DE47743C - Knopf lochapparat für Nähmaschinen - Google Patents

Knopf lochapparat für Nähmaschinen

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DE47743C
DE47743C DENDAT47743D DE47743DA DE47743C DE 47743 C DE47743 C DE 47743C DE NDAT47743 D DENDAT47743 D DE NDAT47743D DE 47743D A DE47743D A DE 47743DA DE 47743 C DE47743 C DE 47743C
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DE
Germany
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feed plate
buttonhole
tooth
same
lever
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Expired - Lifetime
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DENDAT47743D
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English (en)
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Harris Button Hole Attachment company (incorporated) in New-York
Publication of DE47743C publication Critical patent/DE47743C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/24Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing formed by general-purpose sewing machines modified by attachments, e.g. by detachable devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2203/00Selection of machines, accessories or parts of the same kind
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2501/00Wearing apparel
    • D10B2501/06Details of garments
    • D10B2501/062Buttonholes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Knopflochapparat für Nähmaschinen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Veränderung des durch Patent No. 34764 geschützten Knopflochapparates für Nähmaschinen. Die Uebertragung der Bewegung von der Nadelstange auf den eigentlichen Knopflochapparat geschieht durch einen Hebel and ein Schaltrad, durch welches sowohl die Längs- wie die Seitenbewegungen oder die zum Bilden eines Knopflochstiches erforderlichen zickzackförmigen Vorschubbewegungen veranlafst werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist ein Grundrifs des ganzen Knopflochapparates,
Fig. 2 ein Längsschnitt desselben nach der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Hinteransicht des Apparates,
■Fig. 5 ein Grundrifs der Zuführungsplatte und Fig. 6 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 7 eine Grundrifsdarstellung des seitlich schwingenden und eine Zickzack- und knopflochstichförmige Bewegung auf den Vorschubmechanismus übertragenden Hebels,
Fig. 8 ein Grundrifs der Grundplatte des Apparates, sowie der auf derselben ,angeordneten Theile,
Fig. 9 ein Grundrifs der verstellbaren Zahnstange nebst Trieb der Zuführungsplatte, durch welche Mechanismen die Gröfse und Form des Knopfloches bestimmt wird;
Fig. 10, 11 und 12 zeigen in verschiedenen Seitenansichten die Verstellbarkeit des in Fig. 9 dargestellten Mechanismus,
Fig. 13, 14 und 15 in Grundrifs, Seitenansicht und Endansicht eine modificirte Form der Zuführungsplatte;
Fig. 16 ist ein Grundrifs des Drückers der Zuführungsplatte gebräuchlicher Construction, von unten gesehen;
Fig. 17 und 18 zeigen in Grundrifs und Seitenansicht eine modificirte Form einer bei dem vorliegenden Knopflochapparat zur Anwendung kommenden Stichplatte;
Fig. 19 ist ein Grundrifs der mit Zahnschnitten von verschiedener Länge versehenen Stellscheibe,
Fig. 20 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 21 ein Grundrifs, Fig. 22 eine Seitenansicht und Fig. 23 eine Unteransicht einer modificirten Form eines Knopflochapparates,
Fig. 24 ein Grundrifs einer modificirten Stellvorrichtung der Zuführungsplatte, bei welcher die Querhaken zum zwangläufigen Führen der Zuführungsplatte in Anwendung kommen,
Fig. 25 ein Längsschnitt durch die Fig. 24 und
Fig. 26 eine Endansicht derselben, in welcher veranschaulicht wird, wie die Zuführungsplatte an einer Kante durch einen der Querhaken bethätigt wird;
Fig. 27 zeigt eine ähnliche Ansicht wie die Fig. 26, nur sind hier beide Haken ausgelöst; Fig. 28 ist ein Querschnitt durch die Fig. 24.
