DE833897C - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des Saftes von Fruechten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des Saftes von Fruechten

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DE833897C
DE833897C DES1987A DES0001987A DE833897C DE 833897 C DE833897 C DE 833897C DE S1987 A DES1987 A DE S1987A DE S0001987 A DES0001987 A DE S0001987A DE 833897 C DE833897 C DE 833897C
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DE
Germany
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juice
drums
cavities
drum
fruits
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DES1987A
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English (en)
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Georges Audet
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CHERIFIENNE D UTILISATION DES
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N1/00Machines or apparatus for extracting juice
    • A23N1/003Machines or apparatus for extracting juice especially for citrus fruits

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des Saf te!# von Früchten Dieb Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zur Gewinnung von Fruchtsäften, insbesondere von Apfelsinen- und Pampelmusensaf t.
  • Sie-buzweckt insbesondere, diese Verfahren und Vorrichtungen so auszubilden, daß sie besser als bisher d-en versch;edenen Erfordernissen der Praxis entsprachen.
  • Sie besteht hauptsächlich darin, die Ausdrückung der in in geeigneten Haltern vorgesehenen Höhlungen liegenden Früche zu bewirken sowie diesen Haltern eine (Ii.,kontinuierliche Bewegung zu erteilen" deren Verstellungsperioden für den Schnitt der ganzen Früchte, ihre Führung in die Ausdrückstellutig und hierauf ihre Abfuhr ausgenutzt werden, während die Stiltstandsperioden für den Ausdrück-. vorgang ausgenutzt werden.
  • Sie bestellt außer dieser Hauptinaßnahme aus gewissen anderen Maßnahmen. welche vorzugsweise gleichzeitig benutzt werden und von denen weiter unten ausführlicher die Rede sein wird, insbesondere aus einer zweiten Maßnahme, welche darin besteht, bei den Maschinen, bei welchen die Frucht in der 'Nähe der Ausdrückvorrichtungen durchschnitten wird, den von dem Schnitt herrührenden Saft vor der Vornahme des eigentlichen Ausdrückens abzuführen.
  • Das Verständnis der Erfindung wird durch die nachstehende ergänzende Beschreibung sowie durch die Zeichnungen erleichtert werden, wobei diese BescHlreibung und diese Zeichnungen wohlverstanden nur beispitIshalber-angegeben sind.
  • Fig. i dieser Zeichnungen ist eine Profilansicht einer erfindungsgemäßen Maschine zur Gewinnung von Apfelsinensaft; Fig. 2 ist eine Vorderansicht dersäben Maschule;
    Fig. 3 ist eine Gesarntansicht der Antriebs-
    Vorrichtung der Fruchthalter diL#ser Maschine;
    Fig.4 ist ein Schnitt des Antriebsorgans dieser
    Vorrichtung hängs der Linie 1\'-LX- der Fig. 3;
    Fig, 5 und 6 sind eine Draufsicht: bzw. ein Längs-
    sch#Itt l;ings der Linie VI-VI der Fig. i eines Teils
    der Fruchtlialter;
    '<'. 7 ist ein Teilschnitt der Vollständigen Ma-
    F 1, «
    schine Uings (1(#r der Fig'. 2-.
    ig st eIne Draufsicht auf (las Gehäuse der
    'Mechanismen dieser Mischine bei entferntem
    Deckel;
    Fig. 9 ist ein l',Liiscliiiitt derselben Maschine
    längs der Linie !X-[X der Fig. 1 ;
    Fig, to und i i sind eine '-3eiteitansicht'I)zw. eine
    Draufsicht besonderer Teile der Maschine, weiche
    deren Arbeitsweise zeigen.
    Die Apfelsinen oder anderen Friklite werden
    durch ein 1)elicl)i""es geeignetes Mittel züi mit
    Höhlutigen #-crselienen Halterti re
    . führt, z. B. z\--
    lindrischen drehbaren Trommeln. in welchen sie
    li#:ilfteti\vc, se untergebracht \%-erden. Erfindungs-
    gf-#iii;iß werden diese halben Urüchte vor die Aus-
    drück-vorrichtungen gebracht, indem nian diesen
    Trommeln eitic diskontinuierliche Bewegung -2r-
    teilt. deren Stillstandsperioden dein Ausdrück-
    vorgang entsprechen. während die Verstellutigs-
    perio(len dein E-rsatz eitler geleerten Fruchtli:ilfte
    clurch eine neue Vor (liescil Ausdrückvorrichttliigell
    entsprechen. Die Schalen %%,erden anschließend. aus,-
    geworfen.
