DE478654C - OEldrucksteuerung fuer Kraftmaschinen mit und ohne AEnderung der Drehrichtung - Google Patents

OEldrucksteuerung fuer Kraftmaschinen mit und ohne AEnderung der Drehrichtung

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DE478654C
DE478654C DEP52289D DEP0052289D DE478654C DE 478654 C DE478654 C DE 478654C DE P52289 D DEP52289 D DE P52289D DE P0052289 D DEP0052289 D DE P0052289D DE 478654 C DE478654 C DE 478654C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Öldrucksteuerung für Kraftmaschinen mit und ohne Änderung der Drehrichtung Die Bewegung der Verteilungsorgane einer Kraftmaschine durch eine Flüssigkeitssäule besitzt den Vorteil einer größeren Genauigkeit und Einfachheit. Statt der vielen Hebel, Drehpunkte, Rollen, Kurven usw. braucht man jetzt nur noch wenige Rohrleitungen, die von einem Hauptverteiler ausgehen, der von einer oder mehreren Olpumpen gespeist wird. Die bisherigen Einrichtungen sind aber mit mannigfachen Fehlern behaftet gewesen, welche die allgemeine Verbreitung dieser Steuerungsart verhinderten.
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, einen axial verschieblichen Schieber mit Nuten von solcher Gestalt zu versehen, wie man sie bisher auf einer Steuerwelle in Form von Nocken zum Öffnen der Dampfverteilungsorgane anordnete, nur mit dem Unterschied, daß alle Erhebungen der Nocken bei der neuen Steuerung entsprechende Nuten sind und in Gestalt und Tiefe eine ,jedoch diametrale Ähnlichkeit zeigen. Dabei ist auf eine gute zentrale Zuführung des ölen und rasche Abführung durch entsprechende Bohrungen im Verteilergehäuse geachtet worden, ferner auf die Vermeidung von Hilfsschiebern und Nebenverteilern, wie sie bisher zum Umsteuern der Maschine verwendet worden sind.
  • Die Abb. i zeigt den Verteiler a mit Deckel h im Schnitt und den mit gleicher Drehzahl wie die Maschine umlaufenden Schieber b (in Ansicht), angetrieben von der Welle w. Den Reglerr setzt man entweder direkt auf die verlängerte Schieberwelle oder auf eine mit höherer Drehzahl laufende Hohlwelle mit Rädervorgelege o. Schlagen die Reglerpendel aus, so verschieben sie axial den Schieber b. Die Pumpe p saugt aus einem Behälter g das Öl an, drückt es durch eine Leitung e nach dem Gehäuse, von wo es durch Nuten oder durch eine Bohrung im Schieber mit Hilfe des Kanals x der auf dem Umfang des Schiebers eingearbeiteten Einla:ßnut L zugeführt wird, damit diese ständig mit Drucköl gefüllt ist. Bei jeder Umdrehung tritt daher diese Nut vor j e eine der beiden Rohrmündungen g1, g2, die nach dem kurbelseitigen und deckelseitigen Einlaßorgan führen und diese taktmäßig öffnen. Hat sich der Oldruck in eine der beiden Leitungen einmal fortgepflanzt, so bleibt das Organ so lange geöffnet, bis der Druck wieder vernichtet wird. Dies erfolgt dur,@h eine zweite Nut t, nach welcher im Gehäuse ein Nebenkanaln führt, in dessen Nähe die Ablaufleitungt, angeschlossen ist. Tritt nun die Nut t vor den Kanal n, so ist sofort die Verbindung mit dem Abflußröhr t1 geschaffen und der Druck vernichtet, wodurch das Einlaßorgan zum Schluß kommt. Da man nun letzteren zu ganz verschiedenen Zeiten. je nach der Dauer der Füllung, d.h. der Leistung der Maschine herbeiführen muß, so erhält die Nut t, wie üblich, eine schrägliegende steuernde Kante. Zum Bewegen der Auslaßorgane ist dies nicht nötig, daher können die Nuten s und h eine rechteckige Gestalt haben. s gibt das Drucköl durch die Leitung f1, t2 nach den Auslaßorganen, die Vernichtung des Druckes erfolgt durch den 'Nebenkanal m und die Nut k, von der aus das Öl durch ein Rohr 12 dem Behälter g zufließt.
