DE479601C - Schaltungsanordnung zur Steuerung von Signaleinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung von Signaleinrichtungen

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DE479601C
DE479601C DEW61157D DEW0061157D DE479601C DE 479601 C DE479601 C DE 479601C DE W61157 D DEW61157 D DE W61157D DE W0061157 D DEW0061157 D DE W0061157D DE 479601 C DE479601 C DE 479601C
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relay
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circuit
contact
wire
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Standard Telephone and Cables PLC
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04M7/00Arrangements for interconnection between switching centres
    • H04M7/08Arrangements for interconnection between switching centres for phantom working
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D48/00External control of clutches
    • F16D48/02Control by fluid pressure
    • F16D2048/0212Details of pistons for primary or secondary cylinders especially adapted for fluid control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D48/00External control of clutches
    • F16D48/02Control by fluid pressure
    • F16D2048/0221Valves for clutch control systems; Details thereof

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Description

  • Schaltungsanordnung zur Steuerung von Signaleinrichtungen Das Hauptpatent betrifft eine Schaltungsanordnung zur Steuerung von Signaleinrichtungen, insbesondere in Fernsprechanlagen, bei welchen die Schaltvorgänge zum Aufbau und zur Überwachung von Verbindungen zwischen entfernten Vermittlungsstellen über eine einzige Signalleitung, die allen Verbindungsstromkreisen zwischen den Vermittlungsstellen gemeinsam ist, übertragen werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nun eine Weiterbildung ' dieser Anordnung und bezweckt, Verbindungen über mehrere in Reihe liegende Vermittlungsstellen herzustellen. Erreicht wird dadurch, daß den ankommenden Enden der Verbindungsstromkreise zwischen den einzelnen in Reihe liegenden Vermittlungsstellen über die gemeinsame- Signalleitung beeinflußbare Schaltmittel zugeordnet sind, welche bei über mehrere Zwischenvermittlungsstellen herzustellenden Verbindungen entsprechend der Schaltmaßnahme in der anrufenden Vermittlungsstelle Schaltvorgänge herbeiführen, durch welche bestimmt wird, ob die erreichte oder eine der weiteren der in Reihe liegenden Vermittlungsstellen die verlangte Endvermittlungsstelle ist, und welche ferner die Signalgabe über mehrere Zwischenvermittlungsstellen bewirken.
  • Zweckmäßig ist es, den Verbindungsstromkreisen mehrere Zugänge (Klinken) zuzuordnen, wobei jeder Zugang einer bestimmten anzurufenden Vermittlungsstelle zugeordnet ist und durch Benutzung eines Zuganges auch die Zahl der Zwischenvermittlungsstellen bestimmt wird. In den Zwischenvermittlungsstellen wird nach der Erfindung durch die über die gemeinsame Signalleitung betätigten Schaltmittel ein Sprechstromverstärker eingeschaltet und den zusammengeschalteten Verbindungsstromkreisen selbsttätig angepaßt In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Beamtin in der Vermittlungsstelle W stellt eine Verbindung mit der Vermittlungsstelle X her.
  • Die Anordnung der Abbildungen, um eine derartige Verbindung verfolgen zu können, ist aus der Abb. 13 zu ersehen.
  • Die Beamtin in der Vermittlungsstelle W stöpselt beim Herstellen einer Verbindung mit einem Teilnehmer T in der Vermittlungsstelle W die Klinke io eines freien Verbindungsstromkreises Li mittels des Verbindungsstöpsels i des Schnurstromkreises o. Es wird alsdann ein Stromkreis hergestellt: Erde, Batterie, Relais 6, Buchse des Stöpsels i, Klinkenbuchse, Relais i i, Ruhekontakt des Relais i9, Erde. In diesem Stromkreis spricht nur das Relais i i an, während das Relais 6 infolge des hohen Widerstandes des Relais ii seinen Anker nicht anziehen kann. Durch Schließung des oberen rechten Arbeitskontaktes des Relais i i werden die Relais 12 und 13 erregt, während am linken Arbeitskontakt der Stromkreis für das Relais i9 geschlossen wird. Durch Öffnen des Ruhekontaktes am Relais i9 werden sämtliche Klinken des Verbindungsstromkreises Lr als besetzt gekennzeichnet, und außerdem wird Erde von den Wicklungen der Relais 21 und 31, welche den Klinken 2o und 30 des Verbindungsstromkreises L i zugeordnet sind, abgeschaltet. Das Relais 12 erdet bei seinem Ansprechen die Signalader A io über seinen rechten äußeren -'#rbeitskonta#lct, den linken Ruhekontakt des Relais 35, den Ruhekontakt des Relais 25 und den Arbeitskontakt des Relais 24. Das Relais 24 wurde, was noch nachgetragen sei, über den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 13 erregt und hat sich über seinen inneren linken Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis eingeschaltet, der am unteren rechten Arbeitskontakt des Relais i i vorbereitet war. Am inneren rechten Arbeitskontakt des Relais z4 wind ein Stromkreis über die linke Wicklung des Relais 34 geschlossen, welches sich über seinen inneren linken Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis einschaltet. Das Relais 34 erdet die Anlaßader X, wodurch folgender Stromkreis hergestellt wird: Erde, äußerer rechter Arbeitskontakt des Relais 34, äußerer rechter Arbeitskontakt des Relais 24, Ruhekontakte der Relais 25 und 35, Anlaßader X, Relais Zoo, Batterie, Erde. Das Relais 200 spricht an und schließt einen Stromkreis für den Antriebsmagneten MM des Schalters SS. Erreicht der Schaltarm 2o2 den mit der geerdeten Ader Aio verbundenen Kontakt, so wird das Prüfrelais toi erregt, welches durch Öffnen des Stromkreises für den Antriebsmagneten MM die Stillsetzung des Schalters SS bewirkt und sich selbst über seine rechte Wicklung und den inneren rechten Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis einschaltet, der über den Ruhekontakt des Relais 2o3 verläuft. An die Ader B io ist nunmehr über den Schaltarm 204 sowie die Ruhekontakte der Relais 2o5 und 203 Batterie angelegt, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird, der von der Ader B io über den inneren rechten Arbeitskontakt des Relais 12, das Relais 35, den rechten Ruhekontakt des Relais 25 sowie die rechten Arbeitskontakte der Relais 24 und 34 verläuft. Das Relais 35 schaltet sich bei seinem Ansprechen über seinen rechten Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis ein und trennt Erde von der gemeinsamen Anlaßader X und der Signalader A io ab. Das Relais toi schaltet bei seinein Ansprechen den Freigabemagneten SR-W, des Sendeverteilers S ein. Dieser Stromkreis verläuft von Erde, Batterie über den Kontaktring 2o6, Schaltarm 207, Kontaktsegment 2o8, äußerer rechter Arbeitskontakt des Relais toi, Freigabemagnet SRM, Erde. Bei der Erregung des Magneten SRM wird der Schaltarm 2o7 freigegeben und kann einen vollständigen Umlauf ausführen, nach dessen Beendigung er wieder vom Anker des Magneten SRM gesperrt wird. Der Schaltarm 207 gelangt zuerst auf das Anlaßsegment 2o9, wodurch der positive Pol einer Batterie mit der gemeinsamen, zur Vermittlungsstelle X führenden Signalleitung P verbunden wird. Der Schaltarm verläßt alsdann das Kontaktsegment 208 und öffnet dadurch den Erregerstromkreis für den Freigabemagneten SRM, so daß dessen Anker seine Ruhelage einnehmen kann. Die Schaltarme des Schalters SS stehen auf dem ersten der beiden Kontakte, welche der Klinke io des Verbindungsstromkreises L i zugeordnet sind. An die Kontakte, auf welchen der 1., 2., 4.., 5. und 6. Schaltarm des Schalters SS stehen, ist der positive Pol einer Batterie geschaltet, während der negative Pol einer anderen Batterie mit dem Kontakt verbunden ist, auf welchem der dritte Schaltarm steht. Wenn der Schaltarm 207 des Sendeverteilers das Kontaktsegment 2io erreicht, wird ein Stromstoß für das Relais 205 über die Kontaktsegmente zio und 2o6 geschlossen. Das Relais 2o5 spricht an und trennt Batterie vom Schaltarm 204 des Schalters SSi ab. Wenn der Schaltarm 207 nacheinander mit den- Sendesegmenten 211 bis 216 in Berührung kommt, werden Stromstöße ausgesandt, deren Polarität durch die über die Schaltarme des Schalters SS angeschalteten Batterien bestimmt ist. Wenn der Schaltarm 207 das Kontaktsegment 210 verläßt, ist der Erregerstromkreis für das Verzögerungsrelais 2o5 geöffnet, und wenn der Schaltarm 207 das Kontaktsegment 217 erreicht, wird das Relais 2o3 eingeschaltet. Das Auslöserelais ao3 öffnet bei seinem Ansprechen den Haltestromkreis des Relais toi, so daß dieses Relais abfallen kann. Das Relais 2o5 ist mit verzögertem Ankerabfall ausgerüstet, so daß sein Ruhekontakt so lange geöffnet bleibt, bis der Ruhekontakt des Relais 203 geöffnet wird. Wenn der Schaltarm 2o7 das Kontaktsegment 217 verläßt, wird das Relais 203 stromlos. Erreicht der Schaltarm 207 das Rückführungssegment 218, so wird ein negativer Stromstoß über die gemeinsame Signalleitung P zur Vermittlungsstelle X ausgesandt. Der Schalter SS ist nunmehr wieder bereit, für eine andere Verbindung benutzt zu werden.
