drehbar befestigt, dafs man es behufs Einlegens des Knopfes am vorderen Ende heben und den Stoff, ohne die Lage des Knopfes zu verändern, genau in diejenige Stellung bringen kann, in welcher der Knopf später angenäht werden soll. Die Form, welche den Knopf aufnimmt, ersetzt zugleich den Drückerfufs.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist Seitenansicht (theilweise im Schnitt), Fig. 2 Grundrifs und Fig. 3 Endansicht einer Maschine, welche den Apparat besitzt. Fig. 4 ist eine Detaildarstellung, das als Drückerfufs dienende Futter zur Aufnahme des Knopfes in aufgehobener Stellung zeigend.
Ein in Führungen η η auf der Arbeitsplatte der Maschine gelagerter Schieber α trägt das Futter B. Dieses . Futter B besteht aus dem langen Arm c, welcher bei e drehbar am Schieber α gelagert ist, während es an seiner Unterseite ein auswechselbares Einsatzstück i trägt, in welches der zu befestigende Knopf k eingelegt wird. Der Knopf wird innerhalb des Einsatzstückes i von dem vorstehenden Rand r getragen, der sich unten an i befindet, wie die. Fig. 2, 3 und 4 erkennen lassen. Das Futter B wird durch einen Excenterhebel g auf die Arbeitsplatte der Maschine niedergedrückt (Fig. ι, 2 und 3), während es sich durch Einwirkung einer Feder f hebt, sobald man den Excenterhebel in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung dreht. In dieser Stellung (Fig. 4) läfst sich ein Knopf bequem in das Einsatzstück des Futters auf den Rand r einlegen. Man regulirt nun, während das Futter noch gehoben ist, unterhalb B den Stoff x, an welchen der Knopf angenäht werden soll, und bringt diejenige Stelle des Stoffes, welche den Knopf tragen soll, genau unter das Einsatzstück i. Dies ist rasch und leicht auszuführen, weil der Arbeiter den Knopf im Futter vor sich liegen sieht. Der Knopf bleibt bei dieser Einrichtung und Verschiebung des Stoffes unberührt.
Jetzt drückt man durch Umlegen des Excenterhebels g das Futter B nieder, wobei der Stoff χ vom Futter B auf die Nähplatte festgeklemmt wird. Der Knopf - liegt dabei oberhalb χ im Stück i. Mit Hülfe eines kleinen gabelförmigen Werkzeuges hält man nun den Knopf fest, bis die Nadel einen Stich durch den Knopf bezw. durch ein Knopfloch desselben gemacht hat. Sobald die Nadel wieder hoch ist, verschiebt sich der Schieber nach vorn. Dies geschieht in bekannter Weise durch die Drehung einer auf der Maschinenwelle n> angebrachten Curven-
scheibe h7 die einen um / schwingenden Arm y hin- und herbewegt. Die Schwingungen vonj' werden durch die Schubstange \ auf den Schieber α übertragen.
Hat sich der Schieber nach vorn bewegt, so dringt die Nadel durch ein neues Knopfloch bezw. an einer anderen Stelle als zuvor durch den Knopf und macht einen zweiten Stich. Jetzt geht der Schieber wieder zurück und führt die erste Stichstelle wieder unter die Nadel, so dafs auf diese Weise eine Reihe von Stichen gemacht werden, bis der Knopf genügend befestigt ist.
Das Einsatzstück i am Futter B ist auswechselbar für verschieden grofse Knöpfe. Ebenso ist für verschieden grofse Knöpfe die Verschiebung des Futters B durch Verstellung der Schubstange % im Schlitz t des Armesy zu reguliren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Aufnähen von Knöpfen, bei welcher die Hin- und Herführung des zu befestigenden Knopfes unterhalb der Nadel mit Hülfe eines Schiebers (a) erfolgt, an welchem behufs Aufnahme des Knopfes eine gleichzeitig als Stoffdrücker dienende Platte (B). drehbar befestigt ist, die ein Einsatzstück (i) mit vorstehendem Rand (r) trägt, auf welchem der Knopf aufruht und welche nach Bedarf mehr oder weniger stark auf den Stoff aufgedrückt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48587D Maschine zum Aufnähen von Knöpfen Expired - Lifetime DE48587C (de)

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