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erhalten würden, die durch die Teilfugen hindurch in den Innenraum der Vorform eintreten und damit die Wirkung der Druckluftzufuhr zu diesem Raume wieder aufheben würde. Der Abschluss der Hilfskanäle erfolgt nun dadurch, dass zwischen diese Kanäle und die gemeinschaftliche, zum Absaugen von Luft und
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schaltet sind, die beim Saugen sieh selbsttätig öffnen und beim Blasen sieh selbsttätig schliessen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Hier zeigt Fig. 1 die Vorform während des Ansaugevorganges, Fig. 2 die Vorform während der Zuführung von Druckluft.
Es bedeutet a eine Vorformhälfte, deren Teilfläche nach vorn gerichtet ist. Die Ebene, in welcher die Vorform geteilt ist, liegt also in der Zeichenebene. b ist die Kopfformhälfte, deren Teilebene x um 90 zu der Teilebene der Vorform a versetzt ist. c ist ein Luftzylinder, in dem in an sich bekannter Weise beweglich ein Kolben d angeordnet ist, der den Pegel e trägt. An diesem ist ein Teller f mit mehreren Löchern g angeordnet. Der Zylinder c ist mit einer Luftleitung/ ; verbunden, die abwechselnd mit der Druckluft-oder Saugleitung in Verbindung steht. In jeder Kopfformhälfte ist eine Bohrung i vorgesehen, die am Boden einen Ventilsitz k bildet, an den wiederum eine Bohrung 1 anschliesst. Auf jedem Ventilsitz spielt eine Ventilkugel m.
Die Bohrungen 1 stehen in Verbindung mit je einem Kanal n, der in den Teil- flächen der Vorformhälfte a angeordnet ist. Bei der in Fig. 1 dargestellten Arbeitsstufe steht die Leitung b unter Vakuum. Der Pegel ist, da der Kolben d abwärtsgesaugt worden ist, in seiner unteren Endstellung.
Luft wird angesaugt durch die Löcher g, so dass der Innenraum o der Vorform entlüftet wird und das Glas eingesaugt werden kann. Infolge des im Zylinder c herrschenden Unterdruckes kann aber auch aus den Kanälen n durch die Teilfugen der Vorform im Sinne der eingezeichnetenPfeile Luft abgesaugt werden, da die leichten Ventilkugeln m unter dem Vakuum sich sofort heben. Wenn die Füllung der Vorform mit Glas beendet und der Überschuss des Glases unter der Vorform durch das Messer p (vgl. Fig. 2) abgeschnitten ist, wird die Luftzuführung umgesteuert, so dass nunmehr Druckluft in den Zylinder c eintritt. Der Kolben d mit dem Pegel e geht nach oben. Druckluft wirkt auf das Külbel und presst es an die Wandungen der Innenform o.
Zugleich aber werden die Ventilkugel m unter dem Einfluss der Druckluft fest auf ihren Sitz gedrückt, so dass die Druckluft nicht in die Kanäle eindringt und daher die Vorformung in der Form nicht stören kann. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die automatischen Abschlussteile in Form von Kugelventilen dargestellt, die sich wegen ihrer Einfachheit und Zuverlässigkeit für die Durchführung der Erfindung besonders eignen. Dies schliesst jedoch nicht aus, dem Kugelventil ähnliche Abschlussorgane, z. B. Kegelventile, Ringventile, Plattenventile u. dgl. anzuwenden.
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In der erwähnten Konstruktion sind diese Abschlussorgane in der Kopfform selbst untergebracht.
Das schliesst jedoch nicht ans, sie in irgendeiner andern Art in den Weg der Saug-und Drnckluft emm- schalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glasblasemaschine, bei welcher das Glas mit Hilfe einer zum Absaugen und Zudrücken von Luft dienenden Leitung in die Vorform aufgesaugt und darin aufgeblasen und während des Aufsaugen Luft auch aus Hifskanälen in den Berührungsflächen der Vorformhälften abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diese Hilfskanäle (n) und die gemeinschaftliche zum Absaugen von Luft und Zuführen von Druckluft zwecks Blasens dienende Leitung Ventile oder ähnliche Abschlussorgane (m) eingeschaltet sind, die beim Saugen sich selbsttätig öffnen, beim Blasen sich selbsttätig schliessen.