DE480261C - Reibungskupplung fuer die Abdrehvorrichtung von Wurst-Fuell- und -Abteilmaschinen - Google Patents

Reibungskupplung fuer die Abdrehvorrichtung von Wurst-Fuell- und -Abteilmaschinen

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DE480261C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/04Sausage filling or stuffing machines with mechanically-operated piston moving to-and-fro

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Description

  • Reibungskupplung für die Abdrehvorrichtung von Wurst-Füll- und -Abteilmaschinen Die Erfindung betrifft eine Kupplung für die Abdrehvorrichtung von Wurstfüll- und -Abteilmaschinen, welche es gestattet, die zum Abdrehen nötige Drehbewegung der Tülle in einfacher und sicherer Weise auf letztere zu übertragen.
  • Es sind Abdrehvorrichtungen bekannt, bei welchen die Übertragung dieser Drehbewegung auf die Tülle in den erforderlichen Zwischenräumen mittels eines Klinkenrades vorgenommen wird. Dieser Anordnung haftet jedoch der Nachteil an, daß ein besonderes Gestänge erforderlich ist und außerdem hat die Schwenkung der Klinke zur Folge, daß die die Abdrehbewegung einleitende Drehung nur sehr gering ist.
  • Eine andere Art der Cbertragung der Drehbewegung in den erforderlichen Zwischenräumen besteht darin, das Äntriebsrad nur teilweise mit Zähnen zu besetzen, so daß es während des Füllvorgangs mit dem Antriebszahnrad der Tülle nicht in Eingriff kommt. Bei dieser Ausbildung kann es leicht vorkommen, daß bei Beginn des Eingreifens sich Zahn und Lücke nicht genau gegenüberstehen, so daß Stillstand der Maschine oder Zerstörung des Getriebes eintritt.
  • Aus diesem Grunde ist schon vorgeschlagen worden, die Zahnräder durch Reibräder mit gerillter Oberfläche zu ersetzen, von denen das antreibende Reibrad ein Segment größeren Durchmessers aufweist, welches sich gegen das andere Reibrad preßt und dieses auf Segmentlänge mitnimmt. Hier tritt der Nachteil auf, daß nach dem Abnutzen des treibenden Segments ein Nachstellen nicht möglich ist, sondern es müssen die Reibräder ersetzt werden.
  • Auch die Anordnung einer' ausrückbaren Kupplung zum Antrieb der Tülle ist bereits bekannt. Sie wird in der Weise vorgenommen, daß Antriebs- und Kupplungswelle mittels Kegelräder rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Die Kupplungswelle ist hohl ausgebildet und weist in ihrem Innern eine Stange auf, deren eines Ende über eine Feder die als Zahnrad ausgebildete Kupplungshälfte beeinflußt und unter dem Ein-Ruß eines auf der Antriebsachse sitzenden Nockens,- auf dem ein Knopf am anderen Ende der die Kupplung bewegenden. Stange geführt ist, die Kupplung einrückt. Nachteilig ist bei dieser Kupplung die erforderliche-große Kupplungskraft, da die verschiebbare Kupplungshälfte ständig mit dem Ritzel der Tülle in Eingriff steht und der Druck der starken Ausrückfeder zu überwinden ist. Die starke Feder ist durch die Kegelreibungskupplung bedingt, denen Hälften im gekuppelten Zustande stark aneinanderhaften.
  • Die Erfindung vermeidet die geschilderten Nachteile dadurch, daß ein auf der in dauernder Drehung befindlichen Antriebswelle vorgesehener Spreizring mittels eines an ihr befestigten Hebels, welcher von einer feststehenden Führungskurve gesteuert wird, in Zwischenräumen gespreizt wird und hierdurch den Antrieb der dem Füllen und Abteilen der Würste dienenden Tülle nach Bedarf vermittelt. Diese Kupplungsart besitzt den Vor-, teil, daß nur eine geringe Steuerungsarbeit zu leisten ist, da die zu überwindende Rückstellkraft nur gering ist und die Steuerbewegung durch einen Hebel übertragen wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der Spreizhebel zur Übertragung der von der Führungskurve herrührenden Kupplungsbewegung mit einem verstellbaren, exzentrischen Bolzen an der Führungskurve geführt ist, was die Möglichkeit bietet, der Abnutzung des Spreizringes durch .entsprechende Vergrößerung der Schwenkbewegung des Spreizhebels Rechnung zu tragen. Hieraus ergibt sich eine lange Lebensdauer der Kupplung.
  • Der Spreizring selbst wird erfindungsgemäß so angeordnet, daß er an der inneren Radkranzfläche eines Zahnrades angreift. Hierdurch wird der schon an sich geringe Platzbedarf der Kupplung noch weiter vermindert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i die neue Kupplung in Stirnansicht und Abb. 2 einen teilweise im Schnitt gezeichneten Grundriß der Kupplung.
  • Die Kupplung besteht aus dem Spreizring i, welcher mittels der mit Armen 2 versehenen Nabe 3 auf die Antriebswelle 4 aufgesetzt und durch Keil s mit ihr fest verbunden ist. An dem mit Schra'itbenbolzen versehenen Stein 6 des Spreizringes i ist der Spreizhebel 9 mittels durch Splint 7 gesicherter Mutter 8 befestigt. An seinem anderen 'Ende ist der Hebel 9 gespalten und hier mit einem an sich bekannten, exzentrischen Zapfen io ausgestattet, der durch Zusammenpressen des gespaltenen Hebelendes mit der Schraube i i in seiner Lage gehalten wird. Auf dem Zapfen i o sitzt die Rolle i -q. Durch Drehen des Zapfens i o kann bewirkt werden, daß der Rollenmittelpunkt mehr oder weniger großen Abstand von der feststehenden Führungskurve 13 hat, der Spreizring also mehr oder weniger stark gespreizt wird.
  • Die Führungskurve 13 ist an dem Lager 14 für die Antriebswelle 4 angebracht.
  • Als zweiter Kupplungsteil dient die Innenfläche des Radkranzes des Zahnrades 15, welches lose auf der Antriebswelle 4 sitzt und durch einen Stellring 16 in seiner Lage gesichert ist. Von dem Zahnrad 15 wird die Drehung über das Zahnrad 17 auf die Welle 18 und die Kegelräder i9 übertragen, welche ihrerseits unmittelbar durch die Welle 2o oder mittels eines sonstigen, nichtgezeichneten Getriebes die Drehung auf die Tülle übertragen.

Claims (3)

  1. PATI?NIANSPKÜCHG: i. Reibungskupplung für die Abdrehvorrichtung von Wurstfüll- und -Abteilmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der ständig umlaufenden Antriebswelle (4) ein Spreizring (i) vorgesehen ist, dessen Stein (6) mittels des Hebels (9) von einer feststehenden Kurvenbahn (i3) verstellt wird.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbolzen (i o) der Hebelrolle (12) in an sich bekannter Weise als nachstellbarer Exzenterbolzen ausgebildet ist.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizring (i) an der inneren Radkranzfläche des Zahnrades (15) angreift.
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