    Hierfür werdvii z. B. auf einem Cestcll t (Fig. i
    und 2) aus zusammengesetzten Profilblechen zwei
    TromilleIll 2 utt(1 3 mit parallelen Achsen 4 und 5
    sehr nalie beieinander angeordnet, d. 11. in einem
    Ab>tand Voll etwa 2 bis 3 min. Auf den Achsen 4
    und .5 werden zwei gleiclie Zahnräder 6 und 7 be-
    festigt. um hei ihrern E.ingriff den beiden Trom-
    ineln gleiche, aber entgegengesetzte Geschwindig-
    keiten zu erteilen.
    Die t»rste dieser Trommeln wird durch ein
    SYstein der utiter dem Natlien 'Malteserkreuz be-
    kannten Art angetrieben, welches jedoch so viel
    Arme aufweist. wie Höhlungen in eitler Reihe auf
    (lern Trotilinelumfang angeordnet'sind, z. B. zehn,
    Der angetriebene Teil 8 (Fig. 3) dieses SYstems ist
    auf der Achse 4 befestigt, w-ährend der wesentlich
    durch eine kleine Kurl)cl mit Kurbelzapfen gc-
    bildete Antriebsteil 9 (Fig. 4) mit konstanter GL-
    schwindigkeit uni seine Achse to durch (las Zahn-
    rad i r in Umdrehung versetzt wird, welches durch
    eine Kette mit dem Zahnrad i-, verbunden ist,
    welches auf der Welle 13 befestigt ist, deren Rolle
    weiter unten klar werden wird, und welche ihrer-
    seits mittels der direkten Kupplung 14 von einem
    nicht dargrestelltcn Motor ingetrieben wird.
    Zur Herstellung der rromnieln benutzt man %#or-
    teilliafterweise eine Anordnung, bei welcher auf
    einer mittleren hohlen Muff e gemäß der Erzeugenden,
    insbesondere mit Hilfe von Schrauben, zehn pris-
    matische Teile 15 (Fig. 5 und 0) befestigt werden,
    deren Querschnitt auf Fig. 7 sichtbar ist tind
    welche so viele 114")liliiiigeii auf Ihrur Uinge auf-
    weisen, wie Reihen voll Höhlungen je Trommel
    vorhanden sind, z. B. wiec[2rutn zehn. Jed-, Höhlung
    ist in zwel 'Fcile geteilt. welche durch eine mittlere
    Rille 16 getrennt sind, die züi der Unge der Telle
    15 senkrecht liegt und derart, (laß nach Fertig_
    stellung der Trommel die Gesamtheit diescr l"illen
    zehn durchlaufende N-titen t7 bildet. (Ue
    Höhlungen jedet (Icr zehn 1Zeili">ii in zwei H#ilften,
    teilen, lind deren Rolle weiter unten klar #x- -,-rtleii
    wird.
    Es ist wolil\erstall(tell, (iaLi die Teile l#3 je nach
    der vorzusehenden Leistung eine voll zohn ver-
    schiedelle Zahl Von Höhlutigen aufweisen k-(*)«litte#il.
    Die Troinilieln werden,mit Früchtea beschickt.
    indem nian z. 13. (ittr#2ii zeht, Rinnen iS die kali-
    brierten Apfelsinen oberhalb der TronimMti 2 in
    eitler Stelle ankommen läßt, "in welcher -,;ich w:Ilt-
    rend. der Still#,t.i,idsl)erio(to «L-r diskontintlierlichen
    Bewegung eine 1-Iiililtitig butnidet.
