DE645812C - Druckmangelsicherung fuer Gasleitungen - Google Patents
Druckmangelsicherung fuer GasleitungenInfo
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- DE645812C DE645812C DEJ53427D DEJ0053427D DE645812C DE 645812 C DE645812 C DE 645812C DE J53427 D DEJ53427 D DE J53427D DE J0053427 D DEJ0053427 D DE J0053427D DE 645812 C DE645812 C DE 645812C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Druckmangelsicherungen haben bekanntlich die Aufgabe, ein Gasventil mittels eines vom
Gasdruck beeinflußten Verstellgliedes (Membran, Glocke o. dgl.) so lange offen zu halten,
als ein genügender Gasdruck vorhanden ist, und es bei ausbleibendem Gasdruck so zu
schließen, daß es durch den wiederkehrenden Gasdruck entweder gar nicht oder nur nach
dem vorherigen Schließen aller hinter dem Sicherungsventil folgenden Gasauslässe wieder
geöffnet werden kann. Derartige Gasmangelsicherungen -werden vielfach gleichzeitig zur
selbsttätigen Druckregelung angewendet, indem man mit dem als Sicherheitsabschluß die-
t5 nenden Ventilkörper noch einen Regelventilkörper
verbindet, der den Gasdurchlaß in Abhängigkeit vom Gasdruck in der Verbrauchsleitung
regelt. Bei solchen gleichzeitig als Druckregler wirkenden Gasmangelsicherungen ist es bekannt, über dem die
Ventilkörper tragenden Verstellglied eine Feder- oder Gewichtsbelastung anzuordnen,
die erst nach dem Öffnen des Sicherheitsventils in Wirkung tritt und dazu dient, das
Verstellglied entsprechend dem gewünschten riegeldruck zu belasten.
Bei einfachen Gasmangelsicherungen, die nur dem Zweck dienen, die Gasleitung bei
mangelndem Gasdruck abzusperren, fehlte bisher eine solche Belastung. Infolgedessen
wurde das Regelglied bei genügendem Gasdruck bis in die äußerste »Offen«-Stellung
bewegt und dauernd in dieser Stellung festgehalten, bis endlich einmal der Mindestöffnungsdruck
in der Gasleitung unterschritten wurde. Es bestand daher bei diesen einfachen Gasmangelsicherungen die Gefahr, daß
das Sicherheitsventil sich in seiner »Offen«- Stellung festsetzte, indem z. B. die dauernd
gespannte Membran verhärtete und dann bei einem eintretenden Druckmangel ihre Aufgabe
nicht mehr erfüllte, sondern das Absperrventil offen hielt.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil der einfachen Gasmangelsicherungen, deren Ventilkörper
den Gasdurchlaß nur vollständig öffnet oder abschließt, aber keine vom Verbrauchsdruck
abhängige Regelbewegungen ausführt, dadurch, daß das Verstellglied des Ventilkörpers
nach Erreichung des vollen Öffnungshubes durch einen nachgiebigen Anschlag
zusätzlich belastet wird. Man erreicht dadurch, daß das Verstellglied unter dem Einfluß der über dem Mindestöffnungsdruck
liegenden Gasdruckschwankungen in dauernder Bewegung gehalten wird, so daß es sich
nicht festsetzen kann, sondern leicht beweglich bleibt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schnitt dargestellt.
Zwischen eine Gaszuleitung 10 und eine zu den Verbrauchstellen führende Leitung 11 ist
ein. Ventil 12 eingeschaltet, das an einer als Verstellglied dienenden Membran 13 befestigt
ist. Das Ventil ist zusammen mit der Membran in einem Gehäuse eingeschlossen, das
aus einem Unterteil 14 und einem Deckel 15 besteht. Die Gaszuleitung 10 steht außer über
die Ventilöffnung noch über eine enge Bohrung 16 mit der Verbrauchsgasleitung 11 in
Verbindung. Der Raum oberhalb der Membran 13 ist über eine Atemöffnung 17 mit
S der Außenluft verbunden. An der Membran 13 ist ein Stift 18 befestigt, der in einer
Büchse 19 im Membrandeckel 15 geführt ist.
