DE485486C - Elektromechanisch angetriebener Hammer - Google Patents

Elektromechanisch angetriebener Hammer

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DE485486C
DE485486C DES80401D DES0080401D DE485486C DE 485486 C DE485486 C DE 485486C DE S80401 D DES80401 D DE S80401D DE S0080401 D DES0080401 D DE S0080401D DE 485486 C DE485486 C DE 485486C
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DE
Germany
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hammer
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housing
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Expired
Application number
DES80401D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/12Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Elektromechanisch angetriebener Hammer Bei mechanischen Hämmern mit elektromotorischem Antrieb tritt bei längerem Dauerbetrieb häufig eine starke Erwärmung des Hammers ,ein, besonders an dem Schlagkopf des Hammerbars infolge der Schlagwärme. Diese Erwärmung macht sich in manchen Fällen in. störender Weise bemerkbar. Bei elektromagnetisch angetriebenen Hämmernist es bereits bekannt geworden, die Schlagwärme dadurch abzuführen, daß in dem Gehäuse des Hammers Kanäle vorgesehen werden, durch die die von den hin und her bewegten Massen: des Hammers angesaugte Luft strömen und den Hammer, und zwar insbesondere die Magnetspulen, kühlen kann. Man hat hierbei die Kanäle so ausgebildet, daß die Luft in der Nähe des Handgriffes in das Hammergehäuse .eingesaugt wird und nach. Bestreichen der Magnetspulen in der Nähe des zur Aufnahme des Werkzeuges dienenden Teiles des Gehäuses ins. Freie austritt. Da der Schlagkopf hierbei von der durch die Magnetspulen erwärmten Luft bestrichen wird, so kann hierdurch die Schlagwärme nicht völlig abgeführt «erden, so daß die bei Dauerbetrieb störende starke Erwärmung des Hammers bisher nicht völlig vermieden werden konnte.
  • Gemäß der Erfindung wird die Schlagwärme bei elektromotorisch angetriebenen Hämmern dadurch abgeführt, daß die ins dem Hammergehäuse angeordneten Kanäle annähernd parallel zum Schaft des Werkzeuges verlaufen, durch die Luft von: dem als Kolben ausgebildeten, den Antrieb auf den Hammerbär übertragenden und mit Kanälen versehenen Schlitten von außen angesaugt und an den Schlagkopf geleitet wird. Da die Luft in unmittelbarer Nähe des Schlagkopfes von außen angesaugt wird, so wird dieser kräftig gekühlt, so daß auch bei langem Dauerbetrieb keine schädliche Erwärmung des Hammers auftritt.
  • In den Abbildungen sind verschiedeneAusführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, wobei gleiche oder entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen erhalten.
  • In. demolieren Ende des Hammergehäuses i i ist der Elektromotor io gelagert, der über das Kegelradgetriebe 12 und die an diesem exzentrisch angreifende Pleuelstange 14 den Schlitten 15 antreibt. Der Hammerbär 22 ist über die Federn 17 und ig, die durch die an ihrem oberen bzw. unteren Ende als Federteller ausgebildeten Holhlzylinder 18 und 20 in ihrer Lage gehalten. sind, mit dem Schlitben i5 verbunden. Der Hammerbär 22 ist als Kolben ausgebildet und mit Kanälen 23 versehen, die durch das Ventil 2¢ geschlossen werden. Die Kanäle 23 sind um den Schlagkopf 25 des Hammerbars herumgeführt, so daß durch die am unteren. Ende des Hammergehäuses angeordneten Öffnungen 27, di:a ebenfalls durch Ventile 26 verschlossen werden, bei der Aufwärtsbewegung des Hammerbars von außen angesaugte Kühlluft dicht an den Schlagkopf vorbeibeführt wird. Die hier entstehende Schlagwärme kann somit durch den kühlenden Luftstrom gut abgeführt werden. Die aus den Kanälen 23 des Hammerb.ärs austretende Kühlluft, deren Weg durch Pfeile angedeutet ist, strömt zum Teil innerhalb des Hohlzylinders 2o emp,or und tritt durch in dem Schlitten 15 vorgesehene öffnungen in den Raum des Getriebes 12. Der andere Teil der Kühlluft strömt durch die in dem Hohlzylinder 18 angeordneten Öffnungen 21 und streicht an der Innenwand des Hammergehäuses i i empor, bis sie durch die in dem Schlitten 15 befindlichen Öffnungen 16 ebenfalls in den Raum des Getriebes 12 gelangt. Von, hier tritt sie durch die Öffnungen 13 ins Freie. Bei seiner Abwärtsbewegung schlägt der Hammerbär auf das Werlkzeug, beispielsweise auf den Meißel 28 auf.
  • Die in Abb. 2 dargestellte Anordnung entspricht im. wesentlichen, der nach Abb. i, nur mit dem Unterschied, daß die von .dem Hammerbär 22 bei der Bewegung nach aufwärts von außen angesaugte Kühlluft durch an den Schlitten 15 angeordnete Ventile 29 gesteuert wird.
  • In der Anordnung nach Abb.3 wird der kühlende Luftstrom durch einen auf der Welle des Elektromotors io angeordneten Lüfter 30 erzeugt. Dieser saut Luft von außen durch die Öffnungen 27 am unteren Ende des Hammergehäuses i i, die Öffnungen 23 im Hammerbär 22, die Öffnungen 16 im Schlitten 15 und durch die Öffnungen 32 in der im oberen Teil des Hammer_gahäüses angeordneten Zwischenwand 31 an und drückt sie durch die Öffnungen 33 nach außen. Infolge des vom Lüfter-3o verursachten gleichmäßigen Luftstromes ist weder in den hin und her bewegten Teilen noch in dem unteren, mit öffnungen versehenen Ende des Hammers ein Ventil erforderlich.
  • Infolge der durch die Erfindung erzielten guten Abführung der Schlagwärme kann die Schlagleistung des Hammers besonders bei langem Dauerbetrieb erhöht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSl'RUCll: Einrichtung zum Abführen der Schlagwärme eines elektromechanisch angetriebenen Hammers, dessen zur Aufnahme eines Werkzeuges dienender Teil des Gehäuses mit nach außen führenden Kanälen verseben; ist und der durch die von den bewegten Massen, hervorgerufene Luftströmung gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in: dem Hammergehäuse angeordneten Kanäle Kanäle (27) annähernd par-2 zum Schaft des Werkzeuges (28) verlaufen, durch die Luft von dem als Kolben ausgebildeten, den -Antrieb auf den Hammerbär (22) übertragenden und mit Kanälen (16) versehenen Schlitten (15) von außen angesaugt und an den Schlagkopf (25) geleitet wird.
DES80401D 1927-06-29 1927-06-29 Elektromechanisch angetriebener Hammer Expired DE485486C (de)

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DES80401D DE485486C (de) 1927-06-29 1927-06-29 Elektromechanisch angetriebener Hammer

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DE (1) DE485486C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019264B (de) * 1953-03-27 1957-11-14 Pietro Aurelio Macchioni Elektrischer Bohr- oder Abbauhammer fuer Bergbau, Steinbruchbetrieb und sonstige Zwecke mit einem federnd abgestuetzten Schwungkoerper
DE967868C (de) * 1955-03-31 1957-12-19 Robel & Co G Schlaggeraet
DE1179520B (de) * 1959-04-07 1964-10-08 Bosch Gmbh Robert Elektromotorisch angetriebener Hammer
DE2029997A1 (de) * 1970-06-18 1971-12-23 Fa. C.& E. Fein, 7000 Stuttgart Motorisch angetriebenes Hammer-Handwerkzeug
DE2423735A1 (de) * 1974-05-16 1975-11-27 Licentia Gmbh Bohrhammer mit einem freifliegenden, mittelbar oder unmittelbar auf das werkzeug einwirkenden schlagkoerper

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