DE481972C - Flaschenfuellmaschine, insbesondere fuer Milchflaschen-Kastenfuellung - Google Patents

Flaschenfuellmaschine, insbesondere fuer Milchflaschen-Kastenfuellung

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DE481972C
DE481972C DEH118687D DEH0118687D DE481972C DE 481972 C DE481972 C DE 481972C DE H118687 D DEH118687 D DE H118687D DE H0118687 D DEH0118687 D DE H0118687D DE 481972 C DE481972 C DE 481972C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/04Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus without applying pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks
    • B67C3/2637Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks comprising a liquid valve opened by relative movement between the container and the filling head

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Flaschenfüllmaschine, insbesondere für Milchflaschen-Kastenfüllung Der Gegenstand der Erfindung behandelt eine Füllventilausgestaltung für Flaschenfüllmaschinen, insbesondere für Milchflaschen. Es sind bereits Flaschenfüllmaschinen, insbesondere für Milchflaschen, bekannt geworden, welche aus einem mit Ventilen ausgerüsteten Flüssigkeitsbehälter bestehen, auf die sich die auf einem auf- und abwärts beweglichen, verstellbaren Tische aufgestellten Flaschen aufschieben und dabei die Ausströmungsöffnung der Ventile selbsttätig freigeben. Bei diesen Ausführungsarten besteht nun der Nachteil, daß die Ventile starr angeordnet sind, so daß die Möglichkeit besteht, daß beim Füllen ein Ventil nicht in die Mündung der Flasche hineinkommt, sondern am Rande aufsitzt, so daß trotzdem ein Ausströmen von Milch aus diesem Ventil eintritt. Desglei:clen ist die Entfernung der in den Flaschen durch das,' Einströmen der Flüssigkeit verdrängten Luft mit großer Schwierigkeit verbunden, so daß hierdurch Störungen beim Füllen der Flaschen eintreten.
  • In Erkenntnis dieser übelstände wird gemäß der Erfindung eine Flaschenfüllmaschine geschaffen, bei welcher die Füllung der Flaschen selbsttätig unter Luftabschluß vor sich geht und die einzelnen Ventile so angeordnet sind, daß in dem Falle, in welchem ein Ventil nicht in die Mündung der Flasche eingeführt wird, sondern auf dem Rande derselben aufsitzt, ein Ausströmen von Milch aus diesem Ventil nicht eintreten kann. Die Ventile selbst sind so ausgestaltet, daß die beim Füllen der Flaschen durch die in dieselben eingebrachte Flüssigkeit verdrängte Luft ins Freie entweichen kann. Durch die Erfindung wird durch die bewegliche Ausgestaltung der Ventile erreicht, daß Milch durch ungeschicktes Auftreffen derselben z. B. auf den Flaschenrand verlorengeht. Ferner wird die Füllung der Flaschen wesentlich beschleunigt, da die durch die einströmende Flüssigkeit verdrängte Luft durch besondere Ausgestaltung der Ventile durch dieselben entweichen kann.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsart der Flaschenfüllmaschine dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die Maschine vor dem Flaschenfüllvorgange, Abb. z die Maschine im Längsschnitt während der Füllung der Flaschen, Abb. 3 einen Querschnitt A-B nach Abb. i, Abb. q. einen Querschnitt C-D nach Abb. z, Abb. 5 einen Längsschnitt durch ein Ventil in etwa natürlicher Größe, Abb. 6 einen teilweisen Querschnitt durch das Ventil während der Flaschenfüllung, Abb. 7 einen vergrößerten Teilquerschnitt durch den Deckel des Flaschenaufnahmekastens.
  • Im wesentlichen besteht die Maschine aus einem Gestell mit vier aus Winkeleisen oder anderen Materialien bestehenden Ständern i. Die oberen Enden dieser Ständer tragen den Milchaufnahmebehälter -, der durch einen Deckel 3 abgedeckt wird. In dem 'Milchbehälter ist entsprechend der Anzahl der zu fül- Lenden Flaschen eine Gruppe von Ventilen 4 in senkrechter Richtung verschiebbar ange ordnet, die durch auf dem Deckel 3 befestigte Federn 5 nach unten gedrückt werden. Zwisehen den Ständern i läßt sich ein Tisch 6 mit entsprechenden Führungen 7 ad- und abwärts bewegen. Der Tisch besitzt in. der Mitte eine Vertiefung 8, die zur Aufnahme des Flaschenkastens 9 dient, in welchen die zu füllenden Flaschen io eingesetzt werden. Durch einen besonderen Deckel i i, der auf dem Kasten 9 aufgesetzt wird, werden die Flaschen in einer bestimmten Lage festgehalten. Zum Zwecke des Auf- und Abwärtsbewegens des Tisches 6 befindet sich im unteren Teil des Maschinengestells, eine Exzenterwelle 12, deren Kröpfung einen Ring i3,trägt, der mit einer Schraube 14 drehbeweglicUverbunden ist, die sich in einer Hülse 15 drehen läßt. Die Hülse 15 ist mit Verbindungsorganen 16 vereinigt, die ihrerseits an der Unterfläche des Tisches angelenkt sind. Durch ein Zahnradgetriebe 17 kann mit Hilfe einer Kurbel 18 oder anderen Organen die Exzenterwelle 12 gedreht und dadurch der-Tisch aus seiner niedrigsten Lage (Abb. i) in die -höchste Stellung- (Abb. 2) bewegt werden. In letzterer Lage ragen die Ventilre in die Flaschen hinein und sind gleichzeitig durch dieselben so weit nach oben verschoben worden, daß ihre Austrittsöffnungen freiliegen und die (Milch in die Flaschen einströmen kann.
  • Ein solches Ventil zur Füllung der Flasche ist in etwa natürlicher Größe in der Abb. 5 gezeigt. Es besteht im wesentlichen aus einem Rohr ig, das an seinem oberen Ende, welches im Bereiche des Milchbehälters 2 liegt, mit Eintrittsöffnungen 2o ausgerüstet ist. Das untere Ende ist mit Austrittsöffnungen 21 versehen und trägt außerdem einen Verteilungskonus 22, auf dem eine mit Längsrille versehene Kappe 23 aufgeschraubt ist. Auf dem Rohre ig läßt sich eine Hülse 24 verschieben, deren unterer Rand konisch verläuft und in dessen. Schwalbenschivanznut eine den ganzen Rand bedeckende Klemmscheibe 25 eingelegt ist. Der untere Rand 26 der Hülse 24 stützt sich auf dem Rande der Kappe 23 ab. Durch eine Druckfeder 27 hat die Hülse 24 das Bestreben, sich stets auf die Kappe 23 aufzusetzen. Während die Kappe 23 eine zentrale Bohrung 28 besitzt, ist der Verteilungskönus 22 mit einem an diese öffnung anschließenden Rohr 29 versehen, welches nach seinem oberen Ende in eine Abflachung 3o ausläuft, die im Bereiche einer Aussparung 31 der Hülse 24 liegt. Weiterhin ist im Innerri des Rohres i9 ein Entlüftungsrohr 32 vorgesehen, dessen Ende 33 rechtwinklig abgebogen ist und durch die Wendung des Rohres ig hindurchtritt. Auf der Oberfläche des Rohres i9 ist seitlich zwischen dem Rohr 3o und der Rohrkrümmung 33 eine Vertiefungsrinne 34 eingelassen, während das obere Rolirende 35 der HL715e 24 eine Öffnung 36 trägt. Das in seinen Einzelteilen: beschriebene Rohr ig wird durch Klemmuttern 37 und 38 auf einer pyramidenartigen Gummischeibe 39 festgeklemmt, deren sich berührende Enden durch Verschraubungen 40 zusammengehalten werden. An der Scheibe 37 ist weiterhin ein Führungsstift 41 befestigt, der in den Bordrand 42 der Hülse 24 eingreift, so daß sich die Hülse 2 4 gegen das Rohr nicht verdrehen, sondern lediglich in längsaxialer Richtung verschieben kann. Das obere Ende des Rohres 19 führt sich im Deckel 3 des Milchbehälters.
  • Damit die Milchflaschen die gewünschte Lage in dem Aufnahmekasten 9 erhalten, wird der Rahmen i i (Abb. 7), aus: zwei Metallplatten 43 und 44 gebildet, zwischen denen eine Gummieinlage 45 liegt, deren Bohrung 46 .kleiner ist als die öffnungen in den Metallplatten. Dadurch kann sich die Flasche, da sie von dem weichen Gummi 45 umschlossen wird, bei gewaltsamen mechanischen Einflüssen entsprechend bewegen. Auch der Boden des Kastens, 9 kann entsprechende Einsätze besitzen, in die man die unteren Enden der Flaschen hineinbringt, so daß sie die gewünschte Stellung im Kasten einnehmen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flaschenfüllmaschine, insbesondere für Milchflaschen-Kastenfüllung, bestehend aus einem mit Ventilen ausgerüsteten Flüssigkeitsbehälter, auf die sich die auf einem auf- und abwärts beweglichen, entsprechend einstellbaren Tisch aufgestellten Flaschen aufschieben und dabei die Ausströmöffnungen selbsttätig freilegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile ver-, mittels Scheiben (39) aus Gummi oder ähnlichen elastischen Werkstoffen am Boden des Milchbehälters (2) beweglich gehalten werden, so daß sie sich allseitig bewegen lassen, aber im unbelasteten Zustande in die senkrechte Ruhelage zurückkehren.
  2. 2. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am unteren Ende des Ventils befindliche Verteilerkonus (22) ein an sich bekanntes zentrales Entlüftungsrohr (29) besitzt, welches nach oben hin sich zu einer Ab-, $achung (3o) gestaltet und in eine Aussparung (31) mündet, die das Rohr im hochgeschobenen Zustande derHülse mit dem Entlüftungsrohr (32) verbindet. @. Flaschenfüllmaschine -nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der tiefsten Stellung der Hülse (2q.) eindarin befindliche öffnung (36) mit einer Rinne (3q.) im Rohr (r9) zur Deckung kommt, durch welche der atmosphärische Luftdruck das Herausströmen der im Rohrsystem (29, 30, 31) stehenden F7.üssigkeitssäule in den luftverdünnten Raum der Milchflasche bewirkt.
DEH118687D 1928-10-24 1928-10-24 Flaschenfuellmaschine, insbesondere fuer Milchflaschen-Kastenfuellung Expired DE481972C (de)

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DE (1) DE481972C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19506284A1 (de) * 1994-03-01 1995-07-20 Wittrock Hans Gmbh Abfüllanlage zur Befüllung von Portionsbehältern, vorzugsweise mit Vorzugsmilch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19506284A1 (de) * 1994-03-01 1995-07-20 Wittrock Hans Gmbh Abfüllanlage zur Befüllung von Portionsbehältern, vorzugsweise mit Vorzugsmilch

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