DE482133C - Einrichtung zur Signalgebung fuer Telephonbetrieb - Google Patents
Einrichtung zur Signalgebung fuer TelephonbetriebInfo
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- DE482133C DE482133C DEL68796D DEL0068796D DE482133C DE 482133 C DE482133 C DE 482133C DE L68796 D DEL68796 D DE L68796D DE L0068796 D DEL0068796 D DE L0068796D DE 482133 C DE482133 C DE 482133C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M19/00—Current supply arrangements for telephone systems
- H04M19/02—Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
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Description
- Einrichtung zur Signalgebung für Telephonbetrieb Es ist im Telephonbetrieb bekannt, auf langen Leitungen zur Signalgabe zwischen den Ämtern und zum Teilnehmer einen tonfrequenten Wechselstrom, der von den Verstärkern in derselben Weise übertragen wird wie eine beliebige, im Sprachfrequenzband enthaltene Frequenz, zu verwenden. Um jedoch die Rufeinrichtungen der Endstation und der Teilnehmer nicht abändern zu müssen, wird dieser Strom am Eingangs-und Ausgangsorte der Fernleitung in gewöhnlichen a5periodischenRufstromumgesetzt. Da nun aber die Anruforgane der Leitungen dauernd parallel geschaltet sind, werden sie leicht durch die Sprechfrequenzen betätigt. Um dies zu vermeiden, wird der tonfrequente Signalstrom in einem langen Rhythmus zerhackt oder moduliert. Von der Empfangsanordnung wird gefordert, daß sie nur dann anspricht und- a5periodischen Rufstrom zum Teilnehmer weitergibt, wenn beide Selektivitätsforderungen erfüllt sind, d. h. wenn Rufstrom genau bestimmter Perioden (5oo Hertz) im Takte einer zweiten, genau. bestimmten Frequenz (a5 =Hertz) die Empfangsanordnung zum Ansprechen bringt. Bei den bekannten, zu diesem Zweck vorgesehenen Einrichtungen verwendet man eine oder mehrere Röhren als Verstärker, Gleichrichter und mehrere mechanisch abgestimmte Resonanzrelais oder elektrische Abstiminittel für eine der beiden Frequenzen oder auch für beide.
- Diese Einrichtungen sind sehr kostspielig und erfordern eine ständige Beaufsichtigung im Betrieb. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile in einfacher und doch betriebssicherer Weise dadurch, daß durch die -Einwirkung des in der niedrigen Frequenz modulierten bzw. zerhackten Stromes höherer Frequenz auf ein nach dem Prinzip dies Drehspulen-Wechselstrom-Instrumentes arbeitendes Relais ein an dem emen Ende eingespanntes, an dem anderen Ende freischwingendes, federndes Organ (z. B. Stahlzunge) beeinflußt wird, im Takte der Modulationsfrequenz zu schwingen, wodurch die Betätigung eines den Weiterruf in der niedrigen Frequenz veranlassenden Relais bewirkt wird.
- Aui der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Draufsicht und Abb. 2 eine Vorderansicht der Einrichtung: Auf den äußeren Schenkeln a, b eines dreischenkligen Eisenblechkern@es d des Relais p (Abb. r) sind zwei Spulen e und- f angebracht; auf dem mittleren Schenkel. c befindet sich eine dritte Spule, die gegebenenfalls eine Gleichstromvormagnetisierung dies Kerns vorzunehmen gestattet. In die Schlitze der Polstücke ist ein Rahmen h eingefügt, der von einer Stahlzunge i getragen wird (Abb. 2) und dazu bestimmt ist, eine Anzahl Drahtwindungen aufzunehmen, die mit den Spulen e und f in Reihe geschaltet werden. Die Stahlzunge ist in ,einem Kupferblock k eingespannt und mit einem verschlebbarein Gewicht m versehen, mit Hilfe dessen @es möglich ist, dem gesamten System: Rahmen., Stahlzunge und Abstimmgewicht,eine genau definierte mechanische Resonanz zu erteilen; außerdem trägt der Rahmen auf seiner oberen Seite eine Kontaktfedern, die zwischen zwei gleichen Federn o schwingen kann. Diese sind auf dem Polschuh des mittleren Schenkels c befestigt.
