DE476452C - Hydraulische Metallstrangpresse mit dauernd laufender Presspumpe - Google Patents

Hydraulische Metallstrangpresse mit dauernd laufender Presspumpe

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Publication number
DE476452C
DE476452C DEK97995D DEK0097995D DE476452C DE 476452 C DE476452 C DE 476452C DE K97995 D DEK97995 D DE K97995D DE K0097995 D DEK0097995 D DE K0097995D DE 476452 C DE476452 C DE 476452C
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DE
Germany
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press
pump
piston
low
pressure water
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Expired
Application number
DEK97995D
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English (en)
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/21Presses specially adapted for extruding metal
    • B21C23/211Press driving devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulische lVletallstrangpresse mit dauernd laufender Preßpumpe Die Erfindung betrifft eine hydraulische Metallstrangpresse mit dauernd laufender Preßpumpe und bezweckt, diese Presse so auszubilden, daß ein Niederdruckwasserspeicher, der in bekannter Weise mit dem Druckzylinderraum hinter dem Kolben in Verbindung steht, gemeinsam mit der Preßpumpe auf diesen Raum wirken kann. Die gemeinsame Wirkung soll - im wesentlichen beim Leerlauf und beim, Ausstoßen der sich bei jedem Preßvorgang zwischen Aufnehmer und Preßstempel bildenden dünnwandigen Schale eintreten. Hierdurch wird eine wesentliche Beschleunigung des Preßvorganges erzielt und ein schnelles Ausstoßen der Schale erinöglicht.
  • Durch Offnen eines Steuerventils werden alle Räume hinter dein Preßkolben und über den Druckventilen der Pumpe mit Niederdruckwasser angefüllt, welches gemeinsam finit dem Pumpenwasser den Preßkolben schnell über seinen Leerweg vorwärts treibt und das Werkstück mit Niederdruck vorpreßt. Bei Anwachsen des Druckes über den Druck im Niederdruckwasserspeicher wird letzterer infolge Anordnung eines Rückschlagventils selbsttätig abgesperrt, und die Pumpe arbeitet dann allein bis zum Enddruck und zur Beendigung der Pressung weiter. Bei Rückgang des Preßkolbens arbeitet die Pumpe allein auf der vorderen Seite des Preßkolbens und treibt die hinter dem Kolben befindliche Wassermenge wieder in den Niederdruckwasserspeicher zurück, so daß sie für die nächste Pressung wieder verwendet werden kann. Gelangt in den Niederdruckwasserspeicher eine größere Wassermenge, als herausgenommen wurde, so wird die überschüssige Menge durch ein Sicherheitsventil abgeführt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i, 2 und 3 je einen Schnitt durch die Presse in Preß-, Leerlauf- und Rückzugsstellung.
  • Mit dem Zylinder i :der Presse stehen zwei Druckwasserleitungen ? und 3 in Verbindung, von denen die Leitung :2 in den hinter dem Kolben 4, d. h. auf seiner Stirnseite, liegenden Zylinderraum ia und die Leitung 3 in den vor dem Kolben, d. h. auf der Seite seines Ringabsatzes, liegenden Zylinderraum Ib einmündet. Mit ihren anderen Enden sind die Leitungen 2 und 3 an einen Ventilblock 5 angeschlossen, in dem fünf Ventile 6 bis io vorgesehen und durch Kanäle miteinander verbunden sind. Die Ventile sind sämtlich als Rückschlagventile ausgebildet ; sie werden durch eine unter Vermittlung eines Handhebels i i drehbare Steuerwelle 12, auf der die Ventile steuernde Hebel festgelagert sind, mittels Druckstangen bedient. An den Ventilblock 5 sind noch drei weitere Leitungen angeschlossen, von denen die Leitung 13 mit der Pumpe, die Leitung 14 mit einem Abwässerbehälter und die Leitung 15 mit einem Niederdruckwasserspeicher, z.B. einemWindkessel, in Verbindung steht. Mit dem Kolben 4 ist in an sich bekannter Weise der Preßstempel 16 fest verbunden, der zum Herausdrücken des im Aufnehmer 17 der Presse befindlichen Metalls, z. B. Kupfer, Messing u. a., dient Zur Erläuterung der Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung sei von der Stellung nach Abb. i ausgegangen, in der die Vorrichtung auf »Pressen« eingestellt ist. Der Kolben 4 und der Preßstempel 16 befinden sich in der Endstellung: zu Beginn des Preßvorganges nehmen sie die strichpunktierte Lage ein. Durch Umlegen des Handhebels i i auf »Pressen« werden die Ventile 6, 8 und io geöffnet. Das vom Windkessel kommende Wasser strömt durch das offene Ventil io hindurch, öffnet das Ventil g und fließt zusammen mit dem von der Pumpe geförderten Wasser hinter den Kolben 4, der somit vorgeschoben wird. Da der Raum hinter dem Kolben vom Windkessel dauernden Zufluß erhält, so wird der Kolben in kurzer Zeit in die Stellung gebracht, in der der Preßstempel auf das im Aufnehmer befindliche Metall auftrifft. Für das darauf erfolgende Pressen ist natürlich der im Windkessel herrschende Druck nicht ausreichend; das nunmehr erforderliche Druckwasser wird vielmehr durch die Pumpe erzeugt. Infolge des in dem Kanal zwischen dem Ventil g und dem Windkessel gegenüber dem steigenden Pumpendruck entstehenden Unterdrucks schließt sich das Ventil g. Der Kolben 4 und der Preßstempel 16 werden dann allmählich unter der Wirkung des Pumpenwasserdrucks in die in Abb. i mit ausgezogenen Linien veranschaulichte Stellung vorgeschoben.
