DE478773C - Vorrichtung zum fabrikationsmaessigen Abstimmen von Stimmplatten, Saiten und Pfeifen fuer Harmonien, Pianos, Orgeln und aehnliche Musikinstrumente - Google Patents
Vorrichtung zum fabrikationsmaessigen Abstimmen von Stimmplatten, Saiten und Pfeifen fuer Harmonien, Pianos, Orgeln und aehnliche MusikinstrumenteInfo
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- DE478773C DE478773C DEK99727D DEK0099727D DE478773C DE 478773 C DE478773 C DE 478773C DE K99727 D DEK99727 D DE K99727D DE K0099727 D DEK0099727 D DE K0099727D DE 478773 C DE478773 C DE 478773C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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Description
- Vorrichtung zum fabrikationsmäßigen Abstimmen von Stimmplatten, Saiten und Pfeifen für Harmonien, Pianos, Orgeln und ähnliche Musikinstrumente Das Abstimmen der Stimmplatten für Harmonien und Harmoniken, gespannter Seiten für Musikinstrumente aller Art u. dgl. m. erfolgte bisher nach dem Gehör. Diese Methode bedingte ein außerordentlich feines musikalisches Gehör und große Übung, für die nur wenige Personen, die entsprechend hoch bezahlt werden, geeignet sind. Die Methode bedingt andererseits auch eine gewisse Ungenauigkeit, denn niemals wird das menschliche Ohr auf feinste Differenzschwingungen reagieren können, so daB es kaum zwei Instrumente geben wird, welche vollkommen miteinander harmonieren. Um nun diese Nachteile zu beseitigen und weiterhin auch von der Feinheit des menschlichen Gehörs unabhängig zu sein, um die Möglichkeit zu schaffen, mit billigeren, ungelernten, j a evtl. sogar tauben Arbeitskräften ein gleiches oder womöglich noch besseres Abstimmen der Musikinstrumente zu ermöglichen, machte sich das Bestreben geltend, diese Abstimmung auf mechanischern Wege- vornehmen zu können.
- Eine Lösung dieser Aufgabe zeigt vorliegende Erfindung. Der dadurch gegebene Fortschritt ist nach dem oben Gesagten ein sehr großer und mit Sicherheit als grundlegend zu bezeichnen.
- Die Erfindung beruht darauf, unter Zuhilfenahme von Anordnungen, die auf bereits bekannten Einrichtungen basieren (z. B. Difterentialinduktor von Dover, Audiometer oder Sonometer von Hughes, Induktionswaage, Frequenzmesserschaltungen u. a. m.), jedoch konstruktiv von diesen abweichen, ein fabrikationsmäßiges Abgleichen von Tonfrequenzen bzw. ein Stimmen von Instrumenten zu erreichen.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Zwischen den Polen eines kräftigen Stahlmagneten N, S hängen an einem Kokonfaden o. dgl. zwei Drahträhmchen a und b, welche starr miteinander verbunden sind und deren Windungen -so geschaltet sind, daß sich bei gleichen Strömen in den beiden Spulen die erzeugten Drehmomente gegenseitig aufheben. Auf Grund der Erscheinung, daß sich der Widerstand eines Kondensators und einer Selbstinduktionsspule durch Wechselstrom bei veränderlicher Frequenz ändert, ist parallel zu den Drehspulen der Kondensator c und die Drosselspule d geschaltet. Den beiden Drehspulen a und b des Galvanometers wird durch Erregung des als Mikrophon benutzten Telephons e Wechselstrom über die Gleichrichter f und g zugeführt. Für letztere sind Detektoren oder Kathodenröhren vorgesehen, je nachdem, welche Empfindlichkeit von der Einrichtung verlangt wird. Die Schaltung der Gesamtvorrichtung ist aus der Zeichnung ersichtlich.
