DE480887C - Reibungsstossdaempfer fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Reibungsstossdaempfer fuer Kraftfahrzeuge

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DE480887C
DE480887C DEK102083D DEK0102083D DE480887C DE 480887 C DE480887 C DE 480887C DE K102083 D DEK102083 D DE K102083D DE K0102083 D DEK0102083 D DE K0102083D DE 480887 C DE480887 C DE 480887C
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DE
Germany
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brake
band
drum
friction shock
vehicle frame
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Expired
Application number
DEK102083D
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English (en)
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Kirchbach & Co
Original Assignee
Kirchbach & Co
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Publication of DE480887C publication Critical patent/DE480887C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G13/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers
    • B60G13/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers having dampers dissipating energy, e.g. frictionally
    • B60G13/04Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers having dampers dissipating energy, e.g. frictionally mechanically, e.g. having frictionally-engaging springs as damping elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Reibungsstoßdämpfer für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Reibungsstoßdämpfer für Kraftfahrzeuge. Es sind Stoßdämpfer dieser Art bekannt, bei denen an eine am Fahrzeugrahmen drehbar gelagerte unter Federwirkung stehende Bremstrommel ein mit der Radachse verbundenes Band angreift, das über das Ende eines am Fahrzeugrahmen schwenkbar angeordneten Bremsgliedes geführt ist.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß für das an der Bremstrommel angreifende Band und das schwenkbare Bremsglied getrennte Bahnen auf der Bremstrommel vorgesehen sind. Dabei wird die als keilförmige Nut ausgebildete Bahn für das= Bremsglied in mit dem Bremswege zunehmender Tiefe ausgeführt. Das Bremsglied kann ebenfalls als Band ausgebildet und an das Ende eines am Fahrzeugrahmen gelagerten Hebels angeschlossen sein, der unter der Wirkung des mit der Radachse verbundenen Bandes- steht und mit einem spiralförmig verlaufenden Ansatz versehen ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen die Abb. z und 2 in Seitenansicht und teilweisem Axialschnitt die erste und Abb. 3 und q. in Seitenansicht und in Ansicht auf den Trommelumfang eine zweite Ausführungsform. Die Darstellungen sind in beiden Fällen zur Erleichterung des Verständnisses schematisch gehalten.
  • Um die am Fahrzeugrahmen gelagerte Achse = ist eine Trommel 2 drehbar, auf die durch eine Feder 3 dauernd ein Zug in der Richtung des Pfeiles I ausgeübt wird. An der Trommel ist das eine Ende eines Bandes oder Seiles q. befestigt, das in einer Nut 5 (Abb. 2) läuft und um ein gewisses Maß auf die Trommel aufgewickelt ist. Das Band q. läuft über eine an einem einarmigen Hebel 6 gelagerte Rolle 7 und ist mit seinem Ende an die Fahrzeugachse angeschlossen. Der Hebel 6, der oberhalb der Trommel 2 am Fahrzeugrahmen oder einem mit diesem starr verbundenen Teil gelagert ist, trägt auf der Unterseite eine in Querschnitt keilförmig gestaltete Bremsbacke 8, die für gewöhnlich durch eine Feder xo in -einem gewissen .Abstande vom Trommelumfaiige gehalten wird. Dieser Abstand läßt sich durch eine Schraube ix, die -dem Hebel als Anschlag dient, regeln. Die Bremstrommel ist am Umfange mit zwei Randleisten 1q. versehen, die aber die Stelle des Umfanges, an der sich die Bremsbacke 8 in der Ausgangsstellung auf die Trommel setzt, frei lassen. Die Leisten sind auf den Innenseiten abgeschrägt und nehmen in der Richtung des Pfeiles I an Höhe zu, so daß sie zwischen sich eine keilförmige, allmählich an Tiefe zunehmende Nut bilden, in die die Bremsbacke paßt. Der Anfang der Nut liegt in einem gewissen Abstande von dem betreffenden Ende der Bremsbacke.