A ist die Grundplatte des in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Knopflochapparates, welche an der Drückerstange einer Nähmaschine befestigt wird. B ist ein auf der Grundplatte
angeordneter Bock oder Arm, der als Unterstützung für die ein Schaltrad oder Antriebsrad C und einen in senkrechter Ebene schwingenden Hebel D tragende Welle Bx dient, wobei durch das von dem vertical schwingenden Hebel D bethätigte Schaltrad C der ganze Mechanismus in Wirksamkeit gesetzt wird. Der Hebel D wird vortheilhaft aus zwei Theilen d und d1 hergestellt, welche mittelst Schrauben d2 und d3 mit einander so verbunden werden, dafs je nach Erfordern ein längerer oder kürzerer Hebel entsprechend dem geforderten Ausschlage desselben gebildet und aufserdem der Apparat durch diese Hebelanordnung an jeder Nähmaschine befestigt werden kann. Das vordere oder freie Ende dieses Hebels D ist bei α!4 gegabelt oder geschlitzt, um von der mit einem in diesen Schlitz passenden Ansatz versehenen Nadelstange der Nähmaschine in auf- und niedergehende Bewegung versetzt werden zu können. Damit diese Bewegung in die bei Knopflochapparaten dieser Art erforderliche zickzackförmige umgesetzt wird, ist das Schaltrad C an seinem Umfang mit Zähnen c und an seinen Seitenflächen nahe dem Umfang .in Uebereinstimmung mit den Schaltzähnen abwechselnd an der einen und an der anderen Seite mit abgeschrägten Knaggen oder Daumen c1 und c2 versehen. Die Zähne c werden durch einen an 'dem auf- und niedergehenden Hebel D drehbar befestigten Schaltkegel D1 bethätigt und das Schaltrad hierdurch in Drehung versetzt. Unterhalb des Schaltrades ist ein horizontal .angeordneter Hebel E mit seinem inneren geschlitzten Ende el rechtwinklig aufwärts gebogen, so dafs das Sperrrad mit seinen beiden unteren Flächen so in den Schlitz e3 treten kann, dafs die gebildeten beiden Lappen bei der Drehung des Sperrrades abwechselnd an einer Seitenfläche und einem schrägen Knaggen c1 bezw. c2 anliegen mufs. Da nun das äufsere, horizontal liegende Ende e • des Hebels E mittelst eines Zapfens e2 drehbar an der Grundplatte befestigt ist, Fig. 2, so wird das innere Ende e1 bei der Drehung des Schaltrades durch Einwirkung der versetzt zu einander angeordneten und abwechselnd auf einen der Lappen einwirkenden Knaggen c1 bezw. c2 seitlich schwingende Bewegungen ausführen, welche in Uebereinstimmung mit der auf- und niedergehenden Bewegung der Nadelstange der Nähmaschine erfolgen. Diese seitlich schwingenden pendeiförmigen Bewegungen des Hebels E werden mittelst einer an dem horizontalen Arm e^x, welcher an dem verticalen Hebelende e1 angeordnet ist, befestigten Schaltklinke e4 auf ein Schaltrad F übertragen, welches auf einer verticalen, in der Grundplatte A befestigten Welle F1 angeordnet ist. Das obere Ende der letzteren, welche durch ein Stückt.2 geführt wird, endigt in einen Knopf, mit dessen Hülfe der Arbeiter die Welle mit dem auf derselben sitzenden Zahnrad F2 hochheben und so aufser Eingriff mit den zahnstangenartigen Theilen g1 und g·2 bringen kann. Eine Aussparung an der unteren Seite des Schaltrades F nimmt eine auf der Welle F1 angeordnete Spiralfeder/1, Fig. 2, auf, durch welche die Welle F1 niedergedrückt wird und auch das Anheben derselben bewirkt werden kann. Der Zweck dieser Anordnung ist, dem Arbeiter zu ermöglichen, die Vorschubplatte dem vorliegenden Arbeitsstück entsprechend einzustellen, ohne dafs irgend ein anderer Theil des Apparates bewegt zu werden braucht. Hierbei ist das Sperrrad F mittelst einer in die Welle F1 eingearbeiteten Keilnuth und eines in dieser sich bewegenden Keiles mit der Welle so verbunden, dafs eine verticale Bewegung der letzteren stattfinden kann, ohne die rotirende Bewegung der einzelnen Theile unterbrechen zu müssen.
