DE479211C - Selbstdichtende Koksofentuer - Google Patents

Selbstdichtende Koksofentuer

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DE479211C
DE479211C DESCH79894D DESC079894D DE479211C DE 479211 C DE479211 C DE 479211C DE SCH79894 D DESCH79894 D DE SCH79894D DE SC079894 D DESC079894 D DE SC079894D DE 479211 C DE479211 C DE 479211C
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Germany
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oven door
coke oven
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sealing
door
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Selbstdichtende Koksofentür Um das umständliche und kostspielige Verdichten von Koksofentüren mit Lehm zu beseitigen, wurden verschiedene Konstruktionen von selbstdichtenden Türen vorgeschlagen. So z. B. wurde rings um die Türöffnung zwischen Tür und Ofenwand ein Kanal angeordnet, der zur Füllung von Sand, Schamottemehl oder anderemDichtungsmaterialdient. Fernerwurden zwischen dem Rahmen des Ofenmundes und der Tür Hohlräume vorgesehen, in die zwecks Dichtung eine Asbestschicht eingelegt werden mußte.
  • Dadurch, daß eine Abdichtung der Tür ohne Dichtungsmaterial bisher nicht zu erzielen war, ergab sich der bekannte Nachteil, daß sich der Betrieb infolge der kurzen Lebensdauer dieser Dichtungsmaterialien sehrverteuerte und ständig bewacht werden mußte, um beim Beschädigen bzw. Verbrennen des Dichtungsmaterials dasselbe zu ersetzen. Insbesondere fallen bei Verwendung der Asbestdichtung die hohen Kosten dieses Materials sehr ins Gewicht.
  • Es sind zwar bereits Koksofentürdichtungen sowohl mit Schmiedeeisen auf Schmiedeeisen als auch mit gegossenem Eisen auf gegossenes Eisen (Mortonverschlüsse) ohne Verwendung von Dichtungsmaterial bekanntgeworden. Schmiedeeisen ist aber infolge seiner kleinen Widerstandsfähigkeit gegen größere Hitze und infolge der hohen Herstellungskosten für Koksofentüren praktisch überhaupt nicht brauchbar, während die Mortonverschlüsse im. Betrieb einer besonders sorgfältigen Wartung bedürfen, weil eine geringe Beschädigung der gußeisernen Dichtungskante den Verschluß unbrauchbar macht.
  • Die Erfindung behebt diese Nachteile dadurch, daß die Ofentür an dem Kammerrahmen in an sich bekannter Weise ohne Verwendung jedweden Dichtungsmaterials Eisen auf Eisen direkt anliegt, und die eigentliche Abdichtung nur durch die stufenweise Entspannung der etwa aus dem Ofen austretenden Gase in den von Hohlräumen gebildeten Labyrinthkanälen stattfindet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. i im Längsschnitt, in Abb. 2 im Querschnitt der Linie a-b gemäß Abb. i und Abb. 3 eine weitere Ausführungsform der Abb. 2.
  • Die Konstruktion besteht aus dem die Ofenkammer 2 umgebenden Rahmen i und aus der eigentlichen Koksofentür 3.
  • Der Rahmen i ist an seiner Außenseite q. mit zweckentsprechenden Einkerbungen bzw. Rillen oder Nuten 5 o. dgl. versehen. Die Tür3 ist als Stopfentür ausgebildet. und enthält an der der Ofenkammer abgewendeten Seite Auskragungen bzw. Leisten 6, die in die Einkerbungen, Rillen bzw. Nuten 5 o. dgl. des Rahmens z dicht eingreifen. Bei eingesetzter Tür 3 bildet diese mit dem Rahmen z einen Hohlraum 9, in dem die aus der Ofenkammer z durch die erste Abdichtungsfläche 7 evtl. austretenden Gase sich entspannen und durch die weiteren, einen Labyrinthweg bildenden Hohlräume 8, die durch die Leisten 6 und Nuten 5 bzw. nur durch die Nuten 5 entstehen, an dem Entweichen nach außen verhindert werden.
  • Selbstverständlich können auch umgekehrt diese Leisten 6 im Rahmen z und die Nuten 5 in der Tür 3 vorhanden sein. Außerdem können die Leisten 6 ganz entfallen oder sowohl in der Tür 3 als auch im Rahmen z nur Nuten 5 vorhanden sein (Abb. 3). Diese Nuten 5 können genau übereinander oder auch seitlich gegeneinander verschoben sein und können jede beliebige Form und Ausbildung haben.
  • Vorliegende selbstdichtende Labyrinthkoksofentür hat vor allen selbstdichtenden Koksofentüren den Vorzug, daß sie gar keine Betriebs-und Erhaltungskosten erfordert, ein vollständig sicheres Funktionieren gewährleistet und daß der geringe Mehrbetrag der Anschaffungskosten in kürzester Zeit durch Ersparnisse an Betriebs-und Erhaltungskosten sich bezahlt macht.
  • Die Zahl der Hohlräume 8 sowie die Form und Ausbildung derselben bzw. die hierdurch entstandenen Labyrinthwege richten sich nach Größe des Ofens und der in demselben entstehenden Spannung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Selbstdichtende Koksofentür, bei welcher zwischen Ofentür und Kammerrahmen Hohlräume vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ofentür an dem Kammerrahmen in an sich bekannter Weise ohne Verwendung jedweden Dichtungsmaterials Eisen auf Eisen direkt anliegt und die eigentliche Abdichtung nur durch die stufenweise Entspannung der etwa aus dem Ofen austretenden Gase in den von Hohlräumen gebildeten Labyrinthkanälen stattfindet. z. Selbstdichtende Koksofentür nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß außer den an der Stirnwand von Rahmen und Tür nach außen zu liegenden Labyrinthkanälen ein großer, gegen den Ofen zu liegender Ringhohlraum (9) vorhanden ist, der zur ersten Entspannungsstufe der Gase dient und ein Austreten der Gase durch die vor ihm liegenden Labyrinthkanäle verhindert.
DESCH79894D 1926-03-26 1926-08-28 Selbstdichtende Koksofentuer Expired DE479211C (de)

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CS479211X 1926-03-26

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