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Bewegt sich die Achse des Fahrzeuges in der Richtung des Pfeiles II, so wird durch Vermittlung des Zugbandes q. die Trommel :z entgegen der Richtung des Pfeiles I gedreht. Gleichzeitig drückt die Spannung des Zugbandes auf den Bremshebel 6 nach unten, so daß ein Anpressen der Bremsbacke 8 an den Umfang der Trommel veranlaßt wird. Dies tritt infolge des Zwischenraums zwischen der Backe 8 und der Trommel aber erst ein, nachdem die letztere eine gewisse Drehbewegung ausgeführt-hat. Erst wenn die Backe 8 mit der Nut g in Eingriff steht, findet eine wirksame Bremsung statt, die infolge des Tieferwerdens der Nut in dem Maße zunimmt, wie die Drehbewegung fortschreitet. Bei geringem Federspiel findet demnach so gut wie gar keine Dämpfung statt, während die größeren Federausschläge um so mehr gedämpft werden, je heftiger sie sind. Ein weiterer Vorteil der Einrichtung besteht darin, daß die Rückdrehung der Bremstrommel (entgegen der Pfeilrichtung) in keiner Weise behindert wird, da beim Nachlassen des Zuges die Bremsbacke durch die Feder xo sofort abgehoben wird. Infolgedessen sucht auch die Feder 3 die Trommel gleich wieder in ihre Ausgangslage zurückzudrehen, wodurch ein dauerndes Straffhalten des Zugbandes gesichert wird.
  • Bei der in den Abb. 3 und q. veranschaulichten Ausführungsform erfolgt die Bremsung der Trommel 2 mit Hilfe eines Bremsbandes 8a, dessen eines Ende bei z2 am Fahrzeugrahmen befestigt ist, während das andere Ende an einem spiralförmig verlaufenden Ansatz =3 des in diesem Falle als Doppelhebel ausgebildeten Bremshebels 6 angeschlossen ist. Die Begrenzung des spiralförmigen Ansatzes 13 (vgl. Abb. 3) ist in der Weise ausgebildet, daß der Hebelarm, an dem das Bremsband 8," angreift, mit Zunehmender Hebeldrehung -abnimmt. Das auf die Trommel 2 aufgewickelte Zugband q. läuft wieder über eine am Bremshebel 6 gelagerte Rolle 7. Auch die Einrichtung zum Zurückholen und Einstellen des Bremshebels ist die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Der Bremshebel 6 ist derart angeordnet, daß er in der Ruhelage (Abb. 3) unter einem spitzen Winkel oberhalb einer durch den Hebeldrehpunkt gehenden rechtwinklig zur Zugrichtung .des Bandes q. verlaufenden Geraden liegt. Dadurch wird erreicht, daß der wirksame Hebelarm bei Einleitung der Bremsbewegung durch die Zugwirkung des Bandes q. zunächst zunimmt. In demselben Sinne wirkt die oben beschriebene Ausbildung des Ansatzes 13. Das Zugband q. und das Bremsband 8 sind bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und q. in zwei nebeneinander auf dem Umfange der Bremstrommel 2 eingedrehten flachen Nuten untergebracht.

Claims (3)

  1. PATENTiANSPRÜCI:LE: z. Reibungsstoßdämpfer für Kraftfahrzeuge mit einer am Fahrzeugrahmen drehbar gelagerten, unter Federwirkung stehenden Bremstrommel, einem am Fahrzeugrahmen schwenkbar angeordneten Bremsglied und einem an der Bremstrommel angreifenden, mit der Radachse verbundenen Band, das über das Ende des schwenkbaren Bremsgliedes geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß für das Band (q.) und das Bremsglied (8, 811) getrennte Bahnen auf der Bremstrommel (2) vorgesehen sind.
  2. 2. Reibungsstoßdämpfer nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Bremsnut (g) der Bremstrommel mit allmählich zunehmender Tiefe ausgebildet ist.
  3. 3. Reibungsstoßdämpfer nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als Bremsband (8a) ausgebildete Bremsglied an das Ende eines am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagerten, unter Wirkung des Zuggliedes (q.) stehenden und einen spiralförmig verlaufenden Ansatz (z3) -für das Bremsband tragenden Hebels (6) angeschlossen ist.
DEK102083D 1926-12-18 1926-12-18 Reibungsstossdaempfer fuer Kraftfahrzeuge Expired DE480887C (de)

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