  • Die Anschaltung des positiven Stromes über- das Anlaßsegment 2o9 an die Signalader P bedingt die Erregung des Differentialrelais 319 in der Vermittlungsstelle X. Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Erde, positiver Pol einer Batterie, Kontaktsegment 209, Schaltarm 207, Sendekontaktring 22o, Verbindungspunkt zwischen den Wicklungen des polarisierten Relais 2r9 einmal über die untere Wicklung dieses Relais und die künstliche Leitung AL zur Erde und das andere Mal über die obere Wicklung des Relais, die gemeinsame Signalader P, das Relais 319, künstliche Leitung AL, Erde. Das Relais 319 spricht an und erregt den Freigabemagneten R'RI1.T des Empfangsverteilers R' in der Vermittlungsstelle X. Der Stromkreis verläuft von Erde, Batterie über den Arbeitskontakt des Relais 3r9, Kontaktsegment 320, Schaltarm 321, Kontaktsegment 322, Freigabemagnet R'RM, Erde. Die Erregung des Freigabemagneten bedingt die Freigabe des Schaltarmes 32 r, welcher nunmehr einen vollständigen Umlauf machen kann. Der Schaltarm 321 läuft im Gleichgang mit dem Schaltarm gor des Sendeverteilers S in der Vermittlungsstelle W. Wenn der Schaltarm 321 die Kontaktsegmente 320 und 322 verläßt, wird der Freigabemagnet R'RM stromlos und hält nach Beendigung eines vollen Umlaufs des Schaltarmes 32r diesen in d°r Ruhelage fest. Wenn der Schaltarm 321 das Kontaktsegment 323 erreicht, ist ein Stromkreis für das Relais 324 geschlossen von Erde, Batterie über Kontaktring 325, Schaltarm 321, Kontaktsegment 323, Relais 324, Erde. Die Erregung des Relais 32.1 bereitet die Haltestromkreise für die Relais 326 bis 331 vor, welche über die Empfangssegtnente3rr bis 316 betätigt werden können. Der Anker des polarisierten Relais 3r9 bleibt so lange in seiner Arbeitslage, als positive Stromstöße über die gemeinsame Signalleitung gesandt werden, und wird in seine Ruhelage gebracht, wenn am abgehenden Ende ein negatives Potential angeschaltet wird. Wenn der Schaltarm 2o7 mit dem Sendesegment 213 in Verbindung steht, wird durch einen solchen negativen Stromstoß der Anker des Relais 3 19 in seine Ruhelage gebracht und über das Empfangssegment 313 ein Stromkreis hergestellt, der von Erde, Batterie über den Ruhekontakt des Relais 319, Kontaktsegment 333, Schaltarm 321, Kontaktsegment 313, Relais 328 zur Erde verläuft. Das letztgenannte Relais spricht an und schaltet sich in einen Haltestromkreis ein, der am Relais 32:1 vorbereitet war. Die Schließung des unteren Arbeitskontaktes am Relais 328 bedingt die Err; gung der Relais 334 und 335. Wenn der Schaltarm 321 die Kontaktsegmente 336 und 337 erreicht, wird (las Signalempfangsrelais 4oo des Vetbin-(lungsstronikreises Lr in der Vermittlungsstelle X durch folgenden Stromkreis erregt: Negativer Pol einer geerdeten Batterie, unterer Ruhekontakt des Relais 331, Segment 336, Schaltarm 321, Segment 337, Ruhekontakte der Relais 330 und 338, Arbeitskontakt des Relais 335, obere Ruhekontakte der Relais 339 und 34o, Ader E, linke Wicklung des Signalempfangsrelais 4oo, Erde. Das Relais 4oo spricht an und schaltet sich über seine rechte Wicklung in einen Haltestromkreis ein. Beide Wicklungen, Erreger- und Haltewicklung, unterstützen sich. Außerdem wird auch das Relais 4or angeschaltet, da seine rechte Wicklung über den linken Ruhekontakt des Relais 4o2 parallel zur linken Wicklung des Relais 4oo liegt. Das Relais 401 kann sich aber in keinen Haltestromkreis einschalten, da dieser am Arbeitskontakt des Verzögerungsrelais 403 noch unterbrochen ist. Die Erregung des Relais 4or bewirkt auf dieser Entwicklungsstufe des Verbindungsaufbaus keineSchaltvorgänge. Am linken Arbeitskontakt des Relais 4oo wird das Überwachungsrelais 4o4 in Brücke zu den Sprechadern des Verbindungsstromkreises L r geschaltet, während durch Schließen des rechten Arbeitskontaktes des Relais 40o die Anruflampe 4o5 über den Ruhekontakt des Relais -.o6 eingeschaltet wird. Wenn der Schaltarm 321 die Kontaktsegmente 336 und 337 verläßt, werden die Erregerstromkreise für die Relais 4oo und 4or unterbrochen. Das Relais 4o1 fällt ab, während Relais 400 im eigenen Haltestromkreis erregt bleibt. Das Verzögerungsrelais 402 wurde gleichzeitig mit der Anruflampe .105 über den rechten Arbeitskontakt des Relais 400, Ruhekontakt des Relais 4o6, Relais 402, Erde erregt. Nunmehr wird auch das Relais 403 erregt. Wenn der Schaltarm 321 die Kontaktsegmente 320 und 322 wieder erreicht, wird der Anker des Relais 3r9 durch einen negativen Stromstoß in seine Ruhelage gebracht, da der Schaltarm-207 des Sendeverteilers S der Vermittlungsstelle W mit dein Rückführungssegment 2r7 verbunden ist. Der Erregerstromkreis für den Freigabemagneten R'RJ17 ist dadurch geöffnet. Wenn der Schaltarm 321 das Kontaktsegment 3.11 erreicht, fällt das Relais 324 ab und unterbricht die Haltestromkreise für die Relais 328, 334 und 335. Alle Apparate, welche dem Schalter SS, dem Sendeverteiler S, dem Empfangsverteiler R', dem Empfangsstromkreis in der Vermittlungsstelle X zugeordnet sind, werden dadurch in ihre Ruhelage gebracht und können für eine andere Verbindung benutzt werden.
  • Das Aufleuchten der Lampe 4o5 dient der Beamtin in der Vermittlungsstelle X als Zeichen, daß die anrufende Beamtin der Vermittlungsstelle W den Schnurstromkreis 0 mit einer Klinke des Verbindungsstromkreises Lr verbunden hat. Verbindung der Ortsverbindungsleitung O mit der Teilnehmerleitung T der Vermittlungsstelle X.
  • Die Beamtin der Vermittlungsstelle X verbindet nunmehr ihre Sprechapparate mit dem Verbindungsstromkreis L1 und erfährt von der Beamtin der Vermittlungsstelle W die Nummer des gewünschten Teilnehmers. Sie verhindet sich ebenfalls mit der B-Beamtin der Vermittlungsstelle X über eine Dienstleitung, um die Nummer der zu benutzenden Ortsverbindungsleitung zu erfahren. Die B-Beamtin führt hierauf den Verhindungsstöpsel5oo in die Klinke 501 der gewünschten Teilnehmerleitung ein, wodurch das Relais 503 in Reihe mit dem Relais 5o2 erregt wird. Am rechten Ruhekontakt des Relais 503 wird der Sprechapparat, welcher zum Zwecke der Besetztprüfung mit dem Stöpsel 500 verbunden war, abgeschaltet, und -die untere Sprechader wird durchgeschaltet. Durch Schließung des linken Arbeitskontaktes am Relais 5o3 wird die Lampe 5o6 in einen Stromkreis über den Widerstand 5o7 und den- Ruhekontakt des Relais 5o8 eingeschaltet.
  • Verbindung des Verbindungsstromkreises L i mit der Ortsverbindungsleitung 0.
  • Die Beamtin der Vermittlungsstelle X führt den Stöpsel 407 in die Klinke Sog der Ortsverbindungsleitung 0 ein, worauf das Relais 4o8 anspricht und das Relais 4o6 einschaltet, welches an seinem unteren Ruhekontakt den Stromkreis der Lampe 405 unterbricht. und am oberen Arbeitskontakt die Sprechader durchschaltet.
  • Das Überwachungsrelais 404 des Verbindungsstromkreises L i wird nunmehr in folgendem Stromkreise erregt: Erde, rechte Wicklung des Relais 5o8, linker Ruhekontakt des Relais 51o, obere Sprechader der Ortsverbindungsleitung O, Klinke Sog, Stöpsel 407, oberer Arbeitskontakt des Relais 4o6, obere Ruhekontakte der Relais 409 und 410, Relais .4o.1, Arbeitskontakt des Relais 400, untere Ruhekontakte der Relais 41 o und 44o9, Stöpsel 407, Klinke 5o9, Ruhekontakt des Relais 510, linke Wicklung des Relais 5o8, Batterie, Erde. Die Erregung des Relais 5o8 bewirkt die Ausschaltung der Lampe 5o6. Das Relais 404 erregt die Relais 411, 412 und 413. Der Stromkreis des Relais 411 verläuft wie folgt: Erde, Batterie, Relais 411, Arbeitskontakt des Relais 4o.4, Ruhekontakt des Relais 414, Erde. Das Relais 412 wird erregt von Erde, Batterie, Relais 412, Ruhekontakt dieses Relais, Ruhekontakte der Relais 415 und 416, Arbeitskontakt der Relais 404, Ruhekontakt des Relais 414, Erde. Das Relais 412 ist mit verzögertem Ankeranzug ausgestattet, so daß vor Anzug des Ankers das Relais 413 ansprechen kann. Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Erde, Ruhekontakt des Relais 414, Arbeitskontakt des Relais 404, Ruhekontakte der Relais 416, 4I5, 412 und 413, Wicklung dieses Relais, Ruhekontakt des Relais 415, AnlaßaderX', Anlaßrelais 341, Batterie; Erde. Das Relais 413 schaltet sich in einen Haltestromkreis ein und trennt dadurch die über dem Ruhekontakt des Relais 414 an der Anlaßader X angeschaltete Erde ab. Das Erdpotential bleibt aber über dem Arbeitskontakt des Relais 4I3 angeschaltet. Das Relais 4i2 schaltet sich ebenfalls in einen Haltestromkreis ein. Die Signalader A' i o wird durch Schließung des äußeren linken Arbeitskontaktes des Relais 4I3 geerdet. Das Relais 4i3 schaltet außerdem das Relais 4r8 ein: Erde, Batterie, Arbeitskontakt des Relais 400, Ruhekontakt des Relais 419, Relais 418, Ruhekontakt des Relais 42o, Arbeitskontakt des Relais 4I3, Erde. Das Relais 418 schaltet das Relais 420 ein, welches aber -durch die Kontakte der Relais 413 und 416 kurzgeschlossen ist. Durch das Erden der Anlaßader X' werden die Sendeapparate der Vermittlungsstelle X angelassen, welche nunmehr eine Stromstoßfolge über die gemeinsame Signalleitung P zur Vermittlungsstelle W übertragen. Das Relais 341 schaltet den Antriebsmagneten MM' des Schalters SS' ein, welcher beim Auffinden der geerdeten Ader A'io durch Erregung des Prüfrelais 343 stillgesetzt wird. Die Entsendung der Strom-stoßfolge über die gemeinsame Signalleitung erfolgt in ähnlicher Weise wie die Aussendung der Stromstoßfolge, durch welche in. der VernÜ:ttlungsstelle X die Anruflampe 4o5 eingeschaltet wurde. Der Schaltarm 345 des Schalters SS' steht auf einem mit der Ader B' i o verbundenen Kontakt. Nach Entsendung des letzten Stromstoßes wird über die Ader B' i o ein Stromkreis geschlossen, der wie folgt verläuft: Erde, Batterie, Ruhekontakte der Relais 344 und 346, Schaltarm 345, Ader B' i o, Relais 415, Erde. Das Relais 4 i 5 trennt Erde von der Anlaßader X' ab und unterbricht den Haltestromkreis für das Relais 413, welches bei seinem Abfallen Erde von der Ader A' i o abtrennt. Das Relais 413 hebt den Kurzschluß des Relais 42o auf, worauf dieses Relais ansprechen kann. Die Polarität der über die gemeinsame Signalleitung auszusend--nden Stromstöße wird bestimmt durch die mit den Sendesegmenten 347 bis 352 verbundenen Potentiale. Der Sendeverteiler S' arbeitet in der gleichen Weise wie der Sendeverteiler S. Die Stromstöße betätigen in der Vermittlungsstelle W das polarisierte Relais 2z9, welches bei seinem ersten Ansprechen den Freigabemagneten RMM des Empfangsverteilers R einschaltet. Der Schaltarm 221 macht einen vollständigen Umlauf und schaltet das Relais 222 ein, welches Haltestromkreise für die Relais a29 bis 234 vorbereitet. Durch die Stromstöße wird nur das Relais 23i erregt, welches Stromkreise für die Relais 235, 236 schließt. Wenn der Schaltarm 22r die Kontaktsegmente 237 und 238 erreicht, wird folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Batterie, Ruhekontakt des Relais 23q., Kontaktsegmente 237 und 238, Ruhekontakte der Relais 233 und 239, Arbeitskontakt des Relais 236, Ruhekontakte der Relais 24o und 241, Ader E', linke Wicklung des Relais 27, Erde. Eine Erregung des Relais 29 kann nicht stattfinden, da das Verzögerungsrelais 28 durch das Relais 13 eingeschaltet wurde. Das Relais 27 schaltet sich in einen Haltestromkreis ein, der über seinen rechten Arbeitskontakt und den rechten Arbeitskontakt des Relais 13 verläuft. Die Erregung des Relais 27 bedingt die Unterbrechung des Stromkreises für das Relais 28. Das Relais 28 schließt aber seinen Ruhekontakt erst nach Aufhören des Stromstoßes in der Ader E'. Der Widerstand 26 ist nunmehr in den Stromkreis des Relais 6 parallel zum Relais i i eingeschaltet, wodurch der Strom über das Relais 6 derart verstärkt wird, daß es ansprechen und die überwachungslampe 7 einschalten kann.
  • Die Beamtin in der Vermittlungsstelle W betätigt die Ruftaste.
  • Das Aufleuchten der Lampe 7 dient der Beamtin als Zeichen, daß die Verbindung in der Vermittlungsstelle X hergestellt wurde. Sie betätigt die Ruftaste 2, wodurch das Rufrelais 17 in den Verbindungsstromkreis L i eingeschaltet wird. Das Relais 17 erregt das Relais 25, welches bei seinem Ansprechen den Haltestromkreis des Relais 35 unterbricht, das nunmehr abfallen kann.