    Die Früchte v.-erden dadurch in zwei Wiliten ge-
    schnitten, (laß zwischen den beiden , l'romnieln 2
    und 3 ein lotrechtes Messer to (Fig. t und 7) an-
    geordnet wird,. welches all (Ictil Gestell befestigt ist.
    und dessen waagerechte Schneide sieh in der Ehelle
    der Achsen 4 und 5 Dieb durch die Troni-
    mcl 2 mitgenommenen ganzen Früchte werden beim
    Vorbeigang w:ihrend einer Bewegtingsperiode durch-
    M
    litlittell, und die beiden 1-1:ilftL-ii werdvil durch
    die beiden Trommeln fot-t"l,efiillrt, welche sicb zu
    diesem Z%%-2ck- lin Synchronismus und in
    aber in entgegengesetzter Richtung drehen,
    Uin (las Iler.tusf.illcii der halben Früchte aus dien
    HÖhlungün zu ist von (IC.Iii Messer alt
    ein BICCII 2o an Seite angeordnet, welches den
    unteren Teil der Trommeln umgibt.
    Gein#'Li3 einen-. weitervii K#iinzeichen der Erfin-
    dung, welches -äbrigens getrennt verwendbar ist,
    führt inan zutülchst die Safttropfen ab, welche von
    (lern Schnitt herrühren und, da sie Von dor S(#ii.iie
    kommen, ätlieri-.clie öle enthalten.
    Ilierfür (Fig. 7) ist dieses Blech ?o auf ge-
    wisse Länge voll «VM #\fesscr 19 an durchlocht. 111141
    die unreinen Tropfen fließen so durch dieso Lkher
    in einen Kanal 21. der sie aus (Ivr Maschinc al)-
    führt,
    Die halben FrÜchte werden so Vor die drehbaren
    Saftreiben 22 gebracht, denen eine derartige lot-
    rechte hin und her gehende Bewegung erteilt wird.
    daß sie in die halben Früchte während der Still-
    standsl)eriock-ii der T rommeln eindringen und von
    diesen während ihrer Verstellung entfernt sind,
    Schließlich wird zur Errn(")gljclltiiig des JL-Indrin-
    getis der Saftrci',>en in dic Früchte das Schutzblech
    20 an dieser Steiie durch zwei K;iiiitlic ersetzt, die
    genau in dem Augenblick- der Aufwärtsbewegung
    der Reiben geöffnet und danach wieder geschlossen
    werden können. Die Bauart dieser K:imme wird
    weiter unten ausführlicher erl:iutert werden.
    Die Saftreiben 22 sind so ausgebildet, daß sie, bei
    (lern gewählten Beispiel von zvliii parallelen Reihen
    VOr ' 1 Höhlungen auf den Trommeln, in zwei Reihen
    %'Ort zehn Reib-Lit angeordnet sind und einerseits
    eine Drehung um sich selbst init vititr
    Geschwindigkeit, z, B. in der Größenordnung von 750 Umdrehungen je Minute, und anderseits eine lotrechte hin und her gehende, mit der diskontinuierlichen Verstellung der Trommeln synchrone Bewegung ausführen.
  • Hierfür verlängert sich die Welle 13 (Fig. 1, 2, 7. 8 und 9) bis in ein Gehäuse 23, welches die verschiedenen 'hierfür nötigen Verbindungen ,enthält.
  • Auf dieser Welle ist ein Zahnrad 24 befestigt, welches mit zwei Zahnrädern 25 und 26 kämmt, welche ihrerseits auf zwei zu der Welle 13 parallelen Wellen 27 und 28 sitzen. Auf jeder dieser beiden Wellen werden zehn konische Zahnkränze 29 befestigt. die so angeordnet sind, daß sie mit zehn kleinen Zahnrädern 3o kämmen, welche die zehn drehbaren Köpfe der Saftreiben jeder der zehn Reihen in Umdrehung versetzen.
