DE483040C - Flugzeug mit am Rumpf in Kardangelenken befestigten Tragflaechen - Google Patents

Flugzeug mit am Rumpf in Kardangelenken befestigten Tragflaechen

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DE483040C
DE483040C DESCH83445D DESC083445D DE483040C DE 483040 C DE483040 C DE 483040C DE SCH83445 D DESCH83445 D DE SCH83445D DE SC083445 D DESC083445 D DE SC083445D DE 483040 C DE483040 C DE 483040C
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DE
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airplane
cylinder
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FRANZ SCHUBERT DIPL ING
HANS HARTUNG DIPL ING
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FRANZ SCHUBERT DIPL ING
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00—Wings
    • B64C3/38—Adjustment of complete wings or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Flugzeug mit am Rumpf in Kardangelenken befestigten Tragflächen Der Gegenstand der Erfindung ist ein Flug zeug, bei dem ein oder mehrere Flügelpaare durch ein frei im Raume bewegliches schwingungsfähiges Verbindungsglied gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Das Flugzeug besteht aus einem festen Mittelstück A, an dem die beiden Tragflächen B in bekannter Weise in Kardangelenken C aufgehängt sind. Die Abb. r stellt eine Vorderansicht, die Abb.2 eine Draufsicht und die Abb. 3 und 4 Einzelheiten dar.
  • Die Tragflächen sind als zweiarmige Hebel mit den Punkten C als Drehpunkte ausgebildet. Die kurzen Hebelarme D der Tragflächenholme im Rumpfinnern sind nach unten oder oben hin abgebogen und an ihren Enden durch ein frei im Raume bewegliches Verbindungsglied allseitig beweglich miteinander verbunden.
  • Das schwingungsfähige Verbindungsglied kann in bekannter Weise aus einer Feder, einem Gummizug oder aus einem Luftpuffer bestehen.
  • Der Luftpuffer besteht aus einem beiderseits geschlossenen Zylinder h mit darin hin und her beweglichem Kolben R. Die Kolbenstange wird dabei in bekannter Weise luftdicht durch den einen Zylinderdeckel hindurchgeführt (Abb: .4) . Die Anbringung des Luftpuffers erfolgt derart, daß der Holm des einen Flügels am Ende von D allseitig beweglich mit der Kolbenstange, der Holm des gegenüberliegenden Flügels in gleicher Weise mit dem Zylinder lr' verbunden ist (Abb. 2). Die durch den Kolben als Trennungswand im Zylinder entstehenden beiden Räume G und H sind jeder für sich an einen besonderen Luftbehälter angeschlossen, und zwar der Raum G an den Behälter L und der Raum H an den Behälter K (Abb. 4). Jeder dieser Behälter erhält so viel Überdruck, daß bei Bedarf aus ihm Luft in den mit ihm verbundenen Zylinderraum überführt werden kann. An den beiden Zylinderräumen sind zur Regelung des Luftzutritts aus den Behältern L und K Ventile O und 1g angebracht. Beide Zylinderräume können außerdem noch durch die Ventile 0 und P direkt mit der Atmosphäre verbunden werden. Alle Ventile sind normalerweise geschlossen und können im Bedarfsfalle geöffnet werden.
  • Das Verhalten und die Wirkungsweise eines Flugzeuges der eben beschriebenen Konstruktion sind folgende; Beim Abflug in ruhiger oder gleichmäßig bewegter Luft erhalten beide Tragflächen gleiche Belastung. Hierdurch drehen sie sich in entgegengesetzter Richtung um die Punkte C, und die gelenkig miteinander gekuppelten Holme verursachen eine Bewegung des Kolbens in dem frei im Raume beweglichen Zylinder. Hierbei wird auf der Kolbenseite G eine Drucksteigerung, auf der Kolbenseite H eine Druckverminderung der im Zylinder befindlichen Luft hervorgerufen. Eine Bewegung der Holme bzw. der Flügel und damit des Kolbens wird so lange erfolgen, bis der im Zylinder erzeugte Spannungszustand so groß geworden ist, daß er den auf die Flächen wirkenden äußeren Luftkräften dass Gleichgewicht zu halten vermag.
