DE4817C - Perforirmaschine mit selbsttätigem und verstellbarem Vorschub - Google Patents

Perforirmaschine mit selbsttätigem und verstellbarem Vorschub

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DE4817C
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Germany
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cut
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adjustable
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Application number
DENDAT4817D
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English (en)
Original Assignee
C. PUCHMÜLLER in Berlin, Melchiorstrafse 6, und E. BORCHARDT in Berlin, Neue Königstrafse 30
Publication of DE4817C publication Critical patent/DE4817C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed
    • B26D5/22Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed having the cutting member and work feed mechanically connected

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Description

1878.
C. PUCHMÜLLER und EMIL BORCHARDT in BERLIN. Perforir-Maschine mit selbstthätigem und verstellbarem Vorschub.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. September 1878 ab.
Der Nadelschnitt A ist auf einem entsprechenden, weiter unten näher beschriebenen Gestell derart befestigt, dafs die auf- und niedergehende Bewegung seiner Nadeln vermittelst der beiden Excenterstangen if1, welche mit den Excentern EE' in Verbindung stehen, durch Umdrehung der Welle F hervorgebracht werden kann.
Auf demselben Gestell ruht auf zwei Bahnen G G1 der Rahmen B B1 b b', an welchem an dem einen Ende die Spitzen a'(2is, Fig. 4, derart angebracht sind, dafs man das Material daran einhängen kann. Während nun der Schnitt sich in einer solchen Stellung befindet, dafs er das Einbringen des Materials zwischen Schneideplatte und die Nadeln gestattet, wird der Rahmen B B1 b b1 mit dem Material so weit zwischen den Schnitt geschoben, dafs die erste zu schneidende Stelle sich genau unter den Nadeln befindet und die Arbeit, beginnt, indem die AVelle F, an deren einem Ende sich ein Schwungrad D mit Kurbel H befindet, in Umdrehung gesetzt wird.
Während nun die erste Durchlochung geschieht, wird die bisher aufser Thätigkeit gewesene Vorschubvorrichtung in Function gesetzt und der Rahmen sammt Material in bestimmten Zwischenräumen immer in der Zeit vorgeschoben, wo die Nadeln nach Durchlochung des Materials dasselbe verlassen haben und sich in der Führungsplatte des Schnittes befinden; dies wiederholt sich so oft, bis die , erforderliche Anzahl Durchlochungen hergestellt 1st, worauf alsdann die Vorschubvorrichtung aufser Function gesetzt und das Material von den Spitzen c c'c* c'3 abgenommen wird und die Arbeit von neuem beginnen kann.
Die einzelnen Theile der Maschine greifen auf folgende Weise in einander:
Auf der Welle F, welche die beiden Excenter E El und an einem Ende das Schwungrad D mit der Kurbel H trägt, ist am anderen Ende die Supportkurbel K angebracht, welche den verstellbaren Vorschub vermittelt, und zwar auf folgende Weise. Die Kurbel K ist auf der Welle in derselben Hubstellung befestigt, wie die beiden Excenter EE', und trägt der Länge nach zwei Führungsleisten //', zwischen welchen die Schraube g sich mit dem Hals h, zwischen zwei Führungsstiften ti' gehend, frei bewegen kann und die darauf gehende, zwischen die Führungsleisten passende Mutter k bei Umdrehung hin- und herbewegt. Die Mutter k trägt einen Zapfen /, an dessen Ende Gewinde angeschnitten und zwei Muttern m m' aufgepafst sind. Auf diesem Zapfen steckt eine Büchse, bestehend aus einem Hals η und der Scheibe »', auf welcher sich das eine Ende der Kurbelstange L frei bewegen kann. Sobald nun durch Umdrehungen der Supportschraube g die Mutter k und mit ihr der Zapfen / in die richtige Stellung gebracht ist, um die erforderliche Hubweite hervorzubringen, werden die Muttern m m' angezogen und damit bewirkt, dafs der Zapfen / nunmehr nicht aus seiner bestimmten Lage kommen, während die Kurbelstange L sich auf der Büchse η frei bewegen kann. Das entgegengesetzte Ende der Pleuelstange L steht vermittelst des Zapfens r mit den beiden Doppelhebeln M und M' in Verbindung, welche sich auf der Welle JSf frei bewegen und an ihrem anderen Ende auf dem sie verbindenden Zapfen ρ die Sperrklinken Ji'is tragen, deren Anzahl derjenigen der Sperrräder entspricht. Ebenfalls auf der Welle N zwischen den beiden Doppelhebeln MM1 sind diese Sperrräder PP' P'2 fest angebracht. Die Sperrklinken s s ■ ί3, welche auf dem Zapfen p sich frei bewegen, stehen unter sich in gewisser Verbindung, indem in der einen derselben ein Stift ο angebracht und in den anderen, entsprechend der Stellung des Stiftes, Löcher gebohrt sind, welche den Stift der ersten aufnehmen, welche jedoch um so viel gröfser als der Stift sein müssen, dafs sowohl demselben und mit ihm der ersten Sperrklinke, als auch den anderen eine gewisse freie Bewegung gestattet ist. Wird jedoch die erste Sperrklinke bedeutend aus ihrer Lage gebracht, so bewirkt der Stift, dafs die anderen Sperrklinken jedenfalls mitgenommen werden und, falls die erste dauernd in einer bestimmten Lage verbleibt, dies auch mit den übrigen geschehen wird. Hierauf beruht die Ausschliefsung der Thätigkeit des Vorschubapparates, während der Schnitt in Function bleibt.
Die Abstellung des Vorschubes wird dadurch bewirkt, dafs die erste Sperrklinke s von den Sperrrädern abgehoben und so weit um den Stift p gedreht wird, bis die Nase ql der Feder q

Claims (3)

zwischen die beiden Arme der Sperrklinke einspringt und dieselbe verhindert, in das Sperrrad einzugreifen; hierbei nun nimmt der Stift ο : die anderen Sperrklinken mit und hält dieselben ebenfalls in dieser Lage fest, bis die Feder q zurückgedrückt wird und die Nase ^1 die Sperrklinken losläfst. Auf der Welle N befinden sich ferner. in fester Verbindung mit derselben die beiden Zahnräder RR1, welche durch den Vorschubapparat bezw. die Sperrräder in Bewegung gesetzt, in die Zahnstangen des Rahmens B B * eingreifen und auf diese Art die Bewegung desselben und mit ihm des zu durchlochenden Materials hervorbringen. Die Verstellbarkeit des Vorschubes beruht hier auf der Verstellbarkeit des Kurbelzapfens / der Kurbel K, und kann dieses Resultat auch dadurch hervorgebracht werden, dafs, anstatt den Kurbelzapfen verstellbar zu machen, der Angriffspunkt der Kurbelstange an den Doppelhebeln, ebenfalls durch eine Supportvorrichtung mit Festspannung, wie hier an der Kurbel beschrieben oder durch einen in einem Schlitz verstellbaren Zapfen verstellbar gemacht wird. Die Verbindung des Schnittes A mit der Maschine ist folgende: An dem Querbalken Q, welcher an beiden Enden vermittelst je eines Zapfens t f' mit den Excenterstangen e e1 in. Verbindung steht und sich in den beiden Führungen w w' frei auf- und abbewegen kann, ist die Kopfplatte a des Schnittes festgeschraubt, so dafs die darin befindlichen Nadeln, von welchen jede einen Kopf hat und mit diesem gegen den Querbalken fest anliegt, auf das innigste mit dem Querbalken verbunden und dessen Bewegungen zu folgen gezwungen sind. Unter diesem Querbalken, genau unter den Nadeln, befinden sich die Schneideplatte a1 des Schnittes, in deren Löcher die Nadeln genau hineinpassen; ferner in einer bestimmtenEntfernung von der Schneideplatte, genügend, um das Material hindurchzulassen, an beiden Enden durch entsprechende Zwischenstücke getrennt, die Führungsplatte a2, welche das Ausweichen und Verbiegen der Nadeln während des Schneidens verhindert. Die Schneideplatte nebst Führungsplatte sind auf dem unteren Querbalken vvl der Maschine befestigt. Der Schnitt ist so construirt und derart mit den Excentern in Verbindung gebracht, dafs die Nadeln nur während ein Drittel ihres Hubes sich unterhalb der Führungsplatte befinden und auch während dieser Zeit schneiden; während der übrigen zwei Drittel Theile des Hubes befinden sich die Nadeln in der Führungsplatte und ermöglichen den ungestörten Vorschub des Materials, . indem die Supportkurbel K so gestellt wird, dafs die Sperrklinken ihre volle Thätigkeit in dieser Zeit vollbringen und während ihres Rückganges der Schnitt ungehindert schneiden kann. Die ganze Maschine ruht auf einem Gestell y y ' ζ ζ ', auf dessen Längsbalken ZZ1 die Bahnen G G1 befestigt sind, auf denen der Rahmen BB', durch eine Prismaführung in gerader Richtung erhalten, gleitet. An eben diesen Längsbalken sind die .beiden Wellen F und N an den entsprechenden Stellen gelagert. Zwischen den Bahnen G G' sind vor und hinter dem Schnitt A die Platten XX1 angebracht, auf welche das Material aufgelegt und von dem Rahmen darüber hinweggezogen wird. Das Gestell ist in sich durch Schrauben verbunden. ■ Patent-Ansprüche:
1. Die Verbindung eines Perforirschnittes mit einer selbstthätigen verstellbaren Vorschubvorrichtung. .
2. Verwendung einer Kurbel mit Supportspindel und Festeilung des Kurbelzapfens in Verbindung mit einem Hebelsystem, Sperrrädern und Sperrklinken nebst Zahnrädern und Zahnstangen zur Erzielung eines verstellbaren Vorschubes.
3. Verwendung einer Kurbel mit feststehendem Kurbelzapfen, oder eines Excenters in Verbindung mit einem Hebelsystem, dessen Hebellänge verstellbar, nebst Sperrrädern, Sperrklinken, Zahnrädern und Zahnstangen zur Erzielung eines verstellbaren Vorschubes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4817D Perforirmaschine mit selbsttätigem und verstellbarem Vorschub Active DE4817C (de)

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