DE601372C - Anordnung fuer in Reihe geschaltete Stromverbraucher, insbesondere fuer Beleuchtungsanlagen auf Bahnfahrzeugen - Google Patents

Anordnung fuer in Reihe geschaltete Stromverbraucher, insbesondere fuer Beleuchtungsanlagen auf Bahnfahrzeugen

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DE601372C
DE601372C DE1930601372D DE601372DD DE601372C DE 601372 C DE601372 C DE 601372C DE 1930601372 D DE1930601372 D DE 1930601372D DE 601372D D DE601372D D DE 601372DD DE 601372 C DE601372 C DE 601372C
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Germany
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arrangement
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rail vehicles
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DE1930601372D
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STABILOVOLT GmbH
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STABILOVOLT GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/10Circuits providing for substitution of the light source in case of its failure
    • H05B39/105Circuits providing for substitution of the light source in case of its failure with a spare lamp in the circuit, and a possibility of shunting a failed lamp

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

Es ist üblich, insbesondere bei Beleuchtungsanlagen auf Bahnfahrzeugen Lampen zu verwenden, die eine geringere Betriebsspannung haben als die vorhandene Netzspannung. Man schaltet daher die verwendeten Lampen in Reihe und legt sie an die hohe Spannung. Ein Nachteil dieser Anordnungen ist' nun der, daß beim Ausfallen nur einer einzigen Lampe infolge Durchbrennens ihres Fadens oder einer sonstigen Beschädigung die sämtlichen in Reihe geschalteten Lampen erlöschen.
Es ist bereits bekannt, um diesen letzteren Nachteil zu vermeiden, parallel zu den Lampen Nebenschlüsse zu legen, die beim Durchbrennen der Lampe in Betrieb gesetzt werden und einen Überbrückungsweg schaffen. Bei der einen Anordnung besteht der Nebenschlußweg aus einer Schmelzsicherung und bei der anderen aus einer Kontaktanordnung mit dazwischenliegendem Papier, welches durchschlagen wird. Beide Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß sie einerseits nur einmal benutzt werden können, andererseits aber vor allen Dingen eine Prüfung auf ihre Betriebssicherheit nicht stattfinden kann, da ja beim jedesmaligen Ansprechen die Anordnung unbrauchbar wird.
Die geschilderten Mängel können erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daßi parallel zu jedem Stromverbraucher eine Entladungsstfecke liegt, die beim Außerbetriebfallen eines Stromverbrauchers anspricht, und daß die Anordnung· so getroffen ist, daß beim Ansprechen der Entladungsstrecke die Spannungs- und Stromverteilung für die übrigen Stromverbraucher auf !■echterhalten bleibt, mit anderen Worten, der Nebenschluß wird aus einer Entladungsstrecke gebildet, die beim Außerbetriebfallen des parallel liegenden Stromverbrauchers (Durchbrennen einer Lampe) in Betrieb kommt-und dadurch den Stromkreis für die übrigen Stromverbraucher wieder schließt. Eine Unterbrechung des Brennens der betriebsfähigen, in Reihe liegenden Lampen wird hierbei vermieden, und die Entladungsstrecke behält dauernd ihre Wirksamkeit, d. h. sie wird nicht nach dem jedesmaligen Ansprechen wertlos.
Es ist zwar an sich eine Überwachungs-Schaltung bekannt,! bei der parallel zu zwei in Serie liegenden Signallampen jeweils eine Glimmlampe liegt. Erlischt eine der in Sei"ie geschalteten Lampen, so leuchtet hier die zugehörige Glimmlampe auf. Gleichzeitig erlischt aber auch die zweite, an und für sich noch betriebsfähige Lampe. Die Glimmlampen dienen also lediglich zur Anzeige, und stellen beim Verletzen der Lampen den Betriebszustand nicht wieder her. Bei der Erfindung dagegen führt die Entladungsstrecke einen solchen Strom und bewirkt einen solchen Spannungsabfall, daß die übrigen Lampen unter unveränderten Strom- und, Spannungsverhältnissen weiterbrennen können.
