DE477189C - Vorrichtung zum Ziehen von Glastafeln aus der geschmolzenen Masse - Google Patents

Vorrichtung zum Ziehen von Glastafeln aus der geschmolzenen Masse

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DE477189C
DE477189C DEL64140D DEL0064140D DE477189C DE 477189 C DE477189 C DE 477189C DE L64140 D DEL64140 D DE L64140D DE L0064140 D DEL0064140 D DE L0064140D DE 477189 C DE477189 C DE 477189C
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DE
Germany
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rollers
glass
edge
molten mass
glass sheets
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Expired
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DEL64140D
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Pilkington North America Inc
Original Assignee
Libbey Owens Sheet Glass Co
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B15/00Drawing glass upwardly from the melt
    • C03B15/18Means for laying-down and conveying combined with the drawing of glass sheets, tubes or rods

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ziehen von Glastafeln aus der geschmolzenen masse Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Vorrichtungen zum Ziehen von Glastafeln aus der geschmolzenen Masse und bezieht sich im besonderen auf eine Vorrichtung, bei der gekühlte Rollen-den Rand der entstehenden Glastafel unmittelbar über der Schmelze angreifen. Es ist das Ziel der Erfindung, die am Rand der Tafeln angreifenden Rollen so auszubilden, daß der entstehende Abfallstreifen so schmal wie möglich wird.
  • Die Rollender vorliegenden Erfindung sind nicht auf die Benutzung bei einem bestimmten System zur Herstellung -von - Glastafeln unter Erfassung der Ränder zwischen gekühlten Rollen beschränkt, und die Verwendung derselben bei dem Colburn-Verfahren ist nur beispielsweise beschrieben. Bei diesem bekannten Verfahren wird eine fortlaufende Glastafel aus einer Masse geschmolzenen Glases nach oben hin ausgezogen und dann, während sie noch in halbplastischem Zustande ist, obwohl sie bereits die Tafelform angenommen hat, in eine horizontale Ebene abgebogen, über eine passende Zug- und Glä.ttevorrichtung weggeführt und in einen Kühlofen gebracht. Um die Breite der ausgezogenen Tafel innezuhalten, die sich sonst verringern würde, werden bekannterweise gerauhte Rollen benutzt, welche so verlegt werden, daß sie an den Rändern der entstehenden Tafel unmittelbar am Meniskus angreifen, wodurch die Tafel daran gehindert wird, sich zusammenzuziehen. Bei Benutzung dieser bekannten gerauhten Rollen ist es jedoch notwendig, einen ziemlich breiten Randstreifen von der fertigen Tafel abzuschneiden, da infolge .der Abkühlung durch die Luft und die gekühlten Rollen an den von den Rollen berührten dickeren Randteil sich noch ein unberührter, aber verdickter Randteil anschließt, der sich ziemlich weit nach der Mitte der Tafel erstreckt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die besondere Ausgestaltung der den Tafelrand haltenden Rollen. Gemäß der Erfindung werden die nach der Mitte der Glasplatte hin liegenden Enden der Rollen ohne Kühleinrichtung gelassen und so verjüngt, daß diese Enden nicht mit der Glastafel in Berührung kommen. Durch diese Ausgestaltung der Rollen wird eine wesentliche Verminderung des unberührten, aber verdickten Randteiles erzielt.
  • Die vom Erfinder festgestellte Wirkung erklärt sich vielleicht auf folgende Weise: Bei den bekannten Rollen, welche mit ihrer ganzen Umfläche der Glastafel anliegen uxid innen mit Wasser gekühlt werden, bleibt die freie Stirnfläche der Rollen ziemlich kalt, da sie nur mit Luft in Berührung ist und infolge ihrer senkrechten Stellung auch durch Strahlung vom Spiegel des Glasbades her nicht erheblich erwärmt werden kann. Diese kalte Fläche wird nun Ursache einer Wärmeabstrahlung von den von der Rolle nicht berührten benachbarten Teilen des Glastafelrandes her sein, die infolgedessen zäher bleiben und daher nicht so dünn ausgezogen werden wie der mittlere Teil der Glastafel. Wenn dagegen gemäß der Erfindung die Rolle nach der Glastafelmitte zu in einem mit der Glastafel. nicht in Berührung befindlichen und nicht mit einer Kühleinrichtung versehenen Teile endet, so liegt die seitliche Umfläche dieses Teiles dem Spiegel des Glasbades -unmittelbar gegenüber und wird durch Strahlung stark :erhitzt, und diese Erhitzung des Endteiles teilt sich auch der Stirnfläche mit, so da.ß hiermit die Ursache einer Wärmeabstrahlung von den benachbarten, nicht berührten Teilen des Glastafelrandes und einer Verdickung dieser Teile im Vergleich zum Mittelteil der Glastafel stark vermindert und die Breite des unberührten, aber verdickten Tafelrandes entsprechend verringert wird.
