DE477185C - Dauerbrand-Effektkohlen-Bogenlampe mit abgeschlossenem Lichtbogen und einer die Zuendung foerdernden Reinigungseinrichtung fuer die Kohlenoberflaeche - Google Patents
Dauerbrand-Effektkohlen-Bogenlampe mit abgeschlossenem Lichtbogen und einer die Zuendung foerdernden Reinigungseinrichtung fuer die KohlenoberflaecheInfo
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- DE477185C DE477185C DEK95786D DEK0095786D DE477185C DE 477185 C DE477185 C DE 477185C DE K95786 D DEK95786 D DE K95786D DE K0095786 D DEK0095786 D DE K0095786D DE 477185 C DE477185 C DE 477185C
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Classifications
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/02—Details
- H05B31/30—Starting; Igniting
- H05B31/305—Ignition devices
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- Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
Description
- Dauerbrand-Effektkohlen-Bogenlampe mit abgeschlossenem Lichtbogen und einer die Zündung fördernden Reinigungseinrichtung für die Kohlenoberfläche Es kommt vor, daß bei Bogenlampen, insonderheit bei solchen, deren Kohlen mit Leuchtzusätzen versehen sind, die beiden Kohlen nach dem Ausschalten zusammenkleben. Beim Einschalten ist dann oft die Kraft des Regelwerkes nicht groß genug, um die Kohlen wieder auseinanderzuziehen und damit die Lampe zum Brennen zu bringen. Das Zusammenkleben tritt namentlich bei den ganz besonders stark mit Leuchtsalzen durchtränkten Effektkohlen der Dauerbrandbogenlampen ein, und zwar dann, wenn kurz vor dem Ausschalten der Lichtbogen zwischen den beiden einander am nächsten gelegenen Stellen der Kohlenenden übergegangen ist, diese Stellen infolge der Hitze des Lichtbogens sich in einem teigartigen Zustande be# finden und dann beim Zusammengehen der Kohlen zusammenbacken. Das kann auftreten sowohl bei Bogenlampen mit übereinanderstehenden als auch mit schrägstehenden und parallelstehenden Kohlen.
- Es sind zwar bei offen brennenden Bogen. lampen Einrichtungen bekannt, die beim Versagen der Zündung infolge Schlackenbildung entweder ein hartes Aufeinanderschlagen der Kohlen hervorrufen oder beide Kohlen gegerieinanderreiben., um dadurch die isolierende Schlackenschicht zu zerstören. Diese Einrichtungen können jedoch nicht in Tätigkeit treten, wenn die Kohlen kurz nach dem letzten Ausschalten der Lampe zusammengebacken sind, da dann, wie bereits angedeutet, das Regelwerk normalerweise nicht die Kraft besitzt, die Kohlen wieder ausemanderzuziehen. Auch eine andere, ebenfalls bekannte Einrichtung bei Bogenlampen, die darin besteht, daß eine oder beide Kohlen während des Brennens dauernd automatisch gedreht werden, kann das Zusammenkleben der Kohlen nicht verhindern, weil im Moment desAbschaltens auch die Bewegung der Kohle aufhört, wodurch ohne weiteres die Möglichkeit wieder vorhanden ist, daß die Kohlen an dieser Stelle zusammenbacken.
- Die Erfindung bringt nun ein Mittel, das dieses Zusammenkleben verhindert und damit eine sichere Lichtbogenbildung beim Einschalten gewährleistet. Es geschieht das mit Hilfe einer Vorrichtung, die beim Ein-und Ausschalten der Bogenlampe automatisch eine Verschiebung oder Verdrehung der Kohlenendflächen gegeneinander bewirkt. Infolgedessen stoßen die teigigen, einander zunächstgelegenen Endstellen der Kohlen nicht aufeinander, sondern nebeneinander und können somit nicht zusammenkleben.
- Zweckmäßigerweise nimmt man zum Verschieben oder Verdrehen der Kohlen einen Elektromagneten mit einer Hauptstrom- oder auch nur Nebenschlußwicklung, der die Kohlen beim Brennen in der richtigen Stellung zueinander hält. Beim Ausschalten läßt er die Kohlen los, die dann von einer Feder verdreht oder zur Seite geschoben werden.
- Man kann die Anordnung so wählen, daß z. B. bei übereinanderstehenden Kohlen die Kohlen immer zentrisch zueinander stehen, beim Ein- und Ausschalten jedoch um ihre Achse gedreht werden. Man kann auch die Kohlen so anordnen, daß die eine Kohle beim Ausschalten in eine zur Gegenkohle exzentrische Lage gedreht oder verschoben wird.
- Verdrehung und Verschiebung lassen sich sowohl nur bei einer Kohle vornehmen als auch bei beiden.
- Die Zeichnung stellt in Abb. i schematisch ein derartiges Ausführungsbeispiel dar.
