DE485494C - Mehrpoliger Schalter mit je einem OElgefaess fuer jede Phase - Google Patents

Mehrpoliger Schalter mit je einem OElgefaess fuer jede Phase

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DE485494C
DE485494C DEM88089D DEM0088089D DE485494C DE 485494 C DE485494 C DE 485494C DE M88089 D DEM88089 D DE M88089D DE M0088089 D DEM0088089 D DE M0088089D DE 485494 C DE485494 C DE 485494C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/55Oil reservoirs or tanks; Lowering means therefor

Landscapes

  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • mehrpoliger Schalter mit je einem Ölgefäß für jede Phase Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein mehrpoliger Hochleistungsölschalter, welcher für jede Phase ein getrenntes Ölgefäß besitzt. Solche Schalter werden. im allgemeinen durch Zusammenbau mehrerer selbständiger einpoliger Schalter und Kupplung derselben bewirkt. Es ist bekannt, mehrere derartige Ölkessel unter .einem gemeinsamen Deckel anzuordnen.
  • Nach vorliegender Neuerung werden nun diese einzelnen Ölkessel an .einer gemeinsamen Platte fest angebracht, also starr miteinander verbunden. Diese Platte kann mit allen Ölkesseln gesenkt werden und legt sich in angehobenem Zustand mit praktisch genügender Dichtung gegen den gemeinsamen Deckel. Dadurch wird , erreicht, daß die drei Ölkessel ein starres Ganzes bilden. Die Kessel haben in bekannter Weise elliptischen Querschnitt.
  • Die Ausbildung der Kessel mit elliptischem Querschnitt ermöglicht nicht nur eine erhebliche Ersparnis an Öl, sondern auch eine weitere Erhöhung der Festigkeit dieser Körper ohne eine Vergrößerung des Materialaufwandes.
  • Zum Ausgleich der beim Ausschalten großer Leistungen auftretenden Überdrücke dienen die an sich bekannten Auspuffrohre. Bei der neuen Konstruktion ergibt sieh hierfür eine sehr zweckmäßige Anordnung, indem die Auspufföftnungen und Auspuffrohre, soweit letztere erforderlich sind, in der genannten Platte, und zwar in den Zwickeln zwischen den elliptischen Kesseln sitzen.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. i einen senkrechten Querschnitt durch den Sehalter, der durch die kleinen. Achsen der elliptischen Kessel gelegt ist, Abb. 2 einen Grundriß. .
  • Mit i sind die Kessel bezeichnet, mit 2 die gemeinsame, dtie Kessel tragende Platte. 3 sind die in Zwickeln, sitzenden Auspufföffnungen der Platte, an welche siech gegebenenfalls die Auspuffrohre anschließen. Die Platte 2 ist in den Deckel ¢ gut schließend einsgesetzt, so daß die in -den Kesseln sich entwickelnden Gasmengen und R,auchschwaden nicht zwischen Platte und Deckel heraustreten können und, da der Deckel q. in sich geschlossen ist, gezwungen sind, durch die Auspufföffnungen 3 zu entweichen.
  • In dem Hohlraum des Deckels q. oberhalb der Kesselabschlußplatte 2 ist ein Ausgleich der Drücke der einzelnen. Kessel möglich, da hier eine freie Verbindung geschaffen ist. Dieser Raum dient gleichzeitig dazu, eine Betatigungsbrucke 5 für die einzelnen Schaltmesser aufzunehmen, welche in Geradfährungen 6 senkrecht beweglich ist und durch ein Kurbelgetriebe 7 von der Antriebswelle des Schalters bewegt wird. Die Brii;cke 5 dient also zur gleichzeitigen Betätigung der verschiedenen Messer aller Pole, und zwar sind diese Messer an senkrechten Isolierstangen 8 angebracht, welche von der Brücke nach. unten führen und die Messer tragen.
  • Diese Isolierstangen sind zweckmäßig als Rohre, also hohl ausgeführt, z. B. aus Hartpapier, und die Höhlung dieser Rohre wird dazu ausgenutzt, mittels je einer Isolierstange 9 die Stellung der Messer anzuzeigen.
  • Bekanntlich ist besonders bei großen Schaltern die Ableitung einer Signaleinrichtung für die Schalterstellung von der Antriebswelle bisweilen nicht mehr ausreichend, weil infolge Deformation im Gestänge oder infolge Brüchen die Stellung der Antriebswelle nicht ganz zwangsläufig mit derjenigen der Messer übereinstimmt. Es kann also sein, daß die Antriebswelle in derjenigen Stellung steht, welche der Einschaltstellung des Messers entspricht, da,ß aber dieses Messer selbst noch gar nicht die Einschaltstellung erreicht hat. Eine Verdrehung der Schaltwelle selbst, eine Längung im KurbeIgetri.ebe, eine Durchbiegung der Brücke 5 können . derartige Ungenauigkeiten hervorrufen. Deshalb bat man die Forderung gestellt, daß die Stellung der einzelnen Schaltmesser nicht von dem Gestänge, sondern von den Messern selbst angezeigt werden soll, und diese Aufgabe ist hier durch die in den hohlen Schubstangen 8 befindlichen Signalstangen 9 einwandfrei gelöst. Die Schaltmesser sind am unteren Ende der hohlen Stangen 8 mittels hohler Schellen angebracht, und di.e Signalstange 9 ruht auf dem Messer selbst. oder ist mit ihm fest verbunden, so daß, ihre Stellung nur durch das Messer, nicht aber durch den Antrieb gegeben. ist. Die Stange 9 ist nach oben zu einem Signalkontakt io hindurchgeführt, den sie j e nach. Bedarf öffnet oder schließt, wenn das Messer tatsäch-]ich in die Scblußstellung zwischen den feststehenden Kontakten gelangt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrpoliger Schalter mit je einem elliptischen ölgefäß für jede Phase an einem gemeinsamen Träger, dadurch gekennzeichnet, daß diese einzelnen ölkessel an einer gemeinsamen Platte fest angebracht sind, die gemeinsam mit allen Ölkesseln gesenkt werden kann und sich im angehobenen Zustand mit praktisch genügender Dichtung gegen den gemeinsamen Deckel legt. z. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der die ölkess.el tragenden Platte, und zwar in den Zwikkeln zwischen den elliptischen Ölkesseln, Auspufföffnungen, gegebenenfalls mit entsprechenden Rohren, zur Ableitung der Rauchschwaden angebracht sind. 3. Ölschalter nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß im D ekkel oberhalb der die Kessel tragenden Platte eine gemeinsame Brücke zur Betätigung der die Schaltmesser tragenden senkrechten Isolierstangen beweglich angebracht ist. q:. Ölschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß die von der Brücke zu den beweglichen Schaltmessern führenden senkrechten Isolierstangen als Isolierrohre ausgeführt sind. 5. Ölschalter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, , daß W den hohlen Betätigungsstangen für die Messer isolierende Stäbe _ zur Betätigung einer Meldung für den Stand der Schaltmesser eingebaut sind.
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