DE288452C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE288452C DE288452C DENDAT288452D DE288452DA DE288452C DE 288452 C DE288452 C DE 288452C DE NDAT288452 D DENDAT288452 D DE NDAT288452D DE 288452D A DE288452D A DE 288452DA DE 288452 C DE288452 C DE 288452C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knife
- scissors
- knives
- adjustable
- splitting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009957 hemming Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D31/00—Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
- B23D31/04—Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines for trimming stock combined with devices for shredding scrap
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
Um die aus dem Walzwerk kommenden Bleche in die handelsüblichen Formen zu bringen,'
sind sie häufig drei verschiedenen Arbeitsvorgängen
zu unterwerfen, nämlich zu teilen, zu säumen und zu spalten.
I7Ur jeden dieser drei genannten Arbeits-.
vorgänge war bisher gewöhnlich eine besondere Blechschere erforderlich mit Rücksicht
auf die besondere Einstellung der beweglichen ίο und feststehenden Messer zueinander, die
■ Verschiedenheit im Hub des beweglichen Messers, die Form der Messer usw.
Es sind zwar Blechscheren bekannt geworden, auf welchen sowohl das Teilen , als auch
das Säumen der Bleche vorgenommen werden kann. Die Umwandlung einer derartigen Teil- bzw. Saumschere in eine Spaltschere erfolgt
hierbei durch zeitraubendes Wechseln der Hauptmesser und Entfernen der ev. Quermesser.
Die Anschaffung einer Drcischeren- oder Zweischerenanlage erfordert einen erheblichen
Kapital- und Raumaufwand, auch arbeiten solche Anlagen mit einem äußerst ungünstigen
wirtschaftlichen Wirkungsgrad. Da z. B. das Säumen an zwei Seiten vorgenommen werden
muß und an jeder .Seite normalerweise mehrere Arbeitsgänge erforderlich sind, so wird
z. B. bei einer Dreischerenanlagc für diesen Vorgang ein Mehrfaches an Zeit des »Teilens«
beansprucht, da dieses letztere Verfahren gewöhnlich in einigen wenigen Arbeitsgängen
bewältigt wird. Ähnlich liegen die A^erhältnisse zwischen »Säumen« und »Spalten« wie
auch zwischen »Spalten« und »Teilen«.
Die Folge der Verschiedenheit in der Zeitdauer der drei Vorgänge äußert sich aber in
verschieden langerBeschäftigung der einzelnen Scheren. Ferner besteht noch der Nachteil,
daß bei einer Störung an einer Schere die Durchführung aller Schnitt arten entsprechend
dem vorlicgcndenArbeitsprogramm nicht mehr möglich ist, und daß ferner für die verschiedenen
Scherentypen verschiedene Messer in Reserve gehalten werden müssen.
Die Erfindung besteht darin, daß eine einzige Schere durch geeigneten Ausbau für alle
drei Arten des Schneidens benutzbar gemacht ist.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispiels
zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι bis 3 veranschaulichen an Hand von Werkstücken (Blechen) die drei in Betracht
kommenden Arbeitsvorgänge.
Fig. 4 stellt in Ansicht eine Blechschere gemäß der Erfindung, eingestellt zum Säumen
bzw. Teilen der Bleche, dar.
Fig. 5 zeigt die gleiche Schere wie Fig. 4, jedoch auf Spalten der Bleche eingestellt.
Fig. 6 und 7 zeigen Einzelheiten der Blechschere.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnungen hervorgeht,
wird das aus dem Walzwerk kommende Blech A, welches eine sehr unregelmäßige
Form besitzt, zunächst in einzelne Teile C zerlegt,
und zwar durch Schnitte I-I, welcher Vorgang als »Teilen« bezeichnet wird. Hierauf
wird die Tafel C dem Vorgang des »Saumens« unterworfen (Fig. 2), d. h. durch
Schnitte H-II von ihren unregelmäßigen Längsrändern befreit. Sodann kann noch das
»Spalten« (Fig. 3) der Blechtafel C nach Linie ΠΙ-ΠΙ stattfinden.
