DE549581C - Sicherungseinrichtung an Haehnen - Google Patents

Sicherungseinrichtung an Haehnen

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DE549581C
DE549581C DE1930549581D DE549581DD DE549581C DE 549581 C DE549581 C DE 549581C DE 1930549581 D DE1930549581 D DE 1930549581D DE 549581D D DE549581D D DE 549581DD DE 549581 C DE549581 C DE 549581C
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Germany
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DE1930549581D
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F & P Aecherli
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F & P Aecherli
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/10Means to prevent accidental or unauthorised actuation with locking caps or locking bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung an Hähnen, welche mittels Aufsteckschlüssel zu bedienen sind und Mittel zur Anzeige der Hahnstellung besitzen, insbesondere für Leitungen von Jauche verschlauchungsanlagen; solche Hähne kommen auch für andere im Erdboden verlegte Flüssigkeitsleitungen, z. B. von Beregnungsanlagen, in Betracht. Es ist bekannt, den Aufsteckschlüssel zwecks Anzeige der Hahnstellung als Zeiger oder die Hahnspindel als Anzeigeteil auszubilden. Diese bekannten Ausführungen besitzen keine Mittel zur Sicherung der Hahnspindel in ihrer Einstellage.
Es sind weiterhin Hahnausführungen bekannt mit auf der abgeflachten Hahnspindel verschiebbarer Sperrscheibe, welche in Schließstellung der Hahnspindel in einen festen Hahnteil eingreift und dadurch die Hahnspindel in dieser Stellung sichert; mittels eines Aufsteckschlüssels kann die Sperrscheibe entgegen Federeinfluß auf der Hahnspindel verschoben und diese dadurch entsichert werden. Die Hahnspindel ist somit lediglich bei geschlossenem Hahn gesichert.
Zudem bedingen alle erwähnten Ausführungen als Unterfluranordnung, wie auf dem Felde behufs ungehinderten Befahrens erforderlich, die Anordnung eines Aufnahme-Schachtes.
Die Sicherungseinrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gebildet, daß an einem Schutzrohr, in welchem sich die Hahnspindel befindet, für deren Einstellung feste Anschlagmarken vorhanden sind, die ferner zum Festhalten eines auf den Paßkopf der Hahnspindel aufsetzbaren Schutzdeckels im Drehsinne dienen.
Dadurch ist nach Wegnahme des Aufsteckschlüssels und alsdann lagerichtig aufgesetztem Schutzdeckel die Hahnspindel stets in der entsprechenden Einstellage gegen unbeabsichtigtes Drehen gesichert, so daß sich an demselben bei geöffnetem Hahn keine vom Förderstrom mitgeführten festen Teile an den Kanten des Hahndurchganges ansetzen können, die zu Verstopfungen und damit zu Betriebsstörungen führen könnten. Dabei eignet sich ein Hahn solcher Ausbildungsart ohne weiteres als Unterfluranordnung, indem die Hahnspindel im Schutzrohr geborgen liegt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in
Fig. ι im Senkrechtschnitt veranschaulicht.
Fig. 2 ist ein Grundriß hierzu mit Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, während
Fig. 3 und 4 Einzelheiten zeigen.
Mit ι ist ein Rohrstück bezeichnet mit eingebautem Drehschieber 2, welcher drei Flüssigkeitswege 3, 4, 5 beherrscht. Der
Drehschieber 2 ist mit der Spindel 6 ausgerüstet, welche ein Rohr 7 durchsetzt, das mittels einer Schraube 8 an einem für den Drehschieber 7. vorgesehenen Abschlußdeckel 9 befestigt ist. Am oberen Ende des Rohres 7 ist ein Auflagerstück 10 für den Aufsteckdeckel 11 vorgesehen, welch letzterer mittels einer Kette 12 mit einer am Auflagerstück 10 vorhandenen Schraube 13 verbunden ist. Das aus dem Rohr io herausragende obere, kantige Ende der- Spindel 6 weist eine Abflachung 6' auf, so daß ein Paßkopf gebildet ist. Mit diesem Paßkopf stimmt die Querschnittsform der Bohrung 14 des Aufsteckdeckeis 11 überein, ebenso die Bohrung 15 des zum Drehen der Spindel 6 bzw. des Schiebers 2 dienenden Schlüssels 16 (Fig. 4).