  • Die Beamtin der Vermittlungsstelle IJ-' gibt die Ruftaste frei. Bei der Freigabe der Ruftaste fällt das Relais 17 ab, welchem die Aberregung des Relais 25 folgt. Die Anlaßader X ist gunmehr über den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 34, den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 24, den rechten Ruhekontakt des Relais 25 und den linken Ruhekontakt des Relais 35 geerdet. Außerdem ist auch an die Ader A i o Erde über --den äußeren linken Arbeitskontakt des Relais 24, die linken Ruhekontakte der Relais 25 und 35 und den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 12 angeschaltet. Die Erdung dieser beiden Adern veranlaßt die Einschaltung des Sendeverteilers S und des Schalters SS, welche nunmehr über die gemeinsame Signalleitung P zur Vermittlungsstelle X eine Stromstößfolge aussenden. Durch diese Stromstoßfolge wird wieder mit Hilfe des Empfangsverteilers. R' in der Vermittlungsstelle X die Signalader E ausgewählt und über diese ein Stromstoß negativer Polarität gesandt. Dieser Stromstoß hat auf das Relais 4oo keinen Einfluß, da er in derselben Richtung verläuft wie der Strom über die rechte Haltewicklung. Da das Relais .4o2 aberregt ist, spricht das Relais 4o i an, welches durch Öffnen seines rechten Ruhekontaktes den Stromkreis für das Relais 403 unterbricht. Das Relais 403 ist mit verzögertem Ankerabfall ausgestattet, so daß für kurze Zeit ein Haltestromkreis über die linke Wicklung des Relais 4oi geschlossen wird. Durch die Erregung des Relais 401 wird ein Stromkreis geschlossen, der von Erde, Batterie über den rechten Arbeitskontakt des Relais 4oo, den rechten Arbeitskontakt des Relais 4o i und die Wicklung des Relais 421 zur Erde verläuft. Das Relais 421 schaltet das Verzögerungsrelais 422 ein und schließt einen Stromkreis für das Rufrelais 410- Infolge des verzögerten Ankerabfalles der Relais 421 und 403 wird das Relais 410 noch einige Zeit nach Loslassen der Ruftaste 2 imSchnurstromkreis der Vermittlungsstelle W erregt gehalten. Das Relais 410 legt beim Ansprechen Rufstrom an die Sprechadern des mit dem Stöpse14o7 verbundenen Teiles des Verbindungsstromkreises L i an, wodurch in der Ortsverbindungsleitung das Relais 5i1 anspricht, welches das Rufrelais 512 einschaltet, das seinerseits Rufstrom an die -Sprechadern der Ortsverbindungsleitung und damit an die Sprechader der Teilnehmerleitung T anlegt. Sobald das Verzögerungsrelais 421 abgefallen ist, wind auch das Relais 410 stromlos und schaltet den Rufstrom von dem Verbindungsstromkreis Li ab. In der Ortsverbindungsleitung O werden die Relais 511 und 512 stromlos und schalten Rufstrom von der Teilnehmerleitung T ab. Bei jeder Betätigung der Ruftaste 2 wird Rufstrom in der beschriebenen Weise erneut angeschaltet, so daß der Wecker der Teilnehmerstelle in bestimmten Zeitabschnitten zum Ansprechen gebracht werden kann. Der Teilnehmer T meldet sich durch Abnehmen seines Hörers.
  • Beim Abnehmen des Hörers an der Teilnehmerstelle T spricht das überwachungsrelais 513 in der Ortsverbindungsleitung Q an, welches das Relais 5 io einschaltet. Dieser Stromkreis verläuft von Erde, Batterie über die linke Wicklung des Relais 5io, den Arbeitskontakt des Relais 513, die rechte Wicklung des Relais 5io und den Arbeitskontakt des Relais 5o8 zur Erde. Bei der Erregung des Relais 5io wird das Relais 5o8 von den Sprechadern zum Verbindungsstromkreis L i abgetrennt, aber über seine linke Wicklung und den Arbeitskontakt des Relais 5io erregt gehalten. Durch die Abschaltung des Relais 508 von den Sprechadern fällt das Relais 4o4 ab, welches den Stromkreis für das Verzögerungsrelais 411 unterbricht. Hierdurch ist ein Stromkreis für das Reis 423 über den Arbeitskontakt des Relais 41 i, Ruhekontakt des Relais 404 sowie den Ruhekontakt des Relais, 41'q. geschlossen. Außerdem wird auch der Haltestromkreis für das Relais 412 durch Öffnen des Arbeitskontaktes am Relais 404 unterbrochen. Nach Abfallen des Relais 411 ist ein Stromkreis für das Relais 416 hergestellt, der über das Anlaßrelais 431, die Anlaßader X', den Ruhekontakt des Relais 415, des Relais 46, den äußeren rechten Ruhekontakt des Relais 4.13, den Arbeitskontakt des Relais 42o, den Ruhekontakt der Relais 411, 404 und 414 zur Erde verläuft. Das Relais 416 spricht an und schaltet sich über seinen rechten inneren Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis ein. Durch die Erdung der Anlaßader X' und der Ader C'io werden die Sendeapparate der Vermittlungsstelle X angelassen und senden eine Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle W aus. Der Schaltarm 342 des Schalters SS' stellt sich auf den mit der Ader C'io verbundenen Kontakt ein. Über die Kontaktsegmente 349 und .352 werden dadurch negative Stromstöße über die gemeinsame Signalleitung Pausgesandt. Die Relais 23i und 234 in der Vermittlungsstelle W sprechen infolgedessen an, so daß über die Empfangsader E' ein positiver Stromstoß gesandt wird. Dieser Stromstoß bewirkt die Aberregung des Relais 27, da der Strom dem in der Haltewicklung fließenden entgegengesetzt ist. Das Relais 28 wird bei Abfall des Relais 27 erregt und schaltet das Relais 29 von der Signalader E' ab. Das Abfallen des Relais 27 bewirkt die Ausschaltung des Widerstandes 26 aus denn Stromkreis des Relais 6, so daß dieses abfällt und die Lampe 7 ausschaltet, was der anderen Beamtin in der Vermittlungsstelle W als Zeichen für das Melden des verlangten Teilnehmers gilt.
  • Die Anschaltung der Batterie über den Arm 345 des Schalters SS' in der Vermittlungsstelle X bewirkt die Erregung des Relais 4i5, wodurch alle Relais, die zur Übermittlung der Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle W betätigt wurden, in die Ruhe-Lage zurückgeführt werden. Der Teilnehmer hängt seinen Hörer auf.
  • Beim Einhängen des Hörers in der Teilnehmerstelle T wird das Relais 513 im Schnurstromkreis Q stromlos. Es öffnet den Stromkreis des Relais 510, welches abfällt und das Relais 508 in Brücke zu den Sprechleitungen zum Verbindungsstromkreis L i einschaltet. In dieser spricht das Relais 404 an und veranlaßt die Erregung der Relais am ankommenden Endre des Verbindungsstromkreises L i in gleicher Weise wie beim Herstellen der Verbindung. Die Anlaßader X' wird wieder geerdet, ebenso auch die Signalader A' i o. Der Schalter SS' und der Sendeverteiler S' werden angelassen und senden eine Siromstoßfolge über die gemeinsame Signalleitung P zur Vermittlungsstelle W, in welcher die Empfangsader E' ausgewählt wird und ein negativer Stromstoß über diese gesandt wird. Dieser Stromstoß erregt das Relais 27, welches sich über seine rechte Wicklung in einen Haltestromkreis einschaltet und den Widerstand 26 in den Stromkreis des Relais 6 einschaltet. Das Relais 6 spricht an -und schaltet die Lampe 7 ein, welches der Beamtin als Zeichen für das Einhängen des Hörers beim angerufenen Teilnehmer dient. Die Beamtin der Vermittlungsstelle W trennt die Verbindung durch Ziehen des Stöpsels i aus der Klinke io.
  • Beim Ziehen des Stöpsels i aus der Klinke io werden die Relais 6 und i i stromlos. Die Überwachungslampe 7 erlischt, und durch Abfallen des Relais i i werden die Relais i9 und 24 stromlos. Die Anlaßader X ist über den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 34 und den rechten Ruhekontakt des Relais 24 geerdet. Außerdem ist auch die Signalader C i o über den linken Ruhekontakt des Relais 24, den linken äußeren Arbeitskontakt des Relais 34 und den linken Arbeitskontakt des Relais 13 geerdet. Die Relais 12 und 13 werden über den inneren linken Arbeitskontakt des Relais 34 erregt gehalten. Hierdurch. ist der zweite der beiden Kontakte im Kontaktsatz des Schaltarmes 2o2 am Schalter SS geerdet. Der Drehmagnet MM wird vom Relais Zoo eingeschaltet und bewirkt die Einschaltung des Schalters SS auf diesen Kontakt. Über die gemeinsame Signalleitung P wird nunmehr durch den Sendeverteiler S in bereits beschriebener Weise eine Stromstoßfolge ausgesandt. Nach Auswahl der Signalempfangsader E in der Vermittlungsstelle X wird über diese ein Stromstoß gesandt, dessen Polarität derart ist, daß das Relais 400 abfällt und an seinem rechten Arbeitskontakt die Lampe 4o5 einschaltet. Das Aufleuchten der Lampe 405 dient der Beamtin als Zeichen für das Trennen in der Vermittlungsstelle W. Durch Öffnen des Arbeitskontaktes des Relais 400 wird die Brücke zwischen den Sprechadern des Verbindungsstromkreises L 1 unterbrochen, in welchem das Überwachungsrelais 404 li!egt. Das Relais 5o$ in der Ortsverbindungsleitung wird stromlos und schaltet an seinem Ruhekontakt, die Überwachungslampe 5o6 ein. Die Beamtin am ankommenden Ende des Verbindungsstromkreises und die B-Beamtin der Vermittlungsstelle X haben dadurch das Schlußzeichen erhalten und trennen die Verbindung durch Ziehen der Stöpsel 407 und 50o aus den Klinken 5o9 und 5o1, wodurch alle Apparate in die Ruhelage zurückgebracht werden. Der Teilnehmer T signalisiert zur anrufenden Beamtin in der Vermittlungsstelle W. Wenn der Teilnehmer T zur anrufenden Beamtin signalisieren will, bewegt er mehrere Male seinen Hörerhaken. Aus der vorhergehenden Beschreibnug ist zu ersehen, daß beim Abnehmen des Hörers das Relais q04 und die von diesem abhängigen Relais stromlos geworden sind. Andere Relais am ankommenden Ende des Verbindungsstromkreises L 1 in der Vermittlungsstelle X, wie z. B. das Relais -loo, sind erregt, während das Relais q.01 und das Rufrelais 410 stromlos ist. Beim Bewegen des Hörerhakens spricht das Relais 4o4 zunächst an und fällt dann ab. Das Relais .123 ist mit verzögertem Ankerabfall ausgerüstet, so daß es während der kurzen Öffnung des Ruhekontaktes am Überwachungsrelais .l04 erregt bleibt. Die Relais 417 und 420 sind ebenfalls Verzögerungsrelais und wirken zur Übertragung des Rücksignals mit.