Das bewegliche Messer g ist mit einem Quer messer 111 versehen (Fig. 4 und 5), desgleichen
auch das feststehende Messer e mit einem Quermesser/, welch letzteres jedoch in,
diesem Falle abweichend von der normalen Saumschere in der Höhe verstellbar ist.
: Der Sporn k bildet nicht mehr, wie bei der
: Der Sporn k bildet nicht mehr, wie bei der
normalen Teilschere und einer normalen' Saumschere, einen Teil des beweglichen Messers
g, sondern ein Stück für sich und ist gleichfalls in der Höhe verstellbar.
Auch der bewegliche Messerträger /; ist, wie weiter unten im einzelnen beschrieben — abgesehen
von der Schnittbcwegung — gegenüber den die letztere einleitenden Antriebsorganen in der Höhenlage verstellbar, und die
Anordnung ist so getroffen, daß clic Größe der
Schnitfbcwegung des beweglichen Messcrschlittcns verschieden ist, wie ebenfalls später
genauer erläutert wird.
Fig. 4 zeigt die Schere in dem Zustand, geeignet zum Teilen und Besäumen von Blechen.
Tn letzterem Falle treten die Quermesser bei jedem Schnitt in Tätigkeit.
Die Höchstlage des beweglichen Messerträgers ist die dargestellte. Die Tiefstlage ist
die strichpunktiert angedeutete.
Beim Teilen können die Bleche in voller Breite die Schere in der Richtung senkrecht
zur Bildebene ungehindert passieren. Soll nun aus dieser Schere eine Spaltschere ge-'
macht werden, so werden folgende Änderungen vorgenommen:
, Das Spornstück k wird hochgestellt, so daß seine Unterkante mit der Unterkante des Messers
g übereinstimmt. Hierauf wird der Träger dieses beweglichen Messers gegenüber seineu
Antriebsorganen in die Höhe gestellt, wie später noch erläutert wird, entweder durcli
Verkürzen der Stangen ρ oder durch Ausschaltung des Druckstückes q (Fig. 7) oder in anderer
geeigneter Weise, so daß sich als nunmehrige Ticfstcllung des beweglichen Messers
die in Fig. 5 strichpunktierte Lage IIIu ergibt.
Hierbei steht die rechte Ecke des beweglichen Messers so hoch, daß sie auch bei dem dicksten
zu schneidenden Blech noch über dem letzteren bleibt und nicht in dasselbe eindringt.
Es ist dies die Tiefstellung, so wie sie zum Spalten erforderlich ist.
Würde nun das bewegliche Messer mit seinem vollen Hub nach oben gehen, so würde
seine linke Kante und der dort hochgestellte Sporn das Untermesser nicht mehr überschneiden,
was'ja nicht zulässig ist.
Es rindet aus diesem Grunde also gleichzeitig
.mit der Verstellung des beweglichen Mcsserträgers eine Begrenzung seines Hubes nach
oben statt, z. B. durch Einschaltung des in den Weg des aufwärts gellenden Messerträgers tretenden
Sperrstückes ;·, so daß auch in der nunmchrigen Hochstellung das bewegliche Messer
in der Nähe des Spornstückes k das feststehende
Messer noch überschneidet, entsprechend Lage IIIo in Fig. 5.
Ferner wird noch das Quermesser / gesenkt, sofern dasselbe mit einem Sporn η verschen
ist, so daß der letztere etwas unter der Oberkante des feststehenden Messers c verschwindet
und das zu spaltende Blech frei darüber hinwegbewegt werden kann (Fig. 5).
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist die Schere in diesem Zustand zum Spalten von Blechen bcreit.
Die Rückumwandlung der Spaltschcre in eine Teil- oder Saumschere vollzieht sich in
ähnlicher Weise durch Ausführung der entgegengesetzten Änderungen.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß diese Umänderungen sich sehr schnell ohne Zeitverlust
vollziehen lassen unter Beibehaltung derselben Messer.
Die Ausführung der erwähnten einzelnen Änderungen betreffend sei noch folgendes bemerkt.
Die Verstellung des Spornstückes Ic vollzieht
sich z. B. in. der in Fig. 4 und 5 dargestellten Weise. Das Stück ist schieberartig in
den Messerträger Ii eingelassen, und die Verstellung
erfolgt mittels Schraube und Handrad oder in anderer geeigneter Weise.
