DE477454C - Glasblasemaschine - Google Patents

Glasblasemaschine

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DE477454C
DE477454C DEH117075D DEH0117075D DE477454C DE 477454 C DE477454 C DE 477454C DE H117075 D DEH117075 D DE H117075D DE H0117075 D DEH0117075 D DE H0117075D DE 477454 C DE477454 C DE 477454C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/20Blowing glass; Production of hollow glass articles in "vacuum blowing" or in "vacuum-and-blow" machines
    • C03B9/24Construction of the blank mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Glasblasemaschine Bei Vorformen für automatische Flaschenblasemaschinen, welche in der Mitte geteilt sind, kommt es darauf an, während der Ansaugung des Glases in die Vorform nicht nur den Innenraum der Vorform zu entlüften, sondern auch dafür zu sorgen, daß durch die Teilfugen hindurch keine Außenluft in diesen Innenraum eintritt. Zu diesem Zwecke ist bereits vorgeschlagen worden, in den. Teilflächen der Vorformhälften Luftkanäle anzuordnen, aus denen von außen durch die Fugen eintretende Luft während des Ansaugevorganges ebenso abgesaugt wird wie aus dem Innenraum der Vorform selbst.
  • Bei Flaschenblasemaschinen, bei welchem. der Vorformhohlraum und die in der Teilebene angeordneten Hilfskanäle mit einer gemeinschaftlichen Saug- und Blasleitung verbunden sind, ist dafür zu sorgen, daß während des Druckluftstoßes, der dazu dient, das Külbel an die Innenwandung der Vorform zu drücken, die in der Teilfuge liegenden Luftkanäle abgeschlossen werden, weil sie sonst Druckluft erhalten würden, die durch die Teilfugen hindurch in den Innenraum der Vorform eintreten und damit die Wirkung der Druckluftzufuhr zu diesem Raume wieder aufheben würde. Der Abschluß der Hilfskanäle erfolgt gemäß der Erfindung nun dadurch, daß zwischen diese Kanäle und die gemeinschaftliche, zum Absaugen von Luft und Zuführen von Druckluft zwecks Blasens dienende Leitung Ventile oder ähnliche Abschlußorgane eingeschaltet sind, die, beim Saugen sich selbsttätig öffnen und beim Blasen sich selbsttätig schließen.
  • - Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Hier zeigt Abb. i die Vorform während des Ansauge-Vorgang-es, Abb.2 die Vorform während der Zuführung von Druckluft.
  • Es bedeutet a eine Vorformhälfte, deren. Teilfläche nach vorn gerichtet ist. Die Ebene, in welcher die Vorform geteilt ist, liegt also in -der Zeichenebene. b ist die Kopffoirmhälfte, deren Teilebene x um 9o° zu der Teilebene der Vorform a versetzt ist. c ist ein: Luftzylinder, in dem in an sich bekannter Weise beweglich ein Kolben d angeordnet ist, der den Pegel e trägt. An diesem ist ein Teller f mit mehreren Löchern. g angeordnet. Der Zylinder c ist mit einer Luftleitung h verbunden, die abwechselnd mit der Druckluft- oder Saugleitung in Verbindung steht. In jeder Kopfformhälfte ist eine Bohrung ä vorgesehen, die am Boden einen Ventilsitz k bildet, an den wiederum eine Bohrung l anschließt. Auf jedem Ventilsitz spielteine Ventilkugel m. Die Bohrungen L stehen. in Verbindung mit je .einem Kanal n, der in dien, Teilflächen der Vorformhälfte a angeordnet -ist. Bei der in Abb. i dargestellten Arbeitsstufe steht die Leitung h unter Vakuum. Der Pegel ist, da der Kolben d abwärts gesaugt worden ist, in seiner unteren Endstellung. Luft wird angesaugt durch die Löcher g, so daß der Innenraum,o der Vorform entlüftet wird und das Glas eingesaugt werden kann. Infolge, des irn Zylinder c herrschenden Unterdruckes kann aber auch aus den Kanälen n durch die Teilfugen der Vorform im Sinne der eingezeichneten Pfeile Luft abgesaugt werden, da die leichten Ventilkugeln m unter dem Vakuum sich sofort heben. Wenn die Füllung der Vorform mit Glas beendet und der überschuß des Glases unter der Vorform durch das Messer p (vgl. Abb. z) abgeschnitten. ist, wird die Luftzuführung umgesteuert, so daß nunmehr Druckluft in den Zylinder c eintritt. Der Kolben d mit dem Pegel. e geht nach, oben. Druckluft wirkt auf das Külbel und, preßt es an die Wandungen der Innenform o. Zugleich aber werden die Ventilkugeln. m unter dem Einfiuß der Druckluft fest auf ihren Sitz gedrückt, so daß die Druckluft nicht in die Kanäle eindringt und daher die Vorformung in der Form nicht stören kann. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die automatischen Abschlußteile in Form von Kugelventilen dargestellt, die sich wegen -ihrer Einfachheit und Zuverlässigkeit für die Durchführung der Erfindung besonders eignen. Dies schließt jedoch nicht aus, dem Kugelventil ähnliche Abschlußorgane, z. B. Kegelventile, Ringventile, Plattenventile u. dgl., anzuwenden. In der ,erwähnten Konstruktion sind diese Abschlußorgane in der Kopfform selbst untergebracht. Das schließt jedoch nicht aus, sie in irgendeiner anderen Art in den Weg der Saug- und Druckluft einzuschalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Glasblasemaschine, bei welcher das Glas mit Hilfeeiner zum Absaugen und Zudrücken von Luft dienenden Leitung in die- Vorform aufgesaugt und darin aufgeblasen und. während des Aufsaugens Luft auch aus Hilfskanälen in den Berührungsflächen der Vorformhälften abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diese Hilfskanäle (n) und die gemeinschaftliche, zum Absaugen von Luft und Zufülifen von Druckluft zwecks Blasens dienende Leitung (h) Ventile oder ähnliche Abschlvßorgane (m) .eingeschaltet sind, die beim Saugen sich selbsttätig Öffnen, beim Blasen sich selbsttätig schließen.
  2. 2. Glasblas.emaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußorgane als Kugelventile (m) ausgebildet -sind.
  3. 3. Glasblasemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätig sich öffnenden oder schließend. Organe in der Kopfform angeordnet sind.
DEH117075D 1928-06-23 1928-06-23 Glasblasemaschine Expired DE477454C (de)

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