DE15810C - Stimmplatten-Stanze - Google Patents
Stimmplatten-StanzeInfo
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- DE15810C DE15810C DENDAT15810D DE15810DA DE15810C DE 15810 C DE15810 C DE 15810C DE NDAT15810 D DENDAT15810 D DE NDAT15810D DE 15810D A DE15810D A DE 15810DA DE 15810 C DE15810 C DE 15810C
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- ejector
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- punched
- plate
- punch
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D28/00—Shaping by press-cutting; Perforating
- B21D28/002—Drive of the tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die durch beiliegende Zeichnung dargestellte Stimmplattenstanze besitzt nachstehend näher
erläuterte Eigenthümlichkeiten:
Die Stimmplatten für Töne auf Zug und jene auf Druck müssen von verschiedenen
Seiten gestanzt werden, was bisher durch gewöhnliche Spindelpressen mit Handbetrieb bewerkstelligt
wurde. Die dargestellte Maschine stanzt dagegen die Stimmplatten auf zwei Seiten zugleich, und es wird die Bewegung
des ganzen Mechanismus entweder durch Elementar- oder durch andere Kräfte hervorgebracht.
Um das eine Verengung der zuerst gestanzten Stimmspalten herbeiführende seitliche
Durchbiegen der Stimmplattenstege, welche zwischen den Stimmspalten stehen bleiben müssen,
zu verhindern, mufs der Vorgang des Plattenstanzens auf besondere Weise und zwar so geregelt
sein, dafs immer die Stempel, welche zuerst die eine Seite der Stimmspalten durchstanzten,
in diesen so lange stecken bleiben, bis auch die Stempel der anderen Seite ihre Arbeit verrichtet haben, damit durch das Stanzen
von der anderen Seite die Spalten der ersten nicht verengt werden, weil sonst die
Stimmenzungen nicht in die Spalten passen würden. Die Einrichtung der Maschine zu
diesem Zwecke ist folgende:
Von der Welle A aus werden mittelst des Rades B, Fig. 3 und 4, die Räder C und C in
Drehung versetzt. Die Räder C und C' sind mit den Zapfen D und D' versehen, welche
in den Schlitzen der Bogencoulissen E und E' gleiten. Durch die Umdrehung der Räder C
und C' werden mittelst der Zapfen D und D' die Coulissen in eigenartiger, ungleichmäfsiger
Weise bewegt, indem die Zapfen JD und D' während einer halben Umdrehung die Coulissenhebel
HH' zu einer schwingenden Bewegung veranlassen, im anderen Theile der Drehperiode
jedoch in Schlitzen der Coulissen gleiten, ohne die Hebel zu bewegen, zu welchem Zwecke
der Bogen der Coulissen den gleichen Radius hat wie der Kreis, den die Zapfen D und D'
durchlaufen. Es wird mit Hülfe der Bogencoulissen eine ungleichförmige Bewegung erzielt,
welche durch geeignete Versetzung der Zapfen D und D' in Bezug auf ihre Lage im Kurbelkreise
eine ungleichmäfsige, durch einen gewissen Stillstand unterbrochene Schwingung der
Hebel ergiebt, deren Zweck aus folgendem hervorgeht:
Durch die Schwingung der Hebel H und H' werden die Schlitten J und _/', Fig. 1, hin-und
hergeschoben und mit denselben die Stempelreihe K und K', Fig. 3 und 5, durch die zu
stanzende Platte hindurch gedrückt, und zwar geschieht dies in einer bestimmten Aufeinanderfolge.
Sobald die zu stanzende Platte L zwischen die Matrizen M und M' eingelegt ist, wird
die Stempelreihe K durch den Coulissenhebel H und den Schlitten J bewegt und die Platte von
einer Seite gestanzt. Nach erfolgtem Durchstofsen und während des Beginnes des Rückganges
der Stempel legt sich die Stimmplatte an die Matritze M' an, um für die nunmehr
durch die Stempel K' auszuführende Durchlochung eine sichere Unterlage zu haben.
Während nun die Stempel K immer weiter zurückgehen, trotzdem aber sich immer noch in
den von ihnen durchstanzten Stimmspalten be-
finden, werden die Stempel K' vorwärts geschoben und die Stimmplatte auch von der
anderen Seite gestanzt. Nachdem auch diese Durchlochung beendet, gehen die Stempel K'
ebenfalls zurück und es tritt eine Stillstandsperiode ein, während welcher die fertige Stimmplatte
aus dem Räume O entfernt werden kann. Die Entfernung der gestanzten Platte geschieht
automatisch durch die Maschine selbst, mittelst des Auswerfers P, welcher durch den Schlitten /'
bewegt wird.
Der Auswerfer P ist in Fig. 9 bis 14 besonders
dargestellt. Die Functionirung dieses Mechanismus ist folgende:
Der Schlitten /, Fig. 3, wird durch die Cou-' lisse in hin- und hergehende Bewegung versetzt,
und es wird diese Bewegung zur Functionirung des Auswerfers verwendet. Der Schlitten
/' trägt mittelst des Bolzens E', Fig. 9, den Knaggen a. Letzterer ist in i und zwar nur
nach einer Richtung hin drehbar, so dafs der Knaggen b bei der Bewegung des Schlittens /'
nach rechts über α hinweggleiten kann, Fig. 12.
Beim Rückwärtsgehen von / kann Knaggen a nicht ausweichen, sondern drückt hierbei den
Knaggen b nieder, wodurch der Hebel c gedreht wird. Durch Drehung des Hebels c
wird die Stange ζ gehoben und dadurch der Auswerfer P, der bei χ drehbar ist, zurückgezogen.
Sobald der Knaggen α über b hinweggeglitten ist, fällt b herab, Fig. 13, und der
Auswerfer P erhält eine derartige Bewegung, dafs die Auswerfspitze y gegen die herauszuschleudernde
Platte geschnellt und letztere aus der Maschine entfernt wird. Die Schnellkraft wird dem Auswerfer durch die Feder/ ertheilt,
welche mittelst der Schraube g gleichzeitig verhindert, dafs der Auswerfer durch sein eigenes
Gewicht in eine unbeabsichtigte Stellung kommen kann.
Der Auswerfhebel ist mit dem Schlitz d versehen,
damit die Stange z, je nach der Gröfse des Ausschlages, den der Auswerfer erhalten
soll, verstellt werden kann. Desgleichen ist auch der Bolzen Ji' verschiebbar eingerichtet,
damit wegen des verschiedenen Hubes der Schlitten die Einwirkungsdauer des Knaggens a
eingestellt werden kann. Um den Hub der Schlitten selbst entsprechend vermindern zu
können, sind die Bolzen R, Fig. 5, in Schlitten _/
und J' verstellbar angeordnet.
Claims (2)
1. Eine Stimmplattenstanze mit zweifach angeordneten
Stempelreihen, welche durch Schlitten / und /' mittelst Hebel H und Ή',
Bogencoulissen E und E' in Verbindung mit den Zapfen D und D' und Rädern C
und C in der näher erläuterten Weise bewegt werden.
2. Ein Auswerfmechanismus, welcher gebildet wird aus Knaggen α und b, in Verbindung
mit dem Hebel c und dem Auswerfer P, welcher durch die Feder f seine Schnellkraft
erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15810C true DE15810C (de) |
Family
ID=292829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15810D Active DE15810C (de) | Stimmplatten-Stanze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15810C (de) |
-
0
- DE DENDAT15810D patent/DE15810C/de active Active
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