DE475794C - Einrichtung zum Entwickeln von Trockenlichtpausen - Google Patents

Einrichtung zum Entwickeln von Trockenlichtpausen

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DE475794C
DE475794C DEA52114D DEA0052114D DE475794C DE 475794 C DE475794 C DE 475794C DE A52114 D DEA52114 D DE A52114D DE A0052114 D DEA0052114 D DE A0052114D DE 475794 C DE475794 C DE 475794C
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Germany
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chamber
container
ammonia
gas
closed position
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D7/00Gas processing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entwickeln von Trockenlichtpausen Es sind Einrichtungen zum Entwickeln von Trockenlichtpausen bekannt, welche eine oben geschlossene Kammer aufweisen, die unten mit einem zu öffnenden Verschluß in Gestalt eines Deckels versehen sind; in dem Deckel befindet sich die gasabgebende Flüssigkeit. Lm zu entwickelnde Lichtpausen einzusetzen, mußte je- weils der Deckel ganz entfernt und dann wieder eingesetzt werden. Zur gasdichten Befestigung des Deckels am die Kammer bildenden Behälter sind komplizierte Befestigungsmittel erforderlich, und eine erhebliche Gasmenge entwich in der Regel, bis die Lichtpausen eingesetzt und der Deckel nieder am Gehäuse befestigt worden war.
  • Diese Nachteile werden beim Gegenstand vorliegender Erfindung behoben, indem der entfernbare untere Verschluß mit Mitteln versehen ist; die ihn selbsttätig in die Schließlage bringen und ein Öffnen durch einfachen Zug nach unten ermöglichen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in vier Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i schaubildlich ein erstes Ausführungsbeispiel, Abb. 2 eine Einzelheit. Abb. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel im senkrechten Schnitt, Abb. q. ein drittes Ausführungsbeispiel im senkrechten Schnitt, Abb.5 ein viertes Ausführungsbeispiel im senkrechten Schnitt und Abb. 6 eine weitere Einzelheit.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i ist i eine stehende, oben bei 2 geschlossene Kammer, welcher unten durch Falze 3 gasdicht ein Behälter q. zur Aufnahme von Ammoniak angeschlossen ist. Die Kammer i ist von unten zugänglich, wenn der Ammoniakbehälter q. seitlich abgeschoben wird.
  • Die Seitenteile, in welchen die Falze 3 vorgesehen sind, sind oben miteinander verbunden und bilden einen Deckel s, welcher den Behälter 4. gasdicht abschließt, wenn der Behälter seitlich verschoben ist. Im Deckel s ist eine mit Schraube 5` verschlossene Einfüllöffnung vorgesehen, durch die man Ammoniak bequem einfüllen kann. In der Kammer i sind an den Seiten nach oben offene Haken 6 angeordnet zur Aufstellung und Haltung von vertikalen Lichtpauspapierstücken, z. B. Papierrollen usw. Es ist ferner mindestens ein von der Decke 2 herunterhängender Stab oder Draht 7 angeordnet, dör unten mindestens einen nach oben offenen Haken 8 hat, der zum vertikalen Halten einer Papierrolle 12 dienen kann. Es können nur Haken 6 oder nur Haken 8 oder nur Stäbe 7 mit Haken 8 oder beiderartige Haltemittel, wie dies Abb. i zeigt, angeordnet sein. In der Kammer i ist ein Fenster i' vorgesehen, und der Behälter 4 besitzt ein Fenster 4', um den Flüssigkeitsstand im Behälter sichtbar zu machen, sowie eine Ablaßleitung 4".
  • Soll die Einrichtung zur Ammoniakbehandlung von lichtempfindlichem Papier neu mit Papier beschickt werden, so wird der Behälter 4. seitlich abgeschoben. Dann bleiben die Ammoniakdämpfe in der Kammer i und im Behälter 4 und man kann nun von unten her die Kammer nach Herausnähme der mit Ammoniakdämpfen behandelten Papierstücke neu beschicken.
  • Es können auch Stäbe 7a (Abb. 2) angeordnet sein mit Haken 8, welche eine Schraubenfeder g enthalten. An einer unteren Schlinge io kann man dann den unteren Teil der Stäbe 7a nach unten aus der Kammer vorziehen und dann eine Rolle 12 leichter auswechseln.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 bildet die Kammer ia mit dem Behälter 4a, der als Ammoniakbehälter dient, einen stehenden Zylinder. Dabei ist der Behälter 4a von unten in den Kammerzylinder eingesetzt, und eine Dichtung 4b sorgt für gasdichten Abschluß. Die -lösbare Verbindung zwischen Behälter und Kammerzylinder ia kann auf irgendeine Art zweckmäßig als Bajonettverschluß ausgebildet sein. Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist ein mit einer Feder g versehener Papierhalter angeordnet, der aber mehrere Reihen nach oben offener Haken-übereinander hat.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 wirkt der die als unten offenen Zylinder ic ausgebildete Kammer abschließende Behälter 4c selbst als Mittel zum Halten von stehenden blattförmigen Trägern. Der Behälter 4c hängt an einer Feder 9c, welche an einem Stab 7c fest ist. Letzterer ist in seinem oberen Teil mit Gewinde 13 versehen, und eine Mutter 14 ist auf dem aus der Kammer hervorragenden Teil des Gewindes 13 aufgesetzt, um die wirksame Länge des Stabes 7° entsprechend der Federkraft verändern zu können. Der Behälter 4c weist an seinem Rande einen Abdichtungsring 15 auf, und im Behälter befindet sich eine Lage Filz 16, welche mit Ammoniak getränkt ist. Oberhalb der Filzlage 16 ist ein Siebboden i7 angebracht, der mit einzelnen senkrechten Stiften 18 versehen ist. Vermittels der Kette ig wird der Behälter 4c entgegen der Federkraft nach unten gezogen, und die zu behandelnden Papierrollen werden auf den Siebboden 17 gestellt und die Kette icg losgelassen, worauf der Behälter 4c unter der Wirkung der Feder g° in seine abdichtende Lage am unteren Ende der Kammer ic zurückschnellt und in derselben gehalten wird. Um den Behälter 4c bei dieser Rückbewegung gegenüber dem Zylinder ic zu zentrieren, sind schräg gestellte Lappen 2o vorgesehen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 unterscheidet sich von dem nach Abb. 4 dadurch, daß das Abschlußglied 21 für die Kammer id, welches als Unterstützung für das Lichtpauspapier dient, nicht gleichzeitig als Behälter für Ammoniak verwendet wird. Letzterer erstreckt sich längs der Innenwand der Kammer id und ist als ringförmiger Trog 22 ausgebildet, in welchem die Ammoniakflüssigkeit oder ein mit Ammoniak getränkter Filz sich befindet.
  • Man kann die Papierrollen 12 um die Stäbe 7 nach Abb. i anordnen oder neben denselben auf den Haken 8 gemäß Abb. 2. Die Mittel zum Halten der zu behandelnden blattförmigen Träger können auch so ausgebildet sein, daß sie kleinere Blätter durch Einklemmen halten, so kann das untere Ende des Stabes oder Drahtes 7 wellenförmige Abbiegungen 7b erhalten, wie in Abb. 6 dargestellt. ' Die Kammer kann auch einen Anschluß haben, um vermittels eines Ventilators o. dgl. Ammoniak abzusaugen. Über dem Ammoniakbehälter beim ersten Ausführungsbeispiel kann sich auch ein Sieb befinden, und in dem Behälter 4 können durchbrochene vertikale Querwände o. dgl. sein, die beim Verschieben des Behälters ein Überschießen des Ammoniaks über die Ränder des Behälters 4 verhindern.
  • An Stelle des Behälters 4 könnte auch unten ein Rohr mit Löchern und Hähnen vorgesehen sein, durch welche Löcher die Ammoniakdämpfe z. B. aus Flaschen mit komprimiertem Ammoniak in die Kammer i von unten eintreten können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Entwickeln von Trockenlichtpausen mit einer oben geschlossenen Kammer, die unten einen zu öffnenden Verschluß aufweist, um die Lichtpausen von unten einsetzen zu können, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernbare untere Verschluß (4c, 21) mit Mitteln (7c, g°) versehen ist, die ihn selbsttätig in die Schließlage bringen und ein Öffnen durch einfachen Zug nach unten ermöglichen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Verschluß (4c, 21) mit einer Zentriereinrichtung (2o), die die richtige Schließlage sichert, sowie mit einer Dichtung (i5) für einen gasdichten Abschluß der Kammer (i) versehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein unstarres Zugorgan (ig) am Verschluß (4°, 2.1) vorgesehen ist, um ein Ecken des letzteren bei der Bewegung in und aus der Schließlage zu verhindern. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der gasabgebenden Flüssigkeit ein ringförmiger Behälter (22) im unteren Teil der Kammer (z) befestigt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß Tragmittel (6 bis 8, 49 in der Kammer (z) vorgesehen sind zum Abstützen der eingesetzten Lichtpausen.
DEA52114D 1927-09-24 1927-10-01 Einrichtung zum Entwickeln von Trockenlichtpausen Expired DE475794C (de)

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DE475794C true DE475794C (de) 1929-05-01

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