H ist eine verstellbare, mittelst einer Stellschraube h an der Grundplatte A befestigte Schaltklinke, welche sich durch einen Schlitz W-den Anforderungen entsprechend näher heran oder weiter ab von dem Schaltrade. F stellen läfst. Das vordere Ende dieser Schaltklinke steht in oder beinahe in Eingriff mit dem Schaltrad F und ist hinter dem Schaltkegel e4 angeordnet, so dafs, je.nachdem H näher heran oder weiter ab gestellt wird, der Schaltkegel ei einen oder mehrere Schaltzähne zugleich bei jedem Ausschlage des Hebels E fassen kann und so die Bewegung der Vorschubplatte bei jedem Ausschlage, sowie die Ausdehnung der zickzackförmigen Bewegung bei Herstellung eines Stiches mit grofser Exactheit regulirt werden kann. Durch die beschriebenen Bewegungen werden die Vorwärts- und Rückwärts-, sowie die seitlichen Bewegungen der Vorschubplatte G, sowie des Drückers G1 zum Bilden der für die Fertigstellung des Knopfloches erforderlichen Knopflochstiche bewirkt. Die schwingende Platte G, eine längliche Metallplatte, ist etwas länger und schmäler als die Grundplatte A, unter der sie angeordnet ist. Zwischen der letzteren und der Vorschubplatte ist nun der Hebel C angeordnet, Fig. ι bis 4, welcher mittelst der in einem Schlitz e5 des .Hebels vorgesehenen Stellschraube G2 beide Platten verkuppelt. In der. Vorschubplatte G ist ebenfalls ein sich der Stellschraube anpassender Schlitz g vorgesehen, Fig. 5, so dafs durch die beiden Schlitze e5 und g eine Verstellbarkeit der Stellschraube G2 in der Längsrichtung der Platten erreicht und hierdurch mittelst der dadurch beeinfiufsten seitlichen pendelnden Bewegung der Vorschubplatte gröbere oder feinere Arbeit hergestellt wird. Die Grundplatte A ist mit einer Aus-
sparung ax von genügender Gröfse versehen, damit das obere Ende oder der Kopf der Stellschraube G2 in derselben die seitlichen Bewegungen mit den Platten E und G ausführen kann.
In den Fig. ι bis 5 ist ein verstellbarer Zahnschnitt zur Anwendung gekommen, der aus zwei über einander gleitenden Theilen g1 und g2 besteht, von denen g2 mit der Vorschubplatte fest verbunden, g1 aber sich über demselben in Uebereinstimmung mit einer an der Vorschubplatte G angeordneten Verzahnung g3, Fig. 5, verschieben läfst. Der Theil g1 ist mit dem verstellbaren Rahmenstück ga verbunden, welches wieder mittelst einer mit der Verzahnung g3 in Eingriff stehenden Klauenfeder gi nach Maisgabe der Zähne der Verzahnung gs verstellt werden kann, so dafs, da die Theilung derselben derjenigen der Zahnschnitte g1 und g2 entspricht, die Zähne der letzteren sich stets über einander befinden müssen, um so eine ununterbrochene Zahnstange zu bilden. Auf der verticalen, feststehenden Welle F1 befindet sich fest mit derselben verbunden ein Zahnrad F2, welches mit den Zahnschnitten in Eingriff steht und bei der in oben beschriebener Weise erfolgten Drehung der Welle F1 ein Verschieben der Zabnschm'tte g1 und g2 mit der Vorschubplatte entsprechend der Contour des herzustellenden Knopfloches bewirkt. Das Verstellen der zahnstangenartigen Theile, Fig. 1 o, 11 und 12, erfolgt in der folgenden Weise:
Der Theil gl ist an seiner unteren Seite mit einer Rippe oder einem Ansatz ge versehen, welcher in einem correspondirenden Schlitz g1 des Theiles g2 gleitet. Diese Rippe g6 ist an einem gleitenden Rahmenstück g8 befestigt, welches sich in Führungen an der Vorschubplatte G vor- und rückwärts bewegt. Um ein bequemes und exactes Einstellen des Apparates auf irgend eine Knopflochform und Gröfse erreichen zu können, ist die in den Fig. 19 und 20 dargestellte Stellscheibe W an Stelle der gleitenden zahnstangenartigen Theile angeordnet. Diese Stellscheibe ist an ihrer oberen Fläche mit Zahnschnitten n> verschiedener Länge und Form versehen, von denen jeder Zahnschnitt einer besonderen Contour eines Knopfloches entspricht. Die Scheibe W ist centrisch auf einem verticalen Bolzen 0 befestigt, welcher an seinem oberen Ende in einen Kopf oder einen ringförmigen Ansatz W1 endigt. Eine auf dem Bolzen angebrachte Spiralfeder W2 drückt die Scheibe W an die Vorschubplatte, indem die Feder sich mit dem oberen Theil unter den Kopf legt und denselben hochdrückt, so dafs hierdurch eine, der Verzahnungen n> der Scheibe W leicht unter der Längsachse der Vorschubplatte G in einer passenden Oeffnung derselben eingestellt werden kann. Wird der Knopf W1 niedergedrückt, so kommt beim dadurch veranlafsten Niedergehen der Scheibe die eingestellte Verzahnung ebenfalls aufser Eingriff und kann nun durch Drehen der Scheibe die gewünschte Verzahnung in die Oeffnung der Vorschubplatte eingestellt werden, so dafs das Verstellen auf diese Weise mit der gröfsten Leichtigkeit und Schnelligkeit ausgeführt werden- kann.