  • Beim ersten Öffnen des Hakenumschalterkontaktes wird das Relais 4o4 erregt und schaltet die Relais 411, .112 und .113, wie bereits früher beschrieben, ein; ebenso sprechen die Relais 41S und .12o an. Der Schalter SS' stellt sich auf den mit der Ader A' 1 o verbundenen Kontakt ein. Vom Sendeverteiler S' wird eine Stromstoßfolge über die gemeinsame Signalleitung P zur Vermittlungsstelle W ausgesandt, und in der Vermittlungsstelle W werden die Signalempfangsapparate in bereits beschriebener Weise betätigt. Das Relais 27 wird eingeschaltet und schaltet den Widerstand 26 parallel zum Relais i 1 in den Stromkreis des Relais 6 ein, so daß die Überwachungslampe 7 aufleuchtet. Die unmittelbar der Öffnung des Hakenumschalterkontaktes folgende Schließung dieses Kontaktes veranlaßt den Abfall (les Relais q.04 und unterbricht den Haltestromkreis des Relais 412, welches abfällt. Das Relais q.12 ist nur sehr wenig verzögert, so daß sein Anker vollständig abgefallen ist, wenn der Arbeitskontakt des Relais 404 wieder geschlossen wird. Der Abfall des Relais 404 schließt einen Stromkreis für das Relais q.23, der von Batterie über die Wicklung dieses Relais, den Arbeitskontakt des Relais 411, die Ruhekontakte der Relais 404 und 414 zur Erde verläuft. Beim zweiten Ansprechen des Überwachungsrelais werden die Relais 4r2 und 413 von neuem erregt und veranlassen die Übertragung der gleichen Stromstoßfolge der Vermittlungsstelle W wie beim ersten Ansprechen des Relais 404. Beim Ansprechen des Relais 42o infolge der zweiten Erregung des Relais 404 wird folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Batterie, rechter Arbeitskontakt des Relais 40o, rechter Ruhekontakt des Relais 419, Relais 417, rechter Ruhekontakt dieses Relais, Arbeitskontakt des Relais 42,0, linker Arbeitskontakt des Relais 413, Erde. Das Relais 417 spricht an und schaltet sich an seinem rechten Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis ein, der über den rechten Ruhekontakt des Relais 416 verläuft. Beim nächsten Abfall des Relais 404 fällt das Relais 412 nicht ab, sondern wird über den linken Arbeitskontakt des Relais 417 erregt gehalten. Die Stromstöße der zweiten Stromstoßfolge werden in der Vermittlungsstelle W in der bereits beschriebenen Weise aufgenommen. Der letzte Stromstoß der Reihe ist derart gerichtet, daß er keinen Einfluß auf das Relais 27 hervorrufen kann. Er fließt auch über die linke Wicklung des Relais 29 und -erregt dieses, welches sich in einen Haltestromkreis über seine rechteWickiang einschaltet. Das Relais 29 schaltet über seinen Arbeitskontakt den Unterbrecher 36 in Reihe mit dem Widerstand 26, so daß das Relais 6 absatzweise erregt wird und die Überwachungslampe 7 flackert, was der Beatntin für die Rücksignalisierung vom angerufenen Teilnehmer dient.
  • Wenn nach dem Öffnen und Schließen des Hakenumschalterkontaktes der Kontakt geschlossen gehalten wird, fällt das Relais 404 dauernd ab. Die Relais 411, .123 und 416, welche vom Überwachungsrelais beeinflußt `-erden, arbeiten in der gleichen Weise wie bei Übertragung des Signals für das Melden des angerufenen Teilnehmers von der VermittlungsstelleXzurVermittlungsstelleW. über die gemeinsame Signalleitung wird infolgedessen eine Stromstoßfolge ausgesandt, welche derjenigen beim Melden des Verlangten lentspricht. Durch den letzten Stromstoß werden die Relais 27 und 29 aberregt und dadurch der Unterbrecher 36 aus dem Stromkreis des Relais 36 ausgeschaltet. Die Überwächungslampe erlischt.
  • Wenn der Hakenumschalterkontakt nach Bewegen des Hörerhakens geöffnet bleibt, wird das Relais 4o4 erregt, was die Übermittlung des Schlußzeichens zur Vermittlungsstelle W in der bereits beschriebenen Weise bewirkt.
  • Herstellung einer Verbindung mit. der Vermittlungsstelle Y über die Vermittlungsstelle X. Zur Herstellung einer Verbindung mit der Vermittlungsstelle Y führt die anrufende Beamtin den Stöpsel i in die Klinke 2o des Verbindungsstromkreises Li ein. Für eine derartige Verbindung sind die Abbildungen in der in der Abb. 14 gezeigten Weise anzuordnen. Beim Stöpseln der Klinke 2o spricht das Relais 21 in Reihe mit dem Relais 6 an und schältet sich in einen Haltestromkreis ein, in welchem das Relais i9 liegt. Das Relais i9 schaltet wieder das Freipotential (Erde) von den Klinken des Verbindungsstromkreises ab und sperrt außerdem den Verbindungsstromkreis L i, so daß er von vorliegenden Vermittlungsstellen nicht belegt werden kann, wie dieses aus der Abb. 7 (Relais 7i9) hervorgeht und später noch :erläutert wird. Das gelais 21 erregt das Relais 16. Das Relais 16 verbindet die Sprechadern der Klinke 20 mit dem Verbindungsstromkreis. L i. Die Relais 22 und 23 werden ebenfalls vom Relais 21 eingeschaltet, und das letztgenannte Relais erregt das Relais 24, welches sich in einen Haltestromkreis einschaltet, der über den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 21 verläuft. Das Relais 34 spricht an über den inneren rechten Arbeitskontakt des Relais 24 und schaltet sich über seinen linken Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis ein. Die Ader A 2o wird über den äußeren linken Arbeitskontakt des Relais 24, die linken Ruhekontakte der Relais 25 und 35 und rechten Arbeitskontakt des Relais 22 geerdet. Ferner ist auch die Anlaßader X geerdet über: rechten Arbeitskontakt der Relais 34 und 24, rechten .Ruhekontakt des Relais 25 und inneren linken Ruhekontakt des Relais 35. Die Erdung dieser beiden Adern veranlaßt die Entsendung einer Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle X über die gemeinsame Ader P. Der Schalter SS wird auf einen Kontakt eingestellt, an welchem die Ader A 2 o angeschaltet ist. Durch die Stromstoßfolge, welche sich von der Stromstoßfolge :bei Anruf der Vermittlungsstelle X unterscheidet, wird in dieser die Ader E 2 ausgewählt, über welche ein negativer Stromstoß ausgesandt wird, der das Signalempfan.gsrelais 424 betätigt. Nach Entsendung der Stromstöße von der Vermittlungsstelle W wird über den Schaltarm 2o4 des, Schalters SS ein Stromkreis hergestellt, der das Relais 35 erregt, welches Erde von den Adern X und A 2o abtrennt. Der Stromkreis verläuft wie folgt: Erde, Batterie, Ruhekontakte der Relais 2o3 und 205, Schaltarm 204, AderB 2o, Arbeitskontakt des Relais 22, Relais 35, rechter Ruhekontakt des Relais 25, rechte Arbeitskontakte der Relais 24 und 34, Erde. Das Relais 35 schaltet sich über seinen rechten Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis ein.
  • In der Vermittlungsstelle X schaltet sich das Relais 424 in einen Haltestromkreis ein, in welchem das Relais 419 liegt. Das Relais 4 i 9 erdet die Ader R und schaltet dadurch den Magnleten MM 6 des Schalters LS i ein.
  • Durch das Relais 424 wurde auch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, linker Ruhekontakt des Relais 425, rechter Arbeitskontakt des Relais 424, Ader P i zu einem Kontakt im Kontaktsatz 6oi des SchaltersLSi. Der Drehmagnet MM 6 bewegt die Schaltanne 6oo bis 6o6 des Schalters LSi, bis der Schaltarm 6o i den mit-der geerdeten Ader P i verbundenen Kontakt findet, worauf die Relais 6o7 und 426 ansprechen. Der Stromkreis des letztgenannten Relais verläuft vom Schaltarm 6oi über die Ader 427 an den rechten Ruhekontakt des Relais 425 zur linken Wicklung des Relais 426. Das Relais 426 spricht I an und unterbricht den Stromkreis für den Antriebsmagneten MM 6 durch Öffnen der Ader R. Der Schalter LS i bleibt stehen. Am linken Arbeitskontakt .des Relais 426 wird der Heizstromkreis des Sprechstromverstärkers R 428 geschlossen und am rechten Arbeitskontakt des Relais 426 das Relais 409 erregt, welches die Sprechadern des Verbindungsstromkreises L i mit dem Sprechstromverstärker R 428 verbindet. Der Verbindungsstromkreis L i ist nunmehr von der Klinke 2o in der Vermittlungsstelle W über die Vermittlungsstelle X mit den Schaltarmen 6o5 und 6o6 des Schalters LS i verbunden. Am Arbeitskontakt des Relais 6o7 werden die beiden parallel liegenden Magnete MM7 und ,UM 8 eingeschaltet, welche die Schalter LS 2 und LS 3 schrittweise fortschalten, bis der Schaltarm 6o8 eine freie Prüfleitung 6o9 findet, worauf das Relais 425 in folgendem Stromkreise erregt wird: Erde, Batterie, linke Wicklung des Relais 425, Ader 429, Schaltarm 6o8, Ader 6o9, Ruhekontakte der Relais 711 und 719, Erde. Durch Öffnen des linken Ruhekontaktes am Relais 425 wird der Haltestromkreis für das Relais 607 geöffnet, .welches die Stromkreise für die Magnete MM 7 und MM 8 unterbricht. Die Schalter LS 2 und LS 3 werden dadurch stillgesetzt. Das Relais 425 schaltet sich über seine rechte Wicklung und den rechten Arbeitskontakt in einen Haltestromkreis ein, während am linken Arbeitskontakt Batterie über das Relais 4,14 mit der Ader 430 verbunden ist. Die Sprechadern des Verbindungsstromkreises sind nunmehr über die Schaltarme 6o5 und 6o6 sowie 613 und 614 mit den Sprechadern des Verbindungsstromkreises L i von der Vermittlungsstelle X zur Vermittlungsstelle Y verbunden. Die der Vermittlungsstelle Y zugeordnete künstliche Leitung 737 ist über die Schaltarme 6o3 und 604 sowie 611 und 6I2 mit dem Sprechstromverstärker R 428 verbunden. Letzterer ist dadurch den miteinander verbundenen Leitungen angepaßt worden. Die Buchsenader 738 in der Vermittlungsstelle X ist mit der Ader 430 verbunden, so daß folgender Stromkreis geschlossen ist: Erde, Batterie, linker Arbeitskontakt des Relais .125, Relais 414 (welches nur auf starken Strom anspricht), Ader q.30, Schaltarme 6o2 und 61o, Ader 738, Relais Irr, Ruhekontakt des Relais 7r9, Erde. Das Relais Irr schältet sich in einen Haltestromkreis ein, in welchem das Relais 719 liegt. Dieses spricht an und trennt das Freipotential (Erde) außer von den Klinken 710, 720, 730 in der Vermittlungsstelle X auch von der Ader 6o9 ab, über welche der Verbindungsstromkreis von vorliegenden Vermittlungsstellen belegt werden kann. Die Erregung des Relais 711 bewirkt die Erregung von Relais, welche den Relais in der Vermittlungsstelle W bei Belegung des Verbindungsstromkreises L i über die Klinke io entsprechen. Es erfolgt eine Erdung der Anlaßader A io, worauf zur Vermittlungsstelle Y eine Stromstoßfolge ausgesandt wird, welche derjenigen Stromstoßfolge entspricht, die beim Anruf der Vermittlungsstelle X ausgesandt wurde. Die Sende- und Empfangseinrichtungen in den Vermittlungsstellen X und Y entsprechen den bereits beschriebenen.
  • Nach Aussendung , der Stromstoßfolge wird .über die Ader B i o das Relais 735 erregt, welches sich in einen Haltestromkreis einschaltet und durch Offnen des linken Ruhekontaktes Erde von der ,3#,nlaßader X 2 abtrennt, während durch Offnen des äußeren linken Ruhekontaktes das Erdpotential von der Ader A io abgeschaltet wird. In der Vermittluligsstelle Y wird nach Empfang der Stromstöße die Ader E ausgewählt und durch den über diese Ader zur Wirkung kommenden Strom das Relais 8oo eingeschaltet, welches über seinen rechten Arbeitskontakt die Anruflampe 805 in derselben Weise einschaltet, wie bereits für die Lampe 4o5 beschrieben wurde. Verbinden der Ortsverbindungsstelle mit der Teilnehmerleitung T und des Verbindungsstromkreises mit der Ortsverbindungsleitung O.
