DE483530C - Koksofentuer mit seitlicher Selbstdichtung - Google Patents

Koksofentuer mit seitlicher Selbstdichtung

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DE483530C
DE483530C DEG71078D DEG0071078D DE483530C DE 483530 C DE483530 C DE 483530C DE G71078 D DEG71078 D DE G71078D DE G0071078 D DEG0071078 D DE G0071078D DE 483530 C DE483530 C DE 483530C
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DE
Germany
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sealing
coke oven
door
oven door
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Expired
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DEG71078D
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HELENE GUENSTER
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HELENE GUENSTER
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Koksofentür mit seitlicher Selbstdichtung Die in den Abbildungen dargestellte Koksöfentür mit seitlicher Selbstdichtung verfolgt den Zweck, die Ofenkammer absolut gäsdicht und auf die einfachste Art zu schließen. Die Vorzüge im Vergleich zu den bisher im Gebrauch befindlichen Koksofentüren sind folgende: Die jetzt gebräuchlichen Koksofentüren mit Selbstdichtung bedingen fast durchweg beim Wachsen der Türen ein Nachstellen der Dichtung von Hand. Dagegen dichtet meine hier dargestellte Koksofentür mit ihrer seitlichen Selbstdichtung, selbst- beim Wachen der Türen, aus folgendem Grunde: Die seitliche Anordnung des durch die Druckbolzen unter Druck stehenden Dichtungsrahmens, der mit einer Asbestlage unterfüttert ist, gewährleistet, daß die Tür absolut dicht sitzt, da sich die beiden Dichtungsflächen, auch beim Werfen der Tür, ständig unter Druck parallel halten.
  • Bei der Erfindung fallen die bei den bisherigen selbstdichtenden Koksofentüren erforderlichen losen Asbest- und Druckrahmen mit den dazugehörigen Druckbügeln, die nach dem Vorsetzen der Tür einzeln aufgesetzt und angeschraubt werden müssen, vollständig fort. Dagegen genügt nach der Erfindung, um die Koksofentür festzusetzen und vollständig abzudichten, das übliche Vorsetzen und Verriegeln der Tür und das Umlegen der beiden seitlichen Spannhebel. Da die Kokskammer durch diese beiden Arbeitsgänge absolut gasdicht geschlossen wird und bleibt, werden die erforderlichen Arbeitsleistungen und die nötige Zeit auf ein Minimum herabgesetzt.
  • Die selbstdichtende Koksofentür gemäß der Erfindung besteht aus dem Türrahmen a, der in die Stirnwand des Ofens eingemauert ist. Auf diesen Türrahmen a ist der aus 2 bis 3 mm Blech hergestellte, ringsherum geführte und diagonal geteilte Dichtungsrahmen b dicht aufgenietet. An den Innenflächen des vorstehenden Schenkels des Dichtungsrahmens b ist die ebenfalls ringsherum gehende Asbestlage c angebracht. Der Diagonalschnitt des Dichtungsrahmens b, der demselben beim Spannen und Entspannen die nötige Elastizität gibt, ist gedichtet durch die an den Scheitelpunkt des Dichtungsrahmens genietete, mit Asbest unterfütterte Dichtungslasche d. Um ein leichtes Zentrieren der Tür beim Einsetzen in den Dichtungsrahmen zu gewährleisten, sind in gewissen Abständen die Führungsbügel e, aus Flacheisen hergestellt, angebracht, die auch gleichzeitig zur Führung des Druckrahmens f ausgebildet sind. Der Druckrahmen fbesteht an den vier geraden Seiten der Koksofentür aus Vierkanteisen, die an den Ecken durch die Gallschen Ketten g verbünden werden. An dem Druckrahmen f sind ringsherum in gewissen Abständen die Druckbolzen h beweglich befestigt. Auf der anderen Seite sind die Druckbolzen mit Langloch durch Splint im Halteblech i am Dichtungsrahmen beweglich gehalten. Durch das Herumlegen der beiden seitlich angebrachten Spannhebel L werden die Druckbolzen fast senkrecht gestellt, so daß bei Bedarf eine Nachstellmöglichkeit für ein etwaiges Nachdichten vorhanden ist.
  • Das Verschließen der Kokskammer geschieht auf folgende Art: Die Koksofentür, die sich zwangläufig durch die Führungsbügel e zentriert, wird vorgesetzt und wie üblich verriegelt. Sodann wird die Koksofentür absolut gasdicht abgeschlossen durch das Herumlegen der Spannhebel 1, die durch die Sperrklinken h in der Spannstellung arretiert werden. Durch das Herumlegen der Spannhebel l wird der Druckrahmen f infolge seiner speziellen Konstruktion in eine Lage gebracht, in der die an demselben beweglichbefestigtenDruckbolzenh, die in der Lostage schräg zum Druckrahmen liegen, in eine fast senkrechte Drucklage gebracht werden. Die so gleichzeitig durch die Sperrylinkenk festgesetztenDruckbolzen bewirken einen ständigen Druck auf den Dichtungsrahmen b, der dadurch die Koksofentür absolut abdichtet. Wirft ,sich die Koksofentür beim Anheizen, so verschieben sich die beiden Dichtungsflächen parallel zueinander und ist daher eine dauernde und sichere Dichtung der Tür garantiert.
  • Kommt bei einer Ofenbatterie wegen Platzmangels zwischen den jeweiligen Ankerständern na eine Ausführung nach Abb. i nicht in Frage, so ist die Anordnung nach Abb.2 maßgebend. Die Unterschiede z@vischen beiden Ausführungen sind folgende: An Stelle des in Abb. i dargestellten Ionischen Türrahmens tritt in Abb. 2 der besser Raum schaffende winklige Türrahmen. Außerdem sind die Führungsbügel e in Abb. 2, die die gleichen Funktionen haben wie in Abb. i, z. B. Zentrieren der Tür und Schützen des Dichtungsrahmens vor Beschädigungen von außen, dem Türrahmen entsprechend umkonstruiert. Ferner arbeitet der Spannhebel, der in Abb. i wagerecht liegt, senkrecht. Alle anderen Konstruktionen entsprechen denjenigen in Abb. i.

Claims (1)

  1. PA TEN T ANSPRUCH Koksofentür mit seitlicher Selbstdichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterteilter Druckrahmen (f), an welchem Druckbolzen (h) beweglich befestigt sind, mittels eines mit Asbest unterfütterten, diagonal geteilten und an diesen Stellen mit Dichtungslaschen (d) versehenen Dichtungsrahmens (b) die nur vorgesetzte und wie üblich verriegelte Koksofentür durch Umlegen der beiden seitlich angebrachten, durch Sperrklinken arretierten Spannhebel (L) derart seitlich dichtet, °däß sich die beiden Dichtungsflächen beim Wachsen und -Werfen der Tür nur parallel verschieben und dadurch ständig absolut gasdicht bleiben.
DEG71078D 1927-08-25 1927-08-25 Koksofentuer mit seitlicher Selbstdichtung Expired DE483530C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078083B (de) * 1951-05-28 1960-03-24 Sulzer Ag Tuer oder Deckel zum selbsttaetigen gasdichten Abschluss grossflaechiger OEffnungen, insbesondere von Koksoefen oder Kokskuehlkammern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078083B (de) * 1951-05-28 1960-03-24 Sulzer Ag Tuer oder Deckel zum selbsttaetigen gasdichten Abschluss grossflaechiger OEffnungen, insbesondere von Koksoefen oder Kokskuehlkammern

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