- Der Elektromagnet i, der vom Hauptstrom der Lampe durchflossen wird, wirkt auf den Anker 2, der mit der Kohle 3 z. B. mit Hilfe desKohlenhaltersq. fest verbunden ist. Brennt die Lampe, so liegt der angezogene Anker :2 am Elektromagneten i an. Beim Einschalten des Stromes wird der Anker 2 gegen den Zug der Feder 5 .angezogen und die Kohle 3 gedreht. Beim Ausschalten zieht die Feder 5 den Anker 2 zurück und dreht die Kohle 3 zurück, so daß der Anker 2 an den Anschlag 6 stößt (gezeichnete Lage). Die Kohlenenden werden also gegeneinander verdreht und kommen nicht mit den während des Brennens gerade übereinanderliegenden teigigen Lichtbogenfußpunkten zusammen.
- Man kann nun eine solche Anordnung nicht nur zur Verhinderung des Klebens der Kohlen verwenden, sondern gleichzeitig auch als Mittel gebrauchen, um eine Zündung der Lampe herbeizuführen, wenn die Kohlenenden, wie das dann und wann vorkommt, sich mit einer isolierenden Schlackenschicht überzogen haben. Man braucht dann nur auf dem Elektromagneten sowohl eine Hauptstrom- wie eine Nebenschlußwicklung aufbringen. In dem Stromkreis der Nebenschlußwicklung ist ein Unterbrecher nach Art eines Wagnerschen Hammers angeordnet, und der Anker des Hammers ist mit der zu verdrehenden oder zu verschiebenden- Kohle verbunden.
- Abb.2 der Zeichnung stellt diese Anordnung schematisch dar.
- Da infolge der isolierenden Schlackenschicht 8 zunächst eine Lichtbogenbildung nicht stattfindet, kann der Hauptstrom der Lampe nicht fließen, und die Hauptstromspule i kann den Magneten nicht erregen. Die Nebenschlußspule 7 liegt mit ihrem einen Ende an der mit - bezeichneten Klemme der Lampe, mit ihrem anderen Ende an dem Unterbrecherkontakt 6, der gegebenenfalls als federnder Kontakt ausgebildet ist, und ist über diesen und über die Hauptstromspule mit der mit + bezeichneten Klemme der Lampe verbunden. . Beim Einschalten der Lampe wird also der Elektromagnet durch die Spule 7 erregt. Der mit der Kohle 3 fest verbundene Anker 2 wird angezogen und öffnet gleichzeitig den Kontakt zwischen Anschlag 6 und Anker 2. Da jetzt die Spule 7 stromlos wird, zieht die Feder 5 den Anker 2 zurück. Das Spiel wiederholt sich. Die Kohle 3 wird dauernd auf der Kohle 9 hin und her gedreht und reibt so allmählich die isolierende Schlackenschicht 8 ab. Hat sich der Lichtbogen gebildet, so wird der Elektromagnet von der Hauptstromspule i erregt, während der Stromkreis für die Nebenschlußspule 7 unterbrochen ist. Der Anker 2 liegt dauernd am Kern des Elektromagneten an und hält während :des Brennens der Lampe :die Kohle 3 immer in einer nach links gedrehten Lage. Wird ausgeschaltet, so läßt der Elektromagnet den Anker 2 los, die Kohlen 3 und 9 werden gedreht und berühren sich beim Zusammengehen nun nicht, wie schon oben auseinandergesetzt, an den einander zunächstgelegenen teigartigen Stellen, so daß ein Kleben verhindert wird. -
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Dauerbrand - Effektkohlen - Bogenlampe mit abgeschlossenem Lichtbogen und einer die Zündung fördernden Reinigungseinrichtungfür dieKoblenoberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer Feder und eines Elektromagneten, dessen Wicklung vom Haupt oder Nebenschlußstrom -der Lampe oder von beiden durchflossen wird, eine Verdrehung oder Verschiebung der Kohlenbrennenden gegeneinander bewirkt wird, wenn der Lampenstromkreis unterbrochen oder geschlossen wird. _
- 2. Dauerbrand - Effektkohlen - Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Nebenschlußspule des Elektromagneten ein Unterbrecher nach Art eines Wagnerschen Hammers angeordnet ist, dessen Anker mit der zu verdrehenden oder zu verschiebenden Kohle fest verbunden ist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE477185C true DE477185C (de) | 1929-06-03 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK95786D Expired DE477185C (de) | 1925-09-13 | 1925-09-13 | Dauerbrand-Effektkohlen-Bogenlampe mit abgeschlossenem Lichtbogen und einer die Zuendung foerdernden Reinigungseinrichtung fuer die Kohlenoberflaeche |
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| DE (1) | DE477185C (de) |
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1925
- 1925-09-13 DE DEK95786D patent/DE477185C/de not_active Expired
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