DE477747C - Rohrbrunnenfilter - Google Patents

Rohrbrunnenfilter

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DE477747C
DE477747C DEK109085D DEK0109085D DE477747C DE 477747 C DE477747 C DE 477747C DE K109085 D DEK109085 D DE K109085D DE K0109085 D DEK0109085 D DE K0109085D DE 477747 C DE477747 C DE 477747C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/06Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
    • E03B3/08Obtaining and confining water by means of wells
    • E03B3/16Component parts of wells
    • E03B3/18Well filters
    • E03B3/20Well filters of elements of special shape
    • E03B3/22Selection of specified materials

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Rohrbrunnenfilter Die Erfindung betrifft ein Filter für Rohrbrunnen, das insbesondere zur Verwendung in wasserzuführenden Schiehten aus sehr feinem Sand bestimmt ist. In grobkörnigem Sand oder Schotter werden die bekannten Filter mit Vorteil angewendet und liefern ohne weiteres reines Wasser. Hingegen eignen sie sich erfahrungsgemäß nicht in Schichten, die überwiegend oder vollkommen aus sehr feinem Sand oder Schlamm bestehen, da der feine Sand oder Schlamm entweder die Öffnungen der bekannten Filter, welche aus gelochten Eisenrohren oder Eisenrohren mit länglichen Schlitzen oder auch aus feinen Sieben bestehen, verstopfen oder, durch diese dringend, das Wasser verunreinigen. Bei wasserführenden Schichten, in welchen der Sand zwischen festen Teilen, z. B. Kieselsteinen, abgelagert ist, hat man versucht, den feinen Sand oder den Schlamm aus der Umgebung des Filters auszuwaschen. Dieses an sich teure Verfahren kann natürlicherweise bei Schichten, die bloß aus .Sand oder Schlamm bestehen, keine Anwendung finden.
  • Es hat sich gezeigt, daß man aus den genannten Schichten ohne Verstopfung des Filters und ohne Verunreinigung des Wassers stetig reines Wasser gewinnen kann, wenn man Filter mit äußerst feinen Löchern von etwa r bis 2,5 mm Durchmesser anwendet, wobei der Lochabstand mindestens das Fünffache des Lochdurchmessers beträgt. Solche feinen Löcher können aber in den allgemein für Filterzwecke verwendeten Rohren mit verhältnismäßig großer Wandstärke nur sehr schwer hergestellt werden. Man könnte allenfalls ein feines Drahtgewebe mit Löchern der gewünschten Größe herstellen, doch würde sich dieses zu dem angegebenen Zweck nicht eignen, teils wegen der großen Dichte der Löcher, teils weil solche Geflechte praktisch gar keinen Widerstand gegenüber dem Erddruck aufweisen. Das neue Filter ist derart beschaffen, daß in seiner Wand Löcher feinsten Durchmessers und in beliebigem Abstand voneinander ausgebildet «erden können und daß es mit der nötigen Festigkeit gegen seitlichen Druck hergestellt werden kann.
  • Erfindungsgemäß besteht das Rohrbrunnenfilter aus einem Tragzylinder aus Drahtgeflecht, auf welchen ein dünner Metallmantel mit Lochungen z. B. nach Art des Schoopschen Metallspritzverfahrens aufgetragen ist. Da der- Metallmantel im Verhältnis zum Tragzylinder sehr dünn gehalten werden kann, können die feinen Löcher in ihm auf sehr einfache und billige Weise hergestellt werden. Andererseits ist die Stärke des Trägers von dem Metallmantel ganz unabhängig, so daß der Tragzylinder bezüglich seiner Festigkeit dem zu erwartenden Erddruck angepaßt.werden kann.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung zeigt die Zeichnung, in welcher Abb. r eine Ansicht, Abb. 2 einen Schnitt durch das Filter darstellt.
  • Das Filter besteht im wesentlichen aus einem Drahtgeflecht a, auf das ein dünner Metallmantel b z. B. mittels des Schoopschen Verfahrens aufgespritzt ist. In den Metallmantel b sind die Filterlöcher c eingestanzt. Der Mantel b wird von dem Zylinder a getragen und versteift. Die Zahl der Filterlöcher ist von der Zahl der Maschen des Geflechtes unabhängig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohrbrunnenfilter, gekennzeichnet durch einen auf einen Tragzylinder (a) aus Drahtgeflecht aufgetragenen, z. B. aufgespritzten dünnen Metallmantel (b) mit Lochungen (c).
DEK109085D Rohrbrunnenfilter Expired DE477747C (de)

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