DE476837C - Furniertrockner - Google Patents

Furniertrockner

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Publication number
DE476837C
DE476837C DEN27561D DEN0027561D DE476837C DE 476837 C DE476837 C DE 476837C DE N27561 D DEN27561 D DE N27561D DE N0027561 D DEN0027561 D DE N0027561D DE 476837 C DE476837 C DE 476837C
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DE
Germany
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lever
veneer dryer
control
pistons
cylinders
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Expired
Application number
DEN27561D
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English (en)
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Becker and Van Huellen GmbH and Co
Original Assignee
Becker and Van Huellen GmbH and Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/18Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact
    • F26B3/20Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact the heat source being a heated surface, e.g. a moving belt or conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Furniertrockner Die Erfindung betrifft einen Trockner für Furnierhölzer.
  • Die bekannten Furniertrockner bestehen aus einer Anzahl übereinander angeordneter heizbarer Stahlplatten, welche paarweise durch Hebelwerke einander genähert und voneinander entfernt werden, um die zwischengelegten Furnierhölzer abwechselnd zu erwärmen und zu lüften. Es ist auch bekannt, derartige Furniertrockner mit Einrichtungen zu versehen, welche es gestatten, die zusammenarbeitenden Platten umzusteuern, so daß während eines Arbeitsganges neue Furnierhölzer zwischen die nicht zusammenarbeitenden Platten eingelegt werden können, welche dann nach erfolgter Umsteuerung ihrerseits das Trocknen bewirken. Man hat schon versucht, diese Furniertrockner hydraulisch anzutreiben, indem unter den vier Ecken der Heizplatten je ein Hutzylinder angebracht wurde. Diese Anordnung hat sich aber nicht bewährt, da die Heizplatten sich nicht mehr vollständig berühren, sobald der eine oder andere Kolben um ein geringes voreilt. Aus diesem Grunde werden die Furniertrockner bis heute rein mechanisch angetrieben. Der mechanische Antrieb hat aber den Nachteil, daß er viel Platz beansprucht, geräuschvoll und nicht stoßfrei arbeitet und daß die Trockenvorrichtung an der Antriebsseite unzugänglich ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei Furniertrocknern, bei welchen die Heizplatten mittels eines Hebelwerks betätigt werden, das Hebel werk, an dem die Heizplatten aufgehängt sind hydraulisch bewegt und umgesteuert wird. Ein Verecken der Heizplatten ist hierbei ausgeschlossen, die Maschine arbeitet vollkommen geräuschlos und stoßfrei. Ein weiterer Vorteil dieser Steuervorrichtung besteht darin, daß von einer Zentralanlage aus eine größere Anzahl Furniertrockner angetrieben werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schematische Darstellung der Steuervorrichtung und Abb. 2 eine Ansicht des Fumiertrockners.
  • In Abb. 2 sind die Heizplatten mit i-iz bezeichnet. Es arbeiten zusammen, d. h. es werden einander genähert und voneinander entfernt entweder die Platten 1-2, 3-4 usw. bis 11-1z oder aber die Platten 2-3, 4-5 usw. bis xo-ii. An den Platten greifen Stangen a und b an, die an nach Art eines Waagebalkens gelagerten Hebeln c angelenkt sind. Die Hebel c stehen durch Stangen d mit einem doppelarmigen Hebel e in Verbindung, der seine Drehung unter Vermittlung der Achse f durch den Hebel g erhält. An dem Hebel g greift, wie aus Abb. i ersichtlich, die Steuervorrichtung an.
  • Die Steuervorrichtung besteht bei dem dargestellten Trockner aus einer Pumpe h, einem Akkumulator i, einem Ventilgehäuse k für die Aufundabbewegung der Heizplatten 1-12, einem Ventilgehäuse l für die Umsteuerung der Heizplatten, zwei Hubzylindern m, n, zwei Umsteuerzylindern o, P sowie den zugehörigen Kolben und Rohrleitungen.
  • In Abb. i ist der Steuerkolben q angehoben. Es ist dies dadurch erreicht worden, daß das Ventil y mittels eines Handhebels 22 geöffnet wurde. Das Preßwasser ist vom Akkumulator i durch die Leitungen s und t, das Ventil y und die Leitungen is und v in den Zylinder 15 geströmt und hat den Kolben q angehoben. Das im Zylinder o befindliche Preßwasser ist dabei durch die Leitung w und das ebenfalls geöffnete Ventil x zur Pumpe zurückgeströmt, da es durch den Kolben y verdrängt wurde. Die Kolben q und y stehen durch Stangen z mit den Hubkolben 13 und 14 in Verbindung. An diesem Kolben greift bei 15 eine Stange 16 an, die den Hebel g bewegt. Die Kolben 13 und 14 sind bei Hochlage der Steuerkolben q und y gesenkt und finden nach unten Anschlag an den Stangenköpfen 17. Die Traverse 18 kann über die Stangen z gleiten. Das Senken des Kolbens 13 ist dadurch erfolgt, daß das Ventil 19 durch den Nocken 2o einer Welle 21 geöffnet wurde, wobei Preßwasser vom Akkumulator durch die Leitungen 23, 24, Ventil ig und Leitungen 25, 26 in den Zylinder m geströmt ist. Hierbei ist das Preßwasser aus dem Zylinder n durch die Leitung 27, das ebenfalls geöffnete Ventil 28 und die Leitung 29 zur Pumpe zurückgeströmt. Der Kolben q kann ohne äußeren Eingriff seine Lage nicht verändern, da durch Vergrößerung seines Querschnittes der auf ihm lastende Druck etwas größer gewählt ist als der auf dem Hubkolben i3 lastende Druck. Werden nun durch die Welle 21 vermittels der Nocken 30 und 31 die Ventile 32 und 33 geöffnet und die Ventile ig und 28 vermittels der Nocken 2o und 34 geschlossen, so gelangt Preßwasser unter den Kolben 14, und das über dem Kolben 13 befindliche Wasser strömt durch Ventil 33 zur Pumpe zurück. Bei unveränderter Stellung der Steuerkolben q, y werden also durch die Nockenwelle 21 die Hubkolben 13, 14 abwechselnd gehoben und gesenkt. Es entspricht dies einer auf und ab gehenden Bewegung des Hebels g über die Strecke A der Abb. i und 2. Aus der Stellung nach den Abbildungen wird jetzt also der Hebel g angehoben, der Hebel e senkt sich links und hebt sich rechts, die Stangen b werden gesenkt und die Stangen a gehoben. Entsprechend werden die Platten 2, 4, 6-12 gesenkt und die Platten i, 3, 5-1i gehoben, so daß die Platten 2-3, 4-5 usw. bis' io-ii zusammenarbeiten, d. h. sich nähern und entfernen. Die zwischen diesen Platten befindlichen Furnierhölzer werden getrocknet, während zwischen die Platten i-2, 3-4 usw. bis 1i-12 neue Furnierhölzer eingelegt werden. Soll die Maschine nun umgesteuert werden, so wird der Handhebel 7,2 umgelegt. Dabei werden die Ventile y und x geschlossen und die Ventile 34 und 35 geöffnet. Das Preßwasser tritt durch Leitung 36, Ventil 35 und Leitung w über den Steuerkolben y, und das Wasser aus dem Zylinder p strömt durch Leitung v und Ventil 34 zur Pumpe zurück. Dabei senkt sich das ganze Kolbengestänge, bis die Traverse i8a Anschlag findet. Die Bewegung der Hubkolben 13, 14 wird hierbei nicht beeinträchtigt, so daß die Umsteuerung jederzeit während des Betriebes der Maschine erfolgen kann. Bei dieser Stellung der Steuerkolben geht der Hebel g auf der Strecke B auf und ab, d. h. der Hebel e hebt sich links und senkt sich rechts, so daß nunmehr die Platten i-2, 3-4 usw. bis 11-i2 zusammenarbeiten und zwischen den Platten 2-3, 4-5 usw. Hölzer eingelegt werden können.
  • Es ist bei Furniertrocknern erforderlich, daß die Berührungs- und Entlüftungsdauer der Heizplatten entsprechend den verschiedenen Holzarten veränderlich gestaltet werden kann. Dies läßt sich nach der Erfindung in einfacher Weise durch entsprechende Gestaltung der Nocken 20, 30, 34 34 erreichen. Je länger die Ventile ig und 32 geöffnet bleiben, desto länger ist die Berührungsdauer der Platten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHL: i. Furniertrockner, bei welchem die Heizplatten mittels eines Hebelwerkes betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelwerk (a, e), an dem die Heizplatten aufgehängt sind, hydraulisch bewegt und umgesteuert wird.
  2. 2. Furniertroclner nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei übereinander angeordnete Hubzylinder (m, n) mit automatischer Ventilsteuerung, deren Kolben(13,r4) den Bewegungshebel (g) für das Hebelgestänge (a, e) abwechselnd anheben und senken.
  3. 3. Furniertrockner nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch zwei oberhalb der Hubzylinder (m, n) angeordnete Umsteuerzylinder (o, P) mit Ventilhandsteuerung, deren Kolben (q, y) durch ein Gestänge (z, 18) mit den Hubkolben (13, 14) verbunden sind, wobei die Hubzylinder'(m, n) die doppelte Länge der Steuerzylinder (o, p) besitzen, um den Bewegungshebel (g) für das Hebelgestänge (a, e) zu beiden Seiten einer Mittelstellung hin und her bewegen zu können.
  4. 4. Furniertrockner nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub- und Steuerzylinder von derselben Preßwasseranlage (i) gespeist werden.
  5. 5. Furniertrockner nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Steuerkolben (q, y) etwas größer ist als der der Hubkolben (i3, z4), damit die Stellung der Steuerkolben (q, y) durch die Hubkolben (=3, =4) nicht beeinflußt wird.
  6. 6. Furniertrockner nach Anspruch = bis 5, gekennzeichnet durch auswechselbare oder veränderlich zu gestaltende Steuernocken (2o, 30, 31, 34) für die Hubkolben (z3, i4), um die Berührungs- und Entlüftungsdauer der Heizplatten regeln zu können.
DEN27561D 1927-07-16 1927-07-16 Furniertrockner Expired DE476837C (de)

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