DE480968C - Rangieranlage - Google Patents
RangieranlageInfo
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- DE480968C DE480968C DEW73010D DEW0073010D DE480968C DE 480968 C DE480968 C DE 480968C DE W73010 D DEW73010 D DE W73010D DE W0073010 D DEW0073010 D DE W0073010D DE 480968 C DE480968 C DE 480968C
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- pushers
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
- Rangleranlage Es sind Wagenschieber bekannt, die unter den Fahrzeugen sich bewegen und bei denen Druckrollen so bewegt werden, daß sie in der Arbeitsstellung sich gegen die Räder eines Radsatzes anlegen und in der Ruhestellung das Wagenprofil freigeben. Die von den Wagenschiebern auf die Fahrzeuge ausgeübte Kraft ist aber begrenzt durch die Höhenlage des Angriffspunktes der Druckrollen am Wagenrade ; sie beträgt etwa 2 t für den leichten Wagen.
- GegenstandderErfindungisteinebesondereAnordnung desWagenschiebers, J ie außerdemhöhere Zugkräfte auf die Wagen auszuüben gestattet.
- Es sind Wagenschieber bekannt, bei denen die Druckrollen vertikal versenkt oder horizontal aus dem Wagenprofil herausgedrückt werden. Beim Gegenstand der Erfindung werden die Druckrollen durch eine Drehbewegung aus dem Wagenprofil herausgedrückt. Diese Bewegung erfolgt entweder durch ein Fahrzeug - in dem Falle wirken die Arme, an denen die Druckrollen befestigt sind, als Kippschienen - oder sie wird durch Veränderung der Spannung im Nachlaßseil bewirkt.
- Abb. i stellt die Aufsicht auf den Wagenschieber dar, und zwar Abb. ia in Arbeitsstellung, Abb. ib in Ruhestellung. Ein fester Rahmen i, der mittels zweier Achsen und deren Räder 14 in bekannter Weise auf Schienen 2 zwischen den Fahrschienen .3 läuft, trägt die in Lager q. beweglich gelagerten Druckarme 5 mit den Abwälzrollen 7. Die Druckarme 5 werden durch die Federn 6 in der Arbeitsstellung (Abb. ia) gehalten. In der Zugrichtung ist an dem festen Rahmen x das Zugseil 8 befestigt. Das Nachlaßseil g ist an der Zugstange io befestigt, die mittels der Führung ii im Rahmen x längsverschiebbar angeordnet ist und durch die starke Feder i2 in ihre Ruhelage (Abb. i b) gedrückt wird. Die Führung ix wirkt mittels eines Seiles 13 auf die schwingbar gelagerten Druckarme 5 derart, daß in der Ruhestellung der Führung ii die Druckarme 5 entgegen der Wirkung der Federn 6 mittels der Seile 13 in die Ruhelage (Abb. ib) eingeklinkt werden.
- Die Wirkungsweise des Wagenschiebers ist folgende: In der Ruhelage ist das Nachlaßseil g entspannt, die Feder 12 mit der Führung ix und dem Seil 13 drücken die Druckarme 5 in die Ruhelage (Abb. ib). Durch Anziehen des Nachlaßseiles 9 wird die Feder i2 gespannt, und die Federn 6 bewegen die Druckarme 5 in die Arbeitsstellung (Abb. ia). Fährt in dieser Arbeitsstellung ein Fahrzeug von der Seite des Nachlaßseiles über den Wagenschieber hinüber, so schneiden die Räder die Druckarme 5 entgegen der Wirkung der Federn 6 auf. Wird der Wagenschieber mittels des Zugseils 8 unter Bei= behaltung der Vorspannung im Nachlaßseil g gegen die Räder eines Wagens angedrückt, so nimmt er diesen mit.
- Genügt die von einem Wagenschieber auszuübende Zugkraft nicht, so werden zwei Wagenschieber verwandt, bei denen das NachlaBseil, wie in Abb. 2 bis 5 dargestellt ist, als Flaschenzug die beiden Wagenschieber verbindet. Abb. 2 stellt die beiden Wagenschieber in Bereitschaft dar. Durch die Vorspannung im Nachlaßseil9 werden die Wagenschieber aneinandergedrückt, wobei der Wagenschieber b die Druckarme des Wagenschiebers a einklinkt.
- Abb. 3 stellt beide Wagenschieber in Tätigkeit dar unter der Annahme, daß jeder Wagenschieber 2 t Schubkraft auf das Fahrzeug ausübt. Die Zugkräfte sind in die Seilzüge eingetragen.