- Bei der Rufübertragung in der auf Fernkabelleitungen üblichen Weise wird dem elektrischen System, bestehend aus 'den Spulen e, f und -der Rahmenwicklung, durch Reihenschaltung mit einem Kondensator C eine Eigenschwingung von 5oo Hertz erteilt. Dadurch nimmt das der FernleitungF parallel geschaltete Relais die größte Energie bei 5oo Hertz auf, da sein Scheinwiderstand für diese Frequenz ein Minimum aufweist. Der auch den Rahmen durchfließende Wechselstrom ruft eine auf beiden Seiten gleichgerichtete Ablenkung des Rahmens hervor. Wechselt der 5ooperiadische Strom sein Vorzeichen, so kehren alle Magnetkräfte ihre Richtung um, ebenso der Rahmenstrqm, so daß die gleiche mechanische Ablenkung resultiert. -Wenn nun bei einem Tonfrequenzanruf dieser 5oo-Perioden-Strom im Takte -von 25 Perioden moduliert oder unterbrochen wird, so wird von diesem das Relais-durchfließenden Strom auf den Rahmen 25mal in der Sekunde die gleiche mechanische Kraft ausgeübt. Ist das gesamte mechanische schwingfähige System auf 25 Perioden abgestimmt, so wird es nach Verlauf einer gewissen Zeit, z. B: 1/2 bis i Sekunde, seine maximale Schwingungsweite erreichen. In diesem Zustand berührt die auf dem Rahmen-_sitzende Kontaktfeder abwechselnd die beeiden sie einschließenden Federn, und @es, ist durch Betätigen eines weiteren-Relais (nicht gezeichnet) die Möglichkeit gegeben, reit Hilfe der örtlichen Rufstromquelle mit 25 Perioden zu dem Teilnehmer zu rufen.
- Auf diese Weise wird mit Hilfe eines einzigen Relais ohne die Verwendung eines Gleichrichters ;erreicht, daß ein Weiterruf nur dann erfolgt, wenn Rufstrom von der genauen. Periodenzahl 5oo mit eileer Modulationsfrequenz von genau 25 Hertz eintrifft. Durch die zeitliche Verzögerung des Weiterrufs (1/2 bis i Sekunde), hervorgerufen durch das Aufschwingen der abgestimmten Zunge bis zur Kontaktgabe, ist außerdem die Gefahr eines Aassprechens dieser Anordnung bei bestimmten in der Sprache enthaltenen Frequenzen .noch 'bedeutend verringeit, weil diese Frequenzen immer nur für kürzere Zeit vor- handen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Signalgebung für Telephonbetrieb, bei welcher zum Durchrufen ein in der niedrigen Frequenz modulierter oder zerhackter Strom höherer Frequenz verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Einwirkung des in der niedrigen Frequenz modulierten bzw. zerhackten Stromes höherer Frequenz auf ein nach dem Prinzip der Drehspulen-Wechselstrom-Instrumente arbeitendes Relais (p) ein an dem einen Ende eingespanntes, an dem anderen. Ende freischwingendes, federndes Organ (z. B. Stahlstange) heeinflußt wird, im Takte der Modulationsfrequenz zu schwingen, wodurch die Betätigung eines den Weiterruf in der niedrigen Frequenz veranlassenden Relais bewirkt wird. z. Einrichtung ,nach Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß an der an dem freischwingenden Ende den Rahmen (h) tragenden, an dem anderen Ende an dem Block (k) befestigten Stahlzunge (i) ein Gewicht (m) verschiebbar vorgesehen ist, wodurch es ermöglicht ist, dem Schwingungssystem (h, i., m, .k)- eine bestimmte mechanische, der Frequenz 'des modulierten Stromes angepaßte Schwingbewegung zu geben. 3. Einrichtung nach. Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Schwingen der Stahlzunge ein auf -dem Rahmen angeordneter Kontakt (n) mit auf dem Polschuh (c) des Relais vorgesehenen Kontaktfedern- (o) in Berührung gebracht wird, wodurch die -Betätigung des den Weiterruf in der niedrigen Frequenz veranlassenden -Relais bewirkt wird.
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| DE482133C true DE482133C (de) | 1929-09-07 |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE482133C (de) |
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1927
- 1927-05-29 DE DEL68796D patent/DE482133C/de not_active Expired
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