DE476328C - Verfahren zum Gewinnen von tierischem Leim, Gelatine o. dgl. in koerniger Form - Google Patents

Verfahren zum Gewinnen von tierischem Leim, Gelatine o. dgl. in koerniger Form

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DE476328C
DE476328C DEA47863D DEA0047863D DE476328C DE 476328 C DE476328 C DE 476328C DE A47863 D DEA47863 D DE A47863D DE A0047863 D DEA0047863 D DE A0047863D DE 476328 C DE476328 C DE 476328C
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CHEMISCHE PRODUKTE VORMALS H S
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09HPREPARATION OF GLUE OR GELATINE
    • C09H9/00Drying of glue or gelatine
    • C09H9/04Drying of glue or gelatine in the form of granules, e.g. beads

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Gewinnen von tierischem Leim, Gelatine o. dgl. in körniger Form Gegenstand des Hauptpatents ist ein Verfahren zum Gewinnen von tierischem Leim, Gelatine o. dgl. in körniger Form, dessen wesentliches Merkmal darin besteht, daß eine Leimlösung oder Leimgallerte durch einen Siebboden gepreßt und zerkleinert wird.
  • Beispielsweise sollte ein Siebboden die Stirnwand eines Preßzylinders bilden, in dem ein Preßkölben vorgeschoben werden konnte. Unmittelbar unter dem Siebboden kreiste parallel zu diesem Siebboden ein umlaufendes Messer.
  • Der Gegenstand der zusätzlichen Erfindung ist eine Verfahrensweise, die, an sich auf den gleichen Grundsätzen beruhend, eine für die fabrikatorische Gewinnung von Leim n. dgl. in körniger Form besonders geeignete Ausführungsform darstellt. Auch bei der neuen Verfahrensweise soll ein Preßzylinder mit einem Kolben verwendet werden, der dem Siebboden das Leimgut zuschiebt.
  • Das kennzeichnende Merkmal der neuen Verfahrensweise besteht zunächst darin, daß hierbei der Siebboden selbst quer zur Vorschubrichtung hin und her verschoben werden soll, um an Stelle eines Messers o. dgl. die Zerkleinerungsarbeit ganz oder teilweise zu besorgen. Stellt man sich z. B. vor, daß der Siebboden aus Drahtgeflecht besteht und läßt ihn quer zum Vorschub hin und her gehen, während der Preßkolben- die Leimmasse vorschiebt, so ergibt sich ohne weiteres, daß die Siebmaschen auf die Gallerte schneidend wirken und so die gewünschte Zerkleinerung besorgen. Diese Zerkleinerung wird sich bei Lehngallerten von spröder Beschaffenheit als ein Zerbröckeln darstellen. Will man die Zerteilung regelmäßiger gestalten, so kann man gemäß der Erfindung hierzu die wohlbekannten Zerkleinerungsmaschinen mit hin und her verschiebbaren Schneidgattern benutzen, wie sie zum Schneiden von Speck, Fleisch o. dgl. üblich sind. Treibt man den Leim durch diese Gatter, so erhält man die Gallerte in Form von tafelförmigen Streifen oder Strängen,, je nachdem man nur ein Schneidgatter oder zwei in einer zur Vorschubrichtung senkrechten Ebene zueinander senkrecht stehende und verschiebbare Schneidgatter verwendet. Diese Streifen oder Stränge kann man dann durch das umlaufende Messer oder eine ähnliche Zerkleinerungsvorrichtung in Plättchen von beliebiger Stärke zerlegen.
  • Eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens ist in der Zeichnung in schaubildlicher Darstellung gezeigt.
  • Die Vorrichtung umfaßt einen Preßzylinder b, der im vorliegenden Fall aus praktischen Gründen rechteckige Kastenform besitzt. In diesem läuft ein Preßkolben c. Dieser kann beispielsweise durch ein Kurbelgetriebe c hin und her verschoben werden. Durch einen Fülltrichter f wird das Leimgut aufgegeben. Vorzugsweise kühlt " man den Zylinder so, daß vor dem Kolben c eine erstarrte Gallerte entsteht, die der Austrittsstelle des Preßzylinders zugeführt wird. Hier treten an Stelle des ruhenden Siebbodens (Patent 437 346) zwei Schneidgatter a., a, die in einer zur Vorschubrichtung senkrechten Ebene gelagert und darin hin und her verschieblich sind. Vorzugsweise bestehen diese Schneidgatter aus je einem Rahmen, über den in 'der Bewegungsrichtung des Gatters verlaufende Schneiddrähte gespannt sind, derart, daß sich die Schneiddrähte der beiden Gatter überkreuzen. Die Hinundherbewegung der Schneidgatter kann durch beliebige Mittel beispielsweise durch Kurbelgetriebe g, g' bewirkt werden. Jenseits der Schneidgatter ist noch ein umlaufendes Messer d angeordnet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das durch den Fülltrichter f aufgegebene und in dem Zylinder b zu einer Gallerte erstarrte Leimgut wird von dem Kolben c gegen das Austrittsende des Zylinders vorgeschoben. Hier wird der austretende Gallerteblock von dem Gatter a in hochkant stehende tafelförmige Streifen geschnitten, die durch (las zweite Gatter a wieder in quadratische Stränge unterteilt werden. Von diesen Strängen trennt das umlaufende Messer d Plättchen oder Würfel ab, deren Dicke durch Xnderung der Umlaufsgeschwindigkeit des Messers geregelt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Gewinnen von tierischem Leim, Gelatine o. dgl. in körniger Form gemäß Patent 437 346, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerung der Leimgallerte beim Durchpressen durch einen quer zur Vorschubrichtung hin und her bewegten Siebboden erfolgt. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerung durch an sich bekannte hin und her verschiebbare Schneidgatter erfolgt.
DEA47863D 1926-05-29 1926-05-29 Verfahren zum Gewinnen von tierischem Leim, Gelatine o. dgl. in koerniger Form Expired DE476328C (de)

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