DE476138C - Webschuetzen aus Leichtmetall - Google Patents
Webschuetzen aus LeichtmetallInfo
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- DE476138C DE476138C DED50779D DED0050779D DE476138C DE 476138 C DE476138 C DE 476138C DE D50779 D DED50779 D DE D50779D DE D0050779 D DED0050779 D DE D0050779D DE 476138 C DE476138 C DE 476138C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Webschützen aus Leichtmetall Webschützen für schwere Webstühle werden bisher aus Eisen- oder Stahlblech hergestellt. Diese Webschützen sind infolge des verwendeten Materials sehr schwer; so hat beispielsweise ein Webschützen für z2 m Stuhlbreite ein Gewicht von etwa 8 kg. Eisenwebschützen sind daher in der Bedienung für den Weber sehr unhandlich, da das große Gewicht erfordert, den Webschützen mit beiden Händen aufzunehmen; außerdem ermüdet der Weber bei dem häufigen Einführen sehr schnell.
- Zur Herabsetzung des Gewichtes derartiger metallener Webschützen hat man deshalb schon Webschützen aus Leichtmetall in Vorschlag gebracht und dabei die bekannte Bauart von Holzwebschützen auf Leichtmetall übertragen. Solche Leichtmetallwebschützen bestehen demgemäß aus einheitlichem Material, sind meistenteils gegossene Körper in_ einem Stück, bei welchen es sich herausstellte, daß sie den Beanspruchungen des Betriebes infolge unzureichender Materialeigenschaften und falscher Formen nicht gewachsen waren. Infolgedessen haben sich solche Leichtmetallwebschützen nicht bewährt und auch nicht eingeführt. Die demgemäß ausschließlich benutzten Eisenblechwebschützen werden in der Weise hergestellt, daß die Enden eingezogen und durch Lötung oder autogene Schweißung untereinander zu einem Spitzenteil verbunden werden. Der hart gelötete oder autogen geschweißte Spitzenteil besitzt aber keine genügende Widerstandskraft gegen Stöße, die beim Herausfliegen des Webschützens aus dem Stuhl und dem Aufschlagen auf den Boden auftreten. Die' Spitzenteile platzen daher sehr häufig auf und erschweren durch ihre Ausbesserung den Betrieb, sie bilden weiterhin durch die :Möglichkeit des Aufplatzens eine Gefahr für die Kette und das hergestellte Gewebe.
- Der Gegenstand der Erfindung ist ein Leichtmetallwebschützen, der möglichst geringes Gewicht aufweist, dessen Einzelteile insbesondere den auf sie im Betriebe entfallenden Beanspruchungen sowohl hinsichtlich Auswahl der Materialart als auch hinsichtlich der Formgebung angepaßt sind. Der Webschützen besteht demnach nicht mehr aus einem einzigen gleichartigen Stück, sondern aus mehreren verschiedenen Teilen, und zwar aus einem mittleren Teil aus gepreßtem, profiliertem Blech und zwei massiven, geschmiedeten oder gegossenen Kopfstücken. Die schlagartigen Beanspruchungen, welche auf die Spitzenteile beim Wurf des Webschützens durch das Fach und in vielfach stärkerem Maße beim Aufschlagen auf den Boden infolge des Herausspringens aus dem Fach auftreten, erfordern ein massives Kopfstück, dessen Spitzenteil weder gelötet, noch geschweißt, noch vernietet sein darf. Das Mittelteil muß entsprechend seinem der Schußspule angepaßten Querschnitt aus einem gepreßten, profilierten Blech hergestellt werden, da nur gewalztes Blech in dünnen Querschnitten die notwendige Steifigkeit ergibt. Die Verbindung dieser Einzelteile untereinander geschieht ausschließlich durch Nietung, welche vorteilhafter ist als eine gelötete oder geschweißte Verbindung bei Leichtmetallen.
- An sich sind Webschützen, z. B. aus Vulkanfiber, bekannt, die aus einzelnen Teilen, einem Mittelstück und zwei Kopfstücken, zusammengesetzt sind.
- In der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung hergestellter Webschützen in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Abb. r eine Hälfte des Webschützens in Ansicht, Abb.2 im Schnitt.
- Die Abbildungen zeigen das linke Ende des Webschützens, das rechte ist spiegelbildlich gleich.
- Das Kopfstück a paßt in das aus Blech profilierte Mittelstück b und ist an geeigneten Stellen durch Niete n mit diesen verbunden. Das Blech b greift in das Kopfstück a schwalbenschwanzförmig ein. Die beiden Laufrollen e und ei sitzen auf der Welle f des Hebels g, welcher um die Achse h schwingt und gegen den Anschlag i durch die zwischen den Rollen e und ei liegende Feder k gepreßt wird. Die Achse h und der Anschlag i sind in dem Kopfstück a befestigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Webschützen aus Leichtmetall, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schußspule aufnehmende Mittelteil (b) aus gepreßtem, profiliertem Blech, die beiden Spitzenteile aus massiven, geschmiedeten oder gegossenen Kopfstücken (a) bestehen, die mit dem profilierten Mittelteil (b) durch Nietung (n) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED50779D DE476138C (de) | Webschuetzen aus Leichtmetall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DED50779D DE476138C (de) | Webschuetzen aus Leichtmetall |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE476138C true DE476138C (de) | 1929-05-10 |
Family
ID=7052905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED50779D Expired DE476138C (de) | Webschuetzen aus Leichtmetall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE476138C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242519B (de) * | 1963-02-20 | 1967-06-15 | Erich Eich | Zerlegbarer Kunststoffwebschuetzen |
-
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