  • Zur Ermöglichung der lotrechten hin und her gehenden Bewegung dieser Saftreiben 22 ist jedes Zahnrad 3o am Ende einer Muffe 3 1 (Fig. 7) befestigt. die durch in Erhebungen des Gehäuses 23 befestigte Kugeldrucklager 32 gehalten wird. Diese Muffe wirdvoneinern gerieftenLoch durchdrungen, in welchem die ebenfalls geriefte Welle 33 der entsprechenden Fritchtreibe gleiten kann, Die Längsbewegung wird:. den Wellen 33 dadurch erteilt, daß sie in Doppelkugeldrucklagern 34 gehalten werden, welche in zwei Querträgern 35 (einer je Zellrierreihe) sitzen, deren durch einen weiteren Mechaiiismus eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird. Die Wellen 33 gehen noch durch Führungshülsen, die in zwei weiteren Querträgern 36 des G-estells angebracht sind.
  • Zur Erzielung der hin und her gehenden Bewegung des Querträgers 35 benutzt man ein System, welches z. B. durch eine Kurbel und eine Pleuelstange gebildet wird und so ausgebildet ist, daß es im Synchronismus mit der diskontinuierlichen Bewegung der Trommeln arbeitet.
  • Zu diesem Zweck sind auf der bereits erwähnten Welle 13 zwei weitere Zahnräder 37 an jedem ihrer Enden innerhalb des Gehäuses 23 (Fig. 8 und 9) befestigt. Diese Zahnräder kämmen mit ihnen gleichen vier Zahnrädern 38, welche von vier Halbachsen getragen werden, welche in in dem Gehäuse angebrachten Kugellagern 39 gelagert sind.
  • jedes dieser Zahnräder ist mit einem Kurbelzapfen 40 versehen, dessen Exzentrizität von dem lotrechten Hub der Fruchtreiben 22 abhängt. Diese Kurbelzapfen werden durch Lenker 41 mit vier Stangen 42 verbunden, die ebenfalls in in den Querträgern 36 und in Erhebungen des Gehäuses 23 angebrachten Löchern geführt sind.
  • Die Querträger 35 werden an diesen Stangen 42 befestigt und von diesen getragen.
  • Auf diese Weise führen die Trommeln bei jeder Umdrehung der Antriebswelle 13'11,) Umdrehung einer diskontinuierlichen Bewegung aus, während die drehbaren Saftreiben sich einmal aufwärts bewegen, um in die über ihnen stillstehende halbe Frucht einzudringen und den Saft auszupressen. Und dann wieder abwärts gehen, um die Fortführung derselben und ihren Ersatz durch (lie nächste durch die Drehung der Trommeln zu gestatten.
  • Die Kämme od. dgl., welche die halben Früchte in der unteren Höhlung halten und für den Durchlaß der drehbaren Reiben 22 im geeigneten Augenblick zurücktreten sollen, werden so ausgebildet, daß sie z. B. um die Achse der Trommeln schwenkbar sind, wobei diese Schwenk-bewegung z. B. durch einen der Anliebevorrichtung der Reiben zugeordneten Nocken gesteuert wird.
  • So werden (Fig. to und i i) für jede Trommel auf beiden Seiten zwei Arme43,44 auf dieAchsen4 und 3 aufgesetzt. Die beiden Arme 43 und 44 halten einen Teil 45, dessen Aussehen an das einer oben offenen und auf beiden Seiten gezackten Rinne erinnert. Auf den oberen Teilen der Zacken 46 eines jeden dieser Teile wird ein kammförmiges Blech 47 befestigt, d,.h. ein Blech, welches einen, vollen Teil aufweist, der durch Zähne verlängert wird, deren Länge gleich der Breite des Teils 45 ist.
  • Man richtet es ferner so ein, daß das Blech 20 unten so ausläuft, daß es Zahnungen aufweist, die, wenn sich die Kämme 47 berühren, d. h. wenn die Höhlung geschlossen ist und sich die Reibe in der unteren Stellung befindet, in den Zwischenraum zwischen den Zähnen und den Zacken dieser Kämme genügend weit eintreten können, um deren Führung im Augenblick ihres Auseinandergehens zu gewährleisten, wobei diese Zahnungen -dies BleCIIS 2o außerdem genügend, lang sind, um das vollständige Zurückziehen dieser Kämme zu gestatten.
