DE48327C - Turbinenrad als Verlustanzeiger für Gas- und Dampfleitungen - Google Patents

Turbinenrad als Verlustanzeiger für Gas- und Dampfleitungen

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Publication number
DE48327C
DE48327C DENDAT48327D DE48327DC DE48327C DE 48327 C DE48327 C DE 48327C DE NDAT48327 D DENDAT48327 D DE NDAT48327D DE 48327D C DE48327D C DE 48327DC DE 48327 C DE48327 C DE 48327C
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DE
Germany
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wheel
spring
turbine wheel
gas
counting wheel
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Active
Application number
DENDAT48327D
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English (en)
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H. REDECKER & NAUSS in Bielefeld
Publication of DE48327C publication Critical patent/DE48327C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K37/00Special means in or on valves or other cut-off apparatus for indicating or recording operation thereof, or for enabling an alarm to be given
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L2101/00Uses or applications of pigs or moles
    • F16L2101/30Inspecting, measuring or testing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE ^7: Maschinenelemente.
Bei Absperrmitteln, ■ als Hähnen, Ventilen, Schiebern, an Gefäfsen oder Rohrleitungen für Gase oder Dämpfe findet oft ein Aus- bezw. Ueberströmen statt, sei es, dafs die Sperrung aus Nachlässigkeit oder bösem Willen nicht geschlossen, sei es, dafs sie sonst undicht ist. Die Sicherung gegen derartige Lecke durch Anzeige wird durch die dargestellte Vorrichtung erreicht. Dieselbe besteht aus einem Flügeloder Turbinenrädchen, welches hinter dem Absperrstollen liegt und durch den Druck des überströmenden Gases oder Dampfes gedreht wird.
Kommt es nur darauf an, die Ue'berströmung überhaupt nachzuweisen, dann braucht die Bewegung des Rädchens nur nach aufsen durch die bekannten Mittel sichtbar gemacht' zu werden, z. B. durch eine kleine Glasscheibe oder durch Uebertragung der Bewegung auf einen Zeiger u. s. w. In vielen Fällen kommt es aber darauf an, den Druck der Ueberströmung als Mafs der Undichtigkeit oder der Oeffhungsgröfse beurtheilen zu können. Dann wird das Rädchen mit einer Feder so verbunden, dafs der Druck auf die Flügel das Rädchen herumdreht, bis die Federspannung es zum Stillstand bringt. In dieser Stellung kann das Rädchen durch ein Gesperre festgehalten und so die Druckgröfse erkennbar gemacht werden, oder es kann nach Verminderung oder Aufhören der Strömung durch die Feder wieder in seine Nullstellung zurückgehen. Soll in diesem Falle der gröfste Druck erkennbar sein, so kann von dem Rädchen ein Zeiger oder eine Scheibe, welche in der jedesmaligen Stellung durch Achsenreibung u. dergl. gehalten wird, mitgenommen werden.
Die Einrichtung des zurückgehenden Rädchens läfst sich leicht mit einer Vorrichtung verbinden, welche die Anzahl der Ueberströmungen anzeigt, indem man ein Zählrädchen durch einen am Turbinenrädchen befindlichen Mitnehmer jedesmal, wenn letzteres seine Nullstellung verläfst, um einen Zahn weiter schieben läfst.
Nach der Zeichnung ist die Sicherheitsvorrichtung in einem besonderen Gehäuse G angebracht. An diesem, dient ein Ansatz G1 zur Aufnahme einer Glasscheibe G3, welche die runde Oeffnung mittelst Gummiringes und Schraube G2 dampfdicht schliefst. In G sind die Theile R und R1 befestigt, von denen R den Absperrtheil enthält, während nach R1 hin die Strömung stattfindet. In R und R1 sind die Kreuze K und K1 befestigt, welche die Welle W des Flügelrades F. tragen. Dieses besteht aus Schrägflügeln F1 , deren Lage zwischen dem äufseren Rande F2 und der Nabe F3 in Fig. 3 dargestellt ist. Auf F2 sind Zahlen angebracht, so dafs die Verdrehung von F durch die Scheibe G3 abgelesen werden kann. Diese dem Gas- oder Dampfdruck entsprechende Gröfse der Verdrehung ist hier durch eine Spiralfeder F, Fig. ι und 3, bestimmt, welche mit dem einen Ende am Gehäuse G, mit dem anderen am Rande F2 oder einem der Flügel F1 i F l F h
