DE484740C - Magnetanordnung fuer Unterspannung-, Unterstrom- bzw. Rueckstromschalter - Google Patents

Magnetanordnung fuer Unterspannung-, Unterstrom- bzw. Rueckstromschalter

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DE484740C
DE484740C DEV21903D DEV0021903D DE484740C DE 484740 C DE484740 C DE 484740C DE V21903 D DEV21903 D DE V21903D DE V0021903 D DEV0021903 D DE V0021903D DE 484740 C DE484740 C DE 484740C
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DE
Germany
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armature
magnet
switch
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undervoltage
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Expired
Application number
DEV21903D
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English (en)
Inventor
Friedrich Schoof
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Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Magnetanordnung für Unterspannung-, Unterstrom- bzw. Rückstromschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Dreh-und Hebelschalter mit Unterspannung-, Unterstrom- oder Rückstromauslösung für Gleich-und Wechselstrom und bezweckt ein sicheres Halten des Schalters bei geringer Anzugskraft in der Einschaltlage und einwandfreies Arbeiten im Augenblick des Abschaltens. Ferner wird bei dieser neuen Anordnung ein Vibrieren des Ankers in der Einschaltstellung bei Wechselstrom erschwert. Der Anker des Nullspannungs- bzw. Nullstrommagrveten ist an der Betätigungsachse des Schalters drehfest, aber in Richtung der Achse beweglich angeordnet, und zwar wirkt die magnetische Kraft senkrecht zur Drehkraft der Achse. Bei der Einschaltbewegung wird der Anker mitgedreht und in der Endstellung durch die senkrecht zur Achse wirkende Kraft des Magneten angezogen. Hierbei lagert er sich in =einer Rast und verhindert nach Loslassen des Betätigungsorgans das Zurückgehen in die Ausschaltstellung. Es genügt also eine geringe magnetische Kraft, um den Anker in dieser Stellung zu halten, da diese nur so groß sein muß, um die schwache Ankerrückzugfeder uniwirksam zu mach. Unterschreitet die Spannung bzw. der Strom einen bestimmten Betrag, so wird der Anker durch die Rückzugfeder aus seiner Rast gezogen, und der Schalter gelangt durch seine beim Einschalten gespannte Feder augenblicklich in-, die Ausschaltlage.
  • Bei dieser Anordnung ist angenommen, daß in an sich bekannter Weise eine Feder auf den Anker .einwirkt, die das Bestreben hat, diesen stets aus der Rast zu ziehen oder zu drücken. Man kann aber auch eine Feder verwenden, die den Anker stets mit geringer Kraft gegen den Magneten andrückt. Hierfür muß aber der Anker auf einer Bahn bewegt werden, die Rasten besitzt, die der Einschaltstellung .entsprechen und in denen der Anker von dem Magneten gehalten wird. Um hierbei im Augenblick des Abschaltens ein gutes Herausspringen aus der Rast zu erreichen, können an der Rasterkante Rollen, Kugeln o. dgl. angebracht werden, die die Reibung auf ein Mindestmaß herabdrücken. Da sich der Anker stets in der gleichen Drehrichtung aus seiner Rast bewegt, so genügt eine einseitige Rast. Das Zurückbewegen des Ankers in die Ausschaltlage nach Unterschreiten .eines gewissen Betrages der Spannung bzw. des Stromes erfolgt durch die beim Einschalten gespannte Schaltfeder.
  • Das eigentliche Abschalten des Schalters kann auch in bekannter Weise durch ein besonderes, beispielsweise zwischen Auslöser und Schaltwerk gelagertes Sprungwerk herbeigeführt werden. Es kann z. B. der Magnetanker, kurz bevor er in die Ruhestellung gelangt, durch Lösen einer Klinke usw. die Momentabschaltung herbeiführen.
  • In den Abbildungen sind zwei der möglichen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen. Abb. i bis 6 einen Schalter mit Unterspannungsauslösung, bei dem der Magnetanker unter Einwirkung einer Rückzugfeder steht. In Abb.7 bis 9 wird der Anker stets in Richtung des Magneten gedrückt. a ist der Schalter mit seinem Betätigungshebel b. c ist die Ausschaltfeder; d ist ein Nullspannungsmagnet mit seinem Magnetjoche und .seinem Anker f . Letzterer steht unter dem Einfuß der Feder g.
  • Wird der Schalter durch Betätigung des Hebels b eingeschaltet, so dreht sich der Anker f mit. Im Augenblick des Einscheltens (Abt. i) steht der Anker vor der Rastenstellung und wird durch den Magneten d angezogen. Nach Loslassen des Griffes bleibt der Schalter in: dieser Stellung stehen. Fällt aber die Spannung so weit, daß die Rückzug federg die Kraft des Magnetend überwindet, ,so wird der Anker f aus der Rast gezogen, und die gespannte Schaltfedercbringt den Schalter in die Ausschaltlage (Abt. ¢ bis 6). In Abb. 7 bis 9 drückt die Feder g stets den Anker f in Richtung des Magneten d. Hierbei wird der Anker/ durch die S.cheibeh geführt, die Rastenatellungen für die Einschaltlage besitzt. Diese Anordnung benötigt einen ganz schwachen Magneten, da nur sehr geringe Gegenkräfte vorhanden sind. Um ein sicheres Abgleiten des Ankers aus der Rastenstellung zu erreichen, sind an der Rastenkante Rollen i angebracht, über die der Anker abläuft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetanordnung für Unterspan nung-, Unterstrom- bzw. Rückstromschal ter, dadurch gekennzeichnet, daß der Ma gnetanker axial verschiebbar, aber nick drehbar auf der Schalterachse des Schal ters unter dem Einfuß des Anzugsmagne. ten selbst unmittelbar in einer Rastein. richtung liegt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Magnetanker eine Gegenfeder einwirkt, die diesen aus der Rast zu ziehen oder zu drücken sucht.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker durch Federkraft stets in Richtung des Magnetkernes gedrückt wird und beim Einschalten über eine besondere Gleitbahn.läuft. q.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rollen, Kugeln o. dgl. in: den Rasten-kanten gelagert sind. Anordnung nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgelöste Magnetanker direkt oder unter Zwischenschaltung eines besonderen Sprungwerkes die Abschaltung herbeiführt,
DEV21903D 1926-11-26 1926-11-26 Magnetanordnung fuer Unterspannung-, Unterstrom- bzw. Rueckstromschalter Expired DE484740C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2581969A (en) * 1947-12-31 1952-01-08 Elevator Supplies Co Inc Elevator car switch
US2582270A (en) * 1945-01-12 1952-01-15 Collins Radio Co Control apparatus
US2608624A (en) * 1948-09-18 1952-08-26 Joy Mfg Co Manually operated switch with magnetically latched position
DE960562C (de) * 1951-02-23 1957-03-21 Magnetschultz Spezialfabrik Fu Gleichstrombetaetigungsmagnet mit automatischer Verriegelung des Ankers

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