  • Die Durchdringung dieser beiden Zahnsätze, von denen der eine fest (Blech 20) und der andere heweglich (Kämme) ist, gewährleistet die Kontinuität der Halterung der Früchte in den Höhlungen und gestattet gleichzeitig die Öffnung dieser Halter an der geeigneten Stelle und im richtigen Augenblick.
  • Zur Erzielung dieser Öffnung wird der Steuernocken 48 vorzugsweise auf den Stangen 42 allgeordnet, welche den Querträger 35 zur totrechten Verstellung der Saftreibenreihen halten, Dieser Nocken erhält ein solches Profil, daß sich die Kämme nach Maßgabe der Aufwärtsbewegung der Reiben vorteinander critfernen, so daß ihre Ränder stets in der Nähe derselben bleiben, damit die Frucht stets wirksam in ihrer Höhlung gehalten wird, insbesondere während der Abwärtsbewegung der Fruchtreiben 22.
  • Der Nocken 48, dessen Profil in Fig. to (hrgestellt ist, ist vorzugsweise in seiner Höhe an den Stangen 42 regelbar, an welchen er- durch Bolzen befestigt ist, während das Profil selbst durch Spreizung oder Annäherung der beiden es tatsächlich bildenden Hälften einstellbar ist.
  • Eine Feder 49 sorgt dafür, daß diie von den Teilen 46 getragenen Rollen So stets mit dem Nocken in Berührung kommen. Sicherheitshalber wird als erster der Arm (hier 43) auf die Welle der Trommeln aufgesetzt, für welchen die Dreh-1x-wegung der Welle seine Berührung mit dent Nocken herzustellen sucht.
  • Ferner sind lotrechte und von (teil Teilen 45 getragenc Bleche 4!" so angeordnet. (laß sie einen kontinuierlichen Schirm bilden, der ein seitliches Spritzen des Saftes verhindert.
  • Der durch die Reiben 22 ausgepreßte Saft fließt in einen Kanal, der durch die Blechanordnung 51 (Fig. 7) begrenzt wird und nach seiner I'vfitt,- zu eine Rinne 52 aufweist, die nach einem Ende der Ilaschine hin geneigt ist, an welchem der Saft aufgefangen, filtriert und der Verwendung zugeführt wird.
  • Man verhindert das Eindringen von Safttropfen in die 111echanismen, insbesondere die Wellen der Reiben und ihren Antrieb, indem man an den gewünschten Stellen ein Labyrinth schafft. So weist die Blechanordnung 5 1 hochgebogene Ränder auf, weiche die Wellen der Reiben 22 bis zu einer Höhe umgeben, die höher als der untere Rand ihres Umfangs in der oberen Stellung liegt.
  • Die ausgepreßten halben Früchte werden schließlich leicht durch einen fzst.-n Finger 54 ausgeworfen, der von &in Gestell getragen wird und in die Mittelrille 17 einer jeden Reihe von Höhlungen eindringt. Bei der Bewegung der Trommeln stoßen die ausgepreßten halben Früchte gegen diesen Finger und werden auf ein Blech 55 geworfen, welches sie aus der Maschine abführt.
  • , Man erhält so unabhängig von der gewählten Ausführungsform der Erfindung eine Maschine zur Gewinnung von Fruchtsäften, deren Kennzeichen hinreichend aus obigem hervorgehen, so daß sie keiner weiteren Erläuterung bedürfen, und welche gegenüber den bereits bestehenden derartigen Maschinen unter anderen Vorteilen den aufweist, daß bei ihr mit einem verhältnismäßig einfachen Material eine hohe Leistung von z. B. wenigstens 5oo Früchten in der Minute bei hoher Qualität des erzeugten Saftes erzielt wird.