  • Die Schaltvorgänge zur Herstellung der Verbindung in der Vermittlungsstelle Y entsprechen den Schaltvorgängen in der Vermittlungsstelle X beim Herstellen einer Verbindung mit einem Teilnehmer dieser Vermittlungsstelle. Am ankommenden Ende des Verbindungsstromkreises wird das Relais 813 in der gleichen Weise erregt, wie für das Relais 4z3 beschrieben wurde. Die Adern D'io und A'io (Abb.8) werden geerdet und die Sendeapparate in der Vermittlungsstelle Y angelassen, welche eine Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle X über eine gemeinsame Signalleitung übertragen. Nach Übertragung der Stromstöße wird über die Ader B in der Vermittlungsstelle Y das Relais 815 erregt in gleicher Weise wie das Relais 415 in der Vermittlungsstelle X. In der Vermittlungsstelle X wird die Empfangsader E' ausgewählt, über welche ein Stromstoß negativer Polarität gesandt wird. Das Relais 727 wird betätigt, schaltet sich in einen Haltestromkreis ein und legt den Widerstand 726 parallel zum Relais 711, wie bereits beim Beschreiben der Abb. i in bezug auf das Relais i i und Widerstand 26 erläutert wurde. Hierdurch wird ein starker Stromstoß über die Buchsenader 738, den Schaltarm 61o des Schalters LS 2, den Schaltarm 6o2 des Schalters LS i, die Ader 430 und die Wicklung des Relais 414 gesandt, so daß dieses Relais ansprechen kann. Das Relais 411 wird erregt. Außerdem spricht auch das Relais 412 an in einem Stromkreise, der über die Ruhekontakte der Relais 415 und 416 sowie den Arbeitskontakt des Relais 414 verläuft. Da das Relais 412 verzögert anspricht, wird vor Anzug des Ankers -auch das Relais 413 erregt, welches sich in einen Haltestromkreis- einschaltet. Dadurch ist auch Erde an die Anlaßader X' über den inneren linken Ruhekontakt des Relais 415 angeschaltet. Am äußeren linken Arbeitskontakt des Relais 413 wird die Ader A'io geerdet und hierdurch eine Stromstoߣolge ausgesandt, welche derjenigen .entspricht, die beim Herstellen der Verbindung in der Vermittlungsstelle X ausgesandt wird. In der Vermittlungsstelle W wird das Relais 27 erregt und bringt die Lampe 7 zum Aufleuchten.
  • Die Beamtin in der Vermittlungsstelle W betätigt die Ruftaste. Wenn die Beamtin die Ruftaste 2 betätigt, wird Rufstrom an die Adern der Fernleitung L i` gelegt und das Rufrelais 17, welches zusammen mit dem Kondensator i(3 in Brücke zum Verbindungsstromkreis liegt, erregt. Das Relais 17 erregt das Verzögerungsrelais 25, welches bei seinem Ansprechen den Haltestromkreis für das Relais 35 unterbricht. Die Beamtin läßt die Ruftaste los. Bei Rückführung der Ruftaste in die Ruhelage werden die Relais 17 und 25 stromlos. Die Anlaßader X und die Signaläder A 2o werden in bereits . beschriebener Weise geerdet. Die gemeinsamen Signalübertragungsapparate werden angelassen und senden eine Stromstoßreihe aus, welche derjenigen entspricht, die bei Einführung des Stöpsels i in die Klinke 2o ausgesandt wurde. Durch diese Stromstoßfolge werden wieder in bereits beschriebener Weise über die gemeinsame Signalleitung P in der Vermittlungsstelle X der Empfangsverteiler R' und die mit diesem zusammenarbeitenden Relais beeinflußt. Über die ausgewählte Signalader E 2 - wird ein Stromstoß negativer Polarität gesandt. Hierdurch wird das Relais 424 in Wirkung gesetzt, welches sich über seine rechte Wicklung in einen Haltestromkreis einschaltet und das Relais 419 anschaltet. Über die Ader 431 wird ein Stromstoß gesandt, welcher folgenden Weg nimmt: vom Minuspol der geerdeten Batterie üBeie den Empfangsverteiler R' und die von ihm eingeschalteten Relais zur Ader E 2, linker Arbeitskontakt des Relais 424, Ader 43 i, Schaltarm 6oo des Schalters LS i, Schaltarm 6o8' des Schalters LS 2, linke Wicklung des Relais 623, Erde. Das Relais 623 spricht an, schaltet sich in einen Haltestromkreis, der über seine rechte Wicklung, seinen rechten Arbeitskontakt und den Ruhekontakt des Relais 714 zur Erde verläuft. Nach Beendigung der Stromstoßgabe werden die Empfangsapparate in der Vermittlungsstelle X in die Ruhelage zurückgebracht.
  • Beim Erregen des Relais 623 wird das Relais 715 über den Arbeitskontakt des Relais 623 und den Ruhekontakt des Relais 714 erregt. Am linken Arbeitskontakt des Relais 715 wird das Relais 725 erregt und schaltet Relais 735 aus, während am rechten Arbeitskontakt das Relais 714 eingeschaltet wird, worauf der Haltestromkreis über das Relais 623 unterbrochen wird. Hierdurch wird auch das Relais 715 stromlos, welches abfällt und den Stromkreis für die Relais 725 und 714 unterbricht. Die gemeinsame Anlaßader X:2 der Vermittlungsstelle X wird beim Abfallen des Relais 735 in einem Stromkreis geerdet, der über den äußeren rechten Arbeitskontakt der Relais 734 und 724, rechten Ruhekontakt des Relais 725, den linken Ruhekontakt des Relais 735 zur Ader X 2 verläuft. Gleichzeitig wird auch, wie bereits früher beschrieben wurde, die Ader A' io geerdet.
  • Die Erdung der genannten beiden Adern bewirkt die Einschaltung der gemeinsamen Stromstoßsendeapparate, welche dem Verbindungsstromkreis L i von der Vermittlungsstelle X zur Vermittlungsstelle Y zugeordnet sind, die die Aussendung einer .bestimmten Stromstoßfollge ,zur Vermittlungsstelle Y in gleicher ,Weise bewirkt wie von der Vermittlungsstelle W zur Vermittlungsstelle X. In der Vermittlungsstelle Y wird nach Auswahl der Empfangsader E ein negativer Stromstoß über diese gesandt. Durch diesen Stromstoß wird das erregte Relais Soo nicht betätigt, da der Stromstoß über die linke Wicklung die Wirkung der rechten Wicklung unterstützt. Der über die Ader E ausgesandte Stromstoß betätigt aber das Relais 8oi, welches sich über seine linke Wicklung, den linken Arbeitskontakt und den Arbeitskontakt des Relais 803 vorübergehend in einen Haltestromkreis einschaltet. Die Öffnung des rechten Ruhekontaktes am Relais 8oi bewirkt die Unterbrechung des Stromkreises für das Relais 8o3, welches abfällt, wodurch auch das Relais 8oi stromlos wird. In der Zeit zwischen dem Ansprechen des Relais Soi und dem Abfall des Relais 803 wird folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Batterie, rechter Arbeitskontakt des Relais 8oo, rechter Xrbeitskontakt des Relais 8oi, Relais 82,1, Erde. Das Relais 82i spricht an und erregt das Relais 822 und das Relais 8io. Das letzte Relais legt Rufstrom an die Sprechadern des Verbindungsstromkreises L i in der Vermittlungsstelle Y in der bereits beschriebenen Weise an, wodurch der Anruf des verlangten Teilnehmers bewerkstelligt wird.
  • Der angerufene Teilnehmer meldet sich.
  • Beim Melden des angerufenen Teilnehmers werden in der bereits beschriebenen Weise Schaltvorgänge in der Ortsverbindungsleitung Q hervorgerufen und hierdurch der Stromkreis über das Überwachungsrelais 804 des Verbindungsstromkreises L i unterbrochen. Nach Erregung des Relais 8i6 wird die Anlaßader X 3 und die Signalader C io geerdet. Hierdurch werden die gemeinsamen Sendeapparate in der Vermittlungsstelle Y, welche dem Verbindungsstromkreis L i zugeordnet sind, beeinflußt, die nunmehr eine Stromstoßfolge übler die gemeinsame Signalader zur Vermittlungsstelle X aussenden. Die Stromstoßfolge entspricht derjenigen Stromstoßfolge, die beim Melden des Teilnehmers T in der Vermittlungsstelle X zur Vermittlungsstelle W ausgesandt wurde. In der Vermittlungsstelle X wird die Signalempfangsader E' ausgewählt und durch den über diese Ader gesandten Stromstoß das Relais 727 zum Abfallen gebracht, da der Strom über die linke Wicklung demjenigen in der rechten Haltewicklung entgegenwirkt. Der über die Ader 738 sowie die Schaltarme 61o des Schalters LS 2 und 6o2 des Schalters LS I sowie die Ader .I3o des Relais 414 und den linken Arbeitskontakt des Relais 425 fließende Strom wird derart ge-. schwächt, daß das Relais 414 abfallen kann. In der Vermittlungsstelle Y wird nach Aussendung der Stromstoßfolge Batterie an die Ader B' I o angeschaltet, wodurch das Relais 8I5 erregt wird, das die Rückführung der gemeinsamen Sendeapparate in die Ruhelage bewerkstelligt.
  • Der Abfall des Relais .I14 erdet die mit dem Ruhekontakt des Relais 404 verbundene Ader in gleicher Weise wie beim Melden eines Teilnehmers in der Vermittlungsstelle X nach Abfallen des Relais 4o4. Das Relais 416 wird über die gemeinsame Anlaßader X' eingeschaltet und erdet die Signalader C Io. Die -Erdung dieser beiden Adern bedingt die Aussendung einer Stromstößfolge über die gemeinsame Signalleitung von der Vermittlungsstelle X zur Vermittlungsstelle W. Die Stromstoßfolge kommt in der gleichen Weise zur Wirkung wie beim Melden eines Teilnehmers in der Vermittlungsstelle X. Nach Auswahl der Signalempfangsader E' wird ein positiver Stromstoß über diese und die linke Wicklung des Relais 27 gesandt. Dieses Relais fällt ab, schaltet den Widerstand 26 aus, die Überwachungslampe 7 erlischt. Die beiden Teilnehmer können jetzt miteinander über den durchgeschalteten Verbindungsstromkreis sprechen. Der Teilnehmer hängt seinen Hörer auf.
  • Nach Einhängen des Hörers beim angerufenen Teilnehmer wird das Überwachungsrelais 513 in der Ortsverbindungsleitung stromlos, das Überwachungsrelais 804 des Verbindungsstromkreises L i spricht an. Wie bereits bei der Verbindung mit einem Teilnehmer der Vermittlungsstelle X beschrieben wurde, wird wieder eine Signalader und die Anlaßader, und zwar die Signalader A' io und die Anlaßader X 3, geerdet. Die gemeinsamen Sendeapparate der Verbindungsstelle Y senden über die gemeinsame Signalader zur Vermittlungsstelle Y eine Stromstoßfolge aus, welche ;derjenigen entspricht, die beim Einführen des Stöpsels 8o7 in die Klinke 5o9 der Ortsverbindungsleitung ausgesandt wurde. In der Vermittlungsstelle X erfolgt die Auswahl der Signalempfangsader E' und die Aussendung eines negativen Stromstoßes über diese. Inder Vermittlungsstelle Y wird Batterie an die Ader B angeschaltet und das Relais 815 erregt, welches das Erdpotential von der Ader X 3 aberregt und die Aberregung des Relais 813 bewirkt, das seinerseits Erde von der Ader A' io abtrennt und hierdurch alle gemeinsamen Sendeapparate der Vermittlungsstelle Y in die Ruhelage überführt.
