DE253167C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 e. GRUPPE
auf ihrer Spindel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1910 ab.
Die Erfindung betrifft elektrische Meßinstrumente der Dynamometergattung, bei denen in
einer an Ständern befestigten Spule eine bewegliche Spule angeordnet ist, deren Ablenkungen
durch einen mit ihr verbundenen Zeiger auf einer Skala angezeigt werden..
Gemäß vorliegender Erfindung sind zur Befestigung der beweglichen Spule auf ihrer
Spindel an der beweglichen Spule Platten in
ίο einer genau bestimmten Stellung befestigt,
mittels deren die Spule auf der sie tragenden Spindel abnehmbar so befestigt wird, daß sie
ohne wiederholte Einstellung stets in genau derselben Winkelstellung an der Spindel wieder
angebracht werden kann. Die der Spule entsprechend gekrümmten Platten sind an der
Innenfläche der Spule befestigt, so daß Spulen von verschiedenem äußeren Durchmesser mittels
derselben Platten auf der Spindel befestigt werden können. Die Platten sind ausgespart,
so daß ihr Gewicht erheblich verringert wird.
Zur Erläuterung der Erfindung wird auf
die Zeichnung Bezug genommen, in der Fig. 1 einen unregelmäßigen Schnitt durch ein mit
der neuen Vorrichtung versehenes Meßinstrument zeigt und Fig. 2 einen Schnitt im rechten Winkel dazu. Fig. 3 ist eine Einzelheit.
In der Zeichnung, in welcher ein Wattmeter gezeigt ist, ist 1 die feste oder FeIdspule,
innerhalb deren die den Zeiger 3 tragende bewegliche Spule 2 schwingt. Die feste
Spule wird von Ständern 11 gestützt, die auf einer Platte 12 angeordnet sind, die in einer
Vertiefung 13 der Bodenplatte 14 des mit dem Deckel 18 versehenen Gehäuses 17 gelagert und
durch Bolzen darin befestigt ist.
Die aus feinen isolierten Drahtwindungen bestehende bewegliche Spule 2 ist an zwei'
gegenüberliegenden Stellen bei 28 auseinandergespreizt. Durch diese Öffnungen geht die
Spindel 29 hindurch. Zur Befestigung der beweglichen
Spule auf der Spindel dienen zwei längsweise gezahnte Platten 30, ' die entsprechend
der Krümmung der Spule gekrümmt und mit von ihren Kanten aufgebogenen Lappen 31 versehen sind. Letztere dienen zur
Lagerung eines Stiftes 32, der durch ein Loch in der Spindel 29 hindurchgeht. Die Platten
30 sind aus sehr dünnem leichten Metall gemacht und, wie Fig. 3 zeigt, vorzugsweise gezahnt,
damit sie die erforderliche Starrheit haben, so daß sie entsprechend der krummlinigen
Gestalt der Spule geformt werden können, und ferner aus dem Grunde, damit sie sich fester an die Spule anlegen und das zu
ihrer Befestigung verwendete Befestigungsmittel festhalten. Bei der Herstellung der
beweglichen Spule wird der Draht so gewunden, daß die in der Drehachse der Spule
liegenden Öffnungen 28 frei bleiben. Darauf werden die gezahnten Platten 30 genau zueinander
eingestellt und in ihrer Stellung an der Spule befestigt. Die Spindel 29 wird durch
die Öffnungen 28 in der Spule hindurchgesteckt und an den Platten 30 durch die Stifte
32 befestigt. Die Spindel und Spule werden auf diese Weise starr miteinander verbunden,
so daß eine gegenseitige Verdrehung ausge-
schlossen ist. Die mit den in genauer achsialer Stellung befestigten Platten 30 versehene
Spule 2 bildet ein einheitliches Ganzes und kann daher zu jeder Zeit leicht an der Spindel
in genauer Stellung angebracht werden. Solche Spulen sind daher auswechselbar, und eine alte
oder beschädigte Spule kann leicht durch eine neue Spule ersetzt werden, ohne daß das Instrument
neu konstruiert zu werden braucht, weil die mit den Platten 30 versehenen Spulen
stets genau dieselbe Winkelstellung auf der Spindel einnehmen. Durch die Platten, die
gegenüber der Spule genau eingestellt sind und deren Stellung gegenüber der Spindel
durch den durch dieselbe hindurchgehenden, mit den Platten in Eingriff tretenden Stift
bestimmt festgelegt ist, wird die Winkelstellung der Spule mit Bezug zur Spindel in
positiver Weise bestimmt, und die Spule und Spindel müssen infolgedessen bei der Zusammensetzung
stets eine genaue Stellung zueinander einnehmen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung an elektrischen Meßinstrumenten zur Befestigung der Drehspule auf ihrer Spindel, die durch Öffnungen in der Spiüe hindurchgeht, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule mittels an ihr in genauer Winkelstellung zu ihr befestigter Platten abnehmbar an der Spindel so befestigt ist, daß sie stets in genau derselben Stellung an der Spindel wieder angebracht werden kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß die zur Verbindung der Spule mit der Spindel dienenden, der Spule entsprechend gekrümmten ausgesparten Platten an der Innenfläche der Spule befestigt sind, so daß Spulen von verschiedenem äußeren Durchmesser mittels derselben Platten an der Spindel befestigt werden können.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit aufwärts gerichteten Lappen versehen sind, von denen ein durch die Spindel gesteckter Stift gehalten wird, durch welchen die Spindel und die Spule lösbar miteinander verbunden werden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Spule befestigten Platten Skelettplatten sind, und an ihrer Außenfläche in ihrer Längsrichtung gezahnt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253167C true DE253167C (de) |
Family
ID=511461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253167D Active DE253167C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253167C (de) |
-
0
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