In den Fig. 21 bis 28 ist eine modificirte Form der Stellvorrichtung der Zuführungsplatte sowie Querhaken zum zwangläufigen Führen der letzteren zur Darstellung gekommen. Es sind hier ähnlich wie bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Construction zwei Zahnschnitte gl und g2 vorgesehen, welche zwischen sich einen offenen Raum gn bilden. Das vordere Ende der Theile g1 und g2 wird durch ein fest eingesetztes verzahntes Stück g12 abgeschlossen, während an der anderen Seite ein gezahntes Stück gu eingesetzt ist, welches horizontal zwischen den beiderseitigen Zahnschnitten verstellt werden kann, um den Raum nach Erfordern verlängern oder verkürzen zu können. Uebereinstimmend mit der früheren Construction steht hier ein Zahnrad F2, ebenfalls auf einer Welle F1 befestigt, in Eingriff mit der so gebildeten Verzahnung g1 g2 gu und g13, und wird durch die Drehung des Zahnrades, welches selbst feststeht, die Verzahnung mit der Vorschubplatte bewegt, so dafs dieselbe mit ihrem anderen über den Drehpunkt hinaus verlängerten Ende an der Contour des herzustellenden Knopfloches entlang geführt wird und dabei gleichzeitig durch die Einwirkung der schrägen Knaggen an dem Sperrrade C seitliche intermittirende Bewegungen von der Länge des herzustellenden Knopflochstiches macht. Nahe an den Enden des verzahnten Raumes g1 g2 g12 und g1B sind Führungsblöcke gu und g1& so angebracht, dafs das untere Ende der Welle F1 bei der Drehung des Triebes F2 zwischen denselben und den Verzahnungen hindurchtreten kann. Von diesen Blöcken ist gu fest angeordnet, während sich g 15 mit dem Zahnstück gls bei der Verlängerung oder Verkürzung des Raumes g11 verschiebt, da es mit demselben aus einem Stück hergestellt ist.
