DE476030C - Verschluss fuer Gefaesse aus Glas oder keramischem Stoff - Google Patents

Verschluss fuer Gefaesse aus Glas oder keramischem Stoff

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DE476030C
DE476030C DES84298D DES0084298D DE476030C DE 476030 C DE476030 C DE 476030C DE S84298 D DES84298 D DE S84298D DE S0084298 D DES0084298 D DE S0084298D DE 476030 C DE476030 C DE 476030C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use
    • A47G19/18Containers for delivering jam, mustard, or the like
    • A47G19/186Containers for delivering jam, mustard, or the like combined with a spreading implement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschluß für Gefäße aus Glas oder keramischem Stoff Die Erfindung betrifft einen Verschluß für Gefäße aus Glas oder keramischem Stoff, bei dem innerhalb des Gefäßverschlusses ein Hohlraum vorgesehen ist, um das den Gefäßrand überragende Ende eines im Gefäß verbleibenden Löffels aufnehmen zu können.
  • Bei den bisher bekannten Gefäßverschlüssen dieser Art wurde der Verschluß meistens durch einen hohlen, aus demselben Stoff wie (las Gefäß bestehenden Stöpsel gebildet: der zwecks dichten Abschlusses zweckmäßig in die Gefäßöffnung eingeschliffen wurde. Derartige bohle Glasstöpsel haben jedoch den Nachteil, daß sie bei der fast unvermeidlichen V erschmierung der Gefäßöffnung nicht mehr luftdicht abschließen und alsdann die Austrocknung des Gefäßinhaltes nicht verhindern können. Außerdem erfordert das Aufsetzen derartiger hohler Glaspfropfen einige Aufmerksamkeit, wenn der ziemlich empfindliche Glaslöffel hierbei nicht zerbrochen werden soll.
  • Weiterhin hat man derartige hohle Gefäßverschlüsse beispielsweise auch schon aus einem durchbohrten Gummipfropfen und einer diesen nach oben zu abschließenden hohlen Metallhaube zusammengesetzt. Bei derartigen Verschlüssen ist zwar auch bei beschmutzter Gefäßöffnung infolge der Elastizität des Pfropfens ein luftdichter Abschluß gewährleistet und auch ein Zerbrechen des Löffels so gut wie ausgeschlossen, doch hat dafür dieser Verschluß den Nachteil, daß sich die Verbindung zwischen dem Gummipfropfen und der Metallhaube schon nach kurzer Zeit lockert und alsdann keinen luftdichten Abschluß des Gefäßinneren mehr gewährleistet. Außerdem wird bei derartigen Verschlüssen infolge des Zutritts der von dem Gefäßinhalt, z. B. Mostrich, ausgehenden Dünste die Metallhaube sehr leicht angegriffen, wodurch naturgemäß der Geschmack und die Güte des Gefäßinhalts leiden.
  • Durch die Erfindung wird demgegenüber ein. GefiälX>erschluß aus einer Metallhaube und einem luftdicht mit ihr verbundenen Pfropfen geschaffen, der nicht nur einen stets, luftdichten Abschluß des Gefäßinhaltes gewährl~tet, sondern auch die Einwirkung etwaiger Ausdünstungen auf die Metallhaube vernzieidiet und eine Beschädigung de> zerbrechlichen Löffels beim Aufsetzen des Verschlusses ausschließt. Die Erfindung besteht darin, daß die Metallhaube mit einer Füllung aus Paraffin o. dgl. versehen ist, die eine die Fortsetzung des Loches im Pfropfen bildende Aushöhlung aufweist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht als 4usfiihrungsbeispiel der Erfindung einen Senftopf in senkrechtem Schnitt mit einem Verschluß entsprechend der Erfindung.
  • Der V erschluß besteht aus einem Pfropfen :2 aus Kork oder einem sonst geeigneten Stoffe, der mit einem durchgehenden, vorzugsweise in der Mitte liegenden und verhältnismäßig engen Loch i versehen ist. Der Pfropfen 2 ist mit einer hut- oder glockenförmigen Metallkappe 3 ausgerüstet, die durch Umbördelung und Einpressung der Kappenkanten q. mit dem Kork 2 fest verbunden ist. Der Kork 2 ist zweckmäßig sowohl an den Seiten und am Boden wie auch im Loch i mit einer Schicht 5 aus Paraffin o. dgl. überzogen. Nach der Erfindung ist Paraffin oder ein ähnlicher Stoff durch das Loch i des Korkes auch in die Metallkappe 3 hineingegossen, so daß es die Befestigungsstelle zwischen dem Kork :2 und der Metallkappe 3 vollkommen abdichtet und gleichzeitig auch den Hohlraum 6 der Kappe ausfüllt. Hier wird die Füllung mit einer Aushöhlung lo versehen, welche in Verbindung mit dem Loch i des Pfropfens 2 einen gegen das Innere des Gefäßes 9 offenen, aber gegen die Außenluft vollkommen abgeschlossenen Kanal bildet, in den der Stiel 8 des Löffels oder Werkzeuges 7 hineinragt, sobald der Pfropfen auf das Gefäß aufgesetzt wird.
  • Das Paraffin bewirkt eine luftdichte Verbindung der Metallkappe mit dem Pfropfen oder Kork, schließt dessen Poren vollkommen ab und verleiht ihm gleichzeitig eine größere Geschmeidigkeit, so daß der Pfropfen mehrmals entfernt und wieder eingesetzt werden kann, ohne daß sein Abdichtungsvermögen sich vermindert. Beim Abnehmen des Pfropfens wird der Löffel 7, 8 vollkommen freigelegt, so daß er leicht erfaßbar ist. Das Paraffin schützt die Metallkappe gegen Ätzung durch saure oder andere fressende Stoffe, die unter dem betreffenden Verschluß aufbewahrt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluß für Gefäße aus Glas oder keramischem Stoff, bestehend aus einer Metallhaube und einem luftdicht mit ihr verbundenen Pfropfen, der zur Aufnahme des Endes eines Löffelstiels durchlocht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallhaube (3) mit einer Füllung (6) aus Paraffin o. dgl. versehen ist, die eine die Fortsetzung des Loches (i) im Pfropfen (2) bildende Aushöhlung (io) aufweist.
DES84298D 1928-02-28 1928-02-28 Verschluss fuer Gefaesse aus Glas oder keramischem Stoff Expired DE476030C (de)

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