DE479430C - Einrichtung zum Betrieb von Gasentladungsroehren - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb von Gasentladungsroehren

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DE479430C
DE479430C DEH95308D DEH0095308D DE479430C DE 479430 C DE479430 C DE 479430C DE H95308 D DEH95308 D DE H95308D DE H0095308 D DEH0095308 D DE H0095308D DE 479430 C DE479430 C DE 479430C
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gas discharge
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betrieb von Gasentladungsröhren In vielen Fällen, insbesondere für die Zwecke der Stromverstärkung und der. Schwingungserregung, ist es notwendig, Gasentladungsröhren, z. B. Glimmlampen, mit sehr niedriger Stromstärke zu betreiben. Bisher erreichte man dies durch Vorschaltung eines -entsprechenden hohen Widerstandes. Diese Schaltungsart hat den Nachteil, daß alle Schwankungen der Betriebsspannung auf den Gasentladungsstrom übertragen werden. Bei unmittelbarer Speisung aus dem Netz können zwar die auftretenden Kollektorschwingungen durch Drosselspulen oder Siebketten ferngehalten werden, nicht aber die langsamen, aber beträchtlichen Änderungen der Netzspannung. Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß man der Gasentladungsröhre einen Widerstand parallel und beiden gemeinsam einenVariator (Widerstand mit hohen Temperaturkoeffizienten) vorschaltet. Der Widerstand des letzteren wird so hoch gewählt, daß der Gasentladungsröhre kein besonderer Strombegrenzungswiderstand (zur Verhinderung des Umschlagens in eine Bogenentladung) vorgeschaltet zu werden braucht. Die Erfindung erleichtert das-Einschalten gegenüber der Anordnung, »bei der an Stelle des Variators ein gemeinsamer normaler Vorschaltwiderstand angeordnet ist (Spannungsteilerschaltung). Da nämlich die Brennspannung einer Gasentladungsröhre unterhalb ihrer Zündspannung liegt, müßte, um überhaupt eine Zündung zu erlangen, zum Zünden entweder der Nebenschlußwiderstand ausgeschaltet oder der gemeinsame Vorschaltwiderstand kurzgeschlossen werden. Letzterem gleichwertig ist die Anordnung der Erfindung, da der Widerstand des Variators ,im kalten Zuistande sehr niedrig ist. Beträgt beispielsweise die Klemmspannung der Gasentladungsröhre beim Betrieb 16o Volt, die Netzspannung im Mittel 22o Volt, so nimmt man zweckmäßig einen Variator, der im erhitzten Zustande bei einer Kl.emmspannung von qo bis 8o Volt praktisch unveränderten Strom hindurchläßt. Auf diese Weise kann man Schwankungen der Netzspannung von Zoo bis 2q.0 Volt, d. i. etwa ioo;'o, ausgleichen. Der Widerstand eines derartigen Variators hat im kalten Zustande einen derart geringen Wert, daß der Spannungsabfall an ihm höchstens 2o Volt beträgt, so daß selbst bei der niedrigst vorkommenden Netzspannung von Zoo Volt doch noch 18o Volt an den Klemmen der Röhre vorhanden sind; eine Spannung, die zur Zündung ausreicht.
  • Die Wärmeträgheit des Variators soll naturgemäß möglichst klein sein, damit derselbe den vorkommenden Schwankungen der Netzspannung augenblicklich folge. Da nun die Trägheit der Variatoren mit der Stromstärke, für die sie bestimmt sind, abnimmt, verwendet man bei hoher Stromstärke zweckmäßig mehrere Variatoren in Parallelschaltung. Sind außer den langsamen Schwankungen der Netzspannung noch die schnellen Kollektorschwingungen zu beseitigen, so verwendet man hierzu die bekannten Hilfsmittel (Drosselspulen, Siebketten). Als Nebenschluß kann selbstverständlich auch eine der Teilstrecken eines Spannungsteilers (beispielsweise eines Gleitwiderstandes) dienen, da dann die andere oder die anderen Teilstrecken schaltungstechnisch als gemeinsame Vorschaltwiderstände der beiden Stromzweige (Gasentladungsröhre und Nebenschluß) betrachtet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Betriebe von Gasentladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasentladungsröhre ein Widerstand parallel geschaltet und beiden gemeinsam ein Variator vorgeschaltet wird, der derart bemessen ist, daB sein. Widerstand im kalten Zustande derart gering ist, daß eine zur Zündung der Gasentladungsröhre hinreichende Spannung an den Klemmen der Röhre liegt, und daB sein Regelbereich derart gewählt ist, daß bei den im Betriebe vorkommenden Schwankungen der Netzspannung die Kleinmspannung an der Röhre konstant bleibt und eine Lichtbogenbildung verhindert wird.
DEH95308D 1923-11-21 1923-11-21 Einrichtung zum Betrieb von Gasentladungsroehren Expired DE479430C (de)

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