  • Durch den Stromstoß über die Ader E' wird das Relais 727 erregt, welches sich, wie bereits beschrieben, in einen Haltestromkreis einschaltet und den Widerstand 726 parallel zum Relais 711 anschaltet. Hierdurch wird der Strom über die Ader 738 derart verstärkt, daß das Relais 414 in der Vermittlungsstelle X ansprechen kann. Das Relais 414 bewirkt die gleichen Schaltvorgänge wie das Relais 404 beim Ansprechen infolge Einhängens des Hörers bei einem angerufenen Teilnehmer in der Vermittlungsstelle X. Die Anlaßader X und die Signalader A' I o werden geerdet, und über die gemeinsame Signalleitung P zur Vermittlungsstelle W wird eine Stromstoß= folge ausgesandt. Durch Anlegung der Batterie an die Ader B' io werden die Signalsendeapparate der Vermittlungsstelle X wieder in die Ruhelage gebracht. In der Vermittlungsstelle W wird die Signalempfangsader F' ausgewählt und durch einen über diese fließenden negativen Stromstoß das Relais 27 erregt, welches den Widerstand 26 zum Relais 2 1 einschaltet. Das Relais 6 im Schnurstromkreis O spricht an und schaltet die Überwachungslampe 7 ein, was der Beamtin der Vermittlungsstelle W als Schlußzeichen dient. Die Beamtin auf Amt W trennt die Verbindung durch Ziehen des Stöpsels I aus der Klinke 2o des Verbindungsstromkreises Lt.
  • Beim Ziehen des Stöpsels I aus der Klinke 20 werden die Relais 6, 2I, I9 und 16 stromlos. Durch Abfallen des Relais 6 erlischt die Überwachungslampe 7. Durch Stromloswerden des Relais 16 wird die Klinke 2o von dem Verbindungsstromkreis L I abgetrennt und dieser mit den Sprechadern, die zur Klinke io führen, verbunden. Der Abfall des Relais rg bereitet Stromkreise für die Relais 1I, 21 und 31 vor, so daß sie beim Einführen eines Stöpsels in eine entsprechende Klinke erregt werden. Der Abfall des Relais 21 bedingt den Abfall des Relais 24 und dieses wieder denjenigen des Relais 35. Die gemeinsame Anlaßader X wird hierbei in einem Stromkreis geerdet, der über- den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 34, den rechten Ruhekontakt des Relais 24 zur Anlaßader X verläuft, während die Ader C 2o über den linken Ruhekontakt des Relais 24, den äußeren linken Arbeitskontakt des Relais 34 und den linken Arbeitskontakt des Relais 23 geerdet wird. Es sei noch erwähnt, daß die Relais 22 und 23 in ihrer Arbeitslage gehalten werden durch Erde, welche an ihren Haltewicklungen über den inneren linken Arbeitskontakt des Relais 34 eingeschaltet wurde. Die Erdung der genannten beiden Adern X und C 2o bedingt die Aussendung einer Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle X über die gemeinsame Signalleitung P in der bereits beschriebenen Weise. Nach Beendigung der Stromstoßreihe wird über die Ader D 2o ein positiver Stromstoß gesandt, welcher über den linken Arbeitskontakt des Relais 22 und den inneren rechten Arbeitskontakt sowie die rechte Wicklung des Relais 34 zur Erde verläuft. Durch diesen Stromstoß wird das Relais 34 zum Abfallen gebracht, welches Erde von der gemeinsamen Anlaßader X und der Ader C 2o abtrennt und beim Offnen seines linken inneren Arbeitskontaktes Erde von den Haltestromkreisen der Relais 23 und 22 abschaltet, wodurch alle Apparate in der Verinittlungsstelle W in die Ruhelage zurückgebracht sind.
  • Durch die Stromstoßfolge wird in der Vermittlungsstelle X die Signalempfangsader E 2 ausgewählt, worauf das Relais 424 und das Relais 419 zum Abfallen gebracht werden. Die Öffnung des inneren rechten Arbeitskontaktes des Relais 424 bedingt die Öffnung des Haltestromkreises für das Relais ¢25, und durch Öffnen des linken Arbeitskontaktes dieses Relais wird Batterie von dem Stromkreis über das Relais 414 abgeschaltet, welches hierdurch seinen Anker fallen läßt. Relais 426 wird ebenfalls stromlos und schaltet das Relais 4o9 aus. Hierdurch werden die Sprechadern des Verbindungsstromkreises L i in der Vermittlungsstelle X wieder mit dem Stöpsel 407 verbunden. Die Schalter LS i, LS 2 und LS 3 bleiben beim Abschalten der Batterie vom Stromkreis des Relais 414 in der eingenommenen Lage stehen, bis sie beim Herstellen einer neuen Verbindung erneut angelassen werden. Durch Abschaltung der Batterie vom Stromkreis des Relais 414 wird auch die Ader 738, welche der Klinke 710 in der Vermittlungsstelle X zugeordnet ist, stromlos, und das Relais 711 fällt ab, aber die Relais 712 und 713 bleiben infolge des durch das Relais 734 beherrschten Haltestromkreises noch erregt. Das Relais 719 wird nach Abfallen des Relais 711 stromlos und schaltet Erde an die Relais 711, 72i und 731 an, so daß diese über die zugehörige Klinke 7io, 720 oder 730 erregt werden können. Durch Offnen des rechten Arbeitskontaktes am Relais 711 wird das Relais 724 stromlos, worauf die Ader X 2 in der bereits beschriebenen Weise geerdet wird. Außerdem wird auch die Ader C i o geerdet in der gleichen Weise, wie die Ader C 2o geerdet wurde. Durch die Erdung dieser beiden Adern X 2 und C ro werden die Sendeapparate der Vermittlungsstelle X eingeschaltet und eine Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle Y über die gemeinsame Signalleitung ausgesandt. Die Polarität des .letzten Stromstoßes dieser Reihe unterscheidet sich von dem gleichen Stromstoß in den bereits beschriebenen Fällen. Die Sendeapparate verbinden nach Entsendung der Stromstöße Batterie mit der Ader D io, worauf ein Stromkreis über die rechte Wicklung des Relais 734 hergestellt wird. Das Relais 734 fällt ab, schaltet Erde von -den Adern X 2 und C io ab und unterbricht an dem linken Arbeitskontakt die Haltestromkreise für die Relais 712 und 713, so daß diese Relais abfallen. Alle Sendeapparate in der Vermittlungsstelle X sind nunmehr in die Ruhelage zurückgebracht.
  • In der Vermittlungsstelle Y wird die Empfangsader E ausgewählt und über diese ein Stromstoß ausgesandt, durch welche das Relais 8oo zum Abfallen gebracht wird. Über den rechten Ruhekontakt des Relais 8oo und den Arbeitskontakt des Relais 8o6 wird die Lampe 8o5 eingeschaltet. Außerdem wird das Relais 8o2 erregt, welches die rechte Wicklung des Relais 8oi von der Ader E abtrennt. Am linken Arbeitskontakt des Relais 8oo wird die Brücke zwischen den Sprechadern des Verbindungsstromkreises L i geöffnet, das Relais 804 fällt ab. In der Ortsverbindungsleitung O fällt dadurch das Relais 5o8 ab, welches die Schlußlampe 5o6 einschaltet. Die beiden Beamtinnen der Verinittlungsstelle Y haben so das Schlußzeichen erhalten und ziehen die Stöpsel 807 und 5oo aus den Klinken Sog bzw. 501.
  • Der Teilnehmer T der Verbindungsstelle Y signalisiert zur anrufenden Beamtin in der Vermittlungsstelle W.
  • Zwecks Signalisierung zur anrufenden Beamtin bewegt der Teilnehmer T mehrmals seinen Hörerhaken. Beim ersten Offnen des ersten Hakenumschalterkontaktes spricht in der bereits beschriebenen Weise das Relais 804 des Verbindungsstromkreises L i an, welches die Relais 8ii, 812 und 813 in derselben Weise erregt wie das Relais 4o4 die Relais 411, 412 und 413. Nach Erregung des Relais 813 und Entsendung einer Stromstoßreihe über die gemeinsame Signalleitung zwischen den Vermittlungsstellen Y und X wird in dieser das Relais 727 erregt, welches die Ader 738 über den Widerstand 726 erdet, wodurch das Relais 414 anspricht. Es wird nunmehr die Entsendung einer Stromstoßreihe zur Vermittlungsstelle W veranlaßt. In dieser spricht das Relais 27 an und veranlaßt durch Einschalten des Widerstandes 26 in den Stromkreis des Relais 6 dessen Erregung und das Aufleuchten der Lampe 7. Bei der nun folgenden Schließung des Hakenumschalterkontaktes in der Teilnehmerstelle fällt das Relais 804 ab. Die nunmehr vor sich gehenden Schaltvorgänge entsprechen den Schaltvorgängen, die beim Abfallen des Relais 4o4 in der Vermittlungsstelle X (Abb. 4) bei der Signalgabe eines Teilnehmers der Vermittlungsstelle X zur anrufenden Beamtin eingeleitet wurden. In der Vermittlungsstelle X wird durch die Stromstoßfolge das Relais 729 erregt, während in der Vermittlungs-stelle W das Relais 29 eingeschaltet wird und den Unterbrecher 36 in Reihe mit dein Widerstand 26 parallel zum Relais 21 legt. Die Überwachungslampe 7 flackert, was der Beamtin als Zeichen dient.
  • Wenn nach Beendigung der Bewegung des Hörerhakens der Hakenumschalterkontakt geschlossen bleibt, fallen die Relais 727, 729, 27 und 29 ab, und die Lampe 7 erlischt. Der Abfall der Relais 727 und 729 wird in gleicher Weise hervorgerufen wie das bereits beschriebene Abfallen der Relais 27 und 29. Das Erlöschen der Lampe 7 zeigt der Beamtin der Vermittlungsstelle W an, daß der angerufene Teilnehmer noch an der Leitung ist.
  • Wenn nach der Bewegung des Hörerhakens der Teilnehmer seinen Hörer anhängt, wird der anrufenden Beamtin in bereits beschriebener Weise das Schlußzeichen gegeben, und die Überwachungslampe 7 leuchtet dauernd. Die Beamtin der Vermittlung-=sstelle TV stellt eine Verbindung mit einem Teilnehmer T der Vermittlungsstelle Z her. Für eine derartige Verbindung sind die einzelnen Abbildungen in der in der Abb. 15 gezeigten Weise anzuordnen.
  • Die Vermittlungsstelle Z ist über die Zwischenvermittlungsstellen X und Y erreichbar. Die Beamtin der Vermittlungsstelle W' stöpselt die Klinke 3o eines freien Verbindungsstromkreises L i und schließt dadurch einen Stromkreis für die Relais 6 und 31, von denen aber nur das letzte ansprechen kann und sich in derselben Weise, wie für die Relais i i und 21 beschrieben, in einen Haltestromkreis einschaltet, der über das Relais 19 verläuft. Am rechten Ruhekontakt wird das Erdpotential für die Relais il und 21 abgetrennt. Am rechten Arbeitskontakt des Relais 31 wird das Relais 16 eingeschaltet. Außerdem werden auch die Relais 32 und 33 erregt. Das Relais 33 schaltet das Relais 24 über einen Stromkreis ein, der von der geerdeten Batterie über den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 33, das Relais 24 und den Ruhekontakt des Relais 34 verläuft. Das Relais 2¢ schaltet sich in einen Haltestromkreis ein, der über den inneren linken Arbeitskontakt des Relais 24 und den unteren rechten Arbeitskontakt des Relais 31 verläuft, und erregt das Relais 34 über seinen inneren rechten Arbeitskontakt. Die Relais 32 und 33 werden ebenfalls bei Erregung des Relais 34 in einen Haltestromkreis eingeschaltet, der über die rechten Wicklungen dieser Relais, den linken Arbeitskontakt 32 und den inneren linken Arbeitskontakt des Relais 34 verläuft. - Die Signalader A 30 wird am äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 32 geerdet, außerdem wird auch an die Anlaßader X in bereits beschriebener Weise ein Erdpotential angelegt.