In der beiliegenden Abbildung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des Erfindungsgedankens gezeigt. An den Klemmen ι und 2 wird die Betriebsspannung zugeführt. Die in Reihe geschalteten Lampen sind mit 3 bis 6 bezeichnet. Dies ist die bekannte Anordnung. Es ist ohne weiteres aus der Abbildung zu ersehen, daß z. B. beim Durchbrennen der Lampe 4 die Lampen 3, 5 und 6 erlöschen. Zu: jeder Lampe ist einei Entladungsstrecke 7, 8, 9, 10 parallel geschaltet. Die Entladungsstrecken müssen so bemessen sein, daß sie imstande sind, den gesamten, durch die hintereinandergeschalteten Lampen fließenden Strom zu führen und dann den gleichen Spannungsabfall zu erzeugen wie die parallel liegende Lampe. Beim Durchbrennen etwa der Lampe 4 findet dann folgender Vorgang statt: Im'Augenblick des Durchbrennens ist der Lampenstromkreis unterbrochen, und an den Klemmen der parallel geschalteten Entladungsstrecke 8 liegt die volle, bei 1 und 2 zugeführte Spannung als statische Spannung. Infolge der hohen statisehen Spannung, die wesentlich über der Betriebsspannung der Entladungsstrecke 8 liegt, setzt in derselben der Entladungsvorgang ein. Im gleichen Augenblick tritt in der Anlage wieder eine Spannungsverteilung ein, wie sie bei der normalen Betriebsweise auch vorhanden ist. Der früher über die Lampe 4 geflossene Strom fließt jetzt jedoch über die Entladungsstrecke 8. Hierdurch werden auch die Lampen 3, 5 und 6 vom Strom durchflössen und leuchten. Der beschriebene Vorgang spielt sich so schnell ab, daß das Ausfallen der Lampe 4 an den nicht gestörten Lampen 3, 5 und 6 überhaupt nicht bemerkt wird.
Es ist in manchen Fällen zweckmäßig, die Entladungsstrecke nicht unmittelbar parallel zu den zugehörigen Stromverbrauchern zu schalten, sondern einen Widerstand vorzuschalten. Dieser Vorschaltwiderstand kann dan angewandt werden, wenn die Betriebsspannung der Entladungsstrecke nicht der der parallel liegenden Lampe entspricht. Dieser Widerstand ist in der Abbildung links gestrichelt eingetragen und mit 11 bezeichnet.
Ferner ist es möglich, die beschriebene An-Ordnung auch fürt andere. Zwecke zu verwenden. So hat man z. B. auch, auf Fahrzeugen Eisenwasserstoffwiderstände zur Stromstabilisierung für die Beleuchtungsstromkreise verwendet. Ein Nachteil derselben ist jedoch der, daß sie leicht durchbrennen oder zerbrechen. Man kann auch, zu diesen Eisenwasserstoffwiderständen eine Parallelschaltung mit einer Entladungsstrecke vorsehen und hierdurch einen ununterbrochenen Betrieb ermöglichen. Auch ist es selbstverständlich möglich, einen derartigen Eisenwasserstoffwiderstand an Stelle einer der Lampen 3, 4, 5, 6 einzufügen. Auch läßt sich die Erfindung bei irgendwelchen anderen Stromverbrauehern, die in Reihe miteinander geschaltet sind, verwenden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung für in Reihe geschaltete Stromverbraucher, insbesondere für Beleuchtungsanlagen auf Bahnfahrzeugen, bei denen parallel zu jedem Stromverbraucher eine Entladungsstrecke liegt, die beim Außerbetriebfallen eines Stromverbrauchers anspricht, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Anordnung, daß beim Ansprechen der Entladungsstrecke die Spannungs- und Stromverteilung ■ bei den übrigen Stromverbrauehern aufrechterhalten bleibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930601372D 1930-11-02 1930-11-02 Anordnung fuer in Reihe geschaltete Stromverbraucher, insbesondere fuer Beleuchtungsanlagen auf Bahnfahrzeugen Expired DE601372C (de)

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DE1930601372D Expired DE601372C (de) 1930-11-02 1930-11-02 Anordnung fuer in Reihe geschaltete Stromverbraucher, insbesondere fuer Beleuchtungsanlagen auf Bahnfahrzeugen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210479B (de) * 1961-03-13 1966-02-10 Mallory Batteries Ltd UEberladungs-Schutzeinrichtung fuer eine wiederaufladbare elektrische Sammler-Batterie

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