  • Bei vorübergehenden einseitigen oder beiderseits gleichmäßigen Belastungsänderungen der Tragflächen durch Böen usw. kehren die Tragflächen -bei Nachlassen der Böen usw. durch die schwingungsfähige Anordnung in die dem Anfangszustand entsprechende Lage zurück.
  • Durch entsprechende Druckveränderung in einem der beiden Zylinderräume mit Hilfe der in den Behältern L und K vorhandenen Überdrücke sowie der Ventile 0 und P kann ein der normalen Belastung entsprechender Gleichgewichtszustand bei jeder beliebigen konstruktiv zugelassenen Flügelstellung erreicht werden.
  • Ein Vorwärts- und Rückwärtsbewegen der Flügel aus der Gleichgewichtslege ist durch ein mechanisches System, des an den kurzen Hebelarmen D angreift, jederzeit möglich mittels einer Kraft, die der Druckveränderung in den Zylinderräumen infolge der Kolbenverschiebung entspricht.
  • Soll eine schlagartige Flügelbewegung erzielt werden, so wird dieses durch Öffnen des Ventiles P erreicht, da durch die plötzlich entstehende Druckverminderung im Zylinderraum H bis auf i Atm. abs. die in dem anderen Zylinderraum vorhandene und unter starkem Druck stehende Luft zur Arbeitsabgabe durch Expansion veranlaßt wird. Der Flügelaufschlag bis in die der normalen Flügelstellung entsprechende Lage erfolgt durch Drucklufteinfuhr aus dem Behälter K durch Öffnen des Ventiiles M. Dadurch, daß das Ventil jederzeit betätigt werden kann, kann der Flügelaufschlag entweder über den ganzen Schlagweg bzw. Kolbenweg, oder über einen Teil desselben erfolgen.
  • Das Schwingungsfähige bei der Schlagbewegung wird dadurch gewahrt, draß das Ventil P vor der Totlagenerr eichung des Kolbens geschlossen wird. Dadurch komprimiert der Kolben die noch im Zylinderraum H befindliche Luft.
  • Gegenüber der Anordnung, daß jeder Flügel für sich durch ein elastisches Glied gehalten wird, wird hier nur ein elastisches Glied für zwei Flügel verwendet. Dies bedeutet Vereinfachung und Gewichtsersparnis.
  • Dadurch, daß die beiden Flügel unmittelbar durch ein und dasselbe Glied am Rumpf gehalten werden, ist es möglich, beide Flügel gleichzeitig vor- und rückwärts zu bewegen.
  • Im Gegensatz zu den üblichen schwingungsfähigen Verbindungsgliedern, wie Gummizügen, Stahlfedern oder gewöhnlichen Luftpuffern, ist durch den beiderseits des Kolbens geschlossenen und mit Preßluft gefüllten Zylinder ein Luftpuffer als Verbindungsglied gebildet, das sowohl auf Zug wie auf Druck federnd beansprucht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flugzeug mit am Rumpf in Kardangelenken befestigten Tragflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden nach dem Rumpfinnern verlängerten, mach unten oder oben abgebogenen Flügelholme (D) durch einen Zylinder mit Kolben (E) verbunden sind, der auf beiden Seiten beliebig veränderbaren Gasdruck erhält.
DESCH83445D 1927-08-04 1927-08-04 Flugzeug mit am Rumpf in Kardangelenken befestigten Tragflaechen Expired DE483040C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2860100A1 (de) * 2013-10-09 2015-04-15 The Boeing Company Flugzeugflügel-Rumpf Verbindung mit aktiver Aufhängung und Verfahren
DE102014113218A1 (de) * 2014-09-12 2016-03-17 Airbus Operations Gmbh Flugzeug mit Stützstreben zwischen Rumpf und Flügeln
US12179904B2 (en) 2022-03-09 2024-12-31 John Christian Colley Compliant root structure for connecting an airfoil to a fuselage

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DE102014113218A1 (de) * 2014-09-12 2016-03-17 Airbus Operations Gmbh Flugzeug mit Stützstreben zwischen Rumpf und Flügeln
US10988234B2 (en) 2014-09-12 2021-04-27 Airbus Operations Gmbh Aircraft having hydraulic support struts between fuselage and wings
US12179904B2 (en) 2022-03-09 2024-12-31 John Christian Colley Compliant root structure for connecting an airfoil to a fuselage

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