DE47763C - Vorrichtung zum Ankoppeln von Thieren - Google Patents

Vorrichtung zum Ankoppeln von Thieren

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DE47763C
DE47763C DENDAT47763D DE47763DA DE47763C DE 47763 C DE47763 C DE 47763C DE NDAT47763 D DENDAT47763 D DE NDAT47763D DE 47763D A DE47763D A DE 47763DA DE 47763 C DE47763 C DE 47763C
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DE
Germany
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animal
rope
bolt
coupling
animals
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Expired - Lifetime
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DENDAT47763D
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English (en)
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Baron L. DE GEER in New-York City. Vonderbild Buildings, V. St. A
Publication of DE47763C publication Critical patent/DE47763C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/04Tethering-poles or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ankoppeln von Thieren, bei welcher das^ zum Ankoppeln dienende Seil oder der Riemen aufser an seinem freien Ende noch an einer zweiten, dem Thiere näher gelegenen Stelle an dem zum Ankoppeln dienenden Gegenstand befestigt ist, derart, dafs das Thier auf ziemlich kurze Entfernung festgebunden ist. ' Wenn aber trotzdem das Thier zufälligerweise einen Fufs über das Seil oder den Riemen legen sollte, so bewirkt der dadurch auf das Seil ausgeübte, nach· abwärts gerichtete Zug die Loslösung desselben von dieser zweiten Befestigungsstelle, so dafs das Koppelseil verlängert und hierdurch dem Thiere die Möglichkeit gegeben wird, aufrecht stehen zu bleiben. Das Koppelseil läuft jenseits der Stelle, wo diese lösbare Befestigung liegt, über eine Rolle und trägt an seinem freien Ende ein Gewicht, welches genügend schwer ist, um das Seil immer mäfsig gespannt zu erhalten. ■ ' . ■
Der Vortheil dieser Vorrichtung liegt darin, dafs durch dieselbe verhindert wird, dafs das Thier infolge einer Verwickelung seiner Beine in dem Koppelseil oder Koppelriemen zu Falle kommt.
Auf der Zeichnung ist diese Befestigungsvorrichtung dargestellt. Fig. i ist eine perspectivische Ansicht, welche alle Theile der Vorrichtung erkennen läfst. Fig. 2 und 3 zeigen in gröfserem Mafsstabe den sich selbstthätig auslösenden Befestigungsbolzen. In Fig. 4 ist die Vorrichtung in ihrer praktischen Anwendung veranschaulicht.
In der Wand, an welcher das Thier angekoppelt werden soll (Fig. 4), ist eine Büchse a, Fig. 2 und 3, befestigt. In dieser Büchse a befindet sich ein Bolzen b, dessen hinteres Ende mit einer Nase c versehen ist, welche über die hintere untere Kante αΎ der Büchse a greift. Das hintere Ende des Bolzens b wird durch eine an der Büchse α befestigte Feder d stets nach unten gedrückt und in Eingriff mit der Kante α1 der Büchse erhalten. An seiner Unterseite ist der Bolzen b mit einem V-förmigen Vorsprung &2. versehen, mittelst dessen er ' auf der unteren Fläche der Büchse α aufruht. Diese Schneide b2 bildet einen Drehpunkt für den Bolzen b, so dafs, da die Feder d das hintere Ende des Bolzens b niederdrückt, das vordere Ende b1 desselben gehoben ist. Letzteres trägt einen Ring e, an welchem das zum Ankoppeln des Thieres dienende Seil oder der Riemen befestigt ist. Dieses Seil kann entweder aus einem Stück oder, wie in Fig. 1 gezeichnet, aus zwei Theilen f und f1 bestehen, von denen jeder mittelst eines Karabinerhakens an den Ring e des Bolzens b angehängt ist. Das Seil f' wird an dem betreffenden Thier befestigt; das Seil /] läuft über eine an der betreffenden Wand befestigte Rolle g und trägt an seinem freien Ende ein Gewicht /z, welches gerade schwer genug ist, urri das Seil gestreckt zu erhalten, ohne es zu sehr zu spannen.
Der Bolzen b bildet den normalen Befestigungspunkt und das Thier ist also gewöhnlich auf die Länge des Seiles f festgebunden. Durch aufwärts gerichteten oder waag-
rechten Zug an dem Bolzen b wird derselbe nicht ausgelöst; sollte jedoch das Thier ein Bein über das Seil f legen, so bewirkt der dadurch auf das vordere Ende b1 des,Bolzens b ausgeübte, nach abwärts gerichtete Zug, dafs der Bolzen b um seinen Drehpunkt b2 kippt. Hierdurch geht das hintere Ende desselben hoch, die Nase c kommt aufser Eingriff mit der Kante α1 der Büchse a, Fig. 3, und der Bolzen b gleitet aus der Büchse α heraus. Dies hat zur Folge, dafs das Koppelseil / um das Stück f1 verlängert und hierdurch dem Thiere ermöglicht wird, aufrecht zu stehen, trotzdem es das Seil zwischen den Beinen hat. Das Gewicht h hält das Seil gestreckt und verhindert dadurch jede weitere Verwickelung des Thieres mit demselben. An der Rolle g kann das Gewicht h nicht vorbeigleiten, so dafs das Thier, auch nachdem der Bolzen b ausgelöst wurde, doch festgekoppelt bleibt.
Die Anbringung des auslösbaren Bolzens b und der Rolle g in dem Stalle kann den örtlichen Verhältnissen entsprechend geschehen. Die Feder d wird zweckmäfsig so stark gemacht, dafs ein Zug nach abwärts von ungefähr 10 kg erforderlich ist, um den Bolzen b auszulösen; 'doch kann die Kraft und Art der Feder auch verändert werden. Ebenso kann die Stelle, an welcher das Koppelseil an dem Bolzen b befestigt wird, je nach den Verhältnissen verschieden gewählt werden. Die Seile f und f1 können auch durch Ketten ersetzt werden und die Schneide b2 kann an der Büchse α anstatt an dem Bolzen b angebracht sein, jedoch ist letzteres vorzuziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Ankoppeln von Thieren, charakterisirt dadurch, dafs das zum Ankoppeln dienende Seil (Riemen oder Kette), dessen eines Ende an dem1 Thiere befestigt ist, mit seinem anderen Ende über eine Rolle (g) geführt, sowie mit einem Gewichte versehen und an einer dem Thiere näher gelegenen Stelle mit einem hakenförmigen Bolzen (b) verbunden ist, der mit einer in der Wand oder in einem Pfosten sitzenden Büchse (a) durch Federkraft in Eingriff gehalten wird und innerhalb dieser Büchse um eine vorspringende Schneide (V2·) drehbar ist, so dafs, wenn das Thier sich in dem Seil verwickeln sollte, durch den auf letzteres ausgeübten und nach abwärts gerichteten Zug der Bolzen (b) aus seiner Büchse ausgelöst und so dem Thiere eine gröfsere Seillänge zur Verfügung gestellt wird, welche es vor dem Hinfallen bewahrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47763D Vorrichtung zum Ankoppeln von Thieren Expired - Lifetime DE47763C (de)

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