  • Der beschriebene Schiebereignet sich auch sehr gut für Umsteuerungen an Kraftmaschinen, in welchem Fall man, wie Abb. 2 zeigt, den Schieber teilt und die Durchströmöffnungen und Nuten ebenfalls symmetrisch anordnet. Der guten Zugänglichkeit wegen verwendet man einen laternenförmigen Körper u, an dem rechts und links je ein Zylinder a, und a2 befestigt wird. In ersterem- bewegt sich der Teilschieber für die Einlaß-, in letzterem für die Auslaßorgane. Die axiale Bewegung wird durch den Handhebel v eingeleitet, die Drehbewegung durch das. Zahnrad z, welches mit einem gleich großen Rade der Kurbelwelle in Eingriff steht. Die Schieberhälften werden durch eine Stange y mit einstellbarer Kupplung verbunden. Für Zwillingsmaschinen braucht man die entsprechenden Durchtrittsöffnungen nur unter denn jeweiligen Kurbelwinkel versetzt anzuordnen, so daß für beide Maschinenseiten nur ein Steuerapparat nötig ist. Die für die Rohranschlüsse nach den Dampfverteilungsorganen vorgesehenen Warzen sind in Abb.2 mit g für Einlaß, mit t. für Auslaß bezeichnet, und zwar deutet der Index r die Rechtsmaschine, L die Linksmaschine, i die Deckelseite und 2 die Kurbelseite an, so daß: z. B. die Warze f2,. für die nach der Kurbelseite führende Auslaßrohrleitung der Rechtsmaschine bestimmt ist.
  • Um Kraftmaschinen nicht klinken zu müssen, sondern auch bei jeder Kurbelstellung in Gang setzen zu können, sieht man, z. B. bei Fördermaschinen, Schiffsmaschinen usw. in. der Steuerung die Anfahrzone vor. Man gibt daher, wie Abb.3 zeigt, der Einlaßnut Z" sowie der auf der Rückseite des. Schieberumfanges liegenden Nut 1Z für die entgegengesetzte Drehrichtung je einen Ausläufer j" und 1r, so daß bei jeder Stellung des Schiebers und der Kurbel mindestens eine der vier Einlaßrohrleitungen g1" git, g2r, 9211 der Abb. i oder 2 Öldruck erhält, die Maschine also auf alle Fälle anspringen muß. Da es beim Anfahren solcher Maschinen erwünscht ist, nur mit gedrosseltem Kraftmittel zu arbeiten, d. h. mit geringen Ventilerhebungen, wird man den Ausläufern j" und j, wie Abb.4 und 5 zeigen, nur eine sehr geringe Tiefe geben, wodurch das öl gedrosselt und das Ventil infolgedessen nur sehr wenig gehoben wird. Legt der Maschinenführer dann den Hebel v etwas weiter aus, so daß, er über die Anfahräone hinaus ist, so arbeitet die Maschine erst mit kleiner Füllung bei normalem Ventilhub, bis sie nach und nach in der Endstellung des Hebels v Vollfüllung bei größtem Ventilhub erhält. In genau derselben Weise kann man jede andere Art von Ventilerhebungen und Füllungsfolge erzielen, j e nachdem man die Gestalten der Nuten auf dem Umfang des Schiebers wählt, insbesondere die Tiefe der Nuten bemißt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Öldrucksteuerung für Kraftmaschinen, bei welcher die Verteilung des Drucköles durch einen axial verschieblichen umlaufenden Schieber und die öffnung der Einlaß- und Auslaßorgane der Maschine durch den öldruck der Flüssigkeitsgestänge erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (b) je zwei Nuten (L und t, s und k) für Ein- und Auslaß trägt, von denen die einen (Lunds) ständig mit Drucköl gefüllt sind und im geeigneten Augenblick in die ölleitungen (g1 und f,) den Kraftstoß für die Eröffnung der Ventile geben, während die anderen (t und k) den Schluß der Steuerorgane der Maschine dadurch herbeiführen, daß sie im Schiebergehäuse befindliche Kanäle (a und m) mit den Abflußrohren (t" und i2) in. Verbindung bringen, ohne daß diese Rohre mit der ölzuleitung in Verbindung treten können.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Umsteuerung der Maschine die Nuten auf dem Schieberumfang symmetrisch zur Mittelstellung des Schiebers angeordnet sind.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Umsteuerung bei jeder Kurbelstellung je eine Anfahrtsnut (j" und j,) in jeder Richtung vorgesehen ist.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zurr. Zwecke richtiger Kanaleröffnungen bei umzusteuernden Maschinen die verschiedenen Tiefen der Nuten- im ähnlichen Verhältnis zueinander stehen wie die Höhen der sonst üblichen Nocken.
DEP52289D 1926-02-14 1926-02-14 OEldrucksteuerung fuer Kraftmaschinen mit und ohne AEnderung der Drehrichtung Expired DE478654C (de)

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