Über den Stift 18 ist eine Feder 20 geschoben, die so lang bemessen ist, daß sie erst nach
Erreichen des vollen Öffnungshubes des Ventils 12 gegen den Deckel 15 anstößt. Tritt
Gasmangel ein, dann ist kein Druck vorhanhanden, der die Membran 13 und das Ventil
12 in der »Offen«-Stellung halten könnte; das
Ventil 12 fällt infolgedessen auf seinen Sitz und sperrt die Gaszuleitung 10 ab (vgl. die
in der Zeichnung gezeigte Stellung). Soll das Ventil 12 wieder geöffnet werden, wenn
die Gaszufuhr wieder eingesetzt hat, dann müssen zunächst die Hähne und Ventile an
allen Verbrauchsstellen geschlossen werden, worauf sich unterhalb der Membran 13 durch
das über die Öffnung 16 in die Verbrauchsgasleitung 11 strömende Gas ein Druck aufbaut,
durch den die Membran nach oben bewegt und das Ventil geöffnet wird. Die Membran 13 kann sich nun zunächst innerhalb
eines Bereiches, der dem Abstand zwischen der Feder 20 und dem Deckel 15 entspricht,
frei bewegen, und das Ventil führt dabei seinen vollen Öffnungshub aus, ehe die Feder 20
sich gegen den Deckel 1S anlegt. Steigt der Druck noch weiter, z. B. bei Druckwellengebung,
dann stößt die Feder 20 gegen den Gehäusedeckel 15, und jetzt bewegt sich die
Membran gegen die Kraft der Feder weiter, die der Membranbewegung einen wachsenden
.Widerstand entgegensetzt. Von jetzt ab wird .^lso die Membran durch eine zusätzliche Kraft
f'betestet. Dem jeweiligen Gasdruck entspricht
!,dabei eine bestimmte Membranstellung. Die
Membran kehrt wieder in die anfängliche Lage zurück, wenn der Druck in der Verbrauchsleitung
entsprechend gesunken ist. Die Membran ist also gezwungen, allen Druck-Schwankungen
in der Verbrauchsgasleitung zu folgen; sie bleibt infolge dieser dauernden Bewegungen länger geschmeidig, als wenn sie
stets in einer Lage verharrte.
In Abb. 2 ist die Feder 20' nicht an der Membran 13', sondern an dem Gehäusedeckel
15' befestigt. Bei geschlossenem Ventil 12' ist
zwischen dem freien Ende der Feder und der Membran 13' ein Zwischenraum, der ungefähr
dem Vollöffnungshub des Ventils entspricht.
Claims (1)
- Patentanspruch :Gasmangelsicherung für Gasleitungen, deren Ventilkörper den Gasdurchlaß nur absperrt, aber keine vom Verbrauchsdruck abhängige Regelbewegungen ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellglied (Membran 13) des Ventilkörpers (12) nach Erreichung des vollen Öffnungshubes durch einen nachgiebigen Anschlag (Feder 20) zusätzlich belastet wird, um das Verstellglied (13) durch über dem Öffnungsdruck liegende Gasdruckschwankungen in dauernder Bewegung zu halten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenr.r:nm c:ki in r;Lirnsm!ri:Kr:iti:r
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ53427D DE645812C (de) | 1935-10-18 | 1935-10-18 | Druckmangelsicherung fuer Gasleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ53427D DE645812C (de) | 1935-10-18 | 1935-10-18 | Druckmangelsicherung fuer Gasleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE645812C true DE645812C (de) | 1937-06-03 |
Family
ID=7206941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ53427D Expired DE645812C (de) | 1935-10-18 | 1935-10-18 | Druckmangelsicherung fuer Gasleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE645812C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6105933A (en) * | 1994-06-29 | 2000-08-22 | Kabushiki-Kaisha Motoyama Seisakusho | Diaphragm valve structure |
| US6422308B1 (en) * | 1997-04-09 | 2002-07-23 | Calsonic Kansei Corporation | Heat pump type air conditioner for vehicle |
-
1935
- 1935-10-18 DE DEJ53427D patent/DE645812C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6105933A (en) * | 1994-06-29 | 2000-08-22 | Kabushiki-Kaisha Motoyama Seisakusho | Diaphragm valve structure |
| US6422308B1 (en) * | 1997-04-09 | 2002-07-23 | Calsonic Kansei Corporation | Heat pump type air conditioner for vehicle |
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