Die Abflachung 6' des Paßkopfes der Spindel 6 steht in den vorgesehenen drei Stellungen des Drehschiebers 2 jeweils der einen von drei am Auflagerstück 10 vorhandenen Marken 10' gegenüber. Diese Marken 10' sind durch Erhöhungen am Auflagerstück 10 gebildet. Zwischen die drei Marken 10' des Auflagerstückes 10 passen durch entsprechende Ausschnitte am Rand des Aufsteckdeckels 11 gebildete Paßflächen ii'. Beim Aufstecken des Deckels 11 auf den Paßkopf der Spindel 6 kann derselbe nur in Schließlage kommen, d. h. richtig auf dem Auflagerstück i-o zum Aufsitzen gebracht werden, wenn die Spindel 6 mit ihrer Abflachung 6' auf eine der Marken 10' zeigt, der Drehschieber 2 also richtig in Stellung gedreht worden ist. Beim Drehen der Spindel 6 mittels des Schlüssels 16, was nach Abheben des Deckels 11 möglich ist, zeigt ein an demselben vorgesehener Zeiger 16' die relative Stellung des Drehschiebers 2 an. Erst wenn dieser Zeiger 16' des Schlüssels 16 auf eine der Marken 10' zeigt bzw. dieselbe überdeckt, wie z. B. in Fig. 3 dargestellt, befindet der Drehschieber 2 sich richtig in Stellung. Die drei Marken 10' lassen durch ihre relative Lage im Zusammenwirken mit dem Zeiger 16' des Schlüssels ohne weiteres die Stellung des Drehschiebers 2 erkennen, wenn in Betracht gezogen wird, daß der Zeiger 16' nach der Schieberwand gerichtet ist, also in der Absp er richtung steht. In richtiger Stel- 5c lung des Drehschiebers 2 befinden sich dessen senkrechte Randflächen 2' im Bereiche von am Rohrstück 1 vorgesehenen Abschlußflächen, so daß sich am Schieber keine vom Förderstrom mitgeführten Teile verfangen und ansetzen können.
Beim Zusammenbauen der Vorrichtung ist zwecks Übereinstimmung der vorgesehenen Schieberstellungen mit den äußeren Anzeigeteilen lediglich darauf Bedacht zu nehmen, daß die beiden Schrauben 8 und 13 und die Abflachung 6' der Spindel 6 bzw. der Zeiger 16' des Schlüssels 16 in einer Vertikalen liegen. Selbstverständlich können zum gleichen Zwecke auch andere Vorkehrungen getroffen werden.
Das Rohr 7 schützt die Spindel 6 gegen den Zutritt von Fremdkörpern usw. zu der Stelle, wo diese Spindel mit dem <len Absperrkörper bildenden Drehschieber 2 verbunden ist. Dieses Schutzrohr 7 und die Spindel 6 des Absperrkörpers können z. B. in einem Zugangsschacht bis nahe an dessen Oberkante (FlurHnie) reichen, so daß die Bedienung der Absperrvorrichtung entsprechend erleichtert ist. Mittels des an seinem am oberen Ende vorgesehenen Auflagerstückes 10 dient dieses Rohr dem Aufsteckdeckel 11 als Gegenorgan. Dieses Auflagerstück könnte mit dem Schutzrohr 7 auch ein einziges Stück bilden. Es ist auch denkbar, daß dieses Gegenorgan ein Stück für sich bilden könnte.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Sicherungseinrichtung an Hähnen, welche mittels Aufsteckschlüssel zu bedienen sind und Mittel zur Anzeige der Hahnstellung besitzen, insbesondere für Leitungen von Jaucheverschlauchungsanlagen, go dadurch gekennzeichnet, daß an einem Schutzrohr (7), in welchem sich die Hahnspindel (6) befindet, für deren Einstellung feste Anschlagmarken (10') vorhanden sind, die ferner zum Festhalten eines auf den Paßkopf (6') der Hahnspindel (6) aufsetzbaren Schutzdeckels (11) im Drehsinne dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930549581D 1930-01-14 1930-07-20 Sicherungseinrichtung an Haehnen Expired DE549581C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH549581X 1930-01-14

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DE549581C true DE549581C (de) 1932-04-29

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ID=4519543

Family Applications (1)

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DE1930549581D Expired DE549581C (de) 1930-01-14 1930-07-20 Sicherungseinrichtung an Haehnen

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DE (1) DE549581C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004062342A1 (de) * 2004-12-20 2006-07-06 Imt Armaturen Ag Kugelhahn
US12331844B2 (en) * 2022-08-02 2025-06-17 Larry Holmes Faucet lock

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004062342A1 (de) * 2004-12-20 2006-07-06 Imt Armaturen Ag Kugelhahn
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