Bewegt sich das untere Ende der Welle F1 über einen der Führungsblöcke hinweg nach der Mitte zu, so wird der Trieb F2 aufser Eingriff mit den Zahnschnitten g"1 oder g2 treten, da die Welle desselben nur noch an einer Seite geführt und die Vorschubplatte infolge dessen abgedrängt wird. Um dies zu vermeiden, sind unter dem Apparat Querhaken angeordnet, welche abwechselnd seitlich über die Platte G greifen und dieselbe erst dann freigeben, wenn das untere Wellenende des Triebes F2 wieder durch die Führungsbacke geführt wird. Diese Haken M und M1 sind
mit dem Querrahmen Μ2 bei m und m1 drehbar verzapft und mit Federn m2 und m3 versehen, welche die Haken in Contact und in Eingriff mit der Platte G bringen, wie in Fig. 27 und 28 dargestellt ist. Befindet sich die Verzahnung einer der Ecken oder der Zahnschnitt g 12 oder g 13 in Eingriff mit dem Trieb F2, so ist die Vorschubplatte in einer ihrer Endlagen angelangt. In diesen Lagen erfolgt die Auslösung des einen, sowie die Anlegung des anderen Hakens, je nachdem sich die Vorschubplatte zu der Mittellinie nach rechts oder links verschiebt. Um das Auslösen der Querhaken in exacter und sicherer Weise zu bewirken, sind in den beiden Endlagen der Vorschubplatte unter dem jedesmal übergreifenden Haken Abschrägungen g9 und gia angebracht, welche veranlassen, dafs der betreffende. Haken abgehoben wird. Diese Abschrägungen sind in den Fig. 25 und 28 dargestellt, und zwar bewirkt die Abschrägung g9 ein Auslösen des Hakens M1, und diejenige gie, welche sich gleichzeitig mit dem Führungsblock in der Längsrichtung verstellt, ein Auslösen des Hakens M1 indem dieselbe über den Schaft desselben weggleitet und denselben niederdrückt. Bei der Rückwärtsbewegungsgrenze der Vorschubplatte G wird der Haken M1 von der Kante abfallen, sobald die Vorschubplatte G nach der dem Haken entgegengesetzt liegenden Seite bewegt wird, da die Kante der Platte an der Angriffsstelle des Hakens M1 bei g·9, Fig. 28, abgerundet oder abgeschrägt ist, so dafs also die Vorschubplatte am Ende eines jeden Hubes frei wird und der Trieb F^ dieselbe an der Verzahnung g12 und gls entlang führen kann. Auf diese Weise wird eine continuirliche Vorwärts- und Rückwärts- sowie seitliche Bewegung der Vorschubplatte mittelst des Triebes jF2 erhalten, und es wird diese Bewegung so lange andauern, als sich der Trieb noch in. Eingriff mit den Zahnschnitten befindet. Das Zahnstück g13 ist mit einem Knopf / sowie einer Klauenfeder Z1 versehen, welche einen abwärts gerichteten Ansatz i besitzt, der in einen der Einschnitte i1 der Vorschubplatte, Fig. 25, eingestellt werden kann. Durch Anheben des Knopfes I wird der Ansatz i aus dem Einschnitt i1 ausgelöst und der Gleitblock g15 nach Erfordern in der einen oder anderen Richtung zum Verkürzen oder Verlängern der Zahnschnitte g1 und g2 verschoben.
Der Hebel D bei diesem modificirten Apparat, Fig. 21 bis 23, ist mit seinem hinteren Ende •drehbar an einem auf der Grundplatte A angeordneten. Ansatz oder Bock D2 befestigt, während der bewegliche Theil άΎ des Hebels mittelst einer in einem Schlitz d5 verschiebbaren Stellschraube d2 auf- und niederbeweglich angeordnet ist. Durch diese Anordnung des Mechanismus kann der Hebel an einer der beiden Seiten der Maschine, wie in Fig. 21 veranschaulicht, angebracht werden und fällt hierbei aufserdem die Nothwendigkeit weg, denselben wie bei dem oben beschriebenen Apparat zum Aufnehmen der Welle B1 durchbohren zu müssen. Ein Zeughalter K ist an einem Ansatz k an der unteren Seite der Vorschubplatte G drehbar befestigt; das andere Ende desselben reicht bis unter den Drücker und ist zur Aufnahme desselben entsprechend ausgearbeitet, so dafs ein perfecter Kleiderhalter in einem Stück in Verbindung mit dem Drücker G1 gebildet wird. Wird der Knopflochapparat in Verbindung mit einer Nähmaschine in Anwendung gebracht, so mufs die an der Nähmaschine gebräuchliche Stichplatte durch eine andere Stichplatte X1 von besonderer Construction, Fig. 17 und 18, ersetzt werden, die bei χ etwas abgesetzt ist, so dafs die Zuführung in der oben beschriebenen Weise bewirkt werden kann. An dem vorderen Ende der Grundplatte ist ein Ansatz A1 angegossen, welcher mit einer Bohrung α zum Aufnehmen der Stange X des Drückerfufses der Nähmaschine versehen ist, wobei die Stange X durch eine Stellschraube a1 in ihrer Lage gesichert wird.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Der mit der Nadelstange der Nähmaschine verbundene Hebel D wird beim Nähen in Schwingung versetzt und versetzt mittelst der Schaltklinke U1 das Schaltrad in rotirende Bewegung, welches durch die in Uebereinstimmung mit den Schaltzähnen beiderseits abwechselnd angeordneten seitlichen Ansätze c und c1 den aufwärts stehenden Theil e1 des Hebels E und somit den letzteren selbst in seitlich schwingende Bewegung versetzt.