  • Die Zeichnungen stellen. Bein Ausführungsbeispiel dar: Abb. i ist eine Endansicht der Rollen in Gebrauchsstellung; Abb.2 ist eine Draufsicht auf die Rollen, wobei eine derselben im Schnitt gezeigt ist; Abb.3 und 4 zeigen schematisch verschiedene Lagen, in welche die Rollen gebracht werden können, und Abb. 5 und 6 zeigen abgeänderte Ausführungsformen der Rollen.
  • Wie die Abb. i und 2 zeigen, werden Rollen 21 dazu benutzt, die Randteile der Tafel 17 festzuhalten. Die Rollen 21 haben einen nach außen leicht konisch verlaufenden geraubten Teil 23 und ein nach innen mit einer gewölbten Fläche schmäler werdendes. Ende 24. Das innere Ende isst bei 25 ausgespart. Wie in Abb.2 dargestellt ist, werden die Rollen 21 innen durch ein Kühlmittel 26 abgekühlt, das durch das Rohr 27 zugeführt und durch das das Rohr 27 umfassende Rohr 28 wieder weggeführt wird. Eine gewisse Menge dieses Kühlmittels, befindet sich zu allen Zeiten in der Kammer 29 der Rolle. Dieses Kühhntt@el dient dazu, um ein Überhitzen der gerafthten Rollen zu verhindern und um gleichzeitig Hitze von den Randteilen der Tafel aufzunehmen, :so daß diese Randteile genügend zäh werden, um die Tafel auf der gewünschten Breite zu halten. Die Enden. 24 der Rollen sind mit Aussparungen 25 versehen. Hierdurch wird die durch die ausstrahlende Wärme des Glasbades zu erwärmende Masse des Rollenendes vermindert und die Erwärmung erleichtert. Der Radius der Rollen wird im wesentlichen so groß wie .der des Meniskus gemacht, und die Rollen werden so verlegt, daß sie den Meniskus an der Stelle erfassen, an der dieser anfängt, gerade zu werden..
  • Die Rollen 21 können auf irgendeine 'gewünschte Art und Weisse gelagert werden, wobei ihre Achsen entweder nach der Glastafel konvergieren, wie in Abb.3dargestellt ist, oder divergieren, wie in Abb.4 geigt ist. Das ausgehöhlte Ende 25 kann irgendwelche geeignete Gestalt haben.
  • In den Abb. 5 und 6 sind etwas abgeänderte Ausführungsformen von Rollen dargestellt, die verhältnismiäßig schmale Körperteile und ich verjüngende und vorzugsweise glatte Endteile haben, die irgendeine gewünschte Krümmung haben können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ziehen von Glastafeln aus der geschmolzenen Masse, bei der die Ränder der Glastafel nahe dem Spiegel. der geschmolzenen Masse zwischen gekühlten Rollen gefußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Mitte der Glasplatte (17) hingerichteten Enden der Rollen (14,21) ohne Kühleinrichtung und so verjüngt ausgeführt sind, daß diese Enden (24) nicht mit der Glastafel -in Berührung kommen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Rollen (21) an dem verjüngten Ende (24) mit einer Aussparung (25) versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Rollen (14) einen am Rand der Glastafel angreifenden -und einen nasch der Glastafelmitte zu :sich anschließenden keg-elfönnigen Teil haben. . , ,
DEL64140D 1925-09-30 1925-09-30 Vorrichtung zum Ziehen von Glastafeln aus der geschmolzenen Masse Expired DE477189C (de)

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DE (1) DE477189C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964094C (de) * 1952-07-23 1957-05-16 Pilkington Brothers Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von durch Walzen kalibriertem Bandglas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964094C (de) * 1952-07-23 1957-05-16 Pilkington Brothers Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von durch Walzen kalibriertem Bandglas

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