- Der Gebrauch der Vorrichtung z. B. für das Abstimmen von Stimmplatten für Harmoniken ist folgender Vor die Membran des Telephons e wird eine Normalstimmplatte h gesetzt, die durch einen regulierbaren konstanten Luftstrom zum Tönen gebracht wird. Dadurch wird die Membran des Telephons im Rhythmus der Stimmplattenzunge in. Schwingung versetzt und -in dem: Telephon werden Wechselströme erzeugt, welche mit ;Bilfe des- verstellbaren Kondensators c und der regu--, tierbaren Selbstinduktion d so abgeglichen werden können, daß die Drehmomente > der *Ströme, welche über die Gleichrichter f und g und die Drehspulen a und b des Galvanometers fließen, sich -gegenseitig, aufheben. Der Zeiger des; Galvanometers wird sich auf. Null einstellen. Ist diese Abgleichung -:nach der Normalstimmplatte h erfolgt, so 'wird die abzugleichende Stimmplatte i mit dem gleichen konstanten, Luftstrom zum Tönen gebracht.". Ist nun die prüfende Stimmplatte gegenüber der Normalstimme in ihrem Ton zu hoch -oder zu tief, d. h. hat die Zurige der zu prüfenden Stimmplatte nicht genau die gleiche, Schwingungszahl wie die der -Normalstimmplatte, so wird die Membran des ielephöns entsprechend den Schwingungen der Zunge der Stimmplatte 'i Wechselströme von einer Periodenzahl erzeugen, welche gegenüber der- von der Nörmaktimme h erzeugten eine Differenz aufweist. Ist die- zu prüfende .Stimmplatte gegenüber der Normal= stimmplatte, mit welcher das Galvanometer abgeglichen ist, zu hoch, besitzt also die Zunge i gegenüber der Zunge h eine höhere Frequenz, so wird sich der Widerstand- der Eisendrossel d, welche parallel. der Drehspule.« liegt, erhöhen, . der Widerstand des Kondensators c, welcher parallel der Drehspule b liegt, verringern. Damit fließt durch die Drehspule a ein stärkerer Strom, durch die Drehspule b hingegen ein schwächerer Strom, was einen Ausschlag des Galvanometerzeigers nach einer Seite zur Folge hat. " -Ist -nun hingegen der Ton z gegenübendem Normalton h zu tief, d. h. die Periodenzahl kleiner, so vergrößert sich der Widerstand des. der. Drehspule b parallel geschalteten -Kondensatörs, wodurch durch die Drehspule b jetzt ein stärkerer Strom fließt und durch die Drehspule a durch Verringerung des Widerstandes - der Selbstinduktionsspule ein schwächerer Strom, was einen entgegengesetzten Zeigerausschlag des Galvano-Meters zur Folge hat. An -dem Ausschlag des -Galvanometers ist zu erkennen,. ob der Ton i .gegenüber dem Normalton h zu hoch oder zu tief ist: Durch Befeilen der Stimmplattenzunge i wird;; :wie sonst üblich, auf mechanischem Wege die Schwingungszahl der Zunge so abgeglichen, daß sie mit der Zunge der Normalstimme h gleiche .Frequenz hat, was daran zu erkennen ist, daß. sich der Zeiger des Galvanometers auf den Nullpunkt einstellt. --Die Skala des Galvanometers kann so - bezeichnet werden, daß an dem Links- oder Rechtsausschlag des Galvanometerzeigers zur Erkennung gebracht wird, ab der zu prüfende Ton gegenüber dem Normalton zu hoch oder zu tief ist und dementsprechend 'abgeglichen werden muß. Die Abgleichung kann auch von Personen ohne ein empfindliches musikalisches behör ausgeführt werden: Das Wesen der Erfindung liegt also darin, innter Zu$ilfenahme von Anordnungen, die auf bereitsbekanntenEinrichtungenbasieren, jedoch konstruktiv von diesen :abweichen; ein Iabri= kationsmäßiges Abgleichen von Torffrequenzen bzw. -ein Stimmen von. ';Instrumenten zu erzeichen. -
Claims (1)
- Pe\TENTANS-PRUCH: Vorrichtung zum .fabrikationsmäßigen Abstimmen von Stimmplatten, Saiten. -und Pfeifen für Iiarmonien, Pianos; Orgeln- und ähnliche Musikinstrunneute, . dadurch- ge,-kennzeichnet, daß parallel zu der einen Drehspule eines elektrischen Doppeldreh= spulenmeßinstrumentes eine verstellbare. Selbstinduktion und parallel zu der anderen Drehspüle ein .verstellbarer Kondensator -so geschaltet sind, daß von dem Wechselstrom eines durch Schallschwingungen erregten Telephons - durch- die -beiden Drehspulen Teilbeträge fließen, . deren Verhältnis von der Tonhöhe abhängig ist, so daß an dem Ausschlag des Meßinstrumentes zu erkennen ist, ob -ein - zu prüfender Ton gegenüber einem Normalton -zu hoch -oder zu tief ist.
Priority Applications (1)
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| DEK99727D DE478773C (de) | 1926-07-06 | 1926-07-06 | Vorrichtung zum fabrikationsmaessigen Abstimmen von Stimmplatten, Saiten und Pfeifen fuer Harmonien, Pianos, Orgeln und aehnliche Musikinstrumente |
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| DE478773C true DE478773C (de) | 1929-07-03 |
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- 1926-07-06 DE DEK99727D patent/DE478773C/de not_active Expired
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