- Abb. 4 und 5 stellen Anordnungen der Flaschenzugverbindung zwischen den Wagenschiebern a und b dar, bei denen unter Wahrung der gleichen Schubkraft von 2 t je Wagenschieber die Vorspannung im Nachlaßseil geringer ist. Die Wirkungsweise der Gesamtanordnung ist folgende: In der Ruhelage sind die beiden Wagenschieber unter der Einwirkung der Vorspannung im Nachlaßseil gegeneinandergedrückt und die Druckarme 5 des Wagenschiebers a eingeklinkt. Durch 'Anziehen des Zugseils bewegen sich die beiden Wagenschieber, bis der Wagenschieber b mit seinen Druckarmen 5 gegen die Räder eines Radsatzes stößt. Ist alsdann die zur Bewegung dieses Radsatzes aufzuwendende Kraft größer als die Schubkraft des u'agenschiebers b, so bleibt der Wagenschieber b stehen, und Wagenschieber a bewegt sich unter der Einwirkung des Zugseils allein vorwärts. Mit dem Abdrücken des Wagenschiebers a vom Wagenschieber b klinken die Druckarme 5 des Wagenschiebers a aus und legen sich vor den nächsten Radsatz, so daß nunmehr beide Wagenschieber Schubkräfte ausüben. Um die auf einen Wagenzug auszuübenden Schubkräfte weiter zu erhöhen, können Zugseil und Nachlaßseil mit einem Rückführseil 15 vereinigt werden, wie in Abb. 6 dargestellt ist.
- Zwei Doppehvagenschieber sind je an einem Zugseil 8 befestigt und durch ein gemeinsames Nachlaßseil 9 miteinander verbunden, das über eine Rolle 16 geführt ist. Die Rolle 16 ist längsverschiebbar an dem Rückführseil 15 befestigt.
- Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Durch Betätigung der Zugseile 8 und Nachlassen des Rückführseils 15 legen sich sämtliche vier Wagenschieber gegen je einen Radsatz des Zuges. Durch Nachlassen eines der beiden Zugseile 8 und Anziehen des Rückführseils 15 wird ein Doppelwagenschieber in Leerlauf in seine Anfangsstellung zurückgeführt, während der andere noch Schubkräfte ausübt. Es können auch beide Doppelwagenschieber zugleich in Leerlauf zurückgeführt werden. Statt der Doppelwagenschieber können auch einfache Wagenschieber verwandt werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rangieranlage nach Patent 448 037, bei der ein profilfrei zwischen den Schienen verschiebbarer Wagenschieber sich beim Arbeitsgang mit Druckrollen hinter das Rad des fortzubewegenden Wagens legt, beim Leergang dagegen mit den Druckrollen vor dem Wagenrade quer zu den Schienen zur Seite ausweicht, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fernsteuerung des Wagenschiebers außer dem Zugseil (8) ein in dessen Verlängerung verlaufendes Nachlaßseil (9) derart am Wagenschieber angeschlossen ist, daß durch Spannung des Nachlaßseiles (9) Druckarme (5) durch Federn (6) in Arbeitsstellung gebracht werden, während durch Entspannung des Nachlaßseiles (9) die Druckarme (5) in Ruhestellung geführt werden.
- 2. Rangieranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß des Nachlaßseiles (9) am Wagenschieber mittels einer Zugstange (io), einer Führung (ii) und einer Druckfeder (i2) erfolgt, wobei die Kraftwirkung 'der Druckfeder (i2) unter Vermittlung der Seile (i3) derart auf die Druckarme (5) übertragen wird, daß sie der Kraftwirkung der#Federn (6) entgegengerichtet ist.
- 3. Rangieranlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Wirkung der Federn (6) in die Arbeitsstellung gedrückten Druckrollen (7) beim Ausweichen außer der seitlichen Ausweichbewegung gleichzeitig eine Schwenkbewegung ausführen.
- 4. Rangieranlage nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die Vereinigung zweier Wagenschieber, wobei das Nachlaßseil (9) als Flaschenzug die beiden Wagenschieber (a, b) aneinanderdrückt.
- 5. Rangieranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Nachlaßseil angedrückte Wagenschieber die Druckarme des anderen Wagenschiebers in Ruhestellung legt.
- 6. Rangieranlage nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wagenschieber oder zwei Doppelwagenschieber an je einem Zugseil (8) befestigt sind und durch ein einziges Nachlaßseil (9), das über eine Umlenkrolle (i6) geführt ist, verbunden sind.
- 7. Rangieranlage nach Anspruch 6 in Verbindung mit einem Rückführseil, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsverschiebbarkeit der Umlenkrolle (i6) durch das Rückführseil (i5) gesteuert wird. '
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW73010D DE480968C (de) | 1925-09-19 | 1926-06-29 | Rangieranlage |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1671108X | 1925-09-19 | ||
| DEW73010D DE480968C (de) | 1925-09-19 | 1926-06-29 | Rangieranlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480968C true DE480968C (de) | 1929-08-12 |
Family
ID=26003091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW73010D Expired DE480968C (de) | 1925-09-19 | 1926-06-29 | Rangieranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480968C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945695C (de) * | 1952-07-25 | 1956-07-12 | Nortons Tividale Ltd | Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen od. dgl. |
| DE3544963A1 (de) * | 1985-12-19 | 1987-07-02 | Windhoff Rheiner Maschf | Mitnehmerwagen fuer rangieranlagen |
-
1926
- 1926-06-29 DE DEW73010D patent/DE480968C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945695C (de) * | 1952-07-25 | 1956-07-12 | Nortons Tividale Ltd | Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen od. dgl. |
| DE3544963A1 (de) * | 1985-12-19 | 1987-07-02 | Windhoff Rheiner Maschf | Mitnehmerwagen fuer rangieranlagen |
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