befestigt ist.
. F2 ist
schmaler als F3 gemacht, f
g 2 3
um Platz für die Feder zu schaffen.
Um die Anzahl der Oeffhungen bezw. Ueberströmungen zu bestimmen, befindet sich in F2
ein Stift /, Fig. ι, 6 und 7, welcher eine Schraubenfeder_/j zurückweichen läfst. Ferner ist im Kreuz K ein Bolzen k befestigt, Fig. 1 und 5, auf welchem sich das Zählrad S1 dreht. Dieses hat an der dem Flügelrad zugekehrten Seite acht Stifte 5, Fig. 1, 2 und 4 bis 7. Wenn/ sich in der Pfeilrichtung bewegt, wird der Stift s und auch das Zählrad S so lange mitgenommen, bis/ und s aufser Eingriff sind. Da/ aber hinten abgeschrägt ist, so geht beim Rückgange des Flügelrades in seine Anfangsstellung der Stift / an dem bezüglichen Stift s vorbei, indem die Feder /j zusammengeprefst wird. Das Zählrad wird durch den federnden Sperrkegel T festgehalten, indem derselbe mit seinem unteren Ende t in die Zähne S1 des Rades S fafst.
Die Nullstellung von 5 erfolgt dadurch, dafs S mit der auf k befestigten Feder S2 verbunden ist, Fig. i, 2, 4 und 5. Beim Vordrehen des Zählrades spannt sich s.2 und zieht dasselbe wieder zurück in die Anfangsstellung, wenn nach Herausnahme der nöthigenfalls zu versiegelnden Schraube T1 die Sperrstange T zurückgezogen wird. Hierbei mufs sich das Flügelrad F in einer Stellung befinden, in welcher sich ein Mitnehmer/ nicht im Wirkungsbereich der Stifte s befindet, was immer durch eine geringe Ueberströmung erreichbar ist. Bringt man 7" wieder in seine alte Stellung und schraubt T1 darauf, so ist alles wieder in Ordnung.
Will man diese Vorrichtung noch mit einem Anzeiger des gröfsten Druckes versehen, so kann man den Rand F2 etwas ausdrehen und in die Nuth einen mit einer Scala versehenen, an G sich etwas reibenden Ring legen und diesen durch einen an F2 befindlichen Stift mit F fortziehen lassen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Vorrichtung zur Erkennung einer stattfindenden oder erfolgten Durchströmung von Gasen oder Dämpfen durch Absperrvorrichtungen derselben, als Ventile, Hähne, Schieber, bestehend aus einem Flügel- oder Turbinenrad F, welches hinter der Absperrung liegt, in seiner jedesmaligen Stellung durch die Wirkung einer Feder V bestimmt, durch ein Gesperre darin festgehalten und nach aufsen auf einer Scala erkennbar gemacht wird.
  2. 2. An der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung bei Fortfall des die Feder V spannenden Gesperres die Einrichtung zur Erkennung der Anzahl der vorgegangenen Strömungen, bestehend in der Anordnung eines Zählrädchens S, welches bei jedem nach selbstthätigem Rückgange des Rades F erfolgenden Ueberschreiten der Nullstellung von F durch einen an diesem befindlichen Mitnehmer / um einen Zahn weitergestellt und durch ein Gesperre festgehalten wird.
  3. 3. Die Nullstellung des unter 2. gekennzeichneten Zählrädchens durch eine mit ihm und seinem Drehzapfen k verbundene Feder S2, welche durch Lösung der Schraube T1 und Rückziehen der Sperrstange T aus den Zähnen S1 des Zählrädchens dieses zurückdreht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48327D Turbinenrad als Verlustanzeiger für Gas- und Dampfleitungen Active DE48327C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971178C (de) * 1943-11-20 1958-12-18 Total Foerstner & Co Schnelloeffnungsventil fuer Druckgasflaschen, insbesondere fuer Feuerloeschanlagen

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