DE478697C - Papiervorzugeinrichtung fuer Papiersackmaschinen - Google Patents

Papiervorzugeinrichtung fuer Papiersackmaschinen

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DE478697C
DE478697C DEW76196D DEW0076196D DE478697C DE 478697 C DE478697 C DE 478697C DE W76196 D DEW76196 D DE W76196D DE W0076196 D DEW0076196 D DE W0076196D DE 478697 C DE478697 C DE 478697C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/24Advancing webs by looping or like devices
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H2403/00Power transmission; Driving means
    • B65H2403/70Clutches; Couplings
    • B65H2403/72Clutches, brakes, e.g. one-way clutch +F204

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Papiervorzugeinrichtung für Papiersackmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Papiersackmaschinen mit absatzweisem Papiervorzug, bei denen während der Schlauchbildung das Papier aus einer zwischen den periodisch arbeitenden Vorschubwalzen und der Papiervorratsrolle gebildeten Hängefalte entnommen wird. Es ist bei derartigen Maschinen bekannt, die Hängefalte dadurch zu bilden, daß das Papier während des Stillstandes der Vorschubwalzen durch mit gleichmäßiger Geschwindigkeit umlaufende Abzugwalzen von der Papierrolle abgewickelt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird innerhalb der Hängefalte ein kreisender Exzenterbügel angeordnet und der Antrieb der Abzugwalzen mit einer hberholungskupplung derart ausgestattet, daß die von den Abzugwalzen in einem Arbeitsabschnitt zu wenig gelieferte Papierlänge durch den umlaufenden Exzenterbügel nachgezogen wird, wobei die Umfangsgeschwindigkeit der Abwickelwalzen vermöge der Überholungskupplung zeitweise die Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtung übersteigt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß eine genaue Einregelung der Geschwindigkeit der Abwickelwalzen entsprechend dem jeweiligen Papierverbrauch sich erübrigt. Es sind zwar schwingende Bügel zum Vorziehen von Papierbahnen bei Tütenmaschinen an sich bekannt, jedoch dienen diese Schwingbügel dazu, die Papierbahn unmittelbar von der Vorratsrolle abzuwinden. Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht der neuen Regelvorrichtung, Abb. 2 ein Teilgrundriß.
  • Die Papierbahn P wird durch Abwickelwalzen i, 2, von einer Vorratsrolle 3 abgewickelt. Die Abwickelwalzen werden von dem Kegelrollengetriebe q., 5, 6 aus angetrieben. Auf der Welle der angetriebenen Kegelrolle 5 ist ein Kettenrad 7 befestigt, das mittels einer Kette k ein auf der Welle der Vorzugswalze 2 lose drehbares Kettenrad 8 antreibt. Dieses Kettenrad trägt eine Klinke g, die in ein fest auf der Welle der Walze 2 sitzendes Sperrad io eingreift. Die Klinke ist dabei so angeordnet, daß sie das Rad io im Antriebssinne (Uhrzeigerdrehrichtung in Abb. i) mitnimmt.
  • Das von den Abwickelwalzen i, 2 geförderte Papierband P bildet unterhalb der Walze 2 eine Hängefalte. Die Papierbahn ist dann weiter in bekannter Art über Führungseinrichtungen f, g, k, i zu dem Schlauchbildner l geführt, der nur schematisch angedeutet ist, und gelangt weiter zu den in bekannter Weise absatzweise bewegten Vorschubwalzen m, n.
  • Der Riemen 6 des Kegelrollenwechselgetriebes wird nun nicht mehr, wie üblich, mühsam so eingeregelt, daß die Geschwindigkeit des Abzuges von der Rolle 3 genau dem Vorschub der Walzen m, n angepaßt wird. Vielmehr erfolgt die Einstellung so, daß die stetig wirkenden Walzen i, 2 etwas weniger Papier in die Hängefalte hineinliefern. als von den Vorschubwalzen m, n bei jedem Vorgang verarbeitet wird.
  • Die fehlende Papierlänge wird durch eine innerhalb der Hängefalte periodisch zur Wirkung kommende Zugvorrichtung geliefert. Diese Nachzugvorrichtung besteht im Beispiel aus einem bügelförmig gestalteten Stab ii, der an seinen äußeren Enden in Zapfen 12 gelagert ist und durch ein auf das freie Ende. eines der Zapfen 12 aufgesetztes Kettenrad 13 in Drehung versetzt wird. Das Kettenrad 13 wird von der antreibenden Rolle q. des Wechselgetriebes mittels einer Kette 14 und des Kettenrades 15 in Drehung versetzt. Bei jedem Umgang, der im Uhrzeigerdrehsinne erfolgt (vgl. den gefiederten Pfeil in Abb. i), wirkt der Exzenterbügel ii auf die Papierbahn p in der Hängefalte ein und spannt sie an. Beim weiteren Drehen zieht der Bügel ein gewisses Stück Papierlänge durch die Abwickelwalzen i, 2 hindurch, was infolge Anordnung der L'berholungskupplung 9, io ohne weiteres möglich wird. Nachdem der Bügel ii die Bahn p wieder verlassen hat, bewirken wieder die Rollen i, 2 die gleichmäßige Zuführung. Es ist erkennbar, daß der Exzenterbügel ii jeweils in einer bestimmten gegenseitigen Stellung der Antriebsteile eine bestimmte Länge der Hängefalte zwangläufig sichert, so daß die Entstehung einer zu großen oder zu kleinen Hängefalte ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIi Papiervorzugeinrichtung für Papiersackmaschinen mit " absatzweisem Papiervorschub, bei der die Papierbahn durch ständig umlaufende Abzugwalzen in eine Hängefalte gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Hängefalte ein kreisender Exzenterbügel (ii) angeordnet ist und der Antrieb der Abzugwalzen (i, a) mit einer Überholungskupplung (9, io) derart ausgestattet ist, daß die von den Abzugwalzen (i, 2) in einem Arbeitsabschnitt zu wenig gelieferte Papierlänge durch den umlaufenden Exzenterbügel (ii) unter zeitweiliger Beschleunigung der Abwickelwalzen (i, 2) nachgezogen wird.
DEW76196D 1927-06-04 1927-06-04 Papiervorzugeinrichtung fuer Papiersackmaschinen Expired DE478697C (de)

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