  • Die Erdung dieser beiden Adern veranlaßt die Entsendung einer Stromstoßfolge von der Vermittlungsstelle W zur Vermittlungsstelle X in ähnlicher Weise wie beim Erden der Adern Aio bzw. A 2o. Das dritte Kontaktpaar in den Kontaktsätzen des Schalters SS ist der Klinke 3o und der Ader A 3o zugeordnet. Die auszusendende Stromstoßfo%e ist nun derart, daß in der Vermittlungsstelle X die Empfangsader E 3 gewählt und über diese das Relais 432 erregt wird. Wie bereits früher beschrieben wurde, wird nach Entsendung der Stromstöße Batterie an die Ader B 3o angelegt, wodurch das Relais 35 erregt wird, welches Erde von den Adern A 30 und X abtrennt. Das Relais 35 legt sich in einen Haltestromkreis. In der Vermittlungsstelle X werden die Empfangsapparate nach Aufnahme der Stromstöße =in die Ruhelage zurückgebracht. Das Relais 432 schaltet sich in einem Haltestromkreis ein, . der von der geerdeten Batterie über die Wicklung des Relais 419, die rechte Wicklung des Relais 432 und den rechten inneren Arbeitskontakt dieses Relais zur Erde verläuft. Das Relais 419 erdet die Ader R, welche zum Antriebsmagneten MM 6 des Schalters LSi (Abb. 6) führt. Der Schalter sucht eine bestimmte Leitung und wird stillgesetzt, wenn er die geerdete Ader P2 findet. Es spricht dann das Relais 426 an, welches an seinem Ruhekontakt den Stromkreis für den Antriebsmagneten MM 6 unterbricht. Am linken Arbeitskontakt des Relais 426 wird der Heizstromkreis für den Sprechstromverstärker R 428 geschlossen und am rechten Arbeitskontakt das Relais 409 eingeschaltet, welches die Sprechadern des Verbindungsstromkreises L z vom Stöpsel 407 auf den Sprechstromverstärker R 428 umschaltet. Die Erregung des Relais 607 beim Auffinden der Ader P 2 bewirkt in bereits beschriebener Weise die Einschaltung der parallel liegenden Antriebsmagnete MM 7 und MM B. Die Schalter LS 2 und LS 3 werden schrittweise weiterbewegt, bis der Schaltarm 6o8 einen freien Verbindungsstromkreis. von der Vermittlungsstelle X zur Vermittlungsstelle Y findet. Hierauf spricht -das Relais 425 an in einem Stromkreise, der von der geerdeten Batterie über die linke Wicklung des Relais 4.25, die Ader 42g, den Schaltarm 6o8, die Ader 6o9, den linken Ruhekontakt des Relais 7I9 zur Erde verläuft. Am rechten Ruhekontakt-des Relais 425 wird der Haltestromkreis für das Relais 6o7 unterbrochen, welches abfällt und die Stromkreise für die Antriebsmagnete MM 7 und MM 8 unterbricht. Das Relais 4.25 schaltet sich in bereits beschriebener Weise in einen Haltestromkreis ein. Durch Öffnen des linken Ruhekontaktes des Relais 425 wird Erde von der Ader P 2 abgetrennt. Am linken Arbeitskontakt des Relais 425 wird Batterie an den Stromkreis über das Relais 414 und die A-12r 43o angelegt. .Auf dieser Entwicklungsstufe der Verbindung sind die Sprechadern des Verbindungsstromkreises Li über die Schaltarme 6o5 und. 6o6 des Schalters LSi sowie 619 und 62o des Schalters LS 3 mit dem von der Vermittlungsstelle X zur VernitUungs@ stelle Y führenden Verbindungsstromkreis L i verbunden. Die künstliche Leitung 737, welche der Fernleitung Li zwischen den Vermittlungsstellen W und X angepaßt ist, ist dauernd mit dem Sprechstromverstärker R 428 verbunden; zur Anpassung des Sprechstromverstärkers an die durchgeschaltete Verbindung wurde nämlich über die Schaltarme 617 und 6i8 des Schalters LS 3 sowie die Schaltarme 6o3 und 604 des Schalters LS i die dem Verbindungsstromkreis zwischen den Vermittlungsstellen X und Y zugeordnete künstliche Leitung 737 an den Sprechstromverstärker R 428 angeschaltet. Über den Schaltarm 616 des Schalters LS 3, welcher auf dem mit der Ader 739 verbundenen Kontakt steht, wird das Relais 721 erregt. Dieser Stromkreis verläuft von Batterie über den linken Arbeitskontakt des Relais 425, das Relais 414, die Ader 430, den Schaltarm 6o2 des Schalters LS i sowie den dritten Kontakt in diesem, den Schaltarm 616 des Schalters LS 3, Buchsenader 739, Relais 721, rechter Ruhekontakt dieses Relais und rechter Ruhekontakt des Relais 7,9 zur Erde. Das Relais 721 schaltet sich in derselben Weise wie das Relais 7 i1 in einen Haltestromkreis ein und erregt das Relais 719, welches bei seinem Ansprechen des Freipotentials (Erde) von den Prüfadern 6o9, 621, 622 abtrennt. Der Verbindungsstromkreis L i zwischen den Vermittlungsstellen X und Y ist dadurch für die Dauer' der Verbindung gesperrt. Das Relais 716 wird über den rechten äußeren Arbeitskontakt des Relais 721 erregt. Über den mittleren Arbeitskontakt des Relais 721 werden die Relais 722 und 723 eingeschaltet, während am unteren rechten Arbeitskontakt des Relais 72'I der Haltestromkreis für das Relais 7-2.I vorbereitet wird. Das Relais 724 wird über den rechten äußeren Arbeitskontakt des Relais 723 erregt und schaltet das Relais 734. ein, welches sich ebenfalls in einen Haltestromkreis einschaltet. DasRelais734 schließt die Haltestromkreise für die Relais 723 und 722. Die Signalader ÄÄ'2o ist nunmehr über den äußeren rechten Arbeitskontakt des Reiais 722 geerdet. Gleichzeitig wird auch die gemeinsame Anlaßader X 2 über den inneren linken Ruhekontakt des Relais 735 und den äußeren rechten Arbeitskontakt des Relais 734 mit Erde verbunden. Die Erdung dieser beiden Adern bedingt die Entsendung einer Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle Y über die gemeinsame Signalleitung. Da in der Vermittlungsstelle X die Ader A 2o an Stelle der Ader A io geerdet wurde, was bei der vorhergehenden Verbindung erläutert ist, erfolgt in der Vermittlungsstelle Y die Auswahl der Leitung E 2 an Stelle der Leitung E i. Der über die Leitung E:2 fließende negative Stromstoß erregt das Relais 824 über seine linke Wicklung. Das Relais 824 schaltet sich über seinen rechten Arbeitskontakt, seine rechte Wicklung und das Relais 8I9 in einen Haltestromkreis ein.
  • Nach Entsendung der Stromstoßfolge über die gemeinsame Signalleitung wird in der Vermittlungsstelle X die Ader B' 2o mit Batterie verbunden, und das Relais 735 spricht an. Dieses schaltet sich in beschriebener Weise in einen Haltestromkreis ein und trennt Erde von den Adern X 2 und A 2o ab.
  • Die Erregung des Relais 824 leitet Schaltvorgänge ein, welche denjenigen entsprechen, die bei Herstellung einer Verbindung mit einem Teilnehmer der Vermittlungsstelle Y in der Vermittlungsstelle X durch das Relais 424 veranlaßt wurden. Infolgedessen erübrigt sich eine erneute Beschreibung dieser Schaltvorgänge.' Über die gemeinsame Signalleitung von der Vermittlungsstelle Y zur Vermittlungsstelle Z wird nach Auswahl eines freien Verbindungsstromkreises eine Stromstoßfolge gesandt und in der Vermittlungsstelle Z das Anrufzeichen i ios betätigt. Es sei noch erwähnt, daß durch den Stromkreis über das nur auf starken Strom ansprechende Relais 814 und die Ader 1038 das Relais 1o11 erregt wird. In der Vermittlungsstelle Y ist wieder ein Sprechstromverstärker R 828 eingeschaltet und dieser der eingeschalteten Leitung durch Einschaltung der künstlichen Leitung 1037 angepaßt worden.
  • Herstellung der Verbindung in der Vermittlungsstelle Z über die Ortsverbindungsleitung Q mit der Teilnehmerleitung T. Die Beamtin am ankommenden Ende des Verbindungsstromkreises L i in der Vermittlungsstelle Z setzt sich mit der B-Beamtin über eine Dienstleitung in Verbindung und führt, nachdem sie die Nummer der zu benutzenden Ortsverbindungsleitung erfahren hat, den Stöpsel 1107 in die Klinke 5o9 ein, während die B-Beamtin den Stöpsel 5oo in die Teilnehmerklinke 5o1 einsteckt. Beim Einführen des Stöpsels 1107 in die Klinke 5o9 werden die Relais i io6 und i io8 in derselben Weise erregt wie die Relais 8o6 und 8o8 in der Vermittlungsstelle Y. Die Lampe iio5 erlischt.
  • Das Überwachungsrelais 11o4 in dem Verbindungsstromkreis zwischen den Vermittlungsstellen Y und Z und das Relais 5o8 in der Ortsverbindungsleitung sprechen an. Das letzte Relais schaltet die Lampe 5o6 aus. Das Relais i io4 erregt die Relais i i i i, i 112 und i i 13 in derselben Weise wie das Relais 8o4 die Relais 811. 812 und 813. Die Signalader A' to und die gemeinsame Anlaßader X 4 in der Vermittlungsstelle Z werden geerdet und über die gemeinsame Signalleitung zur Vermittlungsstelle Y eine Stromstoßfolge ausgesandt. Nach Aussendung dieser Stromstoßfolge erfolgt die Erregung des Relais 1115 durch einen Stromstoß über die Ader B' i o, wodurch Erde von den Adern A i o und X'4 abgeschaltet wird. In der Vermittlungsstelle Y wird durch die Stromstoßfolge die Ader E' ausgewählt und das Relais 1027 erregt, welches sich in einen Haltestromkreis einschaltet. Das Relais 1027 schaltet denWiderstand 1o26 parallel zum Relais ioii ein, so daß durch den über die Ader 1038 fließenden Strom das Relais 814. ansprechen kann. Das Relais 814 erregt das Relais 811 in gleicher Weise, wie das Relais 411 durch das Relais 414 erregt wurde. Es erfolgt eine Erdung der Adern A' io und X 3 und die Entsendung einer Stromstoßfolge übler die gemeinsame Signalleitung zur Vermittlungsstelle X. In der Vermittlungsstelle Y erfolgt wieder die Schließung eines Stromkreises über die Ader ß' io zu (lein bereits geschilderten Zweck. In der Vermittlungsstelle X wird der Widerstand 726 parallel zum Relais 721 eingeschaltet, das Relais 414 kann durch Verstärkung des Stromes über die Ader 739 ansprechen. Es erfolgt wieder die Erdung der Adern A' io und X i und die Übertragung der Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle W, worauf in der Vermittlungsstelle X das Relais 4.15 erregt wird, welches Erde von den Adern A' io und X i abtrennt. In der Vermittlungsstelle W wird die Empfangsader E ausgewählt und durch einen über diese gesandten Stromstoß. das Relais 27 erregt, welches den Widerstand 26 parallel zum Relais 31 einschaltet. Der Strom über das Relais 6 wird derart verstärkt, daß es ansprechen und die Überwachungslampe 7 einschalten kann.
  • Die Beamtin in der Vermittlungsstelle W betätigt die Ruftaste 2.
  • Nach dem Aufleuchten der Lampe 7 betätigt die Beamtin die Ruftaste 2, worauf das Relais 17 eingeschaltet wird, welches den Stromkreis für das Relais 25 schließt. Beide Relais bleiben so lange erregt, als die Ruftaste gedrückt ist. Das Relais 25 öffnet den Haltestromkreis für das Relais 35, wodurch aber keine Schaltvorgänge hervorgerufen werden. Die Beamtin der Vermittlungsstelle W läßt die Ruftaste los.