Durch den an dem aufwärts stehenden Theil e1 angeordneten Schaltkegel e* wird das mit der Welle F1 drehbare Schaltrad F in intermittirend rotirende Bewegung versetzt, so dafs auch das mit den verstellbaren Zahnstangenkörpern g1 und g·2 bezw. einer der Zahnschnitte w der Stellscheibe W, Fig. 5, 9 bis 12 und 19 und 20, in Eingriff stehende Trieb F*1 in Drehung versetzt wird und eine Längs- sowie Querbewegung der Zahnstangenkörper und der die letzteren tragenden Vorschubplatte bewirkt. Die gleichzeitig mit der Längsbewegung durch den Hebel E erzeugten zickzackförmigen Querbewegungen der letzteren haben den Zweck, die überwendlichen oder Knopflochstiche in dem Stoff herzustellen. Bei Aenderung der Länge des herzustellenden Knopfloches werden, wie beschrieben, bei der Construction Fig. 5 die beiden Zahnstangenkörper zu einander in der verlangten Weise verstellt bezw. bei der Construction Fig. 24 durch Verschieben des Zahnschnittes gls verkürzt oder verlängert,
während bei der in Fig. 19 und 20 dargestellten Construction die Scheibe mit dem gewünschten Zahnstangenkörper unter der Vorschubplatte eingestellt wird.

Claims (2)

Patent-Anspruch:. Ein Knopflochapparat der durch das Patent No. 34764 geschützten Art, sofern bei demselben :
1. die Bewegungsübertragung der Nadelstange der Nähmaschine auf den an der Vorschubplatte des Knopflochapparates befestigten Drückerfufs zur Herstellung der überwendlichen oder Knopflochstiche in der Weise erfolgt, dafs ein von der Nadelstange aus in intermittirende Bewegung versetztes Schaltrad (C) mittelst versetzt zu einander an den Seitenflächen desselben in Uebereinstimmung mit den Schaltzähnen angeordneter abgeschrägter Knaggen c1 und c2 einen bei e2 drehbar befestigten Hebel E und die mit demselben verbundene Vorschubplatte (G) in, transversale Schwingungen versetzt;
2. der zusammenhängend ausgebildete Zahnschnitt (C c) durch die über einander verstellbaren Zahnstangenkörper g1 und g2 bezw. durch eine mit Zahnschnitten verschiedener Gröfse und Form versehene Stellscheibe W unter der Vorschubplatte (G) ersetzt ist, durch deren Niederdrücken und Drehen ein der Gröfse des herzustellenden Knopfloches entsprechender Zahnschnitt (w) in die Vorschubplatte eingestellt werden kann, wobei bei Anordnung der Zahnstangenkörper (gl und g2) zwischen Schaltrad (F) und Trieb (F2) eine Feder (p) angeordnet sein kann, welche durch Anheben des Knopfes (f) den Trieb aufser Eingriff mit den Zahnschnitten bringt;
3. die durch den zusammenhängend ausgebildeten Zahnschnitt (C c) gebildete zwangläufige Führung des mit dem Zahnschnitt versehenen Vorschubplattenendes durch die Haken Mund Af1, sowie Führungsblöcke gu und g"15 unter bezw. zwischen den festen Zahnstangenkörpern (g1 und g2) in der Weise ersetzt ist, dafs beim Eingriff des Triebes (F2) mit den Zahnschnitten g1 bezw. g2 die Haken M bezw. M1 die Vorschubplatte abwechselnd seitlich umfassen, dieselbe dagegen am Ende ihrer bezw. Längsbewegungen durch Abdrücken mittelst der Abschrägungen g9 bezw. gle freigeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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