DE287403C - - Google Patents
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- DE287403C DE287403C DENDAT287403D DE287403DA DE287403C DE 287403 C DE287403 C DE 287403C DE NDAT287403 D DENDAT287403 D DE NDAT287403D DE 287403D A DE287403D A DE 287403DA DE 287403 C DE287403 C DE 287403C
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- tip chamber
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
- B64B1/60—Gas-bags surrounded by separate containers of inert gas
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
. Bei Anwendung unstarrer und halbstarrer
Luftschiffe zeigt sich mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit, daß, die vordere Spitze des
unter innerem Überdruck stehenden Ballons unter der Wirkung des gesteigerten Fahrwiderstandes
mehr oder minder eingedrückt wird. Die durch das Eindrücken der Ballonspitze hervorgerufene Volumenverkleinerung
des Ballons bewirkt eine entsprechende Steigerung des Innendruckes desselben . und eine
dieser Steigerung entsprechende Erhöhung der Stoffbeanspruchung. Bei besonders starker
. Einbeulung der vorderen Spitze kann sich sogar eine empfindliche Verschiebung des
Auftriebszentrums ergeben. Ein weiterer Nachteil, der sich aus dem, Eindrücken der
vorderen Ballonspitze ergibt, liegt in der besonderen Beanspruchung des an der Spitze
befindlichen Stoffmaterials, welches durch das wechselnde Eintreiben und AYiederherausdrücken
brüchig wird, so daß der Stoff gerade an derjenigen Stelle, an welcher besonders
starke Beanspruchungen auftreten, am wenigsten widerstandsfähig wird.
Um diesem Nachteil. zu begegnen, ist bereits vorgeschlagen worden, an dem vorderen
Ende des Ballons eine Kammer vorzusehen, welche unter höherem Druck gehalten wird
als der übrige Gasraum. Bei den bekannten Einrichtungen soll dieser Überdruck durch
besondere Einrichtungen, Pumpen, Gebläse o. dgl. erzielt werden.
Im Gegensatz hierzu wird gemäß der Erfindung die Drucksteigerung selbsttätig dadurch
bewirkt, daß man eine schwache Einbeulung der Ballonspitze zuläßt, wobei: die
sich'geltend machende Drucksteigerung sich nur auf den Inhalt der Spitzenkammer erstreckt,
ohne daß eine Übertragung auf den übrigen Teil des Ballons erfolgt; bei dieser Anordnung wird in der Trennungswand zwl· sehen
der Spitzenkammer und dem übrigen Bailohraum ein Abschlußorgan vorgesehen,
welches sich bei Entstehen eines Überdruckes in der Spitzenkammer gegenüber dem übrigen
Balloninhalt selbsttätig schließt.
Die Anordnung der Spitzenkammer derart, daß dieselbe im Bedarfsfalle unter einem
dem Fahrwiderstand entsprechenden und relativ zu dem übrigen Balloninhalt gesteigerten
Überdruck steht, hat den wesentlichen Vorteil, daß nur die die Spitzenkammer einschließenden
AVände eine erhöhte Beanspruchung erfahren, dagegen nicht die übrigen Teile des Ballonkörpers. Die gesteigerte Beanspruchung
der AVände der Spitzenkammer beeinflußt jedoch das Stoffmaterial mit Rücksicht auf das
kleine Volumen derselben nicht in empfindlicher Weise.
Ein weiterer Vorteil der unter Überdruck stehenden Spitzenkammer besteht darin, daß ■
eine Einbeulung der Ballonspitze entweder vollständig vermieden oder wenigstens auf
ein Mindestmaß beschränkt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist durch" die Fig. ι und 2 in zwei Ausführungsformen
schematisch im Längsschnitt veranschaulicht.
rjer Hauptraum a des Ballonkörpers enthält
in bekannter Weise je nach der Größe ein oder mehrere Sicherheitsventile b und ein
oder mehrere Druckluftballonetts c. Der Hauptraum α kann in an sich bekannter Weise
' durch Zwischenwände unterteilt sein, welche
unter gleichem Druck stehende Kammern voneinander abschließen.
An der vorderen Spitze des Ballons ist eine im Verhältnis zum Gesamtinhalt des Ballonkörpers
kleine Spitzer.kammer e vorgesehen. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. ι ist
die Trennungswand ei der Spitzenkammer e mit einem selbsttätig wirkenden Abschlußorgan
h versehen, welches sich bei Entstehen eines Überdruckes in der Spitzenkammer e
gegenüber dem Hauptraum α schließt. Es wird angenommen, daß bei dieser Ausführungsart
die beiden Räume α und e bei offenstehendem Ventil h unter gleichem Druck sich
befinden. Bewirkt der gesteigerte Fahrwiderstand ein auch nur geringes Einbeulen oder
Flachdrücken der vorderen Ballonspitze, so wird in der Kammer e durch die eintretende
Volumenverkleinerung ein Überdruck erzeugt, welcher augenblicklich das Ventil h schließt.
Die Spitzenkammer e steht dann so lange unter Überdruck, bis der gesteigerte Fahrwiderstand
aufhört und durch Zurückkehren der flachgedrückten Spitze in die Normallage das normale Volumen und daher der ursprüngliche
Innendruck der Spitzenkammer ? wieder hergestellt ist.
Die Anordnung nach Fig. 2 entspricht im Prinzip derjenigen nach Fig. 1· Unterschiedlich
ist die Art des Abschlußorganes in der Trennungswand d. Statt des Ventiles h der
Fig. ι ist der untere Rand der Wand d als sogenanntes Hosenventil ausgebildet, dessen
Kennzeichen darin besteht, daß der Stoff der Trennungswänd d an der Unterkante eine
Verlängerung i, erfährt, welche sich in die Spitzenkammer e erstreckt. Der vordere Rand
der Verlängerung i wird zweckmäßig durch ein oder mehrere Zugschnüre k an der Ballonspitze
befestigt. Bei nicht zu großem Fahrwiderstand ist der Druck in den beiden Räumen a. und e ausgeglichen. Sobald bei erhöhtem
Fahrwiderstand ein Flachdrücken der Ballonspitze sich geltend macht, bewirkt der
in der Spitzenkammer e auftretende Überdruck ein Anpressen des Hosenventiles i an
den Ballonboden und einen Abschluß der Spitzenkammer von dem Hauptraum a.
Bei diesen Aus f ühr ungs formen besteht die Möglichkeit, das Füllen der Spitzenkammer e
durch die Abschlußorgane h bzw. i von dem Hauptraum α aus vorzunehmen, ohne, daß ein
besonderer Füllansatz benötigt wird.
Claims (2)
1. Tragkörper für Pralluftschiffe mit
Spitzenkammer, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auftreten eines den Druck in dem Gasraum übersteigenden Fahr Widerstandes
der Druck in der Spitzenkammer dadurch erhöht wird, daß sich eine Öffnung (h, i) der zwischen dem. Hauptraum (α)
und der Spitzenkammer (e) befindlichen Trennungswand (d) selbsttätig schließt.
2. Tragkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verlängerung
(i) der Trennungswand (ei) sich in
die Spitzenkammer erstreckt, derart, daß diese Verlängerung bei Auftreten eines Überdruckes in der Spitzenkammer an die
Hülle gepreßt wird und so die Spitzenkammer (e) gegen den Hauptraum (a) abschließt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE287403C true DE287403C (de) |
Family
ID=542623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT287403D Active DE287403C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE287403C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007175B (de) * | 1952-07-01 | 1957-04-25 | Helmut Ph G A R Von Zborowski | Rohrfoermiger, einen Tunnel bildender Flugzeugfluegel |
-
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- DE DENDAT287403D patent/DE287403C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007175B (de) * | 1952-07-01 | 1957-04-25 | Helmut Ph G A R Von Zborowski | Rohrfoermiger, einen Tunnel bildender Flugzeugfluegel |
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