  • Nach Loslassen der Ruftaste 2 werden die Relais 17 und 25 stromlos. Die Anlaßader X und die Signalader-4'3o werden geerdet, und zwar in der gleichen Weise wie beim Einführen des Stöpsels i in die Klinke 30. In der Vermittlungsstelle X wird nach übertragung einer Stromstoßfolge und Auswahl einer Signalempfangsader E' 3 das Relais 432 erregt, welches sich in einen Haltestromkreis über das Relais 4i9 einschaltet. Über die Ader 431 wird ein Stromstoß gesandt, welcher demjenigen entspricht, der bei Übertragung des Rufzeichens zur Vermittlungsstelle Y ausgesandt würde. Das Relais C>23 spricht an und erregt das Relais 715, worauf die Relais 725 und 714 eingeschaltet werden und die Adern A' 2o und X:2 durch Aberregung des Relais 735 geerdet werden. In der Vermittlungsstelle Y -wird durch die ausgesandte Stromstoßfolge die Ader E' 2 ausgewählt und das Relais 824 erregt, welches sich in einen Haltestromkreis über das Relais 8i9 einschaltet. Bei der Erregung des Relais 824 wird ein Stromstoß über die Ader 831 gesandt und dadurch das Relais 923 erregt, welches die Relais 1014, ioi5 und 1O25 in derselben Weise einschaltet, wie es für die Relais 714, 715 und 725 beschrieben wurde. Die gemeinsame Anlaßader X 4 und die Ader A' io werden gleichzeitig geerdet und über die gemeinsame Signalleitung zur Vermittlungsstelle Z eine Stromstoßfolge gesandt, durch welche in der Vermittlungsstelle Z die Signalempfangsader E ausgewählt wird. Der Stromstoß über diese Ader ist aber derart, daß er auf das Relais i ioo keinen Einfluß hat. Da aber das Relais i rot abgefallen ist, spricht das Relais iioi an und schaltet das Verzögerungsrelais 1121 ein.' Das Relais 1121 schließt den Stromkreis für das Rufübertragungsrelais i i io, welches Rufstrom an die mit dem Verbindungsstöpsel 1107 verbundenen Sprechadern des Verbindungsstromkreises L i anschaltet und die Rufübertragungsrelais in der Ortsverbindungsleitung O betätigt.
  • Der angerufene Teilnehmer 7' im Bereiche der Vermittlungsstelle Z meldet sich.
  • Beim Melden des Teilnehmers T in der Vermittlungsstelle Z fällt das Relais 1104 des Verbindungsstromkreises L i ab und bewirkt die gleichen Schaltvorgänge wie das Relais 804 bei den bereits beschriebenen Verbindungen. Es erfolgt die Erdung der Adern C io und X 4 und die Übertragung einer Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle Y. In dieser erfolgt die Auswahl der Ader E', worauf durch den über diese gesandten Stromstoß das Relais 1027 zum Abfall gebracht wird und den Widerstand io26 ausschaltet. Das Relais 814 fällt ab und veranlaßt die gleichen Schaltvorgänge, die bei der Aberregung des Relais 804 beim Melden eines Teilnehmers in der Vermittlungsstelle Y beschrieben wurden. Durch die Aussendung einer Stromstoßfolge über die gemeinsame Signalleitung zwischen den Vermittlungsstellen Y und X erfolgt die Auswahl der Ader E' und der Abfall des Relais 727 in der Vermittlungsstelle X. Der Widerstand 726 wird ausgeschaltet, worauf das Relais 414 abfällt und die Aussendung einer Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle W veranlaßt. In dieser erfolgt die Aberregung des Relais 27 und dadurch die Ausschaltung des Widerstandes 26 aus dem Stromkreis des Relais 6. Die Überwachungslampe 7 erlischt. Der Teilnehmer T im Bereiche der Vermittlungsstelle Z hängt seinen Hörer auf.
  • Bei Beendigung des Gespräches und Anhängen des Hörers beim Teilnehmer T erfolgt die Erregung des Überwachungsrelais 1104, welches die gleichen Schaltvorgänge hervorruft wie beim Einführen des Stöpsels 1107 in die Klinke Sog. Durch die Stromstoßfolge, welche über die gemeinsamen Signalleitungen zur Vermittlungsstelle W übertragen werden, erfolgt die Einschaltung des Widerstandes 26 in den Stromkreis des Überwachungsrelais 6, welches anspricht und die Lampe 7 einschaltet. Die Beamtin in der Vermittlungsstelle W hat damit das Schlußzeichen erhalten.
  • Die Beamtin in der Vermittlungsstelle W trennt die Verbindung durch Ziehen des Stöpsels i aus de'r Klinke 3o des Verbindungsstromkreises Li. Beim Ziehen des Stöpsels i aus der Klinke 30 fallen die Relais 6, 31, i9 und 16 ab. Der Abfall des Relais 31 bedingt den Abfall des Relais 24, welches die Anlaßader X und die Ader C 30 erdet. Über die gemeinsame Signalleitung wird eine Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle X gesandt. Da der zweite von den der Klinke 30 zugeordneten Kontakten im Kontaktsatz des Schalters SS geerdet ist, wird eine solche Stromstoßfolge ausgesandt, daß nach Auswahl der Ader E 3 in der Vermittlungsstelle X das Relais 432 aberregt wird. Nach Entsendung der Stromstoßfolge wird Batterie an die Ader D 3o eingeschaltet und das Relais 34 zum Abfallen gebracht. Es schaltet an seinem inneren linken Arbeitskontakt Erde von den Haltestromkreisen der Relais 33 und 32 ab, welche abfallen. Alle Apparate, welche dem Verbindungsstromkreis L i in der Vermittlungsstelle W zugeordnet sind, sind dadurch in die Ruhelage zurückgebracht.
  • Das Relais 419 der Vermittlungsstelle X wird infolge der Aberregung des Relais 432 ebenfalls stromlos, und durch Öffnen des inneren rechten Arbeitskontaktes des Relais 432 wird Erde vom Haltestromkreis des Relais 425 abgetrennt, so daß dieses Relais abfällt und die Batterie voln Stromkreis über (las Relais 414, die Ader 430 und die Buchsenader 739 abtrennt. Der Sprechstromverstärker R 428 wird durch Öffnen des linken Arbeitskontaktes des Relais q.26 ausgeschaltet. Das Relais 721 fällt durch Abschaltung der Batterie von der Buchsenader 739 ab. Die Relais 719 und 716 fallen ab und bewirken die gleichen Schaltvorgänge wie die Relais i9 und 16. Durch Öffnen .des unteren rechten Arbeitskontaktes des Relais 721 werden die Relais 724, 734, 722, 723 stromlos in gleicher Weise, wie für die Relais 24, 34, 32 und 33 in der Vermittlungsstelle W beschrieben wurde. Da die Relais 722 und 723 der Klinke 72o zugeordnet sind, wird die Ader C' 2o gleichzeitig mit der Anlaßader X:2 geerdet. Zur Vermittlungsstelle Y wird eine Stromstoßfolge ausgesandt, welche auf die Relais 82q., 825, 814 in der gleichen Weise einwirkt, wie die Stromstoßfolge auf die Relais 432, 425 und 414 in der Vermittlungsstelle X einwirkte. Das Relais 814 liegt im Stromkreis der Buchsenader 1038 des Relais iori in der Vermittlungsstelle Y. Das Relais ioii- fällt ab und bewirkt die Aberregung der Relais 102q., 1034, ioi2 und i013 in der gleichen Weise, wie für die entsprechenden Relais in der Vermittlungsstelle X beschrieben wurde. Die Relais sorg und 1o16 werden ebenfalls stromlos, und zwar in gleicher Weise wie die Relais 16 und ig in der Vermittlungsstelle W. Das Relais 1013 veranlaßt die Erdung der AderC'io, und gleichzeitig ist auch die gemeinsame Anlaßader X 4 geerdet, so daß eine Stromstoßfolge zur Vermittlungsstelle Z über die gemeinsame Signalleitung ausgesandt wird. in dieser erfolgt die Aberregung des Relais iioo, welches die Brücke, in welcher das Überwachungsrelais 11o4 liegt, öffnet und die Lampe i i05 einschaltet, welches der Beamtin der Vermittlungsstelle Z als Schlußzeichen dient.
  • Die Öffnung der Brücke, in welcher das Relais 1104 liegt, bewirkt die Einschaltung der Lampe 5o6 an der Ortsverbindungsleitung am B.-Platz der Vermittlungsstelle Z. Die beiden Beamtinnen der Vermittlungsstelle Z trennen die Verbindung durch Ziehen der Stöpsel aus den Klinken.
  • Der Teilnehmer T signalisiert zur Beamtin in der Vermittlungsstelle W.
  • Die Signalgabe zur Beamtin der Vermittlungsstelle W wird wieder durch Bewegen des Hörerhakens ausgeführt. Die Schaltvorgänge entsprechen denjenigen, die bei der Signalgabe eines Teilnehmers in den Vermittlungsstellen Y und Z hervorgerufen wurden und haben zur Folge, daß die überwachungslampe 7 der Vermittlungsstelle W flackert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Steuerung von Signaleinrichtungen nach Patent 344048, insbesondere für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen, dadurch gekennzeichnet, daß den ankommenden Enden der Verbindungsstromkreise zwischen den einzelnen in Reihe liegenden Vermittlungsstellen über die gemeinsame Signalleitung beeinflußbare Schaltmittel zugeordnet sind, welche bei über mehrere Zwischenvermittlungsstellen herzustellende Verbindungen entsprechend der Schaltmaßnahme in der anrufenden Vermittlungsstelle Schaltvorgänge herbeiführen, durch welche bestimmt wird, ob die erreichte oder eine der weiteren der in Reihe liegenden Vermittlungsstellen die verlangte Endvermittlungsstelle ist, und welche ferner die Signalgabe über mehrere Zwischenvermittlungsstellen bewirken.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Verbindungsstromkreise mit mehreren Zugängen zu ihren abgehenden Enden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung eines Zuganges durch entsprechende Beeinflussung der Schalteinrichtung der gemeinsamen Signalleitung die über diese zu übertragenden Zeichen und damit die Zahl der Zwischenvermittlungsstellen bestimmt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anschalten eines weiterführenden Verbindungsstromkreises in einer Zwischenvermittlungsstelle die über eine gemeinsame Signalleitung betätigten, an deren ankommendem Ende angeordneten Schaltmittel derart auf die Schaltmittel am abgehenden Ende des angeschalteten Verbindungsstromkreises einwirken, daß die gleichen Schaltvorgänge hervorgerufen werden wie beim Belegen des weiterführenden Verbindungsstromkreises von der Zwischenvermittlungsstelle aus.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltmittel (LS i, LS 2, LS 3) zum Anschalten eines freien weiterführenden Verbindungsstromkreises derjenige Zugang (z. B. 72o) zu diesem Verbindungsstromkreis (L i X-Y) belegt wird, der beim Herstellen einer Verbindung mit der gleichen Endvermittlungsstelle von der Zwischenvermittlungsstelle aus benutzt werden würde.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Anschaltung eines freien weiterführenden Verbindungsstromkreises aus mehreren Wählern mit freier Wahl (LS i, LS 2, LS 3) zur Auswahl des Verbindungsstromkreises und des zu benutzenden Zuganges bestehen.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wähler (LS i) den zu benutzenden Zugang bestimmt und über einen anderen Wähler (z. B. LS 3) die Verbindung des ankommenden Verbindungsstromkreises mit dem Zugang (z. B. 720) hergestellt wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden von dem ankommenden Verbindungsstromkreis benutzbaren Zugang zum weiterführenden Verbindungsstromkreis ein Wähler (LS 2 für 71o, LS 3 für 720) vorgesehen ist. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB in jeder der in Reihe liegenden Zwischenvermittlungsstelle Sprechströmverstärker (RA 428, RA 828) durch die über die gemeinsame Signalleitung betätigten Schaltmittel eingeschaltet und den zusammengeschalteten Verbindungsstromkreisen angepäßt werden (mittels der künstlichen Leitung 737, 1o37).
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