  • Wie es selbstverständlich ist, und wie es übrigens bereits aus vorstehendem hervorgeht, ist die Erfindung keineswegs auf die im besonderen beschriebene Anwendungsart oder Ausführungsforrn ihrer verschiedenen Teilt beschränkt, sondern umfaßt im Gegenteil auch alle Abwandlungen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: i, Verfahren zur Gewinnung des Saftes von Früchten, insbesondere vonFrüchten derCitrusart, dadurch gekennzeichnet"daß man die Ausdrückung der Früchte vornimmt, wenn diese sieh in Höhlungen von geeigneten Haltern befinden, wobei diesen Haltern eine diskontinuierliche Bewegung erteilt wird, deren Verstellungsperioden für den Schnitt der ganzen Früchte, ihre Führung in die Ausdrückstellung und hierauf ihre Abfuhr ausgenutzt werden, während dieStillstandsperioden für denAusdrückvorgang ausgenutzt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Halter mit Höhlungen zur Aufnahme der Früchte, welche eine di * skontinuierliche Bewegung ausführen, sowie durch Mittel, um während der Verstellungsperioden dieser Halter die Früchte in die Höhlungen einzuführen und die Zerteilung der Früchte in zwei Hälften sowie die Entfernung des Rückstan(ts nach dem Ausdrücken zu bewirken, wobei Mittel vorgesehen sind, um das Ausdrücken des Saftes während der Stillstandsperioden dieser Halter vorzunehmen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter durch zwei Trommeln (2,3) Zgebildet .%rerdeii, welche auf einem Gestell auf parallelen Achsen sehr nahe beieinander gelagert -sind und in entgegengesetztem Sinn mit derselben Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt werden, wobei jede Trommel eine Vielzahl von Höhlungen trägt, die auf ihnen an den Schnittpunkten einer Vielzahl ihrer Leitlini2n und einer Vielzahl ihrer gleich weit voneinander entfernten Erzeugenden angeordnet sind, wobei diese Höhlungen merklich halbkugelig sind, wol),ei jede Höhlung einer Trommel während der Drehung der Trommeln einer Höhlung der anderen Trommel gegenüber zu liegen kommt, wobei Mittel vorgesehen sind, um eine Frucht in. jede dieser Höhlungen der einen Trommel zu bringen, bevor diese Höhlung in die Zone gelangt, in welcher sich die Trommeln am nächsten kommen. 4. Vorrichtung nach Ansporuch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Messer (ig) zwischen den beiden Trommeln (2 und 3) angeordnet ist, dessen Schneide merklich in der Ebene der Achsen dieser Trommeln liegt. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trom ' meln (2, 3) in eine diskontinuierliche Drehbewegung, z. B. durch ein System mit einem Maltese ' rkreuz, versetzt werden, welches so viele Arme aufweist, wie Höhlungen auf jeder der längs Leitlinien am Umfang der Trommel angeordneten Reihen liegen. . 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand (20), ,#velche die Form eines Zylinderabschnitts hat, in unmittelbarer Nähe der Hülle der Trommein unterhalb des unteren Teils derselben angeordnet ist, um ein Herausfallen der in den Höhlungen enthaltenen halben Früchte zu verhindern. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie gegenüber und unterhalb einer jeden Trommel eine Reihe von drehbaren Saftreiben (22) aufweist, deren jede sich um eine zu der Achse des gegenüberliegenden Zylinders senkrechte Achse (33) dreht und während der Stillstandsperioden derTrommeln in diegegenüber der betreffenden Reibe stillgesetzte Höhlung eindringen kann, um den Saft aus der sich in derselben befindenden Frucht auszupressen. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,-dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (2o) die für den Durchtritt der Reiben notwendigen öffnungen aufweist, welche durch zurückzielibare Klappen (47) verschlossen werden, außer während des Zeitabschnitts, in welchem die Reiben sich zur ",'ornalime des Auspressens aufwärts bewegen. g. Vorrichtung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß sie unter jeder Trommel zwei Klappen (47) aufweist, die durch eilie Feder (49) gegeneinandergezogen und im Augenblick der Aufwärtsbewegung der Reiben (22) durch Schwenken uni die Achse der Trotiiniel, mit welcher sie zusammenarbeiten, voneinander entfernt werden. wobei dieseSchwen1,-bewegung durch einen NOcken (48) bewirkt wird, der dieselben lotrechten Verschiebungen erfährt wie diese Reiben. io. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, (laß die Klappen die Form von zwei Kämmen haben, wobei die Zähne eines jeden dieser Kiiiiinie zu denen des anderen Kammes entgegengesetzt gerichtet Bind, wobei die Zähne dieser Kämme zwischen entsprechende Zähne treten, die in den' beiden gegenüberliegenden Rändern. der Wand (2o) ausgeschnitten sind. ii. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis io. dadurch gekennzeichnet, daß ihr Antriebsmechanismus in einem an ihrem unteren Teil an-eordneten Gehäuse enthalten ist, in weichem einu durch einen Ilotor an"etriel)eiie Hauptachsc (13) gelagert ist, welche mit größerer Geschwindigkeit zwei zu ihr parallele seitliche Wellen (28) antreibt, deren jede so viele Zahnkränze (29) trägt, wie Reihen von Höhlungen auf den Trommeln vorhanden sind, wobei jeder dieser Zahnkränzc (29) mit einem Zahnrad (30) kämmt, welches von einer Hülse getragen wird, mit deren Hilfe es in dein Ge- häuse gelagert ist, wobei die Welleff(33) der Reiben (22) durch diese Hülsen so hindurchtreten, daß sie durch diese in Umdrehung versetzt wcr(leii, dabei aber gleichzeitig gegenüber denselben gleiten können. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (13) mit Hilfe von zwei an ihren beiden Enden angeordneten Zahnrädern (37) je zwei Zahnräder (138) antreibt, die den gleichen Durchtncsser wie diese Zahnräder (37) haben und beiderseits des sie antreibenden Zahnrades angeordnetsind,wobei jedes dieserZahnräder(38) einen Kurbelzapfen (4o) trägt, der über einen Lenker (4t) ein lotrechtes Gleitstück (42) antreibt, wobei die durch die auf derselben Seite der Antriebswelle (13) liegendcn Zahnräder (38) betätigien beiden GleitStÜCke (42) durch einen Querträger (35) miteinander vereinigt sind, der so mit den WcIlen der Reiben einer Reihe, d. h. der mit derselben Trommel zusammenarbeitenden Reiben, verbunden ist, daß diese Reibfun an der hin und her gehenden Längsbewegung der Gleitstücke (42) teilnehmen. 13. Vorrichtung nach einem der AnsprÜChe 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die die Klappen (47) betätigenden Nocken (48) mit den Gleitstücken (42) starr verbunden und so ge- formt sind, daß sich die Klappen voneinander entfernen, wenn sich die Reiben aufwärts bewegen, und einander n:ihern. wenn sich diese abwärts bewegen. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine eine Auflageplatte bildende und in ihrer Mitte eine Rinne (52) aufweisende Blechverkleidung (5t) den durch d;e Reiben ausgepreßten Saft auffängt und nach außen abführt. wobei die Rinne nach außen geneigt ist. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gek-e*ntizeiclinet, daß die Blechverkleidung (5 1) Fortsätze (53) aufweist, die nach oben gerichtet und um die Wellen (33) der Reiben herum an den Stellen angeordnet sind, wo diese die Blechverkleidung (51) durchdringen. 16. Vorricbtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln an der Stelle einer jeden Reihe von Höhlungen cine Umfangsnut, welche alle Höhlungen dieser Reihe unterteilt, sowie einen festen Finger (54) aufweisen, welcher in jede dieser Nuten an einer solchen Stelle eintritt, daß er die Verschiebung und den Auswurf des Fruchtrückstandes nach dem Auspressen des Saftes während der auf die Einwirkung der Reiben folgenden Drehung der Trommel bewirkt. 17. Verfahren zum Ausdrücken von Fruchtsäften nach Anspruch i, bei weichem dieses Ausdrücken nach dem Zerschneiden der Früchte erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Zerschneiden der-Früchte herrührende Saft getrennt abgeführt wird, so daß er sich nicht mit dem ausgedrückten Saft vermischen kann. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16 zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, (laß der in der Nähe des Messers (ig) liegende Teil der Wand (20) so durchlocht ist, (laß der von dem Zerschneiden herrührende Saft sich in einem Abführkanal (21) sammeln kann.
DES1987A 1946-07-29 1950-03-01 Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des Saftes von Fruechten Expired DE833897C (de)

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DE (1) DE833897C (de)

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