  • Ist aus irgendeinem Grunde eine Unterbrechung des Preßvorganges erforderlich, so wird der Handhebel i i in die Stellung nach Abb. :2 (Stillstand) umgelegt. In dieser Stellung sind die Ventile 6 und 7 geöffnet, so daß das von der Pumpe geförderte Wasser durch diese Ventile und die Leitung 14 in den Abwässerbehälter gelangt, die Pumpe also im Leerlauf arbeitet. Da infolgedessen eine Druckentspannung im Zylinder, in den Leitungen :2 und 3 und in den Kanälen des Ventilblocks 5 eintritt, so wird das unter dem Druck des Speicherwassers stehende, nunmehr als Rückschlagventil wirkende Ventil io geschlossen, so daß kein Druckwasser aus dem Speicher austreten kann. Die Presse steht somit still.
  • Nach beendetem Preßvorgang wird der Handhebel i i zwecks Rückzugs des Kolbens und des Preßstempels in die Stellung nach Abb. 3 (Rückzug) gebracht. Hierbei sind die Ventile 7, g und io geöffnet. Die Presse befindet sich zu Beginn des Rückzugs in der in Abb.i in ausgezogenen Linien veranschaulichten Stellung. Das Druckwasser der Pumpe strömt durch das Ventil? und über das geschlossene Venti16 hinweg durch die Leitung 3 vor den Kolben, der infolgedessen zurückgedrückt wird. Dadurch strömt das hinter dem Kolben befindliche Druckwasser durch die Leitung 2, die Ventile g und io und die Leitung 15 in den Windkessel, der somit wieder mit Wasser niederen Druckes angefüllt wird. Ein Wasserübertritt durch das Ventil 8 ist nicht möglich, da dieses, unter der Druckwirkung des von der Pumpe geförderten Wassers von erheblich höherem Druck steht. Da beim Rückzug des Kolbens nur der verhältnismäßig kleine Ringraum zwischen dem Zylinder i und der dicken Preßkolbenstange mit Druckwasser anzufüllen ist, kann der Kolben trotz der geringen Mengenleistung der Druckpumpe j e Hub genügend schnell zurückgezogen werden..
  • Die Erfindung ist weiter von Bedeutung für das Ausstoßen der sich bei jedem Preßvorgang zwischen Aufnehmer und Preßstempel bildenden dünnwandigen Schale, die durch einen besonderen Vorwärtshub des Preßkolbens herausgedrückt wird.' Vor dem Ausstoßen wird der Matrizenhalter,=der, gut zugänglich im Pressenholm gelagert ist, mit der Matrize herausgezogen, und die Bohrung im Preßholm liegt dann frei. Dann wird der Handhebel i i in die Stellung für »Pressen« gebracht, worauf sich der Preßkolben wie beim Pressen im wesentlichen unter dem Druck des Niederdruckwassers vorschiebt. Zum Ausstoßen der Schale wird dieser im allgemeinen genügen. Sobald sich aber ein Festklemmen der Schale zeigt, kommt auch hierbei der Preßpumpendruck zur Geltung. Das Umschalten von Niederdruck auf Preßdruck erfolgt hierbei ebenso wie beim Pressen selbsttätig und ohne Zeitverlust.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Metallstrangpresse mit dauernd laufender Preßpumpe,, dadurch gekennzeichnet, daß ein Niederdruckwasserspeicher, der in an sich bekannter Weise mit dem hinter dem Kolben (4) der Presse liegenden Raum des Druckzylinders (ia) in Verbindung steht und dem beim Rückzug des Kolbens (4) das hinter diesem befindliche Wasser zugeführt wird, während des Leerlaufs der Presse gemeinsam mit einer Preßpumpe auf den hinter dem Kolben liegenden Raum wirkt, und daß bei Beginn der,Pressung infolge Drucksteigerung der Niederdruckwasserspeicher selbsttätig abgeschaltet wird, so daß die eigentliche Pressung durch die Pumpe allein erfolgt.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben nach erfolgter Pressung während seines das Ausstoßen der Schale bewirkenden Hubes ebenfalls im wesentlichen durch den Niederdruckwasserspeicher bewegt wird.
  3. 3. Presse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile (6 bis io) für die Verbindung zwischen den Räumen vor und hinter dem Preßkolben (4), der Preßpumpe und dem Niederdruckwasserspeicher durch ein gemeinsames Steuerglied (ii) so zu steuern sind, daß bei Einstellung des Steuergliedes auf »Pressen« sowohl die Preßpumpe als auch der Niederdruckwasserspeicher mit dem hinter dem Kolben (4) der Presse liegenden Raum in Verbindung stehen und bei , Einstellung des Steuergliedes auf »Rückzug« die Preßpumpe mit dem vor und der Niederdruckwasserspeicher mit dem hinter dem Kolben der Presse liegenden Raum verbunden sind. BERLIN. @@F@RI'I'I:I IV DFR ti@l!'N#!@@@@-@ t;EFEI
DEK97995D 1926-02-20 1926-02-20 Hydraulische Metallstrangpresse mit dauernd laufender Presspumpe Expired DE476452C (de)

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DE (1) DE476452C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3203216A (en) * 1960-09-20 1965-08-31 Muller Ernst Machine for incasing cables and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3203216A (en) * 1960-09-20 1965-08-31 Muller Ernst Machine for incasing cables and the like

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