DE485398C - Zange zum Verknoten von Garbenstricken o. dgl. - Google Patents
Zange zum Verknoten von Garbenstricken o. dgl.Info
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- DE485398C DE485398C DEL71953D DEL0071953D DE485398C DE 485398 C DE485398 C DE 485398C DE L71953 D DEL71953 D DE L71953D DE L0071953 D DEL0071953 D DE L0071953D DE 485398 C DE485398 C DE 485398C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F1/00—Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles
- A01F1/02—Hand-operated tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
Es sind Zangen, zum Verknoten von Garbenstricken,
Ballenschnüren o. dgl. bekannt, deren Maul durch. Knotenzungen gebildet
wird und die nach. Erfassen der Enden des
Strickes o. dgl. so gedreiht bzw. bewegt werden, daß die Strickenden veiiknotet werden. Bei
diesen bekannten Zangen entsteint eine mehr
oder weniger vom Zufall abhängige Festigkeit der Verfcniotung dadurch, daß die Bindezange
nur zur Bildung der Schlinge und nicht oder nur unzulänglich zur Erhaltung
der Straffheit des um die Garbe o. dgl. gelegten Strickes beim Knotenbilden hierangezogen
wird.
Bei der Zange gemäß der Erfindung kann dagegen der Bindevorgang gefühlsmäßig, die
Straffheit beliebig und die ganze Verknotung ■ram Zufall unabhängig vorgenommen werden.
Um dieses zu erzielen, ist an dem die außenao liegende Zunge des Knotens tragenden, beim
Gebrauch in der Hand festliegenden Zangenschenkel eine Nase vorgesehen, gegen welche
das erne Ende des Bindestrickes durch die
äußere Fläche der Zunge des zu bewegenden Zangenschenkels gedrückt, erfaßt und festgehalten
werden kann, so daß das andere Ende des beispielsweise um die zu bindende Garbe
o. dgl. gelegten Strickes mit der anderen Hand beliebig und gefühlsmäßig straff gezogen
werden kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel an einer zum Verknoten
von Garbenstricken dienenden Zange dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Zange,
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Zange,
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Zungen der Zange.
Die Abb. 3 und 4 sowie 1 zeigen die Arbeitsweise bei Herstellung einiss Knotens mittels
der Zange.
Die Zange besteht in bekannter Weise aus zwei um einen Verbindungsbolzen c drehbaren
Handgriffen α, b, deren Enden in zungenartige Greiferd,e auslaufen. Die Greifer oder Zun-
gexid,e sind so ausgebildet, daß ein leichtes
Abgleiten der gebildeten Schlinge erfolgen kann; die innere Zunge e ist daher breit geformt,
während die äußere Zunge d mit einem Hocker/ versehen ist.
Der beim Gebrauch fest im der Hand liegende äußere Zangenschenkel α ist auf
seiner Innenseite mit -einer Nas&g verseilen,
auf die sich beim Zusammendrücken der Zangenschenkel die untere (äußere) Fläche der Zungen legt.
Die Handhabung der Zange geschieht in folgender Weise:
Man faßt die Zange mit einer Hand, und zwar so, daß der Daumen an dem äußeren
Zangenschenkel α, die übrigen Finger am Zanigenschenkel& anliegen. Nun erfaßt man
durch Zusammendrücken der Schenkel zwischen der Naseg und der Zungen den um
die Garbe gelegten Strick 1 genügend weit vom Ende, wobei die Zungen d, e gegen die
Garbe !gerichtet sind. Mit der anderen Hand erfaßt man das Strickende 2 und zielht dieses
Ende beliebig und gefühlsmäßig stark an. Hierauf lagt man das Ende 2 so gegen die
innere Zungen (vgl. Pfeil// der Abb. 1), daß
beide Strickenden nebeneinanderliegen.
Nun macht man mit der Zange eine halbe Umdreihung nach rechts bzw. nach links,
wobei sich die Schlinge bildet, indem sich die Strickenden 1, 2 zwischen die Zungen d, e
legen (Pfeil/ der Abb. 3).
Hierauf öffnet man die Hand, die die Zange bisher zusammendrückte. Die gespannten
Federnd der Zange drücken infolgedessen die Zungen d, e zusammen, wobei die
Nase |f das festgehaltene Strickende 1 freigibt,
weil .ein Zwischenraum/ zwischen der Nase und der Zunge e entsteht. Zum Schluß
wird die Zange zurückgezogen, wobei die gebildete Schlinge von den Zungend,e gleitet
und der Knotenm gebildet wird (Abb. 4). ""=-■
Claims (1)
- Patentanspruch:Zange zum Verknoten von Garbenstricken o. dgl., deren Maul durch. Knotenzungen gebildet ist, dadurch, gekennzeichnet, daß an dem die außenliegendei Zunge (d) tragenden Zangenschenkel (α) eine Nase (g) so angebracht ist, daß sich ihr die untere Fläche der innenliegenden Zunge (e) ibeim Zusammendrücken der Zangenschenkel (α, b) nähert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL71953D DE485398C (de) | Zange zum Verknoten von Garbenstricken o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL71953D DE485398C (de) | Zange zum Verknoten von Garbenstricken o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485398C true DE485398C (de) | 1929-10-31 |
Family
ID=7282895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL71953D Expired DE485398C (de) | Zange zum Verknoten von Garbenstricken o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485398C (de) |
-
0
- DE DEL71953D patent/DE485398C/de not_active Expired
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