Das Höherstellen des beweglichen Messers und seines Trägers gegenüber seinen Antriebs-Organen
(Fig. 4 und 5) kann z. B. so erfolgen, daß die Druckstangen ρ, welche die Verbin- ·
dung mit der Exzenterwelle s herstellen, entsprechend gekürzt werden, was durch Einschaltung
eines Spannschlosses in die erwähnten Druckstangen ρ ohne weiteres möglich ist.
Oder aber es werden als ferneres Beispiel bei Ausführung der Druckstangen ρ in einem
Stück durch geeignetes Gestänge (Fig. 6 und 7) Zwischenlagen q entsprechender Höhe
unter den wirksamen Füßen ic der Druckstangen hinweg gezogen. Unter dem Einfluß von
Gegengewichten ν bewegt sich alsdann der Messerträger nach oben, bis die Füße w der
Druckstöcke nunmehr direkt im Messerträger »» zur Anlage gelangen.
Die Begrenzung des Hubes des Messerträgers nach oben geschieht z. B., wie in Fig. 4
und 5 angedeutet, dadurch, daß ein Arrcticrbolzcn r, welcher im Ständer der Schere gelagort
ist, oder mehrere solcher Bolzen, vorgeschoben werden; ' In der Höhenlage HTo des
beweglichen Messers legt sich der Messerträger gegen diesen Bolzen und wird an der
weiteren Aufwärtsbewegung gehindert. Die Exzenterwelle s kann hingegen ungehindert
den vollen Hub nach oben ausführen, zusam-
men mit den daran hängenden Druckstangen p, da in diesem Falle zwischen letzteren und dem
Messerträger gemäß Fig. 6 und 7 keine feste Verbindung besteht. Die zugekehrten Flächen
der erwähnten Teile sind in Anlage nur so : lange, wie das den Messerträger ausbalancierende
Gegengewicht wirksam sein kann. Dieses hört auf, sobald derMesserträger gegen
den Arretierbolzen r sich legt.
Die Beschränkung des Hubes des Messerträgers nach oben und unten (die Beschränkung
nach unten ist, wie eine flüchtige Überlegung bestätigt, gleichbedeutend mit dem erwähnten
Höherstellen gegenüber denAntriebs-Organen) kann auch in irgendeiner anderen
bekannten Weise bewirkt werden, z. B. durch eine Verkleinerung der Exzentrizität der Exzenter
der Welle s, was sich in mehrfacher Weise durchführen läßt.
so Bei Antrieb der Schere durch hydraulische Zylinder — gleichgültig, ob dieselben direkt
oder indirekt den Messerträger bewegen — geschieht die fragliche Hubbegrenzung nach
oben und unten ebenfalls sehr einfach durch entsprechende Begrenzung des Hubes der
hydraulischen Zylinder entweder durch' direktes entsprechendes Steuern mit dem Handhebel,
oder auch automatisch durch geeignetes einstellbares Steuergestänge.
Die Verstellung des Quermessers geschieht gemäß Fig. 4 und 5 am einfachsten dadurch,
daß ein Teil t, auf welchen es sich stützt, zu-. rückgezogen wird; doch sind auch hier andere
Konstruktionen, z. B. Verstellen mittels unrunder Scheiben, durchführbar.
Die verschiedenen zu verstellenden Teile können einzeln für sich bewegt werden, so wie
im vorstehenden angenommen. Es ist aber auch möglich, und sogar vorzuziehen, sie so
durch Gestänge oder Getriebe zu verbinden, daß die sämtlichen Verstcllungsbewegungen
an derselben Stelle durch einen Hebel oder ein Handrad 0. dgl. eingeleitet werden.
Claims (2)
1. Blechschere mit parallel zueinander bewegten Messern, welche sowohl zum
Teilen als auch zum Spalten und — bei Anwesenheit von Quermessern — auch
zum Säumen benutzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Spalten erforderlich bleibende Führung des beweglichen
Messers (g) dadurch erreicht wird, daß die ihrer Länge nach einstellbaren
Druckstangen (/>) mit ihren Druckenden im Träger des beweglichen Messers frei
geführt sind, der letztere ausbalanciert ist und zur Beschränkung des Auseinanderganges
der beiden Längsmesscr durch in seinen Weg tretende verstellbare Anschläge
(;■) am vollständigen Rückgang gehindert wird.
2. Blechschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Teilen
und Säumen die Führung der Längsmesser (e, g) gegeneinander sichernde Sporn (A·)
und das eine (7) der Quermesser (/, 111}
der Höhenrichtung nach verstellbar sind, zum Zwecke, die Schere für die drei An-Wendungsgebiete
gleich gut ausnutzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288452C true DE288452C (de) |
Family
ID=543575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288452D Active DE288452C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288452C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1502937B1 (de) * | 1964-01-03 | 1971-07-08 | Siemag Siegener Maschb Gmbh | Blechschere |
| WO2008037239A1 (de) * | 2006-09-25 | 2008-04-03 | Sms Demag Ag | Doppelbesäumschere |
| US8997613B2 (en) | 2010-06-19 | 2015-04-07 | Sms Siemag Aktiengesellschaft | Method and device for trimming heavy plates |
-
0
- DE DENDAT288452D patent/DE288452C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1502937B1 (de) * | 1964-01-03 | 1971-07-08 | Siemag Siegener Maschb Gmbh | Blechschere |
| WO2008037239A1 (de) * | 2006-09-25 | 2008-04-03 | Sms Demag Ag | Doppelbesäumschere |
| US8997613B2 (en) | 2010-06-19 | 2015-04-07 | Sms Siemag Aktiengesellschaft | Method and device for trimming heavy plates |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO1991000168A1 (de) | Vorrichtung zum schneiden von gestapeltem, blattförmigem gut | |
| EP1330324A1 (de) | Kompakte kreismesserschere | |
| DE2802621A1 (de) | Metallblechformmaschine | |
| DE2507450A1 (de) | Maschinenschere mit verbesserter messerhalterung | |
| DE1502929A1 (de) | Blechschere | |
| DE288452C (de) | ||
| EP0438737B1 (de) | Vorrichtung zum Schneiden von gestapeltem, blattförmigem Gut mit Seitenanschlag und gegen diesen bewegbarem Andruckschieber zum Ausrichten des zu schneidenden Gutes | |
| DE1948523A1 (de) | Rollschnitt-Teilschere fuer Schichtwerkstoffe | |
| CH621287A5 (en) | Machine for breaking out cutouts | |
| DE3120961A1 (de) | Kreissaegemaschine | |
| DE2027725C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mit einer Klebefolie o.dgl. hinterlegten Einzelstücken gleicher oder unterschiedlicher Größe aus einer ebenen Platte | |
| DE2439185A1 (de) | Vorrichtung zum schneiden von mehreren mit abstand nebeneinanderliegenden staeben, insbesondere von betonstahlmatten | |
| DE69111679T2 (de) | Schneidvorrichtung, insbesondere zum kontinuierlichen Schneiden von Pappe. | |
| DE2451195A1 (de) | Maschine zum erzeugen von masshaltigen, rechteckigen papierzuschnitten | |
| DE2728202B2 (de) | Querteilschere für Walzbleche, insbesondere für Grobbleche | |
| DE3832853C2 (de) | ||
| DE202012005349U1 (de) | Querteilschere | |
| DE2046527A1 (en) | Sheet metal working press - with fitted alternative tooling | |
| DE3208148C2 (de) | Tafelblechschere | |
| AT154641B (de) | Vorrichtung zum Abschneiden des beim Ausstanzen von Formen in mehreren Reihen aus Tafeln od. dgl. stehenbleibenden Abfalles. | |
| DE432842C (de) | Schieferscherenblatt mit nach der Mitte zu ansteigenden, also von den Kantenenden nach der Kantenmitte zu wirkenden Teilschneiden | |
| DE27788C (de) | Perforirmaschine zur Herstellung von gezahnten Blechstreifen zu Waarenbaumbeschlägen für Webstühle | |
| DE48788C (de) | Kegelräderantrieb für die Scheibenmesser von Kreisscheeren | |
| DE136163C (de